Novalis
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Novalis Zanucchi, Mario: Novalis - Poesie und Geschichtlichkeit Die Poetik Friedrich von Hardenbergs. Paderborn: Schöningh 2006.
Die vorliegende Untersuchung zu Novalis fragt nach dem bislang ungeklärten Verhältnis seiner Poetik zu seiner Geschichtsphilosophie und stellt sein Werk erstmalig systematisch in den Rahmen der deutschen Querelle des Anciens et des Modernes. Die Arbeit rekonstruiert zunächst Novalis' Geschichtsphilosophie vor dem Hintergrund seiner Fichte- und Herder-Rezeption. Der Hauptteil der Untersuchung stellt einen Beitrag zur genaueren Erfassung der bislang ungeklärten Beziehung zwischen Novalis und Friedrich Schlegel dar und zeigt, dass Novalis' Unterscheidung von antiker und moderner Poesie nicht auf der Schlegelschen Antithese von Kunst und Natur beruht. Trotzdem bricht Novalis ebenso deutlich wie Schlegel mit der klassizistischen Tradition und leistet mit seinen kühnen poetologischen Reflexionen einen wesentlichen Beitrag zur Konstituierung der Poetik der Moderne. Überlegungen zu Novalis' Synthese von Poesie und Religion vor dem Hintergrund der Säkularisierungs-problematik runden die Arbeit ab.
414 S. Kart. *verlagsneu*
[SW: Literaturwissenschaft]
Novalis - Prokofieff, Sergej O.: Ewige Individualität. Zur karmischen Novalis-Biographie. Aus d. Russ. von Ursula Preuss. Dornach : Verl. am Goetheanum, 1987. ISBN: 323504450
Sehr gutes Ex. - Vorwort. -- Der Ursprung -- An der Zeiten-Wende -- Repräsentant des Menschheitsgewissens -- Nach der Zeiten-Wende -- Herold eines spirituellen Christentums -- Die Inspirationsquellen von Novalis -- Vorbote der sechsten Kulturepoche -- Die karmische Novalis-Biographie nach seinen eigenen Zeugnissen -- Die zukünftige Mission von Novalis in der Menschheit -- Novalis und die Geburt der neuen Mysterien im 20. Jahrhundert -- Novalis als einer der übersinnlichen Inspiratoren der modernen Wissenschaft vom Geiste -- "Christus und Sophia" -Mysterien der sechsten Kulturepoche -- An Stelle eines Nachworts -- Anhang I. Über ein Gedicht von Novalis -- II. Novalis und die "Philosophie der Freiheit" -- III. Das Fest "Maria Schutzmantel" -- und ein Aspekt der geistigen Zukunft Osteuropas -- IV. Das Bild von Alexander Iwanow -- "Das Erscheinen des Christus vor dem Volk" -- Bilderteil -- Anmerkungen und Ergänzungen. ISBN 323504450 -
429 S. : 10 Ill. (z.T. farb.). Originalleinen mit Schutzumschlag.
[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Christentum]
Novalis: Hymnen an die Nacht. Heinrich von Ofterdingen. Mit Tiecks Bericht über die Fortsetzung des Ofterdingen. Mit Erläuterungen, bibliographischen Hinweisen und einer Einleitung von Kurt Waselowsky. . - (=Goldmann Klassiker mit Erläuterungen, Kl 273). München, Goldmann Verlag, ohne Jahresangabe (ca. 1977). ISBN: 3442122732
Vorsatz fehlt. Guter Zustand. - Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur. ... Rezeption: Die ersten umfassenden Ausgaben des Werkes erfolgten durch Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin 1802 und 1837, in zwei Bänden. Den dritten Band gaben Ludwig Tieck und Eduard von Bülow 1846 in Berlin heraus. Das Werk des Dichters hatte - obschon aufgrund der kurzen Lebenszeit des Künstlers auch in kurzer Schaffensperiode entstanden - teils beträchtlichen Einfluss auf das Schaffen anderer Künstler. So las und bearbeitete beispielsweise Karoline von Günderrode die literarische Hinterlassenschaft Novalis' bereits 1802, also noch im Jahr der Erstausgabe seiner Schriften. Sie exzerpierte die Schriften, ließ sich selbst inspirieren und verglich eigene Gedichte mit denen Friedrich von Hardenbergs. Früher und näher am Arbeitsprozess lasen die Brüder Schlegel und andere Frühromantiker immer wieder einzelne Texte. Heinrich Heine erarbeitete sich einen eigenen Zugang zu Novalis, freilich ohne ihn ausreichend zu würdigen. Auch Eichendorff fand in seiner Literaturgeschichte Platz für den Frühromantiker. Eichendorffs Jugendfreund, der schwärmerische Dichter Otto von Loeben, war ein glühender Verehrer Hardenbergs und lehnte seine eigene Lyrik stark an jene des Novalis an. Weiterhin arbeiteten sich Philosophen - unter ihnen Georg Wilhelm Friedrich Hegel - und Kulturtheoretiker, zum Beispiel Wilhelm Dilthey und Rudolf Haym, an dem umfangreichen Werk des Novalis ab. Nicht zuletzt durch die Kanonisierung als Schul- und Studienlektüre wurde das Lesen der (vor allem literarischen) Texte Novalis' allen Literaturinteressierten möglich. Von besonderer Problematik ist die Rezeption des Werkes vor allem zur Zeit der NS-Diktatur und der frühen DDR-Literaturwissenschaft. Lange Zeit wurde das gesamte Werk des jungen Dichters, in dessen Mittelpunkt die Hymnen an die Nacht gestellt wurden, zu eng biographisch, vor allem mit Blick auf den frühen Tod seiner ersten Verlobten, Sophie von Kühn, hin ausgedeutet. Einen interessanten Effekt hatte die Rezeption des unvollendeten Romans "Heinrich von Ofterdingen": die noch junge Germanische Philologie begann, sich um den damals noch für eine historische Figur gehaltenen Heinrich von Ofterdingen zu kümmern. Die durch Novalis dargelegte potentielle Wirkkraft des Sängers führte bereits 1812 dazu, dass ihm zunächst August Wilhelm Schlegel, dann auch Friedrich Schlegel und F. H. v. d. Hagen fälschlicherweise das Nibelungenlied zuschrieben. Doch bereits 1820 wurde die These von Karl Lachmann entkräftet. Die Gesänge des Bergmanns im "Heinrich von Ofterdingen" fanden Eingang in bergmännische Liedersammlungen, einige seiner Geistlichen Lieder wurden - in mehr oder weniger überarbeiteter Form - in lutherische Gesangbücher aufgenommen und es entstanden zahlreiche Vertonungen der Gedichte. Seine Poetik fand u. a. unter den französischen Symbolisten begeisterte Rezipienten. Weitere Rezeption und eine intensive Auslegung erfuhr das Werk Novalis' durch Rudolf Steiner, und immer noch beschäftigen sich die Anthroposophen mit einer sehr speziellen Interpretation der Weltsicht des Künstlers. Auch Wagners Musikdrama Tristan und Isolde ist ohne Novalis' Hymnen an die Nacht undenkbar. Vor allem die Umdeutung der Nacht von Chaos und Bedrohung hin zu einem transzendentalen Raum utopischer Liebeserfahrung spielt eine wesentliche Rolle. Aus wikipedia-orgNovalis , ISBN-13: 9783442122738
Erste Auflage dieser Ausgabe. 191 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Literaturtheorie, Germanistik, Literaturdidaktik, Literarische Porträts, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Romantische Literatur, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Philosophie / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Romantik (Literatur)]
Novalis: Novalis. Werke in einem Band.Ausgewählt und eingeleitet von Hans-Dietrich Dahnke. Textrevision und Kommentar von Rudolf Walbiner. Mit Anmerkungen. - (=Bibliothek deutscher Klassiker, herausgegeben von den Nationalen Forschungs und Gedenkstätten der klassischen Deutschen Literatur in Weimar). Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag, 1983.
Guter Zustand. Einband leicht fleckig. Mit vereinzelten Anstreichungen. - Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur. ... Rezeption: Die ersten umfassenden Ausgaben des Werkes erfolgten durch Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin 1802 und 1837, in zwei Bänden. Den dritten Band gaben Ludwig Tieck und Eduard von Bülow 1846 in Berlin heraus. Das Werk des Dichters hatte - obschon aufgrund der kurzen Lebenszeit des Künstlers auch in kurzer Schaffensperiode entstanden - teils beträchtlichen Einfluss auf das Schaffen anderer Künstler. So las und bearbeitete beispielsweise Karoline von Günderrode die literarische Hinterlassenschaft Novalis' bereits 1802, also noch im Jahr der Erstausgabe seiner Schriften. Sie exzerpierte die Schriften, ließ sich selbst inspirieren und verglich eigene Gedichte mit denen Friedrich von Hardenbergs. Früher und näher am Arbeitsprozess lasen die Brüder Schlegel und andere Frühromantiker immer wieder einzelne Texte. Heinrich Heine erarbeitete sich einen eigenen Zugang zu Novalis, freilich ohne ihn ausreichend zu würdigen. Auch Eichendorff fand in seiner Literaturgeschichte Platz für den Frühromantiker. Eichendorffs Jugendfreund, der schwärmerische Dichter Otto von Loeben, war ein glühender Verehrer Hardenbergs und lehnte seine eigene Lyrik stark an jene des Novalis an. Weiterhin arbeiteten sich Philosophen - unter ihnen Georg Wilhelm Friedrich Hegel - und Kulturtheoretiker, zum Beispiel Wilhelm Dilthey und Rudolf Haym, an dem umfangreichen Werk des Novalis ab. Nicht zuletzt durch die Kanonisierung als Schul- und Studienlektüre wurde das Lesen der (vor allem literarischen) Texte Novalis' allen Literaturinteressierten möglich. Von besonderer Problematik ist die Rezeption des Werkes vor allem zur Zeit der NS-Diktatur und der frühen DDR-Literaturwissenschaft. Lange Zeit wurde das gesamte Werk des jungen Dichters, in dessen Mittelpunkt die Hymnen an die Nacht gestellt wurden, zu eng biographisch, vor allem mit Blick auf den frühen Tod seiner ersten Verlobten, Sophie von Kühn, hin ausgedeutet. Einen interessanten Effekt hatte die Rezeption des unvollendeten Romans "Heinrich von Ofterdingen": die noch junge Germanische Philologie begann, sich um den damals noch für eine historische Figur gehaltenen Heinrich von Ofterdingen zu kümmern. Die durch Novalis dargelegte potentielle Wirkkraft des Sängers führte bereits 1812 dazu, dass ihm zunächst August Wilhelm Schlegel, dann auch Friedrich Schlegel und F. H. v. d. Hagen fälschlicherweise das Nibelungenlied zuschrieben. Doch bereits 1820 wurde die These von Karl Lachmann entkräftet. Die Gesänge des Bergmanns im "Heinrich von Ofterdingen" fanden Eingang in bergmännische Liedersammlungen, einige seiner Geistlichen Lieder wurden - in mehr oder weniger überarbeiteter Form - in lutherische Gesangbücher aufgenommen und es entstanden zahlreiche Vertonungen der Gedichte. Seine Poetik fand u. a. unter den französischen Symbolisten begeisterte Rezipienten. Weitere Rezeption und eine intensive Auslegung erfuhr das Werk Novalis' durch Rudolf Steiner, und immer noch beschäftigen sich die Anthroposophen mit einer sehr speziellen Interpretation der Weltsicht des Künstlers. Auch Wagners Musikdrama Tristan und Isolde ist ohne Novalis' Hymnen an die Nacht undenkbar. Vor allem die Umdeutung der Nacht von Chaos und Bedrohung hin zu einem transzendentalen Raum utopischer Liebeserfahrung spielt eine wesentliche Rolle. Aus wikipedia-Novalis
Erste Auflage dieser Ausgabe. XLII, 392 Seiten mit einem Titelporträt. 19 cm. Dünndruckausgabe. Blaues Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln.
[SW: Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Romantische Literatur, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Philosophie / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Romantik (Literatur), Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik]



