Salome
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Salome: Salome bei Thomas. Bilder und Zeichnungen 1974 - 1984. 1984.
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Salome - ein schillernder Name. Eine Fülle von Assoziationen. Und dennoch: Salome, ich meine >den Salome< kennt jeder, der sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt, und jeder hat sofort eine Vorstellung von bestimmten Bildern. Aber in welchem Zusammenhang diese Bilder mit ihren heftigen farbigen Pinselstrichen stehen, aus welcher Entwicklung sie kommen und welche Person dahintersteht, dürfte vielen schon nicht mehr so klar sein. Daher begrüße ich die Gelegenheit, eine Übersichtsausstellung mit Werken aus den zehn Jahren machen zu können, in denen Salome jetzt malt. Sie gibt Auskunft über den Werdegang der Bilder und - unterstützt durch den vorliegenden Katalog - auch über den Künstler, das Umfeld und die Zusammenhänge. Salome sei herzlich gedankt, daß er diese wichtigen und eindrucksvollen Bilder und Zeichnungen, vor allem auch aus der inzwischen > frühen Zeit< hergegeben hat. So wird der spannungsvolle Bogen bis hin zu den neuen, eben erst fertiggewordenen Bildern zu Wagner-Themen erkennbar. München, Oktober 1984, Rainer Thomas. (Vorwort des Herausgebers). -
69 S. Originalbroschur.
Schütz, Katrin: Geschlechterentwürfe im literarischen Werk von Lou Andreas-Salome unter Berücksichtigung ihrer Geschlechtertheorie, Königshausen u. Neumann ; weicher Einband / soft cover ISBN: 9783826037320
9783826037320 Neu
Schütz, Katrin Geschlechterentwürfe im literarischen Werk von Lou Andreas-Salome unter Berücksichtigung ihrer Geschlechtertheorie (Königshausen u. Neumann) ISBN: 978-3-8260-3732-0 geheftet 348 S. - 23,5 x 15,5 cm Schütz, Katrin Geschlechterentwürfe im literarischen Werk von Lou Andreas-Salome unter Berücksichtigung ihrer Geschlechtertheorie Verlag : Königshausen u. Neumann ISBN : 978-3-8260-3732-0 Einband : geheftet Preisinfo : 48,00 Eur[D] / 49,40 Eur[A] / 84,00 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Seiten/Umfang : 348 S. - 23,5 x 15,5 cm Produktform : B: Buch Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 10.06.2008 Aus der Reihe : Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft 622 verwandte Themen : Andreas-Salome, Lou [DNB] Geschlechterrolle (Motiv) [DNB] Erotik (Motiv) [DNB] 48,00 Eur[D] Lou Andreas-Salome (1861-1937) hat ihre biologistisch begründete Theorie zur Rolle der Frau in der Gesellschaft und Geschichte in Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Wissenschaftsdiskursen entwickelt. Mit dem Postulat des weiblichen Erotismus als notwendigem Bestandteil der Evolution schreibt sie sich als Reflektorin epochenspezifischer Themen in das Diskurssystem der Frühen Moderne ein. Ihrer offenen Darstellung von Sexualität und Libido in der Theorie steht in der Prosa jedoch eine konventionelle Darstellung der Geschlechterrollen innerhalb der patriarchalen Gesellschaftsstrukturen um 1900 gegenüber. Sexualität wird hier nur unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung, beispielsweise anhand der als Regularität auftretenden Thematik der Altersmesalliance und des Inzest-Tabus semantisiert. Die vorliegende Studie geht dieser spannungsreichen Ambivalenz mit den Mitteln einer strukturalen Textanalyse nach, die einen neuen Blick auf das literarische Werk von Lou Andreas-Salome ermöglicht. Dabei wird von der Forschung bisher unbeachtetes Material der Autorin in die Untersuchung mitaufgenommen. Softcover Buch
Wilde, Oscar: Salome. Tragödie in einem Akt. Mit den Zeichnungen von Aubrey Beardsley. Nachwort von Gabriele Sterner. Aus dem Französischen von Hedwig Lachmann. - (=Die bibliophilen Taschenbücher, Band 85.). Dortmund : Harenberg Kommunikation, 1988. ISBN: 9783921846858
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Das Drama Salome (französisch Salome) ist ein Einakter des irischen Schriftstellers Oscar Wilde. Es gilt als eines der wichtigsten und bedeutendsten Dramen der anglo-französischen Decadence. Die Originalsprache des Dramas ist nicht englisch, sondern französisch. Wilde selbst schrieb dazu an einen Freund folgendes: Er sei "im Herzen Franzose, der Geburt nach aber Ire und von den Engländern dazu verurteilt, die Sprache Shakespeares zu sprechen." Salome lässt sich der Tragödie zuordnen und sorgte besonders in England für einige Irritationen. So wurde es zensiert und zum Teil auch verboten, da im Stück biblische Charaktere mitwirkten. Von vielen Zeitgenossen Wildes wurde zudem die Darstellung der sexuellen Begierde Salomes negativ beurteilt. Heute gehört das Drama zu den etablierten, wenngleich auch durch ihre Kürze eher selten gespielten Bühnenstücken an den Theaterhäusern besonders in Großbritannien. Häufiger wird dagegen in Deutschland die Oper Salome von Richard Strauss in den Opernhäusern aufgeführt. ... [Bearbeiten]Die Geschichte geht zurück auf die biblische Erzählung der Hinrichtung von Johannes dem Täufer. Dieser soll wie im Drama beschrieben enthauptet worden seien, nachdem Salome (deren Name in der Bibel ungenannt bleibt) für die Geburtstagsgesellschaft des Herodes getanzt haben soll. Auf Wirken von Herodias soll Salome den Kopf des Johannes gefordert haben für diesen Tanz, den sie eigentlich nicht hat tanzen wollen und für den sie von Herodes eine Belohnung erhalten sollte (Matthäus 14, 3-12). Eine etwas ausführlichere Geschichte findet sich auch bei Markus (6, 17-29), wobei Markus stärker die Intrige der Herodias in den Mittelpunkt rückt. Das Werk wurde 1900 von Hedwig Lachmann übersetzt und in einer Adaption dieser Fassung von Richard Strauss 1905 vertont, dazu Hauptartikel: Salome (Oper). Die bekanntesten künstlerischen Darstellungen zum Wilde-Drama stammen von Aubrey Beardsley, 1893 und von Marcus Behmer, 1903. ... Aus: wikipedia-Salome_(Drama) , ISBN: 3921846854
4. Auflage. 76 (4) Seiten mit vielen Abbildungen. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert mit montiertem Deckelillustration.
[SW: Literaturtheorie, Theatertexte, Theaterwissenschaft, Theaterwissenschaften, Theatergeschichte, Literaturwissenschaft, Theaterstücke, Dramatiker, Theatertheorie, Dramaturgie, Dramentheorie, Dramatik, Geschichte, Schauspiel, Schauspieler, Theater, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Bildband, Englische Literatur des 19. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Bibliophile Ausgaben, Taschenbuchreihen, Erotika, Erotica, Curiosa, Sexualität, Sexuality, Sexualite; Erotische Literatur, Erotic Literature, Litterature erotique, französische Decadence]
Andreas-Salome, Lou - Ross, Werner: LOU ANDREAS-SALOME. Weggefährtin von Nietzsche, Rilke, Freud. Berlin, Siedler 1992. (Corso bei Siedler) EA.
Lou Andreas-Salome (Pseudonym: Henry Lou);Psychoanalytikerin, Schriftstellerin.* 1861 in St. Petersburg, + 1937 in Göttingen.In seinem Nachruf zum Tode von Lou Andreas-Salome schrieb Sigmund Freud (1856-1939), der Begründer der Psychoanalyse, voller Hochachtung: "Die letzten 25 Lebensjahre dieser außerordentlichen Frau gehörten der Psychoanalyse an, zu der sie wertvolle wissenschaftliche Arbeiten beitrug und die sie auch praktisch ausübte. Ich sage nicht viel, wenn ich bekenne, dass wir es alle als eine Ehre empfanden, als sie in die Reihen unserer Mitarbeiter und Mitkämpfer eintrat [...]" Und der Internist und Neurologe Viktor Freiherr von Weizsäcker (1886-1957) schrieb 1956:"[...] Der seltene Fall, dass jemand diese Wissenschaft tief genug begriffen und doch eine eigene Persönlichkeit geblieben war, ist mir weder vor- noch nachher so hilfreich begegnet wie bei Lou Andreas-Salome."Lou Andreas-Salome wurde als sechstes Kind des deutsch-baltischen Generals Gustav von Salome (1804-1879) und seiner Frau Louise (1823-1912) geboren. Schon früh durch das vornehme und intellektuelle Elternhaus geprägt setzte sie sich mit philosophischen und existentiellen Fragen auseinander, was dazu führte, dass sie mit 16 Jahren aus der protestantisch-reformierten Kirche austrat. Trotzdem nahm sie 1880 in Zürich das Studium der Religionsgeschichte auf, das sie aber aufgrund einer schweren Erkrankung nach zwei Semestern abbrechen musste. Lou Andreas-Salome entschied sich für die Laufbahn einer freien Schriftstellerin und entwickelte sich zu einer autarken Persönlichkeit. Sie führte im ausgehenden 19. Jahrhundert ein emanzipiertes Leben, was bei der bestehenden Dominanz der Männerwelt und den rigiden Moralvorstellungen nicht einfach zu verwirklichen war. Trotz allem - oder gerade deshalb - wurde sie von berühmten Zeitgenossen bewundert und geschätzt, umworben und geliebt. Sie bereiste die europäischen Großstädte, verfasste psychologische und religionsphilosophische Schriften, Rezensionen, Essays (für die "Freie Bühne" und "Das literarische Echo"), Erzählungen und Romane, in denen ihr außergewöhnlicher psychoanalytischer Sachverstand einfloss. Obwohl sie sich in ihren Arbeiten und in ihrer unkonventionellen Lebensweise für die Selbständigkeit und Freiheit der Frauen engagierte, stand sie sozialen und politischen Anliegen der Frauenbewegung reserviert gegenüber. Sie befand sogar: "Die Frau muss sich dem Manne in Demut, freiwillig und bereitwillig unterordnen." Ihre ungewöhnliche Bildung, ihr Interesse für Kunst und Wissenschaft, ihr weltläufiges Auftreten und nicht zuletzt ihre außerordentliche Schönheit machten Lou Andreas-Salome für viele Männer anziehend und trugen zu ihrer bis heute anhaltenden geheimnisvollen Aura bei. Auf einer Romreise 1882 machte sie die Bekanntschaft des Philisophen Paul Ree und lebte mehrere Jahre mit ihm zusammen. Durch ihn lernte sie Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) kennen, der ihr einen Heiratantrag machte. Statt dessen verlobte sie sich aber 1886 mit dem Orientalisten Friedrich Carl Andreas (1846-1930), heiratete ihn 1887 und nahm seinen Namen an. Obwohl die Ehe bis zu Andreas' Tod bestand, blieb sie eine rein platonische Verbindung, genauso wie die meisten Beziehungen zu vielen ihrer Bewunderern, Verehrern und Freunden - sie schätzte vor allem die intellektuelle Gemeinschaft mit interessanten Männern. Zu Ihren Freunden und Verehrern zählten unter anderem der Dichter Gerhart Hauptmann (1862-1946) und sein Freundeskreis, zu dem sie 1890 stieß, der Arzt und Dichter Arthur Schnitzler (1862-1931), der Dichter Hugo von Hofmannsthal (1874-1929), der Schriftsteller Maximilian Harden (1861-1930), der Naturwissenschaftler Wilhelm Bölsche (1861-1939) und viele andere, teils namhafte Persönlichkeiten ihrer Zeit.Allerdings hatte Lou Andreas-Salome auch leidenschaftliche Liebesbeziehungen; die bekannteste war die der 35-jährigen zu dem 21-jährigen Lyriker Rainer Maria Rilke (1875-1926), mit dem sie ab 1898 mehrere Rußlandreisen unternahm, den sie fast religiös anbetete, und mit dem sie eine lebenslange Freundschaftverband. Ein Wendepunkt im Leben von Lou Andreas-Salome trat ein, als sie im Jahre 1911 anläßlich der Teilnahme am Weimarer Kongreß der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft zum Wiener Kreis der Psychoanalytiker stieß und die Psychoanalyse Sigmund Freuds kennenlernte. Begeistert las sie seine Schriften, besuchte ihn ab 1912 mehrmals in Wien, nahm an seinen berühmten "Mittwochsitzungen" und "Samstag-Kollegs" teil und schrieb unter anderem Aufsätze für die psychoanalytische Zeitschrift "Imago". 1921 schloß sie schließlich Freundschaft mit Anna (1895-1982), eine der drei Töchter Freuds. Im Jahre 1913 stieß Lou Andreas-Salome auch zu den Diskussionsabenden Alfred Adlers (1870-1937). 1911 hatte Adler seinen "Lehrer" Freud und dessen orthodoxen psychoanalytischen Zirkel verlassen und mit seinem Verein für Individualpsychologie eine eigene tiefenpsychologische Schule begründet. 1913 nahm Lou Andreas-Salome am Psychoanalytischen Kongreß in Berlin teil und gehörte auch zu den Gastrednern; 1921 wurde sie Mitglied der deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. 1915 eröffnete Lou Andreas-Salome in Göttingen, bereits im 50. Lebensjahr, eine eigene psychoanalytische Praxis. Obwohl sie nie eine Lehranalyse absolviert hatte, war sie hier bis zu ihrer schweren Krebsoperation 1935 erfolgreich als psychoanalytische Therapeutin tätig. Seit ihr Mann 1903 einen Ruf nach Göttingen erhalten und angenommen hatte, lebten sie hier in ihrem Haus "Loufried" am Hang des Hainberges, das nach ihrem Tode einer Neubebauung weichen musste; seit 1972 erinnert ein Gedenkstein an sie und ihrem Mann.Lou Andreas-Salomes Leben und Werk wird heute vor allem mit den drei großen Repräsentanten der deutschen Geistesgeschichte in Verbindung gebracht, auf die sie entscheidenden Einfluß hatte: Nietzsche, Rilke und Freud. Weniger bekannt sind ihre umfangreichen schriftstellerischen Arbeiten und ihr Einfluß auf die Psychoanalyse und Psychotherapie. Aufgrund ihres Intellekts und ihrer eigenen Tätigkeit als Therapeutin hat sie außergewöhnlichen Einfluss auf wichtige Vertreter diese Fachrichtung wie Freud und Adler ausgeübt, der bis heute nicht aufgearbeitet ist. So lieferte sie wichtige Beiträge um die zentralen Themen Religion, Psychologie und Geschlechterbeziehung. Durch sie erhielt vor allem Freud in der lebenslangen Arbeits- und Freundschaftsbeziehung wertvolle Anregungen, insbesondere zur Theorie weiblicher Sexualität, zum Narzissmus und zum Kunstschaffen.[http://www.medicine.at/persoenlichkeiten/lou.html]; Tadelloses Expl.
Lwd.m.goldgepr.Rü.-tit., OSU., Kl.-8°, 119 S., M.zahlr.Abb.



