Nietzsche
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Förster-Nietzsche Elisabeth,
Elisabeth Förster-Nietzsche (1846-1935), Schwester und Nachlass-Verwalterin des Philosophen. E. Ansichtskarte m. U. in der Anfangsszeile, Weimar, 21. Oktober 1923.An die Schwestern Hempelmann auf dem Rittergut Kötschau: "Frau Dr. h. c. Elisabeth Förster-Nietzsche bittet ihr die Freude zu machen, nächsten Sonnabend d. 27. Okt. ... bei ihr Thee zu trinken und die Vorlesung einer Dichtung von Frau Elisabeth Gnade Jürgen Olis und die Traute anzuhören. ..." "Jürgen Olis und die Traute. Ein Familienschicksal in Liedern" von der Ostpreußischen Erzählerin Elisabeth Gnade (1863-1938) erschien 1924 als Buch. Auf der Vorderseite der Ansichtskarte befindet sich das Sterbehaus von Friedrich Nietzsche in Weimar sowie eine Porträtfotografie.
Elisabeth Förster-Nietzsche (1846-1935), Schwester und Nachlass-Verwalterin des Philosophen. E. Ansichtskarte m. U. in der Anfangsszeile, Weimar, 21. Oktober 1923.An die Schwestern Hempelmann auf dem Rittergut Kötschau: "Frau Dr. h. c. Elisabeth Förster-Nietzsche bittet ihr die Freude zu machen, nächsten Sonnabend d. 27. Okt. ... bei ihr Thee zu trinken und die Vorlesung einer Dichtung von Frau Elisabeth Gnade Jürgen Olis und die Traute anzuhören. ..." "Jürgen Olis und die Traute. Ein Familienschicksal in Liedern" von der Ostpreußischen Erzählerin Elisabeth Gnade (1863-1938) erschien 1924 als Buch. Auf der Vorderseite der Ansichtskarte befindet sich das Sterbehaus von Friedrich Nietzsche in Weimar sowie eine Porträtfotografie.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Nietzsche, Friedrich Eichberg, Ralf: Freunde, Jünger und Herausgeber. Zur Geschichte der ersten Nietzsche-Editionen. (Europäische Hochschulschriften). Frankfurt am Main, Berlin, Bern: Peter Lang Vlg. 2009. ISBN: 978-3-631-59599-2
Die Geschichte der Nietzsche-Rezeption ist nicht von den Verstellungen und politischen Zurichtungen der Nietzsche-Texte durch die Tätigkeit des Weimarer Nietzsche-Archivs zu trennen. Die Arbeit untersucht die historischen und geistesgeschichtlichen Bedingungen im Vorfeld der Archivgründung. Sie beleuchtet Nietzsches eigene Editionstätigkeit ebenso wie die Beziehungen zu seinen Verlegern, sein Ringen um die typographische Gestalt der Schriften und die Entstehung der ersten Gesamtausgabe. Die Arbeit zeigt Tendenzen einer problematischen Nietzsche-Rezeption und -Edition bereits vor der Gründung des Archivs auf. War es Nietzsches Intention für ein zwar kleines aber erlesenes Publikum zu schreiben, bedient die Editionspolitik des Archivs eine denkbar breite Leserschaft. Ein von der Archivleitung autorisierter, kanonisch gewordener Textkorpus wird in diversen Ausstattungsvarianten vom limitierten Prachtband bis zur preiswerten Kriegsausgabe dem Buchmarkt zur Verfügung gestellt.
200 S., zahlr. Abb. Br. *neuwertig*
[SW: Nietzsche, Friedrich; Philosophie; Philosophie, Religionen]
Plaga, Anneliese: Sprachbilder als Kunst. Friedrich Nietzsche in den Bildwelten von Edvard Munch und Giorgio de Chirico. Berlin: Reimer 2008.
Friedrich Nietzsche hat mit seiner philosophischen Kunstprosa Bildthemen und Bildsprache von Edvard Munch und Giorgio de Chirico maßgeblich geprägt. Anneliese Plaga veranschaulicht erstmals die Übertragung philosophischer Sprachbilder von Nietzsche in die Kunst. Friedrich Nietzsche war um 1900 als revolutionärer Denker, Kulturkritiker und Sprachartist eine Schlüsselfigur für Künstler, die in seinen Werken nach Antworten auf ihre existenziellen Fragen suchten. In Einzelanalysen repräsentativer Werke legt Anneliese Plaga dar, wie zentrale Motive seines Denkens sowohl die Themenwahl als auch die Bildgestaltung von Edvard Munch und Giorgio de Chirico geprägt haben. Dem schließt sich vor einer breiten Folie von Nietzsche-Texten ein systematischer Vergleich von Kunsttheorie, Themenwahl und Bildsprache beider Maler an. Sowohl Munch als auch de Chirico identifizierten sich mit Nietzsche. Geleitet von seinen philosophischen und kunsttheoretischen Überlegungen haben beide Maler die Irritationen der Moderne gestaltet. Während Munch Angst, problematische Geschlechterbeziehungen und die Sehnsucht nach einem gesunden Leib thematisierte, suchte de Chirico Chaos und Labyrinth des Daseins in paradoxen Schatten, irrationalen Perspektiven und abschüssigen Bühnen Ausdruck zu verleihen. Nietzsche hat die Kunst als Stimulans und Ermöglicherin des Lebens gefeiert. Munch und de Chirico haben seine wirkungsreichen Sprachbilder in ihrer jeweiligen Bildsprache neu interpretiert.
268 S., 16 farb. Taf. mit 24 Abb. Br.mS. *verlagsfrisches Expl.*
[SW: Kunst]
Nietzsche, Friedrich - : Friedrich Nietzsche. Wendepunkt der Moderne [= Du, 1998, Juni, Nr. 6]. Zürich: Tamedia 1998.
Sehr gutes, sauberes Exemplar. - Du-Heft über Friedrich Nietzsche; Inhalt u.a.: Georg Kohler: Gott ist tot! - Na und -. Versuch, Nietzsches Satz zu begreifen; Martin Seel: Die Macht des Erscheinens. Nietzsches ästhetische Marginalisierung des Seins; Rudi Thiessen: Nietzsche Antichrist. Der Ausgang aus 'Jahrtausenden des Labyrinths'; Alois M. Haas: Der schwerste Gedanke. Die ewige Wiederkunft des Gleichen; Rüdiger Safranski: Nietzsche Übermensch. Kammerspiel oder Weltdrama. Ambivalenzen; Wolfram Groddeck: Fälschung des Jahrhunderts. Zur Geschichte der Nietzsche-Edition; Beat Mazenauer: Der Wille zur Perversion. Nietzsche im Dienst der Nationalsozialisten; Ursula Pia Jauch: Nietzsche-Narren und Edelmenschen. Blüten des Nietzsche-Kults; Manfred Schneider: Halkyonische Töne. Nietzsche der Sprachkünstler; mit farbigen Illustrationen von Ralph Steadman, zahlreichen historischen Photographien und einem biographischen Abriss.
96 S., 23x33. OBrosch.



