Remarque
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Remarque, Erich Maria: Zeit zu leben und Zeit zu sterben. Roman. Bertelsmann (Lizenz des Verlages Kiepenheuer und Witsch) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Gütersloh
347 S.S. 8°
Leinen Geprägter Ganzleinenband mit grauem Farbkopfschnitt und Schutzumschlag. Der Umschlag nachgedunkelt, angerändert und etwas randrissig, ansonsten rundum guter Zustand. Es ist die Geschichte des Soldaten Gruber, der während des Zweiten Weltkrieges Fronturlaub bekommt und die Zerstörung der Heimat, aber auch die Möglichkeit der Liebe erlebt. Voller Zweifel kehrt er an die russische Front zurück ... Erich Maria Remarque, eigentlich Erich Paul Remark (* 22. Juni 1898 in Osnabrück; 25. September 1970 in Locarno), war ein deutscher Schriftsteller. Remarque wurde als zweites von fünf Kindern des Buchbinders Peter Franz Remark (1867-1954) und Anna Maria Remark, geb. Stallknecht (1871-1917), am 22. Juni 1898 in Osnabrück geboren. Er nannte sich erst seit 1924 durchgehend "Remarque", diese französische Schreibweise des Familiennamens hatte sein Großvater im 19. Jahrhundert aufgegeben. Den zweiten Vornamen "Maria" verwendete er bereits ab November 1922. Nach Abschluss der Johannisvolksschule (jetziger Schulname: Domschule Osnabrück) (1904 bis 1912) besuchte er das katholische Lehrerseminar. Im Ersten Weltkrieg wurde er 1916 nach einem Notexamen eingezogen und kam im Juni 1917 als Soldat an die Westfront, wo er bereits Ende Juli durch mehrere Granatsplitter an Arm und Bein sowie einen Halsschuss verwundet wurde. Er kam in ein Armee-Hospital in Duisburg, wo er bis zum Ende des Krieges blieb.[1] Anders als Paul Bäumer, die Hauptfigur seines berühmtesten Werkes Im Westen nichts Neues, der im Roman als Kriegsfreiwilliger in das deutsche Heer eintritt, hatte sich Remarque nicht freiwillig gemeldet. Nach dem Krieg setzte er seine Lehrerausbildung fort und arbeitete ab dem 1. August 1919 als Volksschullehrer in Lohne (in der Grafschaft Bentheim), ab Mai 1920 in Klein Berßen (Emsland) und ab August 1920 in Nahne (das seit 1972 zu Osnabrück gehört). Mit seinem Antrag auf Beurlaubung vom Schuldienst endete diese Episode bereits am 20. November 1920 wieder. Sein Erstlingswerk, der Jugendroman Die Traumbude, war ein Misserfolg. Remarque schlug sich u. a. als Agent für Grabsteine und Organist im "Irrenhaus" durch (von ihm verarbeitet in Der schwarze Obelisk). Schließlich war er Zeitungsredakteur, u. a. beim Osnabrücker Tageblatt, für das er ab März 1921 arbeitete, der "Echo-Continental" (Werkszeitung des gleichnamigen Reifenherstellers) aus Hannover (1922) und der "Sport im Bild" aus Berlin (1924). Für Continental verfasste er auch Werbetexte, darunter mehrere Folgen einer Comic-Serie namens Die Contibuben, die er mit "E.M.R." signierte und zu der Hermann Schütz die Zeichnungen beisteuerte. Bereits im Jahr 1921 ist die gelegentliche Verwendung des Künstlernamens "Remarque" belegt. Während seiner Zeit in Hannover wurden etwa 100 kürzere Prosatexte Remarques in diversen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht. In seinem 1928 für die Vossische Zeitung geschriebenen Fortsetzungsroman Im Westen nichts Neues verarbeitete er neben eigenen Erfahrungen vorwiegend die Erzählungen verwundeter Soldaten, die er im Lazarett kennengelernt hatte. Der Roman machte Erich Maria Remarque bald nach seinem Erscheinen als Buch (1929) und der Hollywood-Verfilmung durch Lewis Milestone (1930) weltbekannt. Dem schon damals verbreiteten Missverständnis, der Roman beruhe im Wesentlichen auf eigenen Erlebnissen des Verfassers, traten Verlag und Autor aus Werbegründen nicht ernsthaft entgegen. In dieser Zeit lernt Remarque den Drehbuchautor und Dramatiker Karl Gustav Vollmoeller kennen. Ihre Bekanntschaft vertiefte sich in der Zeit von Remarques Exil nach 1933. Vollmoeller widmete ihm als Ausdruck seiner Sympathie das Gedicht Ypern. Im Jahr 1931 wurde Remarque für sein Werk Im Westen nichts Neues für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Der Deutsche Offizier-Bund (DOB) protestierte gegen diese Nominierung mit der Begründung, dass der Roman die deutsche Armee und deren Soldaten verunglimpfe.[2] Remarque hatte seinen Hauptwohnsitz schon seit 1932 in der Schweiz und verließ auf Grund der Hetze der NSDAP, besonders Goebbels', am 31. Januar 1933, einen Tag nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, endgültig Deutschland und lebte zunächst in Porto Ronco, einem Ortsteil von Ronco sopra Ascona, am Lago Maggiore, im Schweizer Kanton Tessin. Hier nahm er Kontakt zu anderen emigrierten deutschen Schriftstellern auf (u. a. Thomas Mann, Carl Zuckmayer, Ernst Toller, Else Lasker-Schüler, Ludwig Renn) und gewährte anderen Emigranten aus Deutschland Unterschlupf. Seine Bücher wurden im Zuge der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland mit dem "Feuerspruch" "Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!" verbrannt. Zudem streuten die Nationalsozialisten das Gerücht, er sei Jude, sein wirklicher Name sei "Kramer" (das Ananym zu "Remark") und er habe am Krieg gar nicht teilgenommen. Nachwirkung dieses Gerüchts ist die auch heute noch verbreitete Falschbehauptung, sein ursprünglicher Name sei "Kramer" gewesen. 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Ab 1939 lebte er offiziell in den USA, wo er auf weitere deutsche Emigranten wie Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht, Artjom Dmitriev und die Schauspielerin und Nazigegnerin Marlene Dietrich traf. Anders als viele andere emigrierte Schriftsteller genoss er hier eine hohe Anerkennung und Berühmtheit, was unter anderem auch daher kam, dass seine Werke zum Teil auf Englisch erschienen. Im amerikanischen Exil schrieb er einen Roman, der 1941 in London unter dem Titel Flotsam ("Strandgut") auf Englisch und in Stockholm unter dem Titel Liebe Deinen Nächsten auf Deutsch erschien. 1947 erlangte er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ab 1948 lebte er abwechselnd in den USA und im schweizerischen Porto Ronco. In Ascona begegnete Remarque im damals angesagten Cafe Verbano Herbert Zangs und Marlene Dietrich. Remarque war in erster (14. Oktober 1925 - 4. Januar 1930) und zweiter Ehe (22. Januar 1938 - 20. Mai 1957) mit der Tänzerin Jutta Ilse Zambona (* 25. August 1901, 25. Juni 1975) verheiratet. Zwischenzeitlich hatte er Affären mit Marlene Dietrich, Greta Garbo und anderen Frauen. Am 25. Februar 1958 heiratete er die Schauspielerin Paulette Goddard, die frühere Ehefrau Charlie Chaplins, mit der er bis zu seinem Tod in seiner Wahlheimat Tessin lebte. Eine Schwester Remarques, Elfriede Scholz, die als Schneiderin in Dresden lebte und arbeitete, wurde nach einer Äußerung, wonach der Krieg schon verloren sei, von einer Kundin denunziert und 1943 vom Richter Roland Freisler am Volksgerichtshof wegen "Wehrkraftzersetzung" zum Tode verurteilt und durch die Guillotine hingerichtet. Es gab nach 1945 von Seiten deutscher Behörden kein Angebot an Remarque, die 1938 aberkannte deutsche Staatsbürgerschaft wieder erlangen zu können, worauf er nach eigenen Angaben aber auch keinen Wert legte. Remarque starb am 25. September 1970 in Locarno an einem Aortenaneurysma, einer besonderen Komplikation der Arteriosklerose, nachdem er in den Jahren zuvor bereits mehrere Herzinfarkte erlitten hatte. Remarque wurde auf dem Friedhof von Ronco sopra Ascona beigesetzt.
[SW: Deutsche Literatur | Roman]
Schneider, Thomas F. 110 Jahre Remarque 80 Jahre 'Im Westen nichts Neues' V&R UNIPRESS, 098 ISBN: 389971508X
Das Jahr 2008 steht im Zeichen des 110. Geburtstages Re marques und des 80. Jahrestages der Erstveröffentlichung von Im Westen nichts Neues. Die Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich entsprechend mit der Publikation von Im Westen nichts Neues in den Niederlanden, einer Quelle zu Remarques Antikriegs-Roman sowie mit der Verhinderung der Aufführung der Verfilmung durch den Mauerbau in Berlin. Remarque als Privatmensch in der Korrespondenz mit Marlene Dietrich ist ebenso Gegenstand wie die Remarque-Rezeption in der Türkei vor 1950 und Remarques Auseinandersetzung mit Konstruktionen des Fremden in seinem Exil roman Arc de Triomphe.Rezensionen, Materialien sowie eine Bibliographie der Remarque-Neuerscheinungen runden den Band ab, in dem erstmals die Illustrationen zu Im Westen nichts Neues vollständig abgedruckt werden, die 1929 durch den niederländ ischen Künstler Arie Zonneveld entstanden sind.Dr. Thomas F. Schneider ist Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenzentrums an der Universität Osnabrück.
NEUBUCH! 2008. 124 S. 24 cm 244 mm x 168 mm x 8 mm mit zahlreichen Abb.; Erich Maria Remarque Jahrbuch - Yearbook Bd.18
[SW: Remarque, Erich M.; Jahrbuch]
Parvanova, Dr. Mariana: ...das Symbol der Ewigkeit ist der Kreis. Eine Untersuchung der Motive in den Romanen von Erich Maria Remarque, GRIN VERLAG, Juli 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640647394
Mit dieser Dissertation liegt erstmals eine systematische und umfassende Motivuntersuchung unter Berücksichtigung der Symbolik der Motive in allen Romanwerken Remarques vor, wobei hierunter sämtliche 15 von Remarque geschriebenen, zu Lebzeiten oder postum als Romane publizierten Texte verstanden werden. Sie bietet erstmals einen lückenlosen Querschnitt durch Remarques Romanschaffen in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren schriftstellerischer Tätigkeit und verfolgt gleichzeitig die Änderungen bzw. die Beständigkeit in der Darstellung der Frauengestalten, die eine motivtragende Rolle in der Komposition der Werke haben. Die Dissertation arbeitet die auftretendenNeuerungen in den Frauenfiguren und in den Verknüpfungenunter den Motiven und deren Symbolik unter dem Aspekt derZeit mit besonderer Aufmerksamkeit heraus und setzt sie im Kontextder damals aktuellen politischen, ideologischen, gesellschaftlichen und sozialen Prozesse ein. Als einen Kontrapunkt zur westlichen Remarque-Kritik führt die Dissertation am Rande die sozialistische russische und bulgarische Remarque-Rezeption ein.Der Gegenstand dieser Arbeit wurde bislang einer vergleichbarenAnalyse nicht unterzogen. (...) Zwar sind einige Ergebnisse [das Interesse Remarques an der idealen Liebesbeziehung zwischen Mannund Frau, an der Gestalt der idealen Frau und an der Darstellung der aktuellen Politik und der Rolle der Deutschen für die politisch Weltzukunft] in der Remarque-Forschung seit den 80er Jahren bekannt, diese jedoch aus der präzisen (in diesem Falle werk-immanenten) Interpretation der Texte auf der Basis einer stringent hergeleiteten theoretischen und methodischen Grundlage erzielt zu haben, ist für die Remarque-Forschung einerseits neu und innovativ und repräsentiert andererseits ein bislang in ihr nur selten erreichtes Niveau literaturwissenschaftlichenArbeitens.(Dr. Thomas F. Schneider, Leiter des Erich Maria Remarque-Zentrums und des Erich Maria Remarque-Archivs in Osnabrück)
NEUBUCH! 2010. 320 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 21 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V152104
Remarque, Erich Maria: Drei Kameraden. Roman. (=Welt im Buch. Nr. 24) Wien, München, Basel: Desch Verlag, 1955.
Guter Zustand. - Erich Maria Remarque, eigentlich Erich Paul Remark (* 22. Juni 1898 in Osnabrück; 25. September 1970 in Locarno), war ein deutsch-amerikanischer Schriftsteller, der die Schweiz als seine Wahlheimat betrachtete. Seine hauptsächlich pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung. Bereits zu Beginn der NS-Herrschaft emigrierte der durch sein Hauptwerk, den 1928 erstmals erschienenen, 1930 in Hollywood verfilmten Antikriegsroman Im Westen nichts Neues, bereits weltberühmte Autor in die Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Deutschland als "schädliches und unerwünschtes Schrifttum"[1]verboten, 1933 öffentlich verbrannt, die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm 1938 aberkannt. In den USA fand er Aufnahme, bekam die amerikanische Staatsbürgerschaft und Anerkennung als Schriftsteller. ... Werdegang als Schriftsteller: Sein Erstlingswerk, der Jugendroman Die Traumbude (1920), war ein Misserfolg. Remarque schlug sich in der Weimarer Republik unter anderem als Agent für Grabsteine und Organist im "Irrenhaus" durch (verarbeitet in Der schwarze Obelisk, zuerst 1956 veröffentlicht). Schließlich war er Zeitungsredakteur, unter anderem beim Osnabrücker Tageblatt, für das er ab März 1921 arbeitete, der "Echo-Continental" (Werkszeitung des gleichnamigen Reifenherstellers) aus Hannover (1922) und der "Sport im Bild" aus Berlin (1924). Für Continental verfasste er auch Werbetexte, darunter mehrere Folgen einer Comic-Serie namens Die Contibuben, die er mit "E.M.R." signierte und zu der Hermann Schütz die Zeichnungen beisteuerte. Während seiner Zeit in Hannover wurden etwa 100 kürzere Prosatexte Remarques in diversen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht. Bereits im Jahr 1921 ist die gelegentliche Verwendung des Künstlernamens "Remarque" belegt. Den zweiten Vornamen "Maria" verwendete er ab November 1922. Seit 1924 nannte er sich nur noch "Remarque". Diese französische Schreibweise des Familiennamens hatte sein Großvater im 19. Jahrhundert aufgegeben. In seinem 1928 für die Vossische Zeitung geschriebenen Fortsetzungsroman Im Westen nichts Neues verarbeitete er neben eigenen Erfahrungen vorwiegend die Erzählungen verwundeter Soldaten, die er im Lazarett kennengelernt hatte. Der Roman machte Erich Maria Remarque bald nach seinem Erscheinen als Buch (1929) und der Hollywood-Verfilmung durch Lewis Milestone (1930) weltbekannt. Dem schon damals verbreiteten Missverständnis, der Roman beruhe im Wesentlichen auf eigenen Erlebnissen des Verfassers, traten Verlag und Autor aus Werbegründen nicht ernsthaft entgegen. In dieser Zeit lernte Remarque den Drehbuchautor und Dramatiker Karl Gustav Vollmoeller kennen. Ihre Bekanntschaft vertiefte sich in der Zeit von Remarques Exil nach 1933. Vollmoeller widmete ihm als Ausdruck seiner Sympathie sein während des Ersten Weltkriegs geschriebenes Gedicht Ypern.[3] Im Jahr 1931 wurde Remarque für sein Werk Im Westen nichts Neues für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Der Deutsche Offizier-Bund (DOB) protestierte gegen diese Nominierung mit der Begründung, dass der Roman die deutsche Armee und deren Soldaten verunglimpfe.[4] ... Aus: wikipedia-Erich_Maria_Remarque
351 Seiten. 19 x 12 cm Leinen.
[SW: Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,]



