Rex Stout

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Stout, Rex: Morde jetzt- zahle später. Drei Kriminalstories mit Nero Wolfe. Übersetzt von Renate Steinbanch. (=Ullstein Buch Nr.1100) Ullstein (Lizenz des Gebrüder Weis Verlags) Erste Aufl. 1967 West-Berlin
159S. 8°

Taschenbuch Der Einband leicht knickig und mit Bereibungen am unteren Rücken, das Papier altersentsprechend nachgedunkelt, ansonsten noch guter Zustand. Nero Wolfe ist eine Romanfigur von Rex Stout. Er ist ein New Yorker Privatdetektiv. Geschrieben sind die Nero-Wolfe-Erzählungen immer aus der Sicht von Wolfes Assistenten Archie Goodwin als Ich-Erzähler. Nach dem Romanprotagonisten wird seit 1979 ein Literaturpreis für Kriminalliteratur benannt: Der Nero Wolfe Award. Nach Rex Stouts Tod wurden weitere Romane von Robert Goldsborough geschrieben. Nero Wolfe ist mit 140 kg ein übergewichtiger Privatdetektiv montenegrinischer Herkunft, der in einem Backsteinhaus in der 35. Straße in New York residiert. Er ist auf Mordfälle spezialisiert, die er gegen gigantische Honorare vorwiegend vom Schreibtisch aus löst. Er verlässt fast nie sein Haus und pflegt seinen Kontakt mit der Außenwelt durch seinen Mitarbeiter Archie Goodwin. Dieser hat sich an die exzentrische Lebensführung (strikte Arbeitszeiten, keine geschäftlichen Gespräche während des Essens, Frauenhasser usw.) seines Chefs gewöhnt. Beruflich kommt Wolfe dem New Yorker Morddezernat, im besonderen Inspektor Cramer und Sergeant Purley Stebbins, in die Quere. Seine Leidenschaft ist seine Orchideenzucht, gutes Essen, Literatur und Biertrinken. Frauen kann Nero Wolfe nicht ausstehen, besonders wenn sie in seinem Büro in hysterische Anfälle ausbrechen. Trotzdem hat er laufend weibliche Klienten. Compose yourself, Archie. Why taunt me? Why upbraid me? I am merely a genius, not a god. (Nehmen Sie sich zusammen, Archie. Warum verspotten Sie mich? Warum machen Sie mir Vorwürfe? Ich bin bloß ein Genie, kein Gott!) Nero Wolfe in Die Lanzenschlange (1934, der erste Wolfe-Roman). Bei Wolfe wohnen Archie Goodwin, sein Sekretär, Buchhalter, Laufbursche und Hofnarr, ferner Fritz Brenner, ein Schweizer Koch, der für exquisite Mahlzeiten sorgt, sofern Wolfe nicht im Restaurant "Rusterman's" speist, und der alte Gärtner Theodore Horstman, der für das Wohl der Orchideen zuständig ist. Zu Nero Wolfes freien Mitarbeitern zählen die Privatdetektive Saul Panzer, Fred Durkin, Orrie Cather und Johnny Keems. In mehreren Fällen beschäftigt er zusätzlich die Privatdetektivin Theodolinda (Dol) Bonner und deren Assistentin Sally Colt. Saul Panzer ist der beste von allen, und Archie Goodwin wird gelegentlich dadurch brüskiert, dass Nero Wolfe Saul Panzer einen interessanten Auftrag erteilt und ihn selbst mit Routineangelegenheiten abspeist. In P.H. antwortet nicht wird der Mitarbeiter Johnny Keems bei seinen Recherchen umgebracht. Orrie Cather gerät in Leiche im besten Verhältnis in eine Bredouille. Obwohl Nero Wolfe alle juristischen Spitzfindigkeiten kennt und ausnützt, greift er auf den Rechtsanwalt Nathaniel Parker zurück, wenn ein offizieller Rechtsvertreter tätig werden muss. Wenn Nero Wolfe mit der New Yorker Mordkommission zu tun hat, sieht das in der Regel so aus, dass Inspektor Cramer sich bei Wolfe einfindet, und in dem roten Ledersessel seines Büros ein Streitgespräch führt. Dabei hat er dann regelmäßig eine Zigarre im Mund, die er aber nicht raucht, sondern auf der er nur herumkaut. Archie Goodwin hingegen wird regelmäßig von der Polizei vorgeladen oder als wichtiger Zeuge oder Verdächtiger verhaftet. Archie Goodwins Gegenpart in der aktiven Ermittlung ist gewöhnlich Sergeant Purley Stebbins. Zeitweise tritt bei der Mordkommission auch Lieutenant George Rowcliffe auf. Im Gegensatz zur Cramer und Stebbins, die mit Wolfe zwar oft im Streit liegen, seine Fähigkeiten aber anerkennen, hasst Lt. Rowcliffe sowohl Wolfe als auch Archie Goodwin und bemüht sich in mehreren Fällen, beide ins Gefängnis zu bekommen. Rowcliffe bedient in Stouts Romanen das Klischee des dummen, primitiven Polizisten. Typisch für fast alle Fälle von Nero Wolfe ist die Auflösung der Fälle in Form einer inszenierten Zusammenkunft aller Verdächtigen und Kriminalbeamten in Wolfes Büro, bei der der Täter in Form eines langen Schlussplädoyers entlarvt wird. Eine einfache Anzeige bei der Polizei würde dem (honorarträchtigen) Nimbus des genialen Nero Wolfe zuwiderlaufen. Archie Goodwins Dauerfreundin Lily Rowan, eine reiche Erbin, tritt erstmals in Der rote Bulle auf. In den meisten späteren Romanen kommt sie als Nebenfigur vor. Das noble Restaurant Rusterman's wird von Wolfes Landsmann und Freund Marko Vukcic geführt. William S. Barring-Gould behauptet, Marco sei Wolfe's Bruder. Dies ist aber unter Wolfe-Fans höchst umstritten. Nach Vukcics Ermordung in Nero Wolfe in Montenegro verwaltet Wolfe Rusterman's zunächst als Treuhänder. Lon Cohen ist Redakteur (später Chefredakteur) bei der Tageszeitung Gazette. Er ist ein Freund Archie Goodwins, spielt mit ihm in unregelmäßigen Abständen Poker und tauscht mit ihm Informationen aus, die Wolfe bei seinen Nachforschungen weiterhelfen und Lon im Gegenzug zu Exklusivberichten verhelfen. In drei Romanen bekommt es Nero Wolfe mit dem Verbrecherboss Arnold Zeck zu tun, der sich punktuell durch Nero Wolfes Nachforschungen gestört fühlt. In Das zweite Geständnis zerschießt er Wolfes Gewächshaus, nachdem sich dieser über seine Drohungen hinwegsetzte, ersetzt ihm aber später wieder den Schaden. In Sogar in den besten Familien wird Zeck durch Wolfe und Goodwin zur Strecke gebracht. Und dann sind da noch... Lewis Hewitt, ein befreundeter Millionär und ebenfalls Orchideenzüchter, der in mehreren Nero-Wolfe-Romanen auftritt bzw. erwähnt wird. Avery Ballou, ein Bankier, der in Leiche in besten Verhältnissen in eine peinliche Situation gekommen ist, und der in Die Sünden der Väter Nero Wolfe wichtige Hinweise geben kann. Jill Hardy, Stewardess, ist Orrie Cathers spätere Ehefrau. In den Geschichten ist sehr oft vom Essen die Rede, denn Stout ist ebenfalls besessen vom Einkaufen und der Auswahl der Zutaten und vom Zubereiten der Mahlzeiten. Stouts Stärke sind seine amüsanten und geistreichen Dialoge und die juristischen Winkelzüge von Wolfe. Die Verdächtigen bekommen immer ein wenig psychologisches Profil und wirken dadurch lebensecht. Als Schwäche gilt vielen die Entwicklung der Handlung, die sich gelegentlich in langatmige Details wie Routinebefragungen oder erfolglose Ermittlungen (z.B. in Nero Wolfe in Montenegro) verliert, sowie die Mordmotive, die oft gar nicht erläutert werden (z.B. in der Lanzenschlange) oder sehr unglaubwürdig sind. In Treffpunkt Sackgasse wird z.B. ein ehrbarer Bürger bloß deswegen zum Mörder, weil jemand falsche Gerüchte in die Welt setzte, in Gambit tötet ein angesehener Bürger kaltblütig einen Fremden, um den Ehemann einer Frau hinter Gitter zu bringen, die er verehrt, die jedoch seine Gefühle gar nicht erwidert. Anschließend begeht er einen weiteren Mord, damit ihn das Opfer bei seiner Angebeteten nicht in Verdacht bringen kann! Die Romane in deutscher Übersetzung sind derzeit fast ausschließlich antiquarisch erhältlich. Rex Todhunter Stout (* 1. Dezember 1886 in Noblesville, Indiana; 27. Oktober 1975 in Danbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er wurde bekannt durch seine Kriminalromane um den übergewichtigen Privatdetektiv Nero Wolfe. Zwischen 1933 und 1975 verfasste er insgesamt 33 Romane und 41 Erzählungen dieser Serie. Bevor er mit 46 Jahren seinen ersten Nero-Wolfe-Roman schrieb, war er ein erfolgreicher Geschäftsmann gewesen. Zeitlebens trat er für die Wahrung individueller Freiheitsrechte ein und machte sich insbesondere um die Urheberrechte von Schriftstellern verdient. Während des Zweiten Weltkriegs betrieb er als Vertreter verschiedener Organisationen in Radiosendungen, Zeitungsartikeln und Reden eine unerbittliche Öffentlichkeitsarbeit gegen Nazi-Deutschland. Er war ein "genuin politischer Autor", dem die Nero-Wolfe-Serie als Vehikel politischer Kommentare diente. "Stout ist der Politiker unter den eminenten Autoren des Kriminalromans." Der Konflikt zwischen den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen und den Interessen des Staates durchzieht die Nero-Wolfe-Geschichten, die sich am Zeitgeschehen orientieren und von Anspielungen sowohl auf außenpolitische Fragen als auch auf inneramerikanische Probleme wie kriminelle Unregelmäßigkeiten in staatlichen Ämtern, Erpressungen in Einwandererbehörden und Korruption in Wohltätigkeitsorganisationen, in der Kriegswirtschaft und im politischen Apparat begleitet werden. In The Rubber Band (1936) etwa protestieren Juden gegen deutsche Schiffe, werden Sozialpolitiker als Kommunisten verdächtigt und italienische Exilanten von Faschisten attackiert, in Too Many Women (1947) wird die Frage nach dem wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands, insbesondere des Ruhrgebiets, gestellt, und in The Golden Spiders (1953) empört sich Nero Wolfe über die Einwanderungsquote. Einige Romane Stouts sind vorrangig politisch. Too Many Cooks (1938) und A Right to Die (1964) handeln von der staatsbürgerlichen Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen und Over My Dead Body (1940) von amerikanischen Firmen, die mit Nazi-Deutschland Finanzbeziehungen unterhalten. The Second Confession (1949) hat die kommunistische Infiltration eines Industriekonzerns und The Black Mountain (1954) die kommunistische Herrschaft in Montenegro, dem Heimatland Nero Wolfes, zum Gegenstand. The Doorbell Rang (1965) nimmt das FBI aufs Korn, und in A Family Affair (1975) werden Nixon und die Watergate-Affäre thematisiert

[SW: Amerikanische Literatur | Kriminalroman | Nero Wolfe]

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Autorenkollektiv: 3 Bücher zum Thema DDR-Krimi in dieser seltenen Sammlung: 1. Hana Proskova - Der Mond mit der Pfeife, 2. Rex Stout - Der geflüglte Revolver, 3. Rex Stout - Per Adresse Mörder X, diverse Verlage, 70er und 80er Jahre.
Aus unserer Reihe "Kleine Bibliotheken" eine seltene Sammlung aus folgenden Büchern: 1. Hana Proskova - Der Mond mit der Pfeife, 2. Rex Stout - Der geflüglte Revolver, 3. Rex Stout - Per Adresse Mörder X, -

Buchdeckel leicht berieben, Ecken leicht bestoßen, Seitenschnitt gering angeschmutzt, ansonsten gute Exemplare, Paperback, Standardbuchformat,

[SW: Sammlung, kleine Bibliothek, Krimi, DDR,]

Details

Stout, Rex: Die goldenen Spinnen. / P.H. antwortet nicht. Zwei Kriminalromane. Übersetzt von Peter Fischer und Renate Steinbach. Einband und Schutzumschlag von Gerhard Oberländer. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Nest Verlags) Lizenzausgabe 1962 Frankfurt am Main, Wien, Zürich
381S. 8°

Leinen Geprägter und illustrierter Ganzleinenband. Der Umschlag angerändert und mit einem hinterlegten kleinen Randeinriss, Kopfschnitt mit drei kleinen Druckstellen, ansonsten guter Zustand. Nero Wolfe ist eine Romanfigur von Rex Stout. Er ist ein New Yorker Privatdetektiv. Geschrieben sind die Nero-Wolfe-Erzählungen immer aus der Sicht von Wolfes Assistenten Archie Goodwin als Ich-Erzähler. Nach dem Romanprotagonisten wird seit 1979 ein Literaturpreis für Kriminalliteratur benannt: Der Nero Wolfe Award. Nach Rex Stouts Tod wurden weitere Romane von Robert Goldsborough geschrieben. Nero Wolfe ist mit 140 kg ein übergewichtiger Privatdetektiv montenegrinischer Herkunft, der in einem Backsteinhaus in der 35. Straße in New York residiert. Er ist auf Mordfälle spezialisiert, die er gegen gigantische Honorare vorwiegend vom Schreibtisch aus löst. Er verlässt fast nie sein Haus und pflegt seinen Kontakt mit der Außenwelt durch seinen Mitarbeiter Archie Goodwin. Dieser hat sich an die exzentrische Lebensführung (strikte Arbeitszeiten, keine geschäftlichen Gespräche während des Essens, Frauenhasser usw.) seines Chefs gewöhnt. Beruflich kommt Wolfe dem New Yorker Morddezernat, im besonderen Inspektor Cramer und Sergeant Purley Stebbins, in die Quere. Seine Leidenschaft ist seine Orchideenzucht, gutes Essen, Literatur und Biertrinken. Frauen kann Nero Wolfe nicht ausstehen, besonders wenn sie in seinem Büro in hysterische Anfälle ausbrechen. Trotzdem hat er laufend weibliche Klienten. Compose yourself, Archie. Why taunt me? Why upbraid me? I am merely a genius, not a god. (Nehmen Sie sich zusammen, Archie. Warum verspotten Sie mich? Warum machen Sie mir Vorwürfe? Ich bin bloß ein Genie, kein Gott!) Nero Wolfe in Die Lanzenschlange (1934, der erste Wolfe-Roman). Bei Wolfe wohnen Archie Goodwin, sein Sekretär, Buchhalter, Laufbursche und Hofnarr, ferner Fritz Brenner, ein Schweizer Koch, der für exquisite Mahlzeiten sorgt, sofern Wolfe nicht im Restaurant "Rusterman's" speist, und der alte Gärtner Theodore Horstman, der für das Wohl der Orchideen zuständig ist. Zu Nero Wolfes freien Mitarbeitern zählen die Privatdetektive Saul Panzer, Fred Durkin, Orrie Cather und Johnny Keems. In mehreren Fällen beschäftigt er zusätzlich die Privatdetektivin Theodolinda (Dol) Bonner und deren Assistentin Sally Colt. Saul Panzer ist der beste von allen, und Archie Goodwin wird gelegentlich dadurch brüskiert, dass Nero Wolfe Saul Panzer einen interessanten Auftrag erteilt und ihn selbst mit Routineangelegenheiten abspeist. In P.H. antwortet nicht wird der Mitarbeiter Johnny Keems bei seinen Recherchen umgebracht. Orrie Cather gerät in Leiche im besten Verhältnis in eine Bredouille. Obwohl Nero Wolfe alle juristischen Spitzfindigkeiten kennt und ausnützt, greift er auf den Rechtsanwalt Nathaniel Parker zurück, wenn ein offizieller Rechtsvertreter tätig werden muss. Wenn Nero Wolfe mit der New Yorker Mordkommission zu tun hat, sieht das in der Regel so aus, dass Inspektor Cramer sich bei Wolfe einfindet, und in dem roten Ledersessel seines Büros ein Streitgespräch führt. Dabei hat er dann regelmäßig eine Zigarre im Mund, die er aber nicht raucht, sondern auf der er nur herumkaut. Archie Goodwin hingegen wird regelmäßig von der Polizei vorgeladen oder als wichtiger Zeuge oder Verdächtiger verhaftet. Archie Goodwins Gegenpart in der aktiven Ermittlung ist gewöhnlich Sergeant Purley Stebbins. Zeitweise tritt bei der Mordkommission auch Lieutenant George Rowcliffe auf. Im Gegensatz zur Cramer und Stebbins, die mit Wolfe zwar oft im Streit liegen, seine Fähigkeiten aber anerkennen, hasst Lt. Rowcliffe sowohl Wolfe als auch Archie Goodwin und bemüht sich in mehreren Fällen, beide ins Gefängnis zu bekommen. Rowcliffe bedient in Stouts Romanen das Klischee des dummen, primitiven Polizisten. Typisch für fast alle Fälle von Nero Wolfe ist die Auflösung der Fälle in Form einer inszenierten Zusammenkunft aller Verdächtigen und Kriminalbeamten in Wolfes Büro, bei der der Täter in Form eines langen Schlussplädoyers entlarvt wird. Eine einfache Anzeige bei der Polizei würde dem (honorarträchtigen) Nimbus des genialen Nero Wolfe zuwiderlaufen. Archie Goodwins Dauerfreundin Lily Rowan, eine reiche Erbin, tritt erstmals in Der rote Bulle auf. In den meisten späteren Romanen kommt sie als Nebenfigur vor. Das noble Restaurant Rusterman's wird von Wolfes Landsmann und Freund Marko Vukcic geführt. William S. Barring-Gould behauptet, Marco sei Wolfe's Bruder. Dies ist aber unter Wolfe-Fans höchst umstritten. Nach Vukcics Ermordung in Nero Wolfe in Montenegro verwaltet Wolfe Rusterman's zunächst als Treuhänder. Lon Cohen ist Redakteur (später Chefredakteur) bei der Tageszeitung Gazette. Er ist ein Freund Archie Goodwins, spielt mit ihm in unregelmäßigen Abständen Poker und tauscht mit ihm Informationen aus, die Wolfe bei seinen Nachforschungen weiterhelfen und Lon im Gegenzug zu Exklusivberichten verhelfen. In drei Romanen bekommt es Nero Wolfe mit dem Verbrecherboss Arnold Zeck zu tun, der sich punktuell durch Nero Wolfes Nachforschungen gestört fühlt. In Das zweite Geständnis zerschießt er Wolfes Gewächshaus, nachdem sich dieser über seine Drohungen hinwegsetzte, ersetzt ihm aber später wieder den Schaden. In Sogar in den besten Familien wird Zeck durch Wolfe und Goodwin zur Strecke gebracht. Und dann sind da noch... Lewis Hewitt, ein befreundeter Millionär und ebenfalls Orchideenzüchter, der in mehreren Nero-Wolfe-Romanen auftritt bzw. erwähnt wird. Avery Ballou, ein Bankier, der in Leiche in besten Verhältnissen in eine peinliche Situation gekommen ist, und der in Die Sünden der Väter Nero Wolfe wichtige Hinweise geben kann. Jill Hardy, Stewardess, ist Orrie Cathers spätere Ehefrau. In den Geschichten ist sehr oft vom Essen die Rede, denn Stout ist ebenfalls besessen vom Einkaufen und der Auswahl der Zutaten und vom Zubereiten der Mahlzeiten. Stouts Stärke sind seine amüsanten und geistreichen Dialoge und die juristischen Winkelzüge von Wolfe. Die Verdächtigen bekommen immer ein wenig psychologisches Profil und wirken dadurch lebensecht. Als Schwäche gilt vielen die Entwicklung der Handlung, die sich gelegentlich in langatmige Details wie Routinebefragungen oder erfolglose Ermittlungen (z.B. in Nero Wolfe in Montenegro) verliert, sowie die Mordmotive, die oft gar nicht erläutert werden (z.B. in der Lanzenschlange) oder sehr unglaubwürdig sind. In Treffpunkt Sackgasse wird z.B. ein ehrbarer Bürger bloß deswegen zum Mörder, weil jemand falsche Gerüchte in die Welt setzte, in Gambit tötet ein angesehener Bürger kaltblütig einen Fremden, um den Ehemann einer Frau hinter Gitter zu bringen, die er verehrt, die jedoch seine Gefühle gar nicht erwidert. Anschließend begeht er einen weiteren Mord, damit ihn das Opfer bei seiner Angebeteten nicht in Verdacht bringen kann! Die Romane in deutscher Übersetzung sind derzeit fast ausschließlich antiquarisch erhältlich. Rex Todhunter Stout (* 1. Dezember 1886 in Noblesville, Indiana; 27. Oktober 1975 in Danbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er wurde bekannt durch seine Kriminalromane um den übergewichtigen Privatdetektiv Nero Wolfe. Zwischen 1933 und 1975 verfasste er insgesamt 33 Romane und 41 Erzählungen dieser Serie. Bevor er mit 46 Jahren seinen ersten Nero-Wolfe-Roman schrieb, war er ein erfolgreicher Geschäftsmann gewesen. Zeitlebens trat er für die Wahrung individueller Freiheitsrechte ein und machte sich insbesondere um die Urheberrechte von Schriftstellern verdient. Während des Zweiten Weltkriegs betrieb er als Vertreter verschiedener Organisationen in Radiosendungen, Zeitungsartikeln und Reden eine unerbittliche Öffentlichkeitsarbeit gegen Nazi-Deutschland. Er war ein "genuin politischer Autor", dem die Nero-Wolfe-Serie als Vehikel politischer Kommentare diente. "Stout ist der Politiker unter den eminenten Autoren des Kriminalromans." Der Konflikt zwischen den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen und den Interessen des Staates durchzieht die Nero-Wolfe-Geschichten, die sich am Zeitgeschehen orientieren und von Anspielungen sowohl auf außenpolitische Fragen als auch auf inneramerikanische Probleme wie kriminelle Unregelmäßigkeiten in staatlichen Ämtern, Erpressungen in Einwandererbehörden und Korruption in Wohltätigkeitsorganisationen, in der Kriegswirtschaft und im politischen Apparat begleitet werden. In The Rubber Band (1936) etwa protestieren Juden gegen deutsche Schiffe, werden Sozialpolitiker als Kommunisten verdächtigt und italienische Exilanten von Faschisten attackiert, in Too Many Women (1947) wird die Frage nach dem wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands, insbesondere des Ruhrgebiets, gestellt, und in The Golden Spiders (1953) empört sich Nero Wolfe über die Einwanderungsquote. Einige Romane Stouts sind vorrangig politisch. Too Many Cooks (1938) und A Right to Die (1964) handeln von der staatsbürgerlichen Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen und Over My Dead Body (1940) von amerikanischen Firmen, die mit Nazi-Deutschland Finanzbeziehungen unterhalten. The Second Confession (1949) hat die kommunistische Infiltration eines Industriekonzerns und The Black Mountain (1954) die kommunistische Herrschaft in Montenegro, dem Heimatland Nero Wolfes, zum Gegenstand. The Doorbell Rang (1965) nimmt das FBI aufs Korn, und in A Family Affair (1975) werden Nixon und die Watergate-Affäre thematisiert

[SW: Büchergilde Gutenberg | Amerikanische Literatur | Kriminalromane | Nero Wolfe]

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Stout, Rex: Orchideen für sechzehn Mädchen. Kriminalroman. Aus dem Amerikanischen von Werner Gronwald. (= Meisterwerke der Kriminalliteratur) Goldmann Wilhelm Gmbh Erste Aufl. 1986 München ISBN: 3442062179
184S. 8°

Taschenbuch Papier allg. etwas nachgedunkelt, Fußschnitt leicht fleckig, ansonsten sehr guter Zustand. Rex Todhunter Stout (* 1. Dezember 1886 in Noblesville, Indiana; 27. Oktober 1975 in Danbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er wurde bekannt durch seine Kriminalromane um den übergewichtigen Privatdetektiv Nero Wolfe. Zwischen 1933 und 1975 verfasste er insgesamt 33 Romane und 41 Erzählungen dieser Serie. Bevor er mit 46 Jahren seinen ersten Nero-Wolfe-Roman schrieb, war er ein erfolgreicher Geschäftsmann gewesen. Zeitlebens trat er für die Wahrung individueller Freiheitsrechte ein und machte sich insbesondere um die Urheberrechte von Schriftstellern verdient. Während des Zweiten Weltkriegs betrieb er als Vertreter verschiedener Organisationen in Radiosendungen, Zeitungsartikeln und Reden eine unerbittliche Öffentlichkeitsarbeit gegen Nazi-Deutschland. Er war ein "genuin politischer Autor", dem die Nero-Wolfe-Serie als Vehikel politischer Kommentare diente. Der mysteriöse Tod des Bürovorstehers Leonard Dyke konnte zunächst nicht das Interesse von Meisterdetektiv Nero Wolfe wecken. Doch als er den Mord an einer jungen Frau untersucht, steht der Fall Dyke plötzlich im Mittelpunkt von Wolfes Ermittlungen. Ihre letzte Verabredung hatte die junge Joan mit einem Unbekannten, dessen Name auch auf der rätselhaften Liste steht, die man bei dem toten Dyke gefunden hat. Rex Stout und Nero Wolfe sind ein unschlagbares Team." New York Times "Rex Stout ist von allen Kriminalschriftstellern der Lebendigste." New York Times

[SW: Amerikanische Literatur | Krimis]

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