Rubin
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Rubin, Marcel,
Marcel Rubin (1905-1995), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. Hinterstoder, 30. Juni 1977. ¾ S. 4°. Mit e. adr. Kuvert. - An Heinz Birker: "[...] Meine Sinfonietta für Streicher' ist in Taschenpartitur und Stimmen im Musikverlag Doblinger [...] erschienen [...]". - Rubin studierte bei Franz Schmidt in Wien und bei Darius Milhaud in Paris. Gemeinsam mit Friedrich Wildgans war er u. a. für die Konzertreihe "Musik der Gegenwart" verantwortlich, bevor er 1938 emigrieren mußte und über Frankreich nach Mexiko ging, wo er als Korrepetitor, Dirigent und Komponist wirkte. 1947 nach Wien zurückkehrend, war Rubin als Komponist sowie von 1975 bis 1984 als Präsident der staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger registrierte Genossenschaft m. b. H. (AKM) in Wien tätig. "Bestimmenden Einfluß auf Rubins Schaffen nahmen Milhaud und die Russen, besonders Strawinsky und Schostakowitsch. Er strebt eine möglichst prägnante Aussage in Thematik, Harmonik und Rhythmik an, um trotz neuartiger Faktur einer breiteren Hörerschaft verständlich zu sein. Als Kritiker (Volksstimme, Wien, und Österreichisches Tagebuch) ist Rubin den Problemen der Gegenwart aufgeschlossen, die er aus kompromißloser Blickrichtung zu deuten sucht" (MGG XI, 1041). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
Marcel Rubin (1905-1995), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. Hinterstoder, 30. Juni 1977. ¾ S. 4°. Mit e. adr. Kuvert. - An Heinz Birker: "[...] Meine Sinfonietta für Streicher' ist in Taschenpartitur und Stimmen im Musikverlag Doblinger [...] erschienen [...]". - Rubin studierte bei Franz Schmidt in Wien und bei Darius Milhaud in Paris. Gemeinsam mit Friedrich Wildgans war er u. a. für die Konzertreihe "Musik der Gegenwart" verantwortlich, bevor er 1938 emigrieren mußte und über Frankreich nach Mexiko ging, wo er als Korrepetitor, Dirigent und Komponist wirkte. 1947 nach Wien zurückkehrend, war Rubin als Komponist sowie von 1975 bis 1984 als Präsident der staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger registrierte Genossenschaft m. b. H. (AKM) in Wien tätig. "Bestimmenden Einfluß auf Rubins Schaffen nahmen Milhaud und die Russen, besonders Strawinsky und Schostakowitsch. Er strebt eine möglichst prägnante Aussage in Thematik, Harmonik und Rhythmik an, um trotz neuartiger Faktur einer breiteren Hörerschaft verständlich zu sein. Als Kritiker (Volksstimme, Wien, und Österreichisches Tagebuch) ist Rubin den Problemen der Gegenwart aufgeschlossen, die er aus kompromißloser Blickrichtung zu deuten sucht" (MGG XI, 1041). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Rubin, Marcel,
Marcel Rubin (1905-1995), Komponist und Dirigent. "Licht ist Liebe. Sieben Lieder nach Gedichten von Christian Morgenstern für hohe Singstimme, Flöte, zwei Violinen, Viola und Violoncello". E. Musikmanuskript mit Widmung und U. O. O. u. D. (2), 28, 2 SS. Großes Hochformat, 24zeilig. In goldgepr. Ledereinband. Mit einigen Beilagen (s. u.). - Die vollständige Partitur des 1979 entstandenen Zyklus. - Marcel Rubin besuchte einen Lehrgang für Harmonielehre bei Richard Stöhr, studierte Kontrapunkt bei Franz Schmidt, Klavier bei Richard Robert und nahm privaten Kompositionsunterricht bei Darius Milhaud in Paris. Nach seiner Emigration nach Frankreich wurde er im September 1939 als "feindlicher Ausländer" interniert und später in das "Verdächtigen-Lager" Damigny bei Rennes verbracht, wo er eine Musik zu Jura Soyfers "Dachau-Lied" komponierte. (Die heute bekannte Fassung stammt von Herbert Zipper.) 1942 gelang ihm die Flucht nach Mexiko, wo er in Mexiko-Stadt als Korrepetitor an der Oper tätig war, als Leiter des "Chors des freien Deutschen" eigene Werke zur Aufführung brachte und als Vorstandsmitglied des von Emigranten gegründeten "Heine-Clubs" fungierte. Nach seiner Rückkehr nach Österreich war Rubin als freischaffender Komponist und als Musikkritiker für das "Österreichische Tagebuch" sowie die "Volksstimme" tätig. 1949 einer der Mitgründer der ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für Zeitgenössische Musik), bekleidete er seit 1957 verschiedene Funktionen in der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM) und war von 1975 bis 1984 auch deren Präsident. "Bestimmenden Einfluß auf Rubins Schaffen nahmen Milhaud und die Russen, besonders Strawinsky und Schostakowitsch. Er strebt eine möglichst prägnante Aussage in Thematik, Harmonik und Rhythmik an, um trotz neuartiger Faktur einer breiteren Hörerschaft verständlich zu sein" (MGG XI, 1041). - Beiliegend eine mechanisch reproduzierte Doublette mit kleinen Randanstreichungen, Stimmauszüge mit kleinen Ergänzungen in Bleistift, eine gedr. Dankeskarte mit e. Grußzeile und U. an Gratulanten zu seinem 80. Geburtstag, eine gedr. Einladung zur Uraufführung von "Licht und Liebe", gedr. Materialien zu einer Ausstrahlung im Österreichischen Rundfunk und ein gedr. Werkverzeichnis des Musikverlags Doblinger.
Marcel Rubin (1905-1995), Komponist und Dirigent. "Licht ist Liebe. Sieben Lieder nach Gedichten von Christian Morgenstern für hohe Singstimme, Flöte, zwei Violinen, Viola und Violoncello". E. Musikmanuskript mit Widmung und U. O. O. u. D. (2), 28, 2 SS. Großes Hochformat, 24zeilig. In goldgepr. Ledereinband. Mit einigen Beilagen (s. u.). - Die vollständige Partitur des 1979 entstandenen Zyklus. - Marcel Rubin besuchte einen Lehrgang für Harmonielehre bei Richard Stöhr, studierte Kontrapunkt bei Franz Schmidt, Klavier bei Richard Robert und nahm privaten Kompositionsunterricht bei Darius Milhaud in Paris. Nach seiner Emigration nach Frankreich wurde er im September 1939 als "feindlicher Ausländer" interniert und später in das "Verdächtigen-Lager" Damigny bei Rennes verbracht, wo er eine Musik zu Jura Soyfers "Dachau-Lied" komponierte. (Die heute bekannte Fassung stammt von Herbert Zipper.) 1942 gelang ihm die Flucht nach Mexiko, wo er in Mexiko-Stadt als Korrepetitor an der Oper tätig war, als Leiter des "Chors des freien Deutschen" eigene Werke zur Aufführung brachte und als Vorstandsmitglied des von Emigranten gegründeten "Heine-Clubs" fungierte. Nach seiner Rückkehr nach Österreich war Rubin als freischaffender Komponist und als Musikkritiker für das "Österreichische Tagebuch" sowie die "Volksstimme" tätig. 1949 einer der Mitgründer der ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für Zeitgenössische Musik), bekleidete er seit 1957 verschiedene Funktionen in der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM) und war von 1975 bis 1984 auch deren Präsident. "Bestimmenden Einfluß auf Rubins Schaffen nahmen Milhaud und die Russen, besonders Strawinsky und Schostakowitsch. Er strebt eine möglichst prägnante Aussage in Thematik, Harmonik und Rhythmik an, um trotz neuartiger Faktur einer breiteren Hörerschaft verständlich zu sein" (MGG XI, 1041). - Beiliegend eine mechanisch reproduzierte Doublette mit kleinen Randanstreichungen, Stimmauszüge mit kleinen Ergänzungen in Bleistift, eine gedr. Dankeskarte mit e. Grußzeile und U. an Gratulanten zu seinem 80. Geburtstag, eine gedr. Einladung zur Uraufführung von "Licht und Liebe", gedr. Materialien zu einer Ausstrahlung im Österreichischen Rundfunk und ein gedr. Werkverzeichnis des Musikverlags Doblinger.
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Krones, Hartmut: Marcel Rubin, Verlag Elisabeth Lafite / Österreichischer Bundesverlag 1975
108 +16 Seiten Nachtrag mit einigen Notenbeispielen sowie Abbildungen auf 2 Tafeln Seiten, Illustrierter OPappband ("Österreichische Komponisten des XX. Jahrhunderts", Band 22) Marcel Rubin (geboren am 7. Juli 1905 in Wien; gestorben am 12. Mai 1995 ebenda) war ein österreichischer Komponist, Dirigent, Musikkritiker und Musikfunktionär. Marcel Rubin besuchte schon während der Schulzeit einen Lehrgang für Harmonielehre bei Richard Stöhr an der Wiener Staatsakademie, wo er nach der Matura Kontrapunkt bei Franz Schmidt und das Klavierspiel bei Richard Robert studierte. 1925-27 nahm er privaten Kompositionsunterricht bei Darius Milhaud in Paris. Daneben studierte er an der Universität Wien Rechtswissenschaften und schloss beide Studien mit der Promotion ab, Dr. phil. 1933 und Dr. iur. 1934. Danach arbeitete Rubin in einer Anwaltskanzlei und leitete neben anderen Konzerten ab 1936 mit Friedrich Wildgans die viel beachtete Konzertreihe "Musik der Gegenwart". Am Tag des "Anschlusses" Österreichs 1938 musste Rubin als Jude emigrieren. Zuerst floh er nach Paris zu seiner Schwester. Im September 1939 wurde er als "feindlicher Ausländer" interniert. Später deportierte man ihn zuerst ins Internierungslager Meslay-du-Maine und im Februar 1940 in das "Verdächtigen-Lager" Damigny bei Rennes. Hier komponierte er die Musik zu Jura Soyfers "Dachau-Lied", von der heute bekannten Fassung von Herbert Zipper hatte er damals keine Kenntnis. Noch vor der Kapitulation Frankreichs wurde das von Engländern geführte Lager geschlossen und die Internierten freigelassen. Rubin gelang es im Herbst 1940, zu seiner inzwischen nach Marseille geflohenen Familie zu gelangen. Dort wurde er Mitglied der KPÖ und blieb es bis 1969, als er aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings wieder austrat. 1942 konnte Rubin seine Flucht nach Mexiko fortsetzen. In Mexiko-Stadt wurde er Korrepetitor an der Oper, wo der ebenfalls aus Österreich geflohene Karl Alwin als Dirigent tätig war. Als Leiter des "Chors des freien Deutschen" brachte er eigene Werke zur Aufführung und war Vorstandsmitglied in dem von Emigranten gegründeten "Heine-Club". Im Februar 1947 kehrte er nach Österreich zurück. Er lebte als freischaffender Komponist und verdiente seinen Lebensunterhalt als Musikkritiker für das "Österreichische Tagebuch" und bis 1969 für die "Volksstimme". 1948 bis 1965 arbeitete er auch ehrenamtlich als Sekretär des Österreichischen Komponistenbundes und gründete 1949 mit Gleichgesinnten die ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für Zeitgenössische Musik). Ab 1957 bekleidete er verschiedene Funktionen in der AKM, 1975-84 war er ihr Präsident. Dasselbe Amt übte er 1974-78 bei der CISAC aus. Am 2. Juni 1995 wurde Rubin in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Ehrenhain Gruppe 40, Nr. 170) beigesetzt.(aus Wikipedia). 21,6 x 17,5 cm Sehr guter Zustand - geringfügige Gebrauchsspuren - , ISBN-13: 9783215021169
[SW: Österreichische Musik / Komponisten des 20. Jahrhunderts]
Rubin, Martin L. and Harrell, Thomas: Handbook of data processing management. Six vols. ( Vol.1-6, complete). - Vol. 1. Rubin, Martin L.: Introduction to the system life cycle. (1970). XXIII,227 S.m.Abb. - Vol.2. Rubin, Martin L.: System life cycle standards. (1970). XLII,319 S., 4 Taf. - Vol.3. Zuckerman, Peter: System life cycle standards: Forns method. (1970). XII,235 S., 8 Taf. - Vol.4. Technology, Advanced. Martin L.Rubin, ed. Input and output.(1970). XV,361 S.m.Abb.-Vol.5. Systems concepts.(1971). XVII, 362 S.m.Abb.- Vol.6. Administration, Data processing. Martin L. Rubin, ed.(1971). XVII,600 S. -- Green HC cloth, no DJ. Ex Librry, usual marks, otherwise clean and tight. Auerbach Publ.,Princeton 1970/71.
ca 2000 S.



