Schliemann

Es wurden insgesamt 2922 Einträge zu 'Schliemann' gefunden (Stand: 22.04.2012).

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Calder, William M / Cobet, Justus (Hg.): Heinrich Schliemann nach hundert Jahren. Frankfurt/Main: Klostermann 1990.
Die aktuelle Debatte um Heinrich Schliemann scheint eher biographisch ausgerichtet, dahinter stehen aber grundlegende Methodenprobleme der Altertumswissenschaft. Das diesem Buch vorausgehende Symposion in der Werner-Reimers-Stiftung in Bad Homburg 1989 versuchte eine Zwischenbilanz, deren Ergebnisse zugleich einen Impuls geben wollen, die Debatte grundsätzlicher zu führen und zugleich breiter zu lagern. Sie verknüpfen zentrale inhaltliche und methodische Probleme der Altertumswissenschaft mit der Lebenswelt des neunzehnten Jahrhunderts und verweisen zugleich auf kultur- und geistesgeschichtliche wie allgemein geschichtliche Zusammenhänge von in der modernen Archäologie, Philologie und Alten Geschichte immer wieder noch aktuellen Debatten, denen Wissenschaftsgeschichte nicht als ein Thema von Spezialisten entgleiten darf. Sie hat aus der Sicht dieser Zwischenbilanz vielmehr teil am alltäglichen Umgang mit den genuinen Themen der Altertumswissenschaft, wie sie Troia, Bronzezeitarchäologie und homerische Überlieferung ohne Zweifel hervorragend darstellen. Der Band enthält 21 Beiträge zu den Themen: I. Homer, Archäologie und Troia vor Schliemann, II. Die Person Heinrich Schliemann, III. Die Zeit Schliemanns, IV. Schliemann-Rezeption Die Autoren: Chr. Andree (Medizinhistoriker in Kiel), W. Bölke (Leiter des Schliemann-Museums in Ankershagen/Mecklenburg), W. M. Calder III. (Philologe in Urbana/Illinois), M. H. Chambers (Althistoriker in Los Angeles/California), J. Cobet (Althistoriker in Essen), A. Demandt (Althistoriker an der FU Berlin), D. F. Easton (Vorderasiatischer Archäologe in Cambridge), A. Gavrilow (Philologe in Leningrad), W. Gawantka (Althistoriker in Frankfurt am Main), S. Goldmann (Germanist an der FU Berlin), H.-W. Hahn (Neuhistoriker in Saarbrücken und Frankfurt am Main), H. Hammer-Schenk (Kunsthistoriker an der FU Berlin), P. Keyser (Philologe in Boulder/Colorado), J. Mejer (Philologe in Kopenhagen), G. G. Munn (Juwelier in London), B. Patzek (Althistorikerin in Essen), H. Scheuer (Germanist in Siegen), W. Schindler (Klassischer Archäologe an der Humboldt-Universität Berlin), D. A. Traill (Philologe in Davis/California), J. Vaio (Philologe in Chicago/Illinois), J. Wohlleben (Germanist an der FU Berlin).

460 S., 32 Taf. Ln. *neuwertig*

[SW: Geschichte]

Details

Joaquim, Nancy: Sophia Schliemann. - Eine Frau entdeckt Mykene. - Roman. - München, Herbig Verlag, 1994.
Aus dem Amerikanischen von Dagmar Türck-Wagner..Verlagsanzeige : Athen 1869. Als Heinrich Schliemann die junge Griechin Sophia Kastromenou trifft, ist er 47 Jahre und ein erfolgreicher Kaufmann mit aufwendigem Lebensstil, der sich künftig ganz seinem Traum widmen will: der Suche nach Troja, der sagenhaften Stadt Homers, von deren Existenz er überzeugt ist. Die 17jährige Sophia, anfangs skeptisch gegenüber Heinrich, gerät zunehmend in den Bann seiner faszinierenden Idee. Sie wird Heinrich Schliemanns zweite Frau, seine Gefährtin und Partnerin. Durch ihn lernt das Mädchen aus Athen eine neue Welt kennen: Paris mit seinem Luxus und die Grabungsstätten in Kleinasien, wo Heinrich eigentlich zu Hause ist. Sophia begleitet ihn und seine Arbeit, nimmt aber mehr und mehr auch selbst Anteil an den Grabungen. Da wird Schliemanns Traum wahr: In Troja entdecken sie den Schatz des Priamos, müssen ihren Fund aber in einer abenteuerlichen Aktion nach Athen schmuggeln, um nicht betrogen und übervorteilt zu werden im Ringen um den Besitz des Schatzes. Als Schliemann endlich doch mit seiner Sensation an die Öffentlichkeit tritt, bleibt ihm die Anerkennung seiner Arbeit versagt. Enttäuscht und verbittert verläßt er Sophia, kehrt Troja und Athen den Rücken, um sein altes Leben in Paris wieder aufzunehmen und sich ins Vergessen zu stürzen. Sophia bleibt zurück, zunächst orientierungslos und enttäuscht, daß Heinrich sie verlassen hat. Als sie jedoch eine Grabungslizenz erhält, besinnt sie sich auf sich selbst und startet allein als Frau mit wenigen Helfern eine Expedition nach Mykene. Heinrichs Arbeit ist ihre Arbeit geworden, sie ist fasziniert von dem Gedanken, das Grab Agamemnons zu finden. Und tatsächlich kommen fünf Gräber zum Vorschein. Da taucht Schliemann wieder auf. Doch Sophia ist eine andere geworden: selbständig, stark, herausgetreten aus dem Schatten ihres Mannes. Er erkennt, daß er nicht mehr das halbe Kind vor sich hat, sondern eine Frau, die weiß, was sie will und was sie kann. Über der gemeinsamen Arbeit finden die beiden wieder zusammen als ebenbürtige Partner. Hinzu kommt nun der lang ersehnte Erfolg: Heinrich Schliemann und seine Frau Sophia erringen weltweiten Ruhm ... Nancy Joaquims Roman spielt mit historischen, biographischen und fiktiven Elementen: Sophia Schliemann erscheint als eigenständige Archäologin, die mehr Anteil an den Erfolgen ihres Mannes gehabt haben könnte, als belegt ist. Nancy Joaquim entwirft die Geschichte von Heinrich und Sophia Schliemann völlig neu, die Geschichte einer großen Liebe, einer faszinierenden Vision und eines atemberaubenden Abenteuers..Zur Autorin: Nancy Reis Joaquim, Trägerin des Alumni Award der Boston University, widmet sich als Autorin der Rolle der Frau in ihrem geschichtlichen und sozialen Umfeld. Sie lebt mit ihrer Familie in Paradise Valley, Arizona. Neben ihrer vielfältigen künstlerischen Tätigkeit steht sie der Boston University School für the Arts als Beraterin zur Verfügung...
[Archäologie, Troja, Schatz des Priamos, [nicht: Joaquin]]

2°. 468 S. Gebunden (Schutzumschlag minimalst an den Kanten berieben - sonst verlagsfrisch).

Details

Schliemann, Heinrich: Abenteuer meines Lebens / Heinrich Schliemann erzählt, Leipzig, Brockhaus, 1960.
Gesamttitel: Selbstzeugnisse

21 cm Buchrückenhöhe, Geb, 402 Seiten : Illustrationen, 2. durchgesehene Aufl., 11. - 20. Tsd.. gutes Exemplar

[SW: Schliemann, Heinrich ; Lebenserinnerungen / Archäologen / Einz Pers -> Schliemann, H ; Tagebuch ; Brief / Einz Pers -> Schliemann, H ; Schliemann, Heinrich]

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Tolstikov, Wladimir P. und Michail J. Trejster: Der Schatz aus Troja. Schliemann und der Mythos des Priamos-Goldes. Katalogbuch zur Ausstellung in Moskau. Staatliches Puschkin-Museum für Bildende Künste / Kulturministerium der Russischen Föderation. Stuttgart, Zürich: Belser, 1996. ISBN: 376302333X
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Die Kulturgeschichte ist ein Bestandteil der Gegenwart. Dies gilt in besonderem Maße für Schätze der Vergangenheit, die eine Aura aus Legende und Abenteuer, Spekulation und zeitgeschichtlicher Verflechtung umgibt - Eigenschaften, die in unvergleichlicher Weise jene Kostbarkeiten besitzen, die Heinrich Schliemann 1873 in Troja als "Schatz des Priamos" entdeckt hat. Ab 1881 gehörten sie als Bestandteile der Schliemannschen Sammlung trojanischer Altertümer zu den Attraktionen der Berliner Museumslandschaft. 1945 vom Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte an sowjetische Militärs übergeben, schien sich die Spur der als "unersetzlich" deklarierten Zeugen einer hochentwickelten Kultur aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. zu verlieren. Erst 1993 wurde die Aufbewahrung der Schätze in Moskau offiziell bestätigt. Mit der Ausstellung des Schatzes, den Heinrich Schliemann mit Homers trojanischem König Priamos in Verbindung brachte, und weiterer Schatzfunde aus Troja beginnt gleichsam ein neues Kapitel der Geschichte "Schliemann und Troja". Diesen Zusammenhang unterstreicht ein Katalogbeitrag über die trojanische Archäologie und Schliemann, dessen 175. Geburtstag im Jahr 1997 begangen wird. Die Ausstellung der kostbarsten Teile aus Schliemanns Funden in Troja im Puschkin-Museum gibt nach mehr als 50 Jahren erstmals wieder die Gelegenheit, die aus Gold und Silber geschaffenen Schmuckstücke und Gefäße sowie Ritualgegenstände aus Stein in Augenschein zu nehmen. Das Katalogbuch zur Ausstellung gewinnt mit seinen erstmals farbigen Gesamt- und Detailansichten eine ähnliche Bedeutung, die einst Hubert Schmidts Katalog zu Schliemann's Sammlung trojanischer Altertümer in Anspruch nehmen konnte, den 1902 die Generalverwaltung der Königlichen Museen zu Berlin herausgegeben hat. ISBN 376302333X - , ISBN-13: 9783763023332

247 S. + Suppl. (11 S.) Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag.

[SW: Schliemann, Heinrich]

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