Pissarro
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Jedlicka, Gotthard: Pissarro. Camille Pissarro. Text von Gotthard Jedlicka. Mit einer Bibliographie. - (=Scherz Kunstbücher, herausgegeben von Gotthard Jedlicka). Bern : Alfred Scherz Verlag, 1950.
Guter Zustand. Schutzumschlag mit Knitterspuren. - Jacob Abraham Camille Pissarro (* 10. Juli 1830 in Charlotte Amalie, Dänisch-Westindien heute: Amerikanische Jungferninseln; 12. November 1903 in Paris) war einer der bedeutendsten und produktivsten Maler des Impressionismus. ... Die mittleren Jahre: Mitte der 1860er Jahre begann Pissarro, sich von seinem Lehrer Corot zu lösen und seinen eigenen Stil zu finden. 1863 zeigte Pissarro auf dem ersten Salon des Refuses Gemälde und fand bei den Kritikern lobenswerte Erwähnung. 1866 und 1868 wurden jeweils zwei seiner Bilder zum Salon zugelassen. Der junge Kritiker Emile Zola fand Gefallen an ihnen und lobte sie überschwänglich. Besonders hob er die Gewissenhaftigkeit des Künstlers Pissarro hervor, der sich nur der Wahrheit verpflichtet sehe. Diese Erfolge bei der Kritik bedeuteten jedoch mitnichten Erfolge bei Käufern und Händlern. Pissarro geriet in finanzielle Not und musste sich den Lebensunterhalt mit dem Bemalen von Markisen und Rollos verdienen. Weniger bekannt ist die soziale und politische Seite Pissarros: In seinen Zeichnungen stellt er in realistischen, bisweilen an Daumier erinnernden Ausdrucksformen die Lebensumstände armer Menschen dar. Er bekannte sich zum Anarchismus und beschäftigte sich mit Pierre-Joseph Proudhon. 1869 und 1870 arbeitete er eng und regelmäßig mit seinen Freunden Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir. Oft stellten sie ihre Staffeleien nebeneinander auf und malten gemeinsam die gleichen Motive, wobei jedoch jeder seinen eigenen Stil bewahrte. Im Gegensatz zu Monet bezog Pissarro Menschen und Passanten viel stärker in seine Gemälde ein: Orte, Landschaften und Straßen sind bei ihm fast immer wesentlich mitbestimmt von arbeitenden, miteinander sprechenden oder flanierenden Menschen. Im November 1870 floh er vor dem deutsch-französischen Krieg nach London, nachdem er vorher seine Familie in der Bretagne einigermaßen sicher untergebracht hatte. Fast seine gesamte Bildproduktion musste er in Louveciennes bei Paris zurücklassen. In London traf er Monet wieder, der ebenfalls vor dem Krieg dorthin geflohen war. Der Kunsthändler Paul Durand-Ruel wurde auf ihn aufmerksam und kaufte ihm vier seiner Bilder ab, hatte jedoch seinerseits keinen Erfolg mit dem Weiterverkauf. Am 14. Juni 1871 heiratete er in Croydon südlich von London seine Geliebte Julie Vellay, die inzwischen mit dem dritten Kind von ihm schwanger war. Ende dieses Monats kehrte er nach Frankreich zurück - und musste erfahren, dass ein Teil seiner Bilder von deutschen und französischen Soldaten zertrampelt worden war. Sie hatten sie im Garten als Teppich ausgelegt, damit ihre Stiefel nicht schlammig werden. Pissarro ließ sich davon nicht entmutigen, sondern arbeitete in den Folgejahren produktiver denn je. Besonders intensiv arbeitete er mit Paul Cezanne zusammen; beide beeinflussten sich sehr stark gegenseitig in ihrer künstlerischen Entwicklung. In finanzieller Hinsicht schöpfte er Zuversicht, als im Januar 1873 seine Gemälde auf einer Auktion hohe Preise erzielten, trotzdem hatte er danach kaum Einnahmen und war Ende desselben Jahres wieder mittellos. 1874 gehörte er zu den treibenden Kräften, die die erste Impressionisten-Ausstellung organisierten. Das Ergebnis bei der Kritik war enttäuschend, und Pissarros Einnahmen aus der Ausstellung betrugen nur 130 Franc. Die ganzen 1870er Jahre hindurch kämpfte Pissarro verzweifelt um Verkäufe und um den schieren Lebensunterhalt für sich selbst und seine Familie. Pissarro war ein überzeugter Verfechter des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und beteiligte sich an sämtlichen weiteren Impressionisten-Ausstellungen bis 1882. ... Aus: wikipedia-Camille_Pissarro
Erstausgabe. 31 Seiten Text, 53 Tafeln. 19,5 cm. Pappband mit Schutzumschlag.
[SW: a Bildende Kunst, Kunstgewerbe, Kunsthistoriker, Kunstphilosophie, Künstlerbiographien, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft, Kunstführer, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Bildband, Malerei, Kunstwerke, Kunstpsychologie, Plastik, Kunst 20. Jahrhundert, Kunst 19. Jahrhundert]
[PISSARRO.]: Catalogue des oeuvres importantes de Camille PISSARRO, et de tableaux, pastels, aquarelles, dessins, gouaches par Mary Cassatt, Cezanne, Dufeu, Delacroix, Manet, etc. composant la collection de Camille Pissarro Premiere vente du 3 decembre 1928. Commissaires-priseurs : F. Lair-Dubreuil et Andre Desvouges. Experts : Durand-Ruel, Bernheim Jeune, Andre Schoeller. Paris, Galerie Georges Petit, 1928.
In-4 broche, 87 pages, 92 reproductions en noir. (Dos abime et consolide.) V 1928 12 3 - Paris, Galerie Geoges Petit - CP F. Lair-Dubreuil et A. Desvouges - Collection de Camille Pissarro (premiere vente). BON EXEMPLAIRE. 40
[SW: BEAUX ARTS XIXE SIECLE PISSARRO CATALOGUE OEUVRES IMPORTANTES CAMILLE PISSARRO TABLEAUX PASTELS AQUARELLES DESSINS GOUACHES MARY CASSATT CEZANNE DUFEU DELACROIX MANET ETC COMPOSANT COLLECTION CAMILLE PISSARRO PREMIERE VENTE DECEMBRE 1928 COMMISSAIRES PRISEURS LAIR DUBREUIL ANDRE DESVOUGES EXPERTS DURAND RUEL BERNHEIM JEUNE ANDRE SCHOELLER 00220460 BXA19 15F]
[PISSARRO.] PISSARRO Ludovic-Rodo, VENTURI Lionello. Camille Pissarro. Son art, son oeuvre. 1632 illustrations. Paris, Paul Rosenberg, 1939.
Deux volumes in-4 broches, soit un volume de texte et un volumes de planches, 342 pages + 312 planches en noir. Tire a 1000 exemplaires numerotes. Binliographie, index des collections. BON EXEMPLAIRE. 500
[SW: BEAUX ARTS XIXE SIECLE PISSARRO PISSARRO LUDOVIC RODO VENTURI LIONELLO CAMILLE PISSARRO ART OEUVRE 1632 ILLUSTRATIONS 00235938 BXA19 22E]
Coleridge, Samuel Taylor: Christabel, Kubla Khan, Fancy in Nubibus, and Song from Zapolya. Hammersmith: Eragny Press für London: Eragny Press & New York: John Lane, 1904. ; fester Einband / hard cover; sig.; 1. Ed.
Eins von nur 226 Exemplaren auf handgeschöpftem Arches-Bütten, Gesamtauflage 236 Exemplare. Druck in rot und schwarz, mit grüner fleuraler Holzschnittumrahmung des Textbeginns von "Christabel" aus S. 7 sowie dort mit einer grün-orangefarbenen Holzschnittinitiale. Dies Exemplar mit einer eigenhändigen, signierten Widmung von Esther und Lucien Pissaro auf dem vorderen fliegenden Vorsatz recto oben: "With all good wishes | from | Esther & Lucien Pissarro | to | Asta Kilbom & Walter Gyllenberg - | 10 - XII - 1927 - | The Brook, Stamford Brook, London W.6." - | - Erhaltungszustand: Oberes Kapital des empfindlichen Einbandes mit kleiner Fehlstelle, Vorsätze wie stets mit Leimschatten, ein Blatt mit schwachem Anflug von Stockflecken im weißen Rand, sonst schönes Exemplar. Widmungsexemplare der Eragny Press sind nicht häufig. - | - Original boards, uncut. One of 226 copies on Arches hand-made paper of total 236, printed in red, green and black. With a chiaroscuro frontispice by Lucien Pissarro and woodcut border and initials by Esther Pissarro after the drawings of Lucien Pissarro. Inscribed and signed by Esther and Lucien Pissarro on upper flyleaf. Small defect to upper end of spine, flyleaves partly browned as usual; a fine, crisp copy. - | - Tomkinson 64,21 - Ransom 263,20 - Franklin 207.
Octavo. ca. 208 x 134 mm. [4 weiße], Frontispiz, 41, [1 weiße], [2], [4 weiße] Seiten. Mit einem zweifarbigem Original-Holzschnitt von Lucien Pissarro als Frontispiz; Holzschnittbordüre und -initialen von Esther Pissarro nach Lucien Pissarro, sowie der Holzschnittdruckermarke auf Seite [43]. Handgefertigter Original-Pappeinband, mit Rücken aus grauem Bütten, die Deckel mit zweifarbig fleural bedrucktem Papier bezogen, goldgeprägter Titel auf dem Vorderdeckel links oben; unbeschnitten.
[SW: Coleridge, Samuel Taylor 1904 Christabel, Kubla Khan, Fancy in Nubibus Widmung2 signiert2 signiert Ilustration Originalgraphik WidmungsexemplarAutograph Autographen Pissarro Lyrik Holzschnitt Pressendrucke]



