Raabe Chronik der Sperlingsgasse
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Raabe, Wilhelm: Die Chronik der Sperlingsgasse. Mit Ill. von E. Bosch, in Holz geschnitten von G. Treibmann. Berlin : Schacht, 1978.
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Wilhelm Raabe (1831 -1910) schrieb sein weltberühmtes Erstlingswerk während seiner Berliner Studienjahre 1854/55. Raabe bewohnte zu dieser Zeit ein bescheidenes Zimmer in der damaligen Spreegasse, deren vielfältige Schicksale und wohl auch eigene Erlebnisse des jungen Dichters sich in diesem Werk widerspiegeln. "Die Chronik der Sperlingsgasse" fand bereits kurz nach ihrer ersten Veröffentlichung unter dem Pseu -donym Jakob Corvinus im Jahre 1857 in Berlin bei zeitgenössischen Kritikern wie z.B. Willibald Alexis, Ludwig Rellstab und Friedrich Hebbel eine wohlwollende Aufnahme. Eine besondere Ehrung seitens der Berliner erfuhr sein Werk 1931 anläßlich des 100. Geburtstages des Dichters durch die Umbenennung der ehemaligen Spreegasse in "Sperlingsgasse". "Die Chronik der Sperlingsgasse", die zunächst nacheinander von mehreren Verlegern in kleineren Auflagen gedruckt wurde, erreichte erst bei der Grote'schen Verlagsbuchhandlung Berlin Auflagenhöhen, die insgesamt in die Hunderttausende gingen. Bei Grote erschien die "Chronik der Sperlingsgasse" 1877 auch erstmalig als illustrierte Ausgabe. -
Neue Ausg., 5. Aufl., Faksimile d. 1. ill. Ausg. von 1877. Ursprüngl. als: Grote'sche Sammlung von Werken zeitgenössischer Schriftsteller. Bd. 9. 193 S. Originalkunstleder mit Schutzumschlag.
Berlin; Deutschland; Wilhelm Raabe; Die Chronik der Sperlingsgasse, Erinnerungen; Würdigung; Beispiele; Geschichte; Raabe, Wilhelm, Unterdrückte; Sonderlinge, Unterdrückte; Indutriezeitalter; Kleinbürgertum; Resignation ;gesellschaftliche Ausgrenzung Raabe, Wilhelm: Chronik der Sperlingsgasse ein sonderling im kleinbürgerlichen Berlin von Wilhelm Raabe Mit Illustrationen von Karl Stratil Roman, Das Neue Berlin ((1965))
3. Aufl. 20cm leineinband, Seiten gebräunt und fleckig, auf der 2.Seite steht Name geschrieben, Einband gering fleckig, an den Kanten und Ecken leicht geknickt In der Handlung sind Einsame, Sonderlinge, im Lebenskampf Verletzte, die Misere einer Zeit offenbarend, in der dem menschlich und politisch Aufrechten nur Resignation und persönliche und moralische Integrität bleiben.Die Chronik der Sperlingsgasse machte er die Kritiker und das Publikum auf sich aufmerksam. Raabe beschreibt von der Gesellschaft unterdrückte und defomierte Charaktere. Sein Werk spielt sich zeitlebens im kleinstädtisch - bürgerlichen Milieu ab 3. Aufl.
Raabe, Wilhelm: Der Regenbogen. Sieben Erzählungen. Erster Band. Druck und Verlag von Eduard Hallberger 2.Aufl. Ohne Jahresanagbe (um1870) Stuttgart und Leipzig
256S. 8°
Halbleinen Fadengehefteter, privater Halbleinenband der Zeit mit illustriertem Deckelpapier und goldgeprägtem Rückenschild. Schnitte und Papier altersgemäß nachgedunkelt, Titelblatt mit Einriss (zwei Zentimeter)am oberen Rand, ebd. handschriftlicher Namenszug aus dem Jahr 1919, Seitenschnitt und die mitbeteiligten oberen Seitenecken mit einem Fleckchen, einige Seiten leicht braunfleckig, ansonsten rundum guter Zustand dieses schönen Erzählbandes in zweiter Auflage. Der Band enthält die Erzählungen: Die Hämelschen Kinder/ Else von der Tanne/ Keltische Knochen/ Sankt Thomas. Georg Eduard von Hallberger (* 29. März 1822 in Stuttgart; 29. August 1880 in Tutzing) war ein deutscher Verlagsbuchhändler. Hallberger war der Sohn des Buchhändlers und Verlegers Ludwig Hallberger. Im väterlichen Verlag, der in den 1830er Jahren im Mittelpunkt der belletristischen Bewegung stand, erfuhr Hallberger seine erste Ausbildung, später wechselte er in ähnliche Firmen nach Potsdam und Berlin. Im Anschluss daran ging er auf die Walz. Er kehrte während der Märzrevolution nach Stuttgart zurück und gründete 1848 dort eine eigene Verlagshandlung, mit einem Schwerpunkt in der Jugend- und Volksliteratur. 1853 gründete Hallberger die Zeitschrift "Illustrirte Welt", welche sich als großer Erfolg herausstellte (bis zu 150.000 Exemplare). Da sich diese Zeitschrift von Jahr zu Jahr einen größeren Leserkreis erschloss, wollte er diesen geschäftlichen Erfolg wiederholen. 1858 gründete er zusammen mit Friedrich Wilhelm Hackländer (Herausgeber) und Edmund Zoller (Redakteur) Zeitschrift "Über Land und Meer". Mit dieser Illustrierten konnte er seinen Erfolg mit der "Illustrirten Welt" noch übertreffen. Mit seinen späteren Zeitschriften war Hallberger bei weitem nicht mehr so erfolgreich. Mit den Jahren baute Hallberger seinen Verlag aus; nach dem deutsch-französischen Krieg gründete er in der Buchstadt Leipzig eine wichtige Filiale und 1873 fusionierte er mit der väterlichen Firma. Im Alter von 58 Jahren starb Hallberger am 29. August 1880 auf seinem Landsitz in Tutzing am Starnberger See; seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Pragfriedhof in Stuttgart. Auf der Ilkahöhe bei Tutzing errichtete ihm seine Tochter ein Denkmal in Form eines Tempels. Das Verlagsgeschäft mit den dazu gehörigen Nebenzweigen, Papierfabriken etc. ging 1881 in den Besitz einer Aktiengesellschaft unter der Firma Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) über. Testamentarisch hatte Hallberger diesen Wunsch geäußert. Wilhelm Raabe (Pseudonym: Jakob Corvinus; * 8. September 1831 in Eschershausen; 15. November 1910 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller (Erzähler) und einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus, besonders bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane. Wilhelm Raabe wurde als Sohn des Justizbeamten Gustav Karl Maximilian Raabe ( 1845) und dessen Frau Auguste Johanne Frederike Jeep (1807-1874) im kleinstädtischen Eschershausen im Weserbergland geboren. Nach dem Tod des Vaters zog die Witwe mit Wilhelm und seinen zwei Geschwistern nach Wolfenbüttel, wo ihre Verwandten zum Großbürgertum zählten. Nach dem Abbruch der Schule und einer ebenfalls 1853 abgebrochenen Buchhandelslehre in Magdeburg, versuchte Raabe in Wolfenbüttel vergeblich, das Abitur nachzuholen. In Berlin studierte er Philologie als Gasthörer an der Friedrich-Wilhelms-Universität, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin, was ihm als Bürgerssohn auch ohne Abitur möglich war. In dieser Zeit entstand unter Raabes Pseudonym Jacob Corvinus sein erster Roman Die Chronik der Sperlingsgasse, der nach seiner Bekundung sein größter schriftstellerischer Erfolg war - und der Überlieferung nach auch sein größter wirtschaftlicher Erfolg. Am 24. Juli 1862 heiratete Wilhelm Raabe Berta Emilie Wilhelmine Leiste, die Tochter des Oberappellationsgerichtsprocurators Christoph Ludwig Leiste aus Wolfenbüttel (Sohn von Christian Leiste) und seiner Frau Johanne Sophie Caroline Berta Heyden. Durch seine Heirat wurde Raabe mit dem Architekten und Braunschweiger Stadtbaurat Heinrich Carl Friedrich August Tappe weitläufig verwandt. Aus der Ehe gingen die vier Töchter Margarethe (* 17. September 1863 in Stuttgart; 17. März 1947 in Wolfenbüttel), Elisabeth (* 1868 in Stuttgart), Klara (* 1872 in Braunschweig) und Gertrud (* 1876 in Braunschweig) hervor. In den fast fünfzig Jahren zwischen dem 15. November 1854, dem "Federansetzungstag", als er Die Chronik der Sperlingsgasse zu schreiben begonnen hatte (erschienen Ende September 1856, vordatiert auf 1857), und dem als Fragment abgebrochenen Roman Altershausen im Jahre 1902, verfasste Raabe nicht weniger als 68 Romane, Erzählungen und Novellen, dazu eine kleine Zahl von Gedichten. Da Raabe ausschließlich von seinen Einkünften als freier Schriftsteller lebte, war er zu dieser hohen Produktivität gezwungen. Das Spektrum seines Werks reicht von großen, realistischen Romanen und meisterhaften Novellen bis hin zu alltäglicher Unterhaltungsliteratur. Die Popularität seines Erstlingswerkes, der "Sperlingsgasse", erreichte kein anderes seiner Bücher, die dennoch eine große Leserschaft fanden. In den 1890er Jahren wurde einigen Titeln wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Während dieses Aufschwungs wurde er auch einige Male öffentlich geehrt, obwohl er selbst sich bereits als "gestorbenen Schriftsteller" ("Schriftsteller a.D.") betrachtete. In Raabes letzten acht Lebensjahren stellte er seine schriftstellerische Tätigkeit ein und unternahm mehrere Reisen. Raabe lebte mehrere Jahre in Wolfenbüttel (davon sechs als Schriftsteller), acht Jahre in Stuttgart und fast 40 Jahre in Braunschweig, wo er am 15. Dezember 1870, durch Ludwig Hänselmann vermittelt, Mitglied der Ehrlichen Kleiderseller, eines Stammtisches, wurde. 1883 wurde er Mitglied eines weiteren Stammtisches, der sich Feuchter Pinsel nannte und verschiedene Künstler und Kunstinteressierte der Stadt zusammenbrachte. Hier, in seinem letzten ständigen Wohnort, starb er am Tag seines 56. Autorenjubiläums (56 Jahre nach dem "Federansetzungstag"). Die Gedenkrede zu seiner Trauerfeier hielt Wilhelm Brandes, ein Freund und Vertrauter Raabes und dessen Biograph, der 1911 zusammen mit mehreren Braunschweiger Honoratioren die Gesellschaft der Freunde Wilhelm Raabes gründete. In seinen letzten Jahren von 1901 bis 1910 lebte die Familie im Raabe-Haus in Braunschweig, in dem sich heute eine Ausstellung und eine Raabe-Forschungsstelle befinden. Die Bitte nach einer Autobiografie lehnte Wilhelm Raabe zwar ab, schrieb dennoch 1906 eine kleine biographische Skizze: Ich bin am 8. September 1831 zu Eschershausen im Herzogtum Braunschweig geboren worden. Mein Vater war der damalige "Aktuar" am dortigen Amtsgericht, Gustav Karl Maximilian Raabe, und meine Mutter Auguste Johanne Frederike Jeep, die Tochter des weiland Stadtkämmerers Jeep zu Holzminden. Meine Mutter ist es gewesen, die mir das Lesen aus dem Robinson Crusoe unseres alten Landsmanns aus Deensen, Joachim Heinrich Campe beigebracht hat. Was ich nachher auf Volks- und Bürgerschulen, Gymnasien und auf der Universität an Wissenschafte zu erworben habe, heftet sich alles an den lieben feinen Finger, der mir ums Jahr 1836 herum den Punkt über dem i wies. Im Jahr 1845 starb mein Vater als Justizamtmann zu Stadtoldendorf und zog seine Witwe mit ihren drei Kindern nach Wolfenbüttel, wo ich das Gymnasium bis 1849 besuchte. Wie mich danach unseres Herrgotts Kanzlei, die brave Stadt Magdeburg, davor bewahrte, ein mittelmäßiger Jurist, Schulmeister, Arzt oder gar Pastor zu werden, halte ich für eine Fügung, für welche ich nicht dankbar genug sein kann. Ostern 1854 ging ich nach einem Jahr ernstlicher Vorbereitung nach Berlin, um mir auch "auf Universitäten" noch etwas mehr Ordnung in der Welt Dinge und Angelegenheiten, soweit sie ein so junger Mensch übersehen kann, zu bringen. Im November desselben Jahres begann ich dort in der Spreegasse die "Chronik der Sperlingsgasse" zu schreiben und vollendet...
[SW: Deutsche Literatur | Erzählungen | Wilhelm Raabe]
Berlin; Deutschland; Wilhelm Raabe; Die Chronik der Sperlingsgasse, Erinnerungen; Würdigung; Beispiele; Geschichte; Raabe, Wilhelm, Unterdrückte; Sonderlinge, Unterdrückte; Indutriezeitalter; Kleinbürgertum; Resignation ;gesellschaftliche Ausgrenzung Raabe, Wilhelm: Chronik der Sperlingsgasse ein sonderling im kleinbürgerlichen Berlin von wilhelm Raabe, Leipzig : Reclam 1966
2. Aufl. 16 cm taschenbuch, zeitbedingt gebräunt, abgegriffen, gering fleckig [Roman] / Wilhelm Raabe. [Nachw. von Helmut Richter] .In der Handlung sind Einsame, Sonderlinge, im Lebenskampf Verletzte, die Misere einer Zeit offenbarend, in der dem menschlich und politisch Aufrechten nur Resignation und persönliche und moralische Integrität bleiben.Die Chronik der Sperlingsgasse machte er die Kritiker und das Publikum auf sich aufmerksam. Raabe beschreibt von der Gesellschaft unterdrückte und defomierte Charaktere. Sein Werk spielt sich zeitlebens im kleinstädtisch - bürgerlichen Milieu ab 2. Aufl.



