Pynchon Thomas The Crying Of Lot 49
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Pynchon, Thomas: Die Versteigerung von N[umer]o 49 [neunundvierzig]. Roman. Aus dem Amerikanischen von Wulf Teichmann. - (=das neue buch ; dnb 42). Reinbek (bei Hamburg), Rowohlt Verlag, 1973. ISBN: 349925042X
Guter Zustand. - Thomas Ruggles Pynchon, Jr. (* 8. Mai 1937 in Glen Cove auf Long Island, New York) ist ein amerikanischer Schriftsteller und bedeutender Vertreter der literarischen Postmoderne. 1. Leben: Pynchon entstammt einer alten neuenglischen Familie; ihr Name taucht beispielsweise in Nathaniel Hawthornes Roman Das Haus der sieben Giebel (1851) als Pyncheon auf. Wie Hawthorne beschäftigte sich auch Pynchon in seinem Werk oft mit seinen puritanischen Vorfahren. Sein direkter Vorfahr William Pynchon zählte 1630 zu den Gründern der Kolonie Massachusetts. 1650 veröffentlichte dieser in London das Traktat The Meritorious Price of our Redemption, in dem er die calvinistische Prädestinationslehre in Frage stellte. Bei seiner Rückkehr nach Boston wurde er daher der Häresie bezichtigt; seine Schrift ist eines der ersten Bücher, die auf amerikanischem Boden verboten und öffentlich verbrannt wurden. Thomas Pynchon verarbeitete diese Begebenheit 1973 in seinem Hauptwerk Die Enden der Parabel. Pynchon wurde 1937 in Glen Cove auf Long Island als Sohn von Thomas Ruggles Pynchon, Sr., und Katherine Frances Bennett Pynchon geboren. Nach Abschluss der Oyster Bay High School im Jahre 1953 studierte er zunächst Physik, später englische Literatur an der Cornell-Universität, wo er Schüler von Vladimir Nabokov war. Während sich Nabokov selbst nicht an seinen prominenten Schüler erinnern konnte, wusste Nabokovs Frau von Pynchons markanter Handschrift, die Schreib- und Druckbuchstaben vereint, zu berichten. Während seiner Studienzeit war Pynchon mit Richard Farina befreundet, zu dessen Roman Been Down So Long It Looks Like Up To Me (1966) er 1983 ein Vorwort verfasste. 1955 unterbrach er das Studium, um zwei Jahre bei der US Navy zu dienen. Nach seinem Abschluss 1958 lebte er ein Jahr im New Yorker Greenwich Village, wo er an seinem ersten Roman arbeitete. 1960 fing er als technischer Redakteur bei Boeing an. Nach dem Erscheinen seines ersten Romans V. im Jahr 1963 schottete er sich völlig von der Öffentlichkeit ab und lebte fortan wohl an der amerikanischen Westküste, so 1969/70 in Manhattan Beach in Los Angeles County, das als "Gordita Beach" als Schauplatz seines jüngsten Romans Natürliche Mängel dient.[1] Spätestens seit den 1990er Jahren wohnt er in Manhattan mit seiner Frau und Agentin Melanie Jackson und ihrem Sohn, Jackson Pynchon. 1997 spürte ihn dort ein Reporter von CNN auf. Pynchon verbat sich die Veröffentlichung der dabei entstandenen Aufnahmen als Verletzung seiner Privatsphäre, gab dem Sender aber ein kurzes Interview. Es kursieren nur einige über vierzig Jahre alte Fotos von Pynchon; zu sehen sind sie beispielsweise im Film A Journey Into The Mind Of [P.] (2001), der sein Leben und Werk thematisiert. Das Rätsel um seine Person ist mittlerweile Bestandteil der amerikanischen Populärkultur. Unter anderem hatte Pynchon Gastauftritte in drei Episoden der Simpsons (Diatribe of a Mad Housewife, All's Fair in Oven War, Moe'N'a Lisa). Er spricht sich selbst, seine Figur hat allerdings eine Tüte mit einem Fragezeichen über den Kopf gestülpt. 2. Werk: Pynchons Werk beschränkt sich auf sieben Romane und einige Kurzgeschichten in rund 40 Jahren. Seine Bücher zeichnen sich durch stilistische Virtuosität und enzyklopädische Informationsfülle aus. Ein immer wiederkehrender Handlungsfaden Pynchons ist die Suche, wobei letztlich unklar bleibt, ob das Objekt der Suche überhaupt existiert oder nur Einbildung ist. Auch zählen Todessehnsucht, Paranoia und Entropie zu häufigen Motiven in seinen Büchern. Routiniert wechselt er von einer literarischen Gattung in die nächste, ist in der Welt der Comics und Zeichentrickfilme ebenso zu Hause, wie er Technik und Physik mit Religion, Psychologie, Philosophie und Kulturgeschichte in Zusammenhang zu bringen vermag. Sein Werk wurde oft mit dem von James Joyce verglichen. Wegen der Komplexität seiner Bücher gilt er als schwierig zu lesender Autor. ... 2. 2. Die Versteigerung von No. 49: 1966 erschien Pynchons zweiter Roman The Crying of Lot 49, der mit Vineland zu seinen zugänglicheren Büchern gehört. Es erhielt den Richard and Hilda Rosenthal Foundation Award. Im Umfang eher klein, behandelt das Buch im wesentlichen die Geschichte von Oedipa Maas, die von ihrem Ex-Liebhaber Pierce Inverarity als Testamentsvollstreckerin eingesetzt worden ist. In dieser Funktion gerät sie auf die Spur einer mysteriösen Geheimorganisation, des Tristero, dessen Herzstück das alternative Kommunikationsnetz W.A.S.T.E. (We Await Silent Tristero's Empire) ist. Tristero ging offenbar bereits vor Jahrhunderten aus einem Kampf gegen das Postmonopol von Thurn und Taxis hervor und schuf auch in Amerika ein Netzwerk, das das Monopol der U.S. Post zu unterwandern wusste. So entdeckt Oedipa auf einem Streifzug durch San Francisco "Briefkästen" und Annoncen, auf denen ein gedämpftes Posthorn prangt - das mutmaßliche Symbol des W.A.S.T.E.. Mit jedem Hinweis, den Oedipa findet, wird aber auch die Möglichkeit wahrscheinlicher, dass Inverarity falsche Fährten gelegt hat, um Oedipa in den Wahnsinn zu treiben. Die Frage, ob Tristero tatsächlich existiert, bleibt für Oedipa wie auch für den Leser letztlich unbeantwortet. In der Erwartung, dass Bieter von Tristero bei der Versteigerung von Pierces Briefmarkensammlung (mit der Auktionsnummer 49) auftauchen werden, betritt sie den Auktionssaal, und dort bricht der Roman ab. Pynchons Thema ist wiederum der menschliche Drang, Zusammenhänge herzustellen, und die damit verbundene Gefahr der Paranoia. So gerät ihm seine kunstvoll gestrickte Verschwörungstheorie zum Sinnbild der zweifelhaften Erkenntnisfähigkeit des Menschen. 6. Einzelnachweise 1.Garrison Frost, Thomas Pynchon and the South Bay, in: The Aesthetic (Zugriff am 11. Oktober 2010) 2.2 Petr 3,7 EU http://wapedia.mobi/de/Thomas_Pynchon?t=3. , ISBN-13: 9783499250422
Deutsche Erstausgabe. 155 Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Americana, Amerikanistik, Verschwörungsromane, Amerikanische Soziologie, Amerika, Verschlüsselung, Verschwörung, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Politik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte]
Saariluoma, Liisa. Der postindividualistische Roman. Königshausen und Neumann. Würzburg, 1994.
Neuwertiges Exemplar der Studie. Durch die Analyse wichtiger Beispiele soll belegt werden, daß die Basis des europäischen und amerikanischen postmodernen Romans im Aufgeben des traditionellen Individualismus des Romans besteht, dieser also "postindividualistisch" ist. Untersucht werden dafür - nach einer Einführung in die Diskussion über den Postmodernismus - die Romane "Vendredi, ou Les limbes du pacifique" von Michel Tournier, "The End of the Road" von John Barth, "Les Georgiques" von Claude Simon, "Der Name der Rose" von Umberto Eco und "The Crying of Lot 49" von Thomas Pynchon.
Gr. 8°. 4 Bl., 234 Seiten, 1 Blatt. Originalkarton.
Pynchon, Thomas: Vineland, Boston Little Brown & Company 1990
ISBN: 0316724440 Fine
Hardcover. This is a very clean, fresh and tight first printing. An increasingly uncommon first edition in collector's condition. Unclipped. Pynchon's first novel since the formidable Gravity's Rainbow (1973) more closely resembles his earlier work, especially The Crying of Lot 49 (1966). (In fact Mucho Maas, the ex-husband of Lot 49 's heroine, reappears in the new book.) Vineland, a zone of blessed anarchy in northern California, is the last refuge of hippiedom, a culture devastated by the sobriety epidemic, Reaganomics, and the Tube. Here, in an Orwellian 1984, Zoyd Wheeler and his daughter Prairie search for Prairie's long-lost mother, a Sixties radical who ran off with a narc. Vineland is vintage Pynchon, full of quasi-allegorical characters, elaborate unresolved subplots, corny songs ("Floozy with an Uzi"), movie spoofs (Pee-wee Herman in The Robert Musil Story ), and illicit sex (including a macho variation on the infamous sportscar scene in V.). First Edition, First Printing Fine
[SW: AMERICAN FICTION FICTIONAL WORKS AUTHOR LITERARY]
Dittmer, Lars: At a Loss: The Postmodern Quests in Thomas Pynchon's "The Crying of Lot 49" and Jim Jarmusch's "Broken Fl, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, August 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640123336
Seminar paper in the subject American Studies - Literature, printed single-sided, grade: 1,3, University of Potsdam, course: HS: From Poe to Akunin: Highlights of the international Mystery Story in literature and film, language: English, abstract: This paper is building up on postmodern patterns of fragmentation, loneliness and disorientation. The Quest is a central storytelling technique - in times where traditional ways of living and social constellations fade and the grand narratives have lost their guiding functions, people have to mind-map their own routes through a fagmentary world. The paper establishes the quest form in the 1966 book by Pynchon and draws lines of tradition to Jarmusch's 2005 Browken Flowers.
NEUBUCH! 2008. 52 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V110557



