Pfeiffer

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Pfeiffer, Richard,
Richard Pfeiffer (1858-1945), Bakteriologe. E. Brief m. U., Breslau, 21. Januar 1925, 1 ½ Seiten quer 8°. Gedruckter Briefkopf "Hygienisches Universitätsinstitut". An einen Kollegen wissenschaftlichen Inhalts: "[ ] So weit ich Mitteilungen erhalten habe, noch nicht in epidemischer Form aufgetreten; an eine Nachprüfung der Rosen[ ] Angaben habe ich daher noch nicht herangehen können. Auch die Zahl der von uns untersuchten Encephalitisfälle ist nur klein. Wir haben bei ihnen doch auffällig häufig, wie auch andere Autoren in den Respirationsorganen Influenza [ ] gefunden [ ]" - Pfeiffer war bis 1889 Militärarzt und 1887-91 Assistent Robert Kochs in Berlin. 1891 habilitierte er sich für Hygiene und Bakteriologie und übernahm die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung des Berliner Instituts für Infektionskrankheiten. 1894 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Pfeiffer nahm 1897 an der deutschen Expedition zur Erforschung der Pest in Indien teil und betrieb 1898 mit Robert Koch Forschungen über Malaria in Italien. Seit 1899 Ordinarius für Hygiene in Königsberg, folgte er 1909 einem Ruf an die Univ. Breslau, wo er bis zu seiner Emeritierung 1925 wirkte. Er war seit 1927 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde insbesondere durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der Immunitätslehre bekannt. Seine Entdeckung spezifischer Antikörper ("Bakteriolysine") im Serum cholerakranker Tiere (1896) war grundlegend für die Entwicklung von Immunisierungsverfahren. 1892 fand er den nach ihm benannten Influenzabazillus. Pfeiffer veröffentlichte u.a. einen "Mikrophotographischen Atlas der Bakterienkunde" (mit Karl Fränkel) und ein "Lehrbuch der Mikrobiologie" (1919).

Richard Pfeiffer (1858-1945), Bakteriologe. E. Brief m. U., Breslau, 21. Januar 1925, 1 ½ Seiten quer 8°. Gedruckter Briefkopf "Hygienisches Universitätsinstitut". An einen Kollegen wissenschaftlichen Inhalts: "[ ] So weit ich Mitteilungen erhalten habe, noch nicht in epidemischer Form aufgetreten; an eine Nachprüfung der Rosen[ ] Angaben habe ich daher noch nicht herangehen können. Auch die Zahl der von uns untersuchten Encephalitisfälle ist nur klein. Wir haben bei ihnen doch auffällig häufig, wie auch andere Autoren in den Respirationsorganen Influenza [ ] gefunden [ ]" - Pfeiffer war bis 1889 Militärarzt und 1887-91 Assistent Robert Kochs in Berlin. 1891 habilitierte er sich für Hygiene und Bakteriologie und übernahm die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung des Berliner Instituts für Infektionskrankheiten. 1894 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Pfeiffer nahm 1897 an der deutschen Expedition zur Erforschung der Pest in Indien teil und betrieb 1898 mit Robert Koch Forschungen über Malaria in Italien. Seit 1899 Ordinarius für Hygiene in Königsberg, folgte er 1909 einem Ruf an die Univ. Breslau, wo er bis zu seiner Emeritierung 1925 wirkte. Er war seit 1927 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde insbesondere durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der Immunitätslehre bekannt. Seine Entdeckung spezifischer Antikörper ("Bakteriolysine") im Serum cholerakranker Tiere (1896) war grundlegend für die Entwicklung von Immunisierungsverfahren. 1892 fand er den nach ihm benannten Influenzabazillus. Pfeiffer veröffentlichte u.a. einen "Mikrophotographischen Atlas der Bakterienkunde" (mit Karl Fränkel) und ein "Lehrbuch der Mikrobiologie" (1919).

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Pfeiffer, Georges Jean,
Georges Jean Pfeiffer (1835-1908), Pianist, Komponist und Musikkritiker. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. ("GPfeiffer"). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - Drei Takte, überschrieben mit "Malgre moi, melodie" und gewidmet "a Madame Wauwermans qui apporte tout de charme [...]". - Georges Jean Pfeiffer trat seit 1862 in den Concerts du Conservatoire mit großem Erfolg auf und festigte seinen Ruf als Klaviervirtuose. "Gleichzeitig wurde er Miteigentümer der Pianofabrik Pleyel, Wolf, Lyon et Cie. in Paris. Als Komponist hinterließ Pfeiffer eine beachtliche Anzahl von Bühnen- und Kammermusik-Werken, durch die er sich um ihrer sauberen Arbeit willen die Wertschätzung seiner Zeitgenossen erwarb" (MGG X, 1167). - Auf einer Bildpostkarte mit gedr. Notenzeile a. d. "Marseilleise" und in den Farben der Tricolore; die Adreßseite mit alten Montagespuren.

Georges Jean Pfeiffer (1835-1908), Pianist, Komponist und Musikkritiker. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. ("GPfeiffer"). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - Drei Takte, überschrieben mit "Malgre moi, melodie" und gewidmet "a Madame Wauwermans qui apporte tout de charme [...]". - Georges Jean Pfeiffer trat seit 1862 in den Concerts du Conservatoire mit großem Erfolg auf und festigte seinen Ruf als Klaviervirtuose. "Gleichzeitig wurde er Miteigentümer der Pianofabrik Pleyel, Wolf, Lyon et Cie. in Paris. Als Komponist hinterließ Pfeiffer eine beachtliche Anzahl von Bühnen- und Kammermusik-Werken, durch die er sich um ihrer sauberen Arbeit willen die Wertschätzung seiner Zeitgenossen erwarb" (MGG X, 1167). - Auf einer Bildpostkarte mit gedr. Notenzeile a. d. "Marseilleise" und in den Farben der Tricolore; die Adreßseite mit alten Montagespuren.

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Pfeiffer, Richard: Das Influenzaproblem (pp.1-19). Erg. Hyg. Bakt. Imm., 5. - Berlin, Verlag von Julius Springer, 1922, 8°, (4), 902 pp., 18 z.T. farb. Abb., Lerinenband der Zeit.

Richard Friedrich Johannes Pfeiffer (1858 -1945) in 1892 he isolated what he thought was the causative agent of influenza. The culprit, according to Pfeiffer, was a small rod-shaped bacterium that he isolated from the noses of flu-infected patients . He dubbed it Bacillus influenzae (or Pfeiffer's bacillus), which was later called Haemophilus influenzae. Few doubted the validity of this discovery, in large part because bacteria had been shown to cause other human diseases, including anthrax, cholera, and plague. When history's deadliest influenza pandemic began in 1918, most scientists believed that Pfeiffer's bacillus caused influenza. With the lethality of this outbreak (which killed an estimated 20 to 100 million worldwide) came urgency-researchers around the world began to search for Pfeiffer's bacillus in patients, hoping to develop antisera and vaccines that would protect against infection. In many patients, but not all, the bacteria were found. Failures to isolate B. influenzae (now known as Haemophilus influenzae) were largely chalked up to inadequate technique, as the bacteria were notoriously difficult to culture. The first blow to Pfeiffer's theory came from Peter Olitsky and Frederick Gates at The Rockefeller Institute. Olitsky and Gates took nasal secretions from patients infected with the 1918 flu and passed them through Berkefeld filters, which exclude bacteria. The infectious agent - which caused lung disease in rabbits - passed through the filter, suggesting that it was not a bacterium. Although the duo had perhaps isolated the influenza virus (which they nevertheless referred to as an atypical bacterium called Bacterium pneumosintes), other researchers could not reproduce their results. -cf. wikipedia

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Pfeiffer, Walter: Walter Pfeiffer - In Love with Beauty Katalog zur Ausstellung im Fotomuseum Winterthur, 2008/2009, STEIDL, Dezember 2008 ISBN: 3865218571
1974 waren erstmals Fotografien von Walter Pfeiffer in einer Ausstellung zu sehen. Mit der dort präsentierten Serie Carlo Joh., Juli 1954 bis Jan. 1974 wurde Pfeiffer Teil der damals entstehenden Homosexuellenszene und der beginnenden Debatte über den Zwischenbereich von Maskulin-Feminin. Seither hat sich Pfeiffer - der auch Zeichner und Plakatgestalter ist - in seinen Fotoarbeiten mit einer heiteren Offenheit und Aufgeregtheit der homosexuellen Erotik und der weiblichen Lobpreisung, der Schönheit, dem Glamour und dem Spiel mit der Identität gewidmet. In Love with Beauty ist die erste Übersicht über das Gesamtwerk Pfeiffers, eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Schweizer Kunstszene.Walter Pfeiffer, geboren 1946 in Beggingen, Schweiz, machte in den 1960er Jahren eine Ausbildung zum Dekorateur, bevor er an der Kunstgewerbeschule Zürich in der Kunstklasse Form & Farbe aufgenommen wurde. Ab Ende der sechziger Jahre war er für verschiedene Modemagazine tätig.

NEUBUCH! 2008. 346 S. m. zahlr. z. Tl. farb. Abb. 31 cm 308 mm x 243 mm x 38 mm 255 farbige Abbildungen

[SW: Pfeiffer, Walter, Fotomuseum Winterthur, Fotografen/-innen (Einz.),Ausstellungskataloge; Fotografie]

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