Moreau
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Wells, H. G. Die Insel des Dr. Moreau. Roman. Aus dem Englischen von Felix Paul Greve. Mit einem Text von Jorge Luis Borges: "Der früheWells" (=Die phantastischen Romane) Zsolnay-Verlag Erste Aufl. dieser Ausg. 1976 München ISBN: 3552028080
210 S.S. 8°
Leinen Geprägter, gelber Ganzleinenband mit Schutzumschlag. Der Umschlag leicht angerändert und kleinem Einriss auf der Rückseite, die Schnitte leicht staubdunkel, ansonsten sehr guter Zustand. Die Insel des Dr. Moreau (englischer Originaltitel The Island of Dr. Moreau) ist ein 1896 erschienener phantastischer Roman des englischen Schriftstellers H. G. Wells. Er enthält Elemente der Science Fiction-, der Horror- und der Abenteuerliteratur. Nach einer Kollision mit einem Wrack erleidet das Schiff Lady Vain Schiffbruch. Drei Personen können sich mit einem kleinen Fass, gefüllt mit Wasser, und einigem Schiffszwieback in ein kleines Rettungsboot retten. Darunter ist auch Edward Prendick, ein Passagier der Lady Vain. Das Wasser geht dem Trio nach einigen Tagen aus. Es gibt nur noch eine Möglichkeit zu überleben. Einer muss sich für die anderen opfern. Das Los fällt auf den Stärksten, der aber mit dem Entscheid nicht einverstanden ist. Nur Prendick überlebt beim anschließenden Handgemenge. Nun treibt er auf dem Meer und glaubt nicht mehr an seine Rettung. Nach drei Tagen auf See wird er von einem Schiff gefunden. Erholt von den Strapazen, realisiert er erst, wer ihn gerettet hat: Es ist ein mysteriöser Mann namens Montgomery, der ihn pflegt und auf Vordermann bringt. Prendick fällt an Bord ein entstellter Mann in der Begleitung Montgomerys auf, der von der Mannschaft abweisend behandelt wird. Prendick, Montgomery und der Mann werden mit ihrer Fracht, unter anderem einem Puma, auf einer Insel abgesetzt. Prendick genießt die Gastfreundschaft der Inselbewohner unter der Führung eines Wissenschaftlers namens Dr. Moreau, bemerkt aber auch seltsame Vorkommnisse. Er erinnert sich daran, dass Moreau aufgrund verbotener Tierversuche aus England geflohen ist. Er denkt sich aber nichts Weiteres dabei, bis er plötzlich aus einem Labor die eindringlichen Schreie des Pumas hört. Dieses andauernde und zermürbende Geschrei treibt ihn dazu, die Unterkunft zu verlassen und planlos auf der Insel umher zu irren. Während dieser ersten, unfreiwilligen Entdeckungsreise auf der Insel begegnet er verschiedenen Kreaturen, welche menschliche Eigenschaften besitzen, aber aussehen wie Mischlinge aus Mensch und Tier. Eingeschüchtert davon begibt er sich gerne wieder zurück zum Lager. Prendick kommt auf den Gedanken, dass Dr. Moreau Menschen in tierische Mischwesen verwandelt und sie so manipuliert, dass sie ihn als Gott verehren. Aus Angst, das nächste Opfer Dr. Moreaus zu werden, flieht Prendick erneut. Dieses Mal wird er von Montgomery und Dr. Moreau verfolgt und sucht Zuflucht bei den Tiermenschen, die in einer Kolonie und nach einer Reihe von "Gesetzen" leben, an welche diese sich aus Furcht vor dem Doktor halten. Prendick wird von Montgomery und Moreau gestellt, dann aber schließlich davon überzeugt, dass die beiden im Labor nicht Menschen in Tiere, sondern Tiere mittels Vivisektion in menschenähnliche Wesen verwandeln. Durch die den Kreaturen hypnotisch suggerierten Gesetze will Moreau nur dafür sorgen, dass die Kreaturen ihm gefügig bleiben. Dr. Moreau ist sich außerdem sicher, dass die Geschöpfe sich sonst zu Tieren zurück entwickeln würden. Auf einem Spaziergang entdeckt Montgomery ein totes Kaninchen, das von einem Wesen der Insel angegriffen und getötet wurde. Für Dr. Moreau ist schnell klar, dass eine seiner Kreaturen Blut getrunken hat, was ebenfalls dazu führen kann, dass sich die Schöpfungen an ihr altes Dasein als Tiere erinnern. Dr. Moreau beruft eine Versammlung ein, bei der er herausfinden will, wer sich an dem Kaninchen vergangen und somit das Gesetz des Tiervolkes gebrochen hat. Als der Leopardenmensch flüchtet, ist allen klar, wer der Schuldige ist. Montgomery, Dr. Moreau und Prendick nehmen die Verfolgung auf und töten den Leopardenmenschen, wobei ihnen auffällt, dass noch weitere Tiere den Anschein erwecken, sie hätten ebenfalls das Gesetz gebrochen. Dr. Moreau begibt sich wieder an die Arbeit am Puma. Doch plötzlich reißt sich das Tier los und flüchtet in die Wildnis. Dr. Moreau nimmt die Verfolgung auf, kommt aber nicht mehr zurück. Montgomery und Prendick begeben sich auf die Suche nach dem Wissenschaftler und finden seine Leiche. Montgomery ist verzweifelt und betrinkt sich. In seinem Rausch kommt er auf die Idee, den Tieren auch Alkohol zu verabreichen. Prendick, der sich nicht am Besäufnis beteiligt hat, hört Schüsse. Als er nachschaut, findet er den Leichnam von Montgomery und einige tote Kreaturen. Das Tiervolk verliert den Respekt vor Prendick, da es überzeugt ist, dass ihr Herr nun tot sei und das Gesetz nicht mehr gelte. Prendick versucht, das Tiervolk vom Gegenteil zu überzeugen, indem er ihnen erzählt, Dr. Moreau werde wieder zurückkommen. Für einige Zeit funktioniert das auch, wobei die Geschöpfe nach wie vor ein gewisses Misstrauen gegenüber Prendick hegen. Wie Dr. Moreau prophezeit hat, entwickeln sich die Wesen wieder zu Tieren, verlernen das Sprechen und den aufrechten Gang. Aufgrund der zunehmenden Verwilderung des Tiervolkes baut sich Prendick eine geschützte Unterkunft auf. Das Verlangen, in die Zivilisation zurückzukehren, wird immer größer. Er unternimmt mehrere Versuche, ein Floß zu bauen, was ihm aber nicht gelingen will. Die Kreaturen bereiten ihm immer größere Sorgen und er verzweifelt allmählich an seiner ausweglosen Lage. Eines Tages taucht am Horizont ein kleines Segelboot auf. Prendick entfacht ein Feuer und versucht mit seinem letzten Kleidungsstück auf sich aufmerksam zu machen. Das Boot reagiert nicht, treibt aber langsam genau in seine Richtung. Prendick bemerkt, dass die beiden Personen, welche sich auf dem Boot befinden, schon seit längerem tot sind. Er benutzt das angeschwemmte Segelboot, um von der Insel zu entkommen. Tage später wird er von einem Schiff aufgegriffen. An Bord glaubt ihm aber niemand die Geschichte, die er zu erzählen hat. Bedeutung Der Autor kritisiert in seinem Roman den Sinn und Zweck biologischer Experimente. Weiteres Thema ist der Gegensatz zwischen angeborenen und erworbenen Verhaltensweisen. Der Wissenschaftler Moreau ähnelt der Figur des Dr. Frankenstein: beide versuchen, den "Schöpfer" bei seinem Werk nachzuahmen. Das Buch wurde bisher dreimal verfilmt. Die erste Verfilmung erschien 1932 unter dem Titel The Island of the Lost Souls (Die Insel der verlorenen Seelen). Die Rolle des Dr. Moreau spielte Charles Laughton, und der Dracula-Star Bela Lugosi hatte einen kleinen Auftritt als Affenmensch. Der Film wurde seinerzeit ein Flop, von christlichen Gruppen als gotteslästerlich eingestuft und erst später als Juwel des Horrorgenres erkannt.[1] 1977 erschien eine zweite Verfilmung mit Burt Lancaster als Dr. Moreau. Der Schiffbrüchige wurde umbenannt in Andrew Braddock und von Michael York gespielt. Als neue Figur wurde die Tochter des Wissenschaftlers eingeführt. Diesem, wie auch der dritten Verfilmung von John Frankenheimer aus dem Jahr 1996 war kein kommerzieller Erfolg beschieden. Diese Verfilmung ist eine moderne Fassung des Romans unter dem Titel D.N.A - Experiment des Wahnsinns. Marlon Brando spielte Dr. Moreau, Val Kilmer spielte Montgomery und David Thewlis spielte den Erzähler, allerdings umbenannt in Edward Dougles. In einer (Halloween-)Folge der Zeichentrickserie "The Simpsons" wird das Buch parodiert.
[SW: Englische Literatur | Phantastik | H.G. Wells |]
MOLIERE, (Jean-Baptiste Poquelin, dit). Oeuvres completes de Moliere, avec les notes des toutes les commentateurs. Edition publiee par L.-Aime-Martin. 8 vols. 1824-1826 Paris, Lefevre, Libraire
With 122 engraved illustrations (for details see below). 8vo (235 x 155 mm). Contemp. red morocco spines in 5 compartments richly gilt with labels, marbled endpapers, t.e.g. (spine faded; by§uurgold). Provenance: Pierre van der Rest (bookplate), and Henri Beraldi (bookplate, Paris sale, Part III, 1934, lot 332). Paris, Lefevre, Libraire, 1824-1826. First edition on wove paper of a charming set, complete with all illustrations called for. Bound in a remarkable binding by Purgold, one of the leading French bookbinders of the early 19th century. His most important gilder was Bauzonnet. Contains the following engraved illustrations: Vol. 1: Frontispiece- portrait of Moliere after Taurel and 11 plates, after Desenne (4), Le Brun, Saint-Aubin, Vernet, and Moreau le Jeune (4) mostly published by Renouard. Vol. 2: Frontispiece- portrait of Moliere after Desenne and 18 plates, after Chassalet (2), Desenne (3), Vernet (4), and Moreau le Jeune (9) mostly published by Renouard. Vol. 3: Frontispiece-portrait of Moliere after Moreau le Jeune (?), and 15 plates, after Chasselat, Desenne, Deveria (2), Vernet, and Moreau le Jeune (10) mostly published by Renouard. Vol. 4: Frontispiece- portrait of Moliere after Migard and 12 plates, after Chasselet (2), Desenne (2), Vernet (2), and Moreau le Jeune (6) mostly published by Renouard. Vol. 5: Frontispiece- portrait of Moliere after Deveria, and 19 plates, after Chasselet, Desenne (3), Saint-Aubin, Vernet (2), and Moreau le Jeune (12) mostly published by Renouard. Vol. 6: Frontispiece- portrait of Moliere after Fragonard, and 12 plates, after Chasselat, Desenne (3), Vernet (2), and Moreau le Jeune (6) mostly published by Renouard. Vol. 7: Frontispiece- portrait of Moliere after Deveria, and 12 plates, after Chasselat, Cochin, Desenne, Vernet and Morau le Jeune (8) mostly published by Renouard. Vol. 8: Frontispiece- portrait after Saint-Aubin, and 15 plates, after Chasselat, Desenne (3), Hervent, Potier, Verner, and Moreau le Jeune (8) mostly published by Renouard. This collected works has a part of Moreau's (1741-1814) beautiful illustrations from the Moliere- Bret edition of 1773 testifying to his art of finding the style best suited to a particular work.- Text slightly foxed, due to paper quality some quires lightly browned, plates almost clear, otherwise a nice copy in a fine binding. - Vicaire V, 916; Brunet III, 1800 ("Belle edition"); Querard, La France litteraire, VI, 182. LITERATURE: FRENCH ; ILLUSTRATED BOOKS (BEFORE 1900) ;
[SW: LITERATURE: FRENCH ;]
MOREAU (Jean-Michel, dit MOREAU-le-JEUNE). Le Bal masque - Fete donnee au Roi et a la Reine par la ville de Paris le 23 janvier 1782 a l'occasion de la naissance de Monseigneur le Dauphin.
Grande et belle gravure sur cuivre au bas de laquelle on peut lire : ''Invente par P. L. Moreau Ch.er de l'Ordre du Roi, Architecte de Sa Majeste Maitre general des Batiments de la Ville en 1782'', puis ''Dessine d'apres nature et grave par J.M. Moreau le Je Dessinateur et Graveurr du Cab. du Roi, de son Acad. Nle de peint. et Sculpt. et de celle des Scien. et arts de rouen, C.er aulique de Sa M.te le le Roi de Prusse &tc''. ''La presente gravure figura au Salon de 1789 et fut executee par Moreau, en qualite de dessinateur des Menus-Plaisirs, d'apres des notes prises sur place: a propos du Feu d'artifice notamment, les Memoires secrets parlent d'un echafaudage dresse en face de l'Hotel de Ville, pour permettre aux dessinateurs de " lever le plan et dessin de toutes les parties de ce spectacle pour en perpetuer la memoire aux yeux de la posterite ". "...Le bal qui a eu lieu cette nuit a la Ville etait detestable, disent les Memoires secrets (24 janvier), par la difficulte d'y aborder en voiture, malgre toutes les dispositions prises a cet effet; pour la cohue immense qui s'y est trouvee en plus grand nombre que l'on pouvait contenir la superficie de l'Hotel ; enfin, pour l'espece de monde, dont la plus vile canaille de Paris faisait la plus grande partie... Leurs Majestes se sont trouvees elles-memes si pressees que la reine a crie un moment: J'etouffe, et que le roi a ete oblige de se faire place a coups de coude. Malgre cela, ils ont paru s'amuser... " Sur l'estampe de Moreau, on voit Louis XVI en domino, la tete nue, suivi de la reine; ils se dirigent vers la droite, precedes de gardes qui leur font place a travers la foule. On ne peut s'empecher de faire un rapprochement entre cette gravure des fetes de 1782 et celles des fetes de 1745 et 17 47. Les deux dessinateurs des Menus a qui l'on doit ces chefs-d'oeuvre n'avaient ni la meme facon de concevoir, ni la meme maniere de graver : l'un, Cochin, travaille surtout le detail dans son dessin, multipliant les figures et les groupes, fouillant les architectures, et c'est quand il grave qu'il fait les sacrifices necessaires; au contraire, l'autre, Moreau, plus synthetique peut-etre dans sa composition dessinee, emploie une maniere de graver plus menue et pour ainsi dire plus fignolee que son devancier ; l'admirable, c'est que tous les deux arrivent par des voies aussi differentes a exprimer avec une puissance que peu d'artistes ont atteinte ce qu'il y a de plus malaise a saisir et a rendre dans les spectacles de la vie: l'agitation mouvante, le fremissement et le papillotement de la foule''. (in Artheque). Papier legerement jauni. Rousseurs affectant les marges ainsi que la partie superieure de la gravure. Discrete aureole claire dans l'angle superieur droit. Du reste, belle condition.
Dimensions (cuvette) : 523 x 397 mm.
[MAZARINADES.]: Recueil de 112 pieces. 1648-1649.
Fort in-4 demi-basane havane, piece de titre grenat, dos a cinq nerfs et fleuronne, pagination multiple. (Restaurations aux coiffes et plats, importantes mouillures, galeries de ver avec quelques atteintes au texte, quelques reparations anciennes, court de marge avec legere atteinte au texte en pied d'une mazarinade.) Important recueil. Toutes les pieces sont recensees par MOREAU, sauf deux : 1. (numero 58) : Sermon de S. Louis Roy de France fait et prononce devant le Roy et la Reyne Regente sa Mere, par Monseigneur l'Illustrissime et Reverendissime I. F. Paul de Gondy... A Paris, 1649, 12 pages. - 2 (numero 70) : La piece du cabinet, dediee aux poetes du temps. Paris, Jean Pasle, 1648, 16 pages. - Quatre pieces sont considerees par Moreau comme etant rares : 1 (numero 21) : Le salve Regina de Mazarin et des partisans. Sans lieu, 1649, 4 pages. MOREAU 3578. - 2 (numero 33) : Le tout en tout temps. Sans lieu, sans date (1649), 4 pages. MOREAU 3789. - 3 (numero 101) : Le tocsein de la France, pour le maintien du Roy, et de sa couronne. Paris, 1649, 6 pages. MOREAU 3777. - 4 (numero 105) : Le politiq e (sic) du temps. Touchant ce qui s'est passe depuis le 26 aout 1648 jusques a l'heureux retour du Roy en sa ville de Paris. Discours qui peut servir de memoire a l'Histoire. Sans lieu, 1648, 22 pages. MOREAU 2812. ETAT MOYEN. 2700
[SW: LIVRES ANCIENS HISTOIRE MAZARINADES RECUEIL 112 PIECES 1648 1649 00156139 LAN33 29C]



