Polgar
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Polgar, Alfred,: 7 Titel / 1. An den Rand geschrieben, Berlin, Rowohlt Verlag,, 1926.
DABEI: Polgar, Alfred - Im Vorüberfahren (Frankfurt a.M. Büchergilde Gutenberg. 1960, 1. Aufl. dieser Ausgabe. 8°. 281 S., 1 Bl. OLwd. mit OSU. OSU leicht angerändert, Name auf Vorssatz, sonst gut) (Lit.) -------------- DABEI: B.F. Dolbin (Zeichnungen u. Gedanken) - Hunde (Vorwort Alfred Polgar) (Berlin, Herbert Stuffer Verlag, 1928, 1. Ausgabe, 114 S., ill. Halbleinen, min.fleckiger Einband, Name auf Vorsatz, gutes Ex. (Lit.-D) --------------- DABEI: Polgar, Alfred - Die lila Wiese. Skizzen und Feuilletons. Herausgegeben von Wilhelm Lüderitz. Illustrationen von Marianne Schäfer (Berlin. Eulenspiegel Verlag. 1977, 1. Auflage, 218 S. Ill.Orig.- Pbd., gutes Ex.) (Lit.) --------------- DABEI: Polgar, Alfred - Die Mission des Luftballons, Skizzen und Erwägungen, 1.Auflage, Schutzumschlag mit etwas Gebrauchsspuren, ansonsten guter Zustand (Verlag Volk und Welt, Berlin, 1975, 1., 642 S., gelbe Leinwand mit grünem Schutzumschlag, min. Gebr.spuren, gutes Ex.) ------------- DABEI: Polgar, Alfred - Das grosse Lesebuch (Zürich : Kein und Aber 2003, 3. Auflage, ISBN 3036951164, 426 S., Rowohlt, Harry [Hrsg.], kart., OUmschlag, gutes Ex.) ----------------- DABEI: Polgar, Alfred - Ich bin Zeuge (Berlin : E. Rowohlt, 1928, 1. Ausgabe, 287 S. Originalleinen, kl. Druckstelle am Rücken, sonst gutes Ex.)
1. Ausgabe, mit 297 S., Leinen, Einband leicht beschmutzt, Vorsätze etwas fleckig, sonst nur leichte Gebrauchsspuren,
"Kriegsersatzdienst" österreichischer Schriftsteller (als "Kriegsberichterstatter") im ersten Weltkrieg: Hugo von Hofmannsthal, Alfred Polgar, Stefan Zweig u. a. Veltze, Alois: Siehe nachstehende Aufstellung. Zusammen 4 Bände. Wien, Manz, 1914-1916
1. UNSERE OFFIZIERE. Episoden aus den Kämpfen der österreichisch-ungarischen Armee im Weltkrieg 1914/15. Unter der Leitung (von) Emil von Woinovich hrsg. und redigiert von Alois Veltze. Unter der Mitarbeit von Rudolf Hans Bartsch, Franz Karl Ginzkey, Viktor Hueber und Stefan Zweig. Wien, Manz, 1915. V, 242 S. Mit 46 Fotoabbildungen auf Tafeln und Buchschmuck von H. Printz. - 2. UNSERE SOLDATEN. Episoden aus den Kämpfen der österreichischen-ungarischen Armee im Weltkrieg 1914/15. Unter der Leitung (von) Emil von Woinovich hrsg. und redigiert von Alois Veltze. Unter der Mitarbeit von Rudolf Hans Bartsch, Franz Theodor Csokor, A. Elmer, Franz Karl Ginzkey, E. Rieger, Leopold Schönthal und Stefan Zweig. Wien, Manz, 1915. - 3. AUS DER WERKSTATT DES KRIEGES. Ein Rundblick über die organisatorische und soziale Kriegsarbeit 1914/15 in Österreich-Ungarn. Unter der Leitung (von) Emil von Woinovich hrsg. und redigiert von Alois Veltze. Illustriert von C. Pippich. Wien, Manz, 1915. 2 Bll., 345 S. Mit 9 Tafeln (davon 1 farbig) und Skizzen im Text. - 4. UNSERE NORDFRONT. Episoden aus den Kämpfen der österreichisch-ungarischen Armee im Weltkrieg 1914/16. Hrsg. vom K. u. k. Kriegarchiv. Redigiert von Alois Veltze. Unter Mitarbeit von Fritz Antonius, Rudolf Hans Bartsch, Franz Theodor Csokor, Franz Karl Ginzkey, Hans Müller, Leopold Schönthal, Paul Stefan, Stefan Zweig u. a. Wien, Manz, 1916. IV, 264 S. Mit 11 farbigen und fünf schwarzen Bildern (auf Tafeln) nach Originalen von R. Hanke., A. Pock und V. Schram. - Alle Bände in erste Ausgaben. Unter Mitarbeit berühmter österreichischer Autoren, die während des ersten Weltkrieges im Kriegs-Pressequartier (im Kriegsarchiv) tätig waren und so vom Fronteinsatz verschont geblieben sind. - Der Beginn vom Ende der k. u. k. Monarchie. - Diese vier Bände stellen ein bedeutendes Dokument aus jener "dunklen Ära" dar, in der die namhaftesten, pazifistisch eingestellten Schriftsteller, ihren "Kriegs-Dienst" auf feuilletonistisch-literarische Art ableisteten, um dem Front-Dienst zu entgehen. - Der Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie ("die letzten Tage der Menschheit"). - Die Beiträge (zum Teil namentlich genannt) sind fast alle unbekannt geblieben. So sind z. B. Stefan Zweigs Beiträge nicht bei Klawitter und den anderen Zweig-Bibliographien verzeichnet. Zu den Beiträgen Alfred Polgars siehe: U. Weinzierl, Alfred Polgar, S. 82 ff. und U. Weinzierl, Er war Zeuge, Alfred Polgar, S. 50 ff.: Die "große" Zeit. - Stefan Zweig "hielt Umschau nach einer Tätigkeit, wo ich immerhin etwas leisten konnte, ohne hetzerisch tätig zu sein". Später wird Zweig seine Beschäftigung immer unerträglicher, wo er mit Arbeiten betraut ist wie diesen: "Unsere erste Aufgabe bestand darin, Kriegsgeschichte a la minute zu schreiben, d. h. dem Publikum kleine Kriegstaten, novellistisch garniert, rasch zu servieren. Jeder von uns erhielt von den regelmäßig einlaufenden Feldakten einen Stoß" (zitiert aus: D. Prater und W. Michels, Stefan Zweig ... sowie aus Stefan Zweigs Autobiographie "Die Welt von Gestern"). - Ulrich Weinzierl: Während Oberleutnant Dr. Hugo von Hofmannsthal hier (im Band "Aus der Werkstatt des Krieges") den feinsinnigen Essay über "Unsere Militärverwaltung in Polen" beisteuerte und der weltberühmte Kriegsgegner Dr. Stefan Zweig gleich mehrere Texte lieferte, darunter solche mit tönendem Titel wie "Lebende Kampfmittel" und "Kriegsgefangen", befasste sich Polgar mit dem - im Zusammenhang - immer noch friedfertigen Thema: dem "Generalinspektorat der freiwilligen Sanitätspflege", also der Filiale des Roten Kreuzes in Österreich-Ungarn, die unter dem Protektorat des Erzherzogs Salvator stand. Dieser Beitrag ist eine Laudatio auf die tätige Menschenliebe in unmenschlichen Tagen. "Krieg ist Anti-Sanität", konstatierte Polgar und: "Krieg ist nicht nur Wunde, Schmerz, Krankheit, Krieg ist die pflichtgemäße Missachtung von alledem". Die freiwillige Sanitätspflege führe "mit einem Heer von Menschen und einem Riesenquantum von Material Krieg gegen die Schrecken des Krieges" (Alfred Polgar im vorliegenden Band "Aus der Werkstatt des Krieges" S. 69). - Großartiges Dokument aus jener "dunklen Ära", in der die namhaftesten, pazifistisch eingestellten Schriftsteller, ihren "Kriegs-Dienst" auf feuilletonistisch-literarische Art ableisteten, um dem Front-Dienst zu entgehen. - Schöne Exemplare. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG).
Alle 4 Bände einheitlich in den Original-Leinenbänden mit reicher ornamentaler und typographischer Goldprägung. Gr. 8vo
Polgar, Laszlo. Chess Middlegames : Schach: Mittelspiele / Laszlo Polgar, Köln Könemann 1998
1015 Seiten. Mit Vorwort, Zeichenerklärungen, Lösungen, Lebenslauf von Laszlo Polgar, Bibliographie. Vor dem Endspiel erschuf Gott das Mittelspiel. 77 Kategorien mit 4158 Stellungen. Laszlo Polgar, der seine drei Töchter zum olympischen Erfolg geführt hat, sammelte 77 der wichtigsten Kategorien des Mittelspiels. Er veranschaulicht und untersucht anhand von 4158 Stellungen die Eleganz und Schönheit der von Schachmeistern gespielten Partien. Was ist ein ersticktes Matt? Was ein Doppelangriff? Eine Ablenkung? Wie kann man Linien öffnen? Warum ein Gegenangriff? Lohnt sich ein positionelles Bauernopfer? Was macht man mit einem König in der Mitte? Wie jagt man einen König? Was ist ein Bauerndurchbruch? Was ist ein Bauernraub? Was macht man mit hängenden Bauern? Was mit rückständigen Bauern? Wie öffnet man eine Diagonale? Für jede dieser Kategorien des Mittelspiels bietet Polgar 54 Musterstellungen an. Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Schachmeister schätzen diese faszinierenden Stellungen, die in dieser großartigen Sammlung erläutert werden. Man wählt eine Stellung von Capablanca, Bobby Fischer, Karpov, Kasparov oder den Töchtern Polgar aus und überlegt sich, welcher Zug auszuführen ist. Dank der mitgelieferten Lösungen kann die zum Gewinn führende Strategie klar nachvollzogen werden. (Klappentext). Text in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Ungarisch.
Ganzleinenband mit Schutzumschlag 30,5 cm. Umschlag minimal berieben und an den Kanten teils gering bestoßen. Einband und Buchblock sauber!! Ungelesen!!
Polgar, Alfred. Sammlung mit neun (9) Handexemplaren von Alfred Polgar. Alle Bände sind Handexemplare / Korrekturexemplare Polgars mit wenigen bis sehr starken Anmerkungen, Korrekturen, Streichungen etc. Die Sammlung enthält: 1. Orchester von Oben - Berlin, Rowohlt, 1926 / 2. An den Rand geschrieben - Berlin, Rowohlt, 1927. 1.Korrekturexemplar / 3. An den Rand geschrieben - Berlin, Rowohlt, 1927. 2.Korrekturexemplar / 4. Ich bin Zeuge - Berlin, Rowohlt, 1928 / 5. Schwarz auf Weiss - Berlin, Rowohlt, 1929 / 6. Auswahlband - Aus neun Bänden erzählender und kritischer Schriften - Berlin, Rowohlt, 1930 / 7. In der Zwischenzeit - Amsterdam, Allert de Lange, 1935 / 8. Sekundenzeiger - Zürich, Humanitas, 1937 / 9. Handbuch des Kritikers - Zürich, Oprecht, 1938 / Als Zugabe,
Als Zugabe: Franz Molnar - Liliom. Wien, Deutsch-Oesterreichischer Verlag, 1913. Mit kleiner, handschriftlicher Korrektur der Bühnevertriebsfirma. Originaler, illustrierter Pappband. Alfred Polgar (* 17. Oktober 1873 in Wien; 24. April 1955 in Zürich, eigentlich Alfred Polak; Pseudonyme: Archibald Douglas, L. A. Terne) war ein österreichischer Schriftsteller, Aphoristiker, Kritiker und Übersetzer. Alfred Polgar wurde im 2. Wiener Bezirk Leopoldstadt als jüngstes von drei Kindern assimilierter Juden geboren. Die Eltern, Josef und Henriette Polak, geb. Steiner, betrieben eine Klavierschule. Nach Gymnasium und Handelsschule wurde Polgar 1895 Redakteur bei der Wiener Allgemeinen Zeitung, wo er anfangs als Gerichts- und Parlamentsreporter arbeitete. Später war er dort Redakteur im Ressort Feuilleton. Ab 1905 schrieb Alfred Polgar regelmäßig für Siegfried Jacobsohns Zeitschrift Die Schaubühne''. Daneben war er auch als Autor für das Kabarett tätig. Zusammen mit Egon Friedell schrieb er das sehr erfolgreiche, humorististische Stück Goethe. Eine Groteske in zwei Bildern (1908), in dem der Literaturunterricht an den Schulen dadurch parodiert wird, dass Johann Wolfgang von Goethe zu einem Literaturexamen über Goethes Leben und Werk erscheint - und durchfällt. Ebenfalls 1908 erschien Polgars erstes Buch Der Quell des Übels. Der Ort, an dem Polgar zu dieser Zeit am häufigsten verkehrte, war das Cafe Central, in dem er in Gesellschaft von Peter Altenberg, Anton Kuh und Egon Friedell anzutreffen war und er viel Material für seine scharfsinnigen Beobachtungen und Analysen fand. Polgar betätigte sich auch als Bearbeiter und Übersetzer von Theaterstücken, etwa von Nestroy, und übersetzte 1913 Franz Molnars Stück Liliom aus dem Ungarischen ins Deutsche. Er verlegte die Handlung in den Wiener Prater und fügte einen Prolog hinzu, was dem bislang erfolglosen Stück mit einer triumphalen Premiere am 28. Februar 1913 im Theater in der Josefstadt in Wien den Weg zum Welterfolg ebnete. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Alfred Polgar im Kriegsarchiv, schrieb jedoch auch weiterhin für Zeitungen, unter anderem auch für die deutschsprachige ungarische Zeitung Pester Lloyd. Nach Ende des Kriegs wurde er bei der Zeitung Der Neue Tag Chef des Feuilletons. Gemeinsam mit Egon Friedell schrieb er ab 1921 das Böse Buben Journal. In den 1920er Jahren lebte Polgar überwiegend in Berlin. Viele Artikel von ihm erschienen in dieser Zeit im Berliner Tageblatt und im Prager Tagblatt. Im Oktober 1929 heiratete er Elise Loewy, geb. Müller. Nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland wurden seine Bücher verbrannt und Polgar musste über Prag nach Wien zurückkehren. 1938 war er nach dem Anschluss Österreichs abermals gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Über Zürich emigrierte er nach Paris und schloss sich der Liga für das geistige Österreich (Ligue de l'Autriche Vivante) an, der auch Fritz Brügel, Gina Kaus, E. A. Rheinhardt, Joseph Roth und Franz Werfel angehörten. Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich 1940 floh er nach Marseille, von wo aus ihm im Oktober 1940 mit Hilfe des Emergency Rescue Committee über Spanien und Lissabon die Emigration in die USA gelang. In Hollywood arbeitete er unter anderem als Drehbuchautor für Metro-Goldwyn-Mayer. Ab 1943 lebte er in New York, wo er die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Er schrieb für Exilzeitungen, wie den Aufbau, und amerikanische Magazine, wie Time sowie Panorama in Buenos Aires. (Wikipedia)
8°. Alle Bände mit zum Teil deutlichen Gebrauchsspuren. Einige Seiten herausgeschnitten, einige Seiten beschnitten. Die zum Teil sehr interessanten Änderungen sehr deutlich vergleichbar mit den zunächst geplanten Textstellen. Einzigartiges Konvolut/Sammlung eines der bedeutendsten, österreichischen Exilschriftsteller.
[SW: Collection, Handschrift, Handschriften, Literatur, Literature, Manuskript, Manuskripte, Rare Books, Sammlung, World Literature]



