Psychologie

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Prandtl, Antonin: Sammelband. 18 Schriften in 2 Bänden. München, Leipzig u. a., Ernst, Reinhard, Reisland u. a., 1904.
Enthält 1: Analecta Critica ad Platonis de Re Publica Libros. Dussertatio Inauguralis. (1904) - 2: Über die Teleologie des Geistes und über Teleologie überhaupt. Habitilationsschrift. (1915) - 3: Assoziationspsychologie. Sonderabdruck aus "Einführung in die neuere Psychologie" herausgegeben von Emil Saupe. (1. Auflage) - 4: Dasselbe, 2. u. 3. Auflage (1928) - 5: Die Lokalisation der Gesichteindrücke im Sehfeld. Abgedruckt aus Ostwalds "Annalen der Naturphilosophie" 7. Band - 6: Literaturbericht - 7: Eine Nachbilderscheinung. Sonder-Abdruck aus "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 42 (1902) - 8: Experimente über den Einfluss von gefühlsbetonten Bewußtseinseinlagen auf Lesezeit und Betonung. Sonder-Abdruck aus "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 60 - 9: Die psychische Leistungsfähigkeit bei wechselnder Disposition. Sonder-Abdruck aus "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 87 (1921) - 10: Die Koordination der Gehirn- und Bewußtseinsvorgänge. Sonder-Abdruck aus "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 94 (1924) - 11: Versuche über die Perseveration von Vorstellungen. Sonder-Abdruck aus "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 95 (1924) - 12: Die Rolle von Perseverationen und Bewußtseinslagen bei Willenshandlungen. .."Zeitschrift für Psychologie" Bd. 96 (1924) - 13: Die Helligkeit schraffierter Flächen. "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 99 (1926) - 14: Zur Psychologie des arithemtischen Mittels. "Zeitschrift für Psychologie" Bd. 101 (1926) - 15: Über gleichsinnige Induktionen und die Lichtverteilung in gitterartigen Mustern. Sonderbdruck aus "Zeitschrift für Sinnespsychologie" Bd. 58 (1927) - 16: Über die Auffassung geometrischer Elemente in Bildern. Sonderabdruck aus "Fortschritte der Psychologie und ihrer Anwendungen, II. Band V. Heft. (1914) - 17: Das Problem der Wirklichkeit. (1926) - 18: Fragmente der Giebelgruppen des Parthenon. Sonderabdruck aus den athen. Mitteilungen (1908). - Gleich gebunden, Band 1 im Format jedoch um etwa 2 cm kleiner. Band 2 am Rücken wenig fleckig, an der oberen Kante des Vorderdeckel etwas beschabt, Kopfschnitt mit Stoßspur. Papierbedingt unterschiedlich, insgesamt nur leicht gebräunt.

Gr- 8°. Zusammen ca. 600 SS., 3 Tafeln. Band 2 vorn mit einmontiertem Prandtl-Portrait. Halb-Pergament d. Zt. mit Leder-Rückentitel.

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Kroh, Oswald,
Oswald Kroh (1887-1955), Psychologe, Pädagoge. E. Brief m. U., Tübingen, 8. Dezember 1933, 2 Seiten gr.-4°. Gedruckter Briefkopf "Zeitschrift für Pädagogische Psychologie und Jugendkundliche Forschung". An den Philosoph und Psychologen Ernest Harms (1895-1974). Harms, der Herausgeber des "Jahrbuchs für idealistische Philosophie", emigrierte 1933 nach New York: "[ ] Ich freue mich, daß Sie auch weiterhin für 7 T[age]. referieren wollen und hoffe, daß Sie auch geneigt sind, Ihr Verhältnis zur Z[eitschrift] für P[ädagogische Psychologie]. fortzuführen, in deren Redaktion ich gleichfalls eingetreten bin [ ]" - 1923 wurde Kroh als Ordinarius für Pädagogik an die Univ. Tübingen berufen, wo er entscheidenden Einfluß auf die Lehrerausbildung ausübte. 1938 übernahm er den Lehrstuhl für Psychologie und Pädagogik der Univ. München; von 1942 bis Kriegsende und erneut seit 1949 war er Prof. der Psychologie in Berlin. Kroh, der sich in Forschung und Lehre besonders entwicklungspsychologischen Fragestellungen widmete (u.a. "Psychologie des Grundschulkindes", 1928), gilt als einer der Wegbereiter der empirischen Erziehungswissenschaft. 1940-45 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und sorgte 1941 für die Einführung einer eigenen Diplomprüfungsordnung.

Oswald Kroh (1887-1955), Psychologe, Pädagoge. E. Brief m. U., Tübingen, 8. Dezember 1933, 2 Seiten gr.-4°. Gedruckter Briefkopf "Zeitschrift für Pädagogische Psychologie und Jugendkundliche Forschung". An den Philosoph und Psychologen Ernest Harms (1895-1974). Harms, der Herausgeber des "Jahrbuchs für idealistische Philosophie", emigrierte 1933 nach New York: "[ ] Ich freue mich, daß Sie auch weiterhin für 7 T[age]. referieren wollen und hoffe, daß Sie auch geneigt sind, Ihr Verhältnis zur Z[eitschrift] für P[ädagogische Psychologie]. fortzuführen, in deren Redaktion ich gleichfalls eingetreten bin [ ]" - 1923 wurde Kroh als Ordinarius für Pädagogik an die Univ. Tübingen berufen, wo er entscheidenden Einfluß auf die Lehrerausbildung ausübte. 1938 übernahm er den Lehrstuhl für Psychologie und Pädagogik der Univ. München; von 1942 bis Kriegsende und erneut seit 1949 war er Prof. der Psychologie in Berlin. Kroh, der sich in Forschung und Lehre besonders entwicklungspsychologischen Fragestellungen widmete (u.a. "Psychologie des Grundschulkindes", 1928), gilt als einer der Wegbereiter der empirischen Erziehungswissenschaft. 1940-45 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und sorgte 1941 für die Einführung einer eigenen Diplomprüfungsordnung.

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Kroh, Oswald,
Oswald Kroh (1887-1955), Psychologe, Pädagoge. Brief m. e. U., Tübingen, 21. März 1934, 1 Seite gr.-4°. Gedruckter Briefkopf "Zeitschrift für Pädagogische Psychologie und Jugendkundliche Forschung". An den Philosoph und Psychologen Ernest Harms (1895-1974). Harms, der Herausgeber des "Jahrbuchs für idealistische Philosophie", emigrierte 1933 nach New York: "[ ] Da gelegentlich von amerikanischen Kollegen unverlangt Besprechungen eingehen, die ich nicht gut zurückweisen kann, bin ich Ihnen gerade bei Besprechungen englischer und amerikanischer Werke ganz besonders verpflichtet für baldige Einsendung, damit etwaige Kollisionen Sie nicht benachteiligen. Sie bitten mich um Zuteilung eines Ressorts bei den Besprechungen. Soviel ich sehe, sind Ihnen Werke aus dem philosophisch-psychologischen Grenzgebiet besonders sympathisch. Ich können Ihnen gerade aus diesem Arbeitsbereich in Zukunft Schriften zur Besprechung fortlaufend zugehen lassen [ ]" - 1923 wurde Kroh als Ordinarius für Pädagogik an die Univ. Tübingen berufen, wo er entscheidenden Einfluß auf die Lehrerausbildung ausübte. 1938 übernahm er den Lehrstuhl für Psychologie und Pädagogik der Univ. München; von 1942 bis Kriegsende und erneut seit 1949 war er Prof. der Psychologie in Berlin. Kroh, der sich in Forschung und Lehre besonders entwicklungspsychologischen Fragestellungen widmete (u.a. "Psychologie des Grundschulkindes", 1928), gilt als einer der Wegbereiter der empirischen Erziehungswissenschaft. 1940-45 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und sorgte 1941 für die Einführung einer eigenen Diplomprüfungsordnung.

Oswald Kroh (1887-1955), Psychologe, Pädagoge. Brief m. e. U., Tübingen, 21. März 1934, 1 Seite gr.-4°. Gedruckter Briefkopf "Zeitschrift für Pädagogische Psychologie und Jugendkundliche Forschung". An den Philosoph und Psychologen Ernest Harms (1895-1974). Harms, der Herausgeber des "Jahrbuchs für idealistische Philosophie", emigrierte 1933 nach New York: "[ ] Da gelegentlich von amerikanischen Kollegen unverlangt Besprechungen eingehen, die ich nicht gut zurückweisen kann, bin ich Ihnen gerade bei Besprechungen englischer und amerikanischer Werke ganz besonders verpflichtet für baldige Einsendung, damit etwaige Kollisionen Sie nicht benachteiligen. Sie bitten mich um Zuteilung eines Ressorts bei den Besprechungen. Soviel ich sehe, sind Ihnen Werke aus dem philosophisch-psychologischen Grenzgebiet besonders sympathisch. Ich können Ihnen gerade aus diesem Arbeitsbereich in Zukunft Schriften zur Besprechung fortlaufend zugehen lassen [ ]" - 1923 wurde Kroh als Ordinarius für Pädagogik an die Univ. Tübingen berufen, wo er entscheidenden Einfluß auf die Lehrerausbildung ausübte. 1938 übernahm er den Lehrstuhl für Psychologie und Pädagogik der Univ. München; von 1942 bis Kriegsende und erneut seit 1949 war er Prof. der Psychologie in Berlin. Kroh, der sich in Forschung und Lehre besonders entwicklungspsychologischen Fragestellungen widmete (u.a. "Psychologie des Grundschulkindes", 1928), gilt als einer der Wegbereiter der empirischen Erziehungswissenschaft. 1940-45 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und sorgte 1941 für die Einführung einer eigenen Diplomprüfungsordnung.

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Kafka, Gustav (Hrsg.): Handbuch der vergleichenden Psychologie.

3 Bände: 1) Die Entwicklungstufen des Seelenlebens. (8), 526 Seiten mit 116 Abb. im Text und 16 Tafeln. 2) Die Funktionen des normalen Seelenlebens. (10), 513 Seiten. Mit 4 Abb. im Text und auf 6 Tafeln. 3) Die Funktionen des abnormen Seelenlebens. (10), 515 Seiten. Mit 15 Abbildungen im Text und auf 2 Tafeln. OLw. und OHlw. (bd 3). München, E. Reinhardt 1922. - - Band I: G. Kafka: Tierpsychologie; R. Thurnwald: Psychologie des primitiven Menschen; F. Giese: Kinderpsychologie. Band II: H. Gutzmann: Psychologie der Sprache; G. Runze: Psychologie der Religion; R. Müller-Freienfels: Psychologie der Künste; A. Fischer: Psychologie der Gesellschaft; O. Lipmann: Psychologie der Berufe. Band III: H.W. Gruhle: Psychologie des Abnormen; M.H. Göring: Kriminalpsychologie; Sante de Sanctis: Psychologie des Traumes: R.Allers: Psychologie des Geschlechtslebens. -- Buchrücken etw. ausgebleicht, Besitzeintrag auf den Reihentiteln.

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