Peter Fuss
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Theater heute 8/1981. THEMA: Slawomir Mrozek: Zu Fuß. Friedrich Seelze 1981
INHALT: Peter von Becker: Wer hat das Recht am Brecht? Ivan Nagel: Mehr Luxus! Peter von Becker: Zur Kölner Uraufführung von Mr. Dead and Mrs. Free des Squat Theatre. Henning Rischbieter: Waldeslust vom Werkteater / Le Bal vom Theatre Campagnol / Passion vom National Theatre / The Kipper Kids. Michael Erdmann über Robert Wilsons The Man in the Raincoat. Paul Kruntorad: Strehlers Brecht - Der gute Mensch von Sezuan. Peter von Becker: Überlegungen nach Inszenierungen von Kleists Penthesilea in Frankfurt, Straßburg und Berlin. Henning Rischbieter: Tschechows letztes Stück Der Kirschgarten in Bochum. Aus dem Familienalbum der Kirschgarten-Besitzer - Bilder der Inszenierung von Karge/Langhoff in Bochum. Jan Kott: Der versetzte Zettel oder Die Esel-Liebe einer Königin als historische Theaterpremiere - Über Shakespeares Sommernachtstraum, 1. Teil. Peter von Becker: Marlowe Eduard II. in Heidelberg, Regie David Mouchtar-Samorai. Jan Knopf: Marlowe Eduard II. in Heidelberg und Der Jude von Malta in Karlsruhe, Regie dort Hermann Kleinselbeck. Michael Erdmann: Beckett-Abend II, Der Verwaiser, von George Tabori in Bochum. Slawomir Mrozek: Zu Fuß (Stückabdruck).
Standardeinband ca. 64 S. Guter Zustand,
[SW: Theaterwissenschaft-Zeitschriften Zeitschrift Theaterzeitschrift Oper Ballett Bühne Stück Bühnenstück Theaterstück Inszenierung Aufführung Wilson Strehler Kleist Tschechow]
Denn er wird meinen Fuss aus der Schlinge ziehen ; Peter Braun ; Roman ; Geschichte ; 2. Weltkrieg ; Zweiter Weltkrieg ; Russland ; Autobiographie Braun, Peter: Denn er wird meinen Fuss aus der Schlinge ziehen / Peter Braun, Berlin-Grunewald : Herbig 1963
1. - 10. Tsd. 8 Namenseintrag, Umschlagkanten bestoßen, fleckig 1. - 10. Tsd.
Freuchen, Peter: Ivalu. Roman. Ausstattung und Illustrationen von Paul Urban. Deutsche Erstausgabe. Büchergilde Gutenberg Erste Aufl. 1931 Berlin
217S. Groß 8°
Leinen Auf der Kreisvertretertagung des Bildungsverbandes der deutschen Buchdrucker vom 28. bis 30. August 1924 im Volkshaus zu Leipzig wurde von den anwesenden Vertretern unter dem Vorsitz Bruno Dresslers am 29.08. einstimmig die Gründung der Büchergilde Gutenberg beschlossen. Dies war die Geburtsstunde der mit Abstand ambitioniertesten und progressivsten Buchgemeinschaft auf deutschem Boden. "Bücher voll guten Geistes" in handwerklich einwandfreier Qualität sollten es sein (und waren es), die zunächst von Leipzig und ab 1926 von Berlin aus ihren Weg in die Wohnstuben der Werktätigen, der sogenannten "Kleinen Leute" fand. Vom Tag ihrer Gründung bis zur vorläufigen Zerschlagung durch die Nazis durchlief die Büchergilde eine fulminante Entwicklung. So konnte sie ihre Mitgliederzahlen von Anfangs 1200 Gründungsmitgliedern auf 85.000 im Jahr 1933, dem Jahr der Zwangseingliederung in die DAF steigern und war damit die mit Abstand größte proletarische Buchgemeinschaft der Weimarer Republik. Zum Vergleich: der sozialdemokratische Bücherkreis brachte es auf eine maximale Mitgliederzahl von 45.000. Der autobiografische Roman des dänischen Polarforschers Freuchen um seine erste (Inuit-) Ehefrau, die 1921 an der Spanischen Grippe verstarb. Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit zweifarbigem Rückenleinen, Farbkopfschnitt, geprägter Deckelvignette und schwarzen Vorsätzen. Der Einband leicht fleckig, die Einbandkanten berieben, die vordere untere Ecke und der obere Rückenrand auch leicht durchgerieben, der Farbkopfschnitt teils verblasst, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten guter Zustand. Gesetzt in Fraktur (Alte Schwabacher). Peter Freuchen (* 20. Februar 1886 in Nyköbing Falster, Dänemark; 2. September 1957 in Anchorage, Alaska) war ein dänischer Polarforscher und Schriftsteller. Peter Freuchen gründete gemeinsam mit Knud Rasmussen die nordgrönländische Handelsstation Thule und beteiligte sich an mehreren arktischen Expeditionen. Peter Freuchens Eltern waren der Kaufmann Lorentz Bentson Freuchen und seine Frau Friderikke, geb. Rasmussen. Er war das älteste von sechs Kindern. Nach dem Schulbesuch begann er 1904 mit dem Medizinstudium in Kopenhagen. 1906 nahm er als Heizer und meteorologischer Assistent an der Danmark-Expedition unter Ludvig Mylius-Erichsen nach Nordostgrönland teil. Meteorologe der Expedition war Alfred Wegener. 1909 kehrte er nach Dänemark zurück und begann als Journalist für die linksliberale Zeitschrift Politiken zu arbeiten. Er freundete sich mit Knud Rasmussen an und sie hielten gemeinsam Vorträge über Grönland. Gemeinsam fassten sie den Plan eine Handelsstation in Nordgrönland zu etablieren um damit sowohl den Polareskimo benötigte Handelswaren zu fairen Preisen zu liefern, als auch die Gegend zu erforschen und dänische Hoheitsansprüche geltend machen zu können. 1910 reisten sie mit ihren ersten Waren nach Nordgrönland und errichteten in der North Star Bay ihre Station, welche auf Freuchens Vorschlag hin den mythischen griechischen Namen Thule erhielt. 1911 heiratete Freuchen Navarana, eine Angehörige des kleinen Stammes der Polareskimo. 1912 unternahmen Freuchen und Rasmussen die erste von insgesamt sieben sogenannten Thule-Expeditionen. Gemeinsam mit zwei Inuit überquerten sie das Inlandeis, um in Ostgrönland den verschollen geglaubten Polarforscher Einar Mikkelsen zu suchen und den Peary-Kanal kartografisch aufzunehmen. Mikkelsen war mittlerweile bereits wieder in die Zivilisation zurückgekehrt und der Peary-Kanal erwies sich als nicht existent. 1913 kehrte Freuchen für fünf Wochen nach Dänemark zurück, verbrachte aber danach die folgenden Jahre als Stationsverwalter in Thule. 1916 wurde sein Sohn Meqosaq geboren, 1918 seine Tochter Pipaluk. Im Dezember 1919 besuchte Freuchen mit Frau und Kindern seine Familie in Dänemark, wobei er sich als Vortragsreisender betätigte, aber auch schwer an der damals grassierenden Spanischen Grippe erkrankte und Wochen im Krankenhaus verbringen musste. Zur Vorbereitung der schon lange von Knud Rasmussen geplanten fünfte Thuleexpedition kehrte er mit Frau und Sohn im Sommer 1920 nach Thule zurück, reiste aber im Herbst mit Aufenthalten in Südgrönland erneut nach Dänemark. Im Mai 1921 reiste er wieder nach Grönland, um dort Knud Rasmussen zu treffen und als Kartograph und Naturwissenschaftler an der Thuleexpedition teilzunehmen, welche unter Rasmussens Leitung von der Hudson Bay aus die Inuit in Kanada und Alaska erforschen wollte. Seine Frau Navarana sollte ihn begleiten und für die Expedition als Näherin arbeiten, starb aber auf dem Weg in Upernavik an der Grippe. Im Zuge der Expedition unternahm Freuchen 1921 und 1922 viele Fahrten im Gebiet der Hudson Bay und kartographierte zusammen mit Therkel Mathiassen Teile der Southampton-Insel, die Ostküste der Melville-Halbinsel und große Gebiete des nördlichen Baffinlandes. Im Januar 1923 erfror ihm bei einer Temperatur von -54 Grad Celsius sein linker Fuß. Im Frühjahr 1924 reiste er per Hundeschlitten und Schiff über Baffinland und Grönland zurück nach Dänemark, wo er im November des Jahres seine Jugendfreundin Magdalene Vang Lauridsen (1881-1960) heiratete. 1926 erwarb er die kleine, bei Nakskov vor Lolland gelegene Insel Enehöje. Der landwirtschaftliche Betrieb wurde von einem Verwalter mit mäßigem Erfolg versehen, während sich Freuchen als Journalist, Vortragsreisender, Filmschaffender und Schriftsteller betätigte. Er verfasste sowohl Romane - welche überwiegend in Grönland und Kanada spielen - als auch Sachbücher, Reiseerzählungen sowie Biografien und Autobiografien. Alle seine Werke sind sehr humorvoll und zeigen seine tiefe Verbundenheit mit den Inuit sowie einen kritischen Standpunkt gegenüber kirchlichen und weltlichen Würdenträgern. 1927 musste sein Fuß schließlich amputiert werden, was ihn für weitere Polarexpeditionen untauglich machte. 1932 und 1933 arbeitete er in Hollywood und Alaska an der Verfilmung seines Romans "Eskimo" mit, unter anderem auch als Schauspieler. Der Film erhielt gute Kritiken und einen Oscar für den Schnitt. Seit Mitte der 1930er nahm Freuchen auf seiner dafür günstig gelegenen Insel Flüchtlinge aus Deutschland auf. Nach der Besetzung Dänemarks 1940 durch deutsche Truppen half er den Flüchtlingen auch nach Schweden. Aufgrund seiner Widerstandsaktivitäten wurde Freuchen verhaftet und verurteilt. Es gelang ihm jedoch die Flucht nach Schweden. Seine Bücher wurden seit 1933 in Deutschland nicht mehr aufgelegt und erschienen erst nach dem Krieg wieder. 1944 wurde seine Ehe geschieden und ein Jahr später heiratete er die 20 Jahre jüngere Dagmar Cohn. Nach dem Krieg lebte Freuchen in New York - mitten in Manhattan - und hatte ein Sommerhaus in Connecticut. Er arbeitete hauptsächlich als UN-Korrespondent für Politiken und dänische Zeitschriften in den USA, schrieb aber auch weiterhin Bücher. 1956 gewann er ein Vermögen in der ersten großen US-Quizsendung "Die 64.000 Dollar Frage" mit der korrekten Beantwortung von 17 arktis-relevanten Fragen. Im September 1957 starb er während einer Reise, die ihn gemeinsam mit dem norwegisch-amerikanischen Flugpionier Bernt Balchen, dem australischen Polarforscher Sir Hubert Wilkins und dem amerikanischen Admiral Donald MacMillan - allesamt Arktis-Veteranen - per Flugzeug von Alaska über den Nordpol nach Thule führen sollte, an einem Schlaganfall. Seine Asche wurde auf dem Thulefjell verstreut.
[SW: Büchergilde Gutenberg 1924 -1933 | Dänische Literatur | Roman | Biografische Schriften | Eskimo/ Inuit | Erstausgaben]
Braun, Peter: Denn er wird meinen Fuss aus der Schlinge ziehen Peter Braun, Berlin ; Darmstadt ; Wien Dt. Buch-Gemeinschaft, 1965.
altersgemäß leicht vergilbt ,Einband sehr sauber und fast unbestoßen, Seiten in hellen und tadellosen Zustand, Buch sonst ohne nennenswerte Mängel , Epische Wiedergabe des Lebens des Autors Dieses außergewöhnliche Schicksal erzählt der, dem es zuteil geworden ist, auf eine Weise, die den Leser zum Miterlebenden macht: Ein junger Mensch, einer Siedlung deutscher Mennoniten in Süd-Rußland entstammend, entrinnt der stalinschen Gewaltherrschaft durch die Flucht nach Persien, lebt eine Zeitlang in Brasilien, kommt nach Deutschland, wird während des Krieges für die Abwehr unter Canaris in Rußland eingesetzt, gerät in sowjetische Kriegsgefangenschaft, versucht sich zu tarnen, wird schließlich entlarvt, kommt nach Deutschland zurück und entnimmt aus dem Erlebten in reifen Jahren den dichterischen Auftrag seines Lebens. Die Versöhnung zweier Völker, die in Kampf und Haß sich ihr Unheil bereiten, in der Person des Erzählers selbst, bestimmt Inhalt und Struktus der Darstellung -
466 S. 8, Halbleder ,mit Goldprägung auf Einband ,Kopffarbschnitt ,mit Lesebändchen ,
[SW: Denn er wird meinen Fuss aus der Schlinge ziehen ; Peter Braun ; Roman ; Geschichte ; 2. Weltkrieg ; Zweiter Weltkrieg ; Russland ; Autobiographie]



