Schmidt

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STRICK, Gregor (Hg.): Zettelkasten 14. Aufsätze und Arbeiten zum Werk Arno Schmidts, Frankfurt/M., Wiesenbach Bangert & Metzler 1995 ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3924147361
3924147361 Neuwertig

(= Jahrbuch der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser, 1996) Herausgegeben von Gregor STRICK. Wie neu, vermutlich ungelesenes Exemplar. Inhalt: Jürgen Strein: Alchemie im Frühwerk von Arno Schmidt. - Michael Ringel: "Auf dem Fluß". Die Spiegelung der antiken Geodäsie in "Enthymesis", "Gadir" und "Alexander". - Torsten Schmandt: Das Kunstkonzept des frühen Schmidt im literarischen Diskurs der Nachkriegszeit. - Thomas Isermann: Ästhetische Geometrie. Verteidigung der Naturkunde bei Arno Schmidt vor "Kaff auch Mare Crisium". - Wolf-Dieter Krüger: Goethe und Arno Schmidt in Darmstadt. - Carsten Scholz: Wahrheiten über Wahrheiten. Erkenntniskritisches in Arno Schmidts Literaturessays. - Friedhelm Rathjen: Die Gunst des Verlesens. Zur Frage des Umgangs von Nabokov und Schmidt mit Joyce. - Ralf Georg Czapla: Vom Modell der Übertragung zur Übertragung eines Modells. Arno Schmidts Erzählung "Dr. Mac Intosh: "Piporakemes!"" als Traumtext. - Ulrich Blumenbach: Das Werk auf den Schultern vergänglicher Riesen. Arno Schmidt an den Grenzen der Speicherbarkeit kulturellen Wissens. - Marius Fränzel: "(wie die Theatermänner das machen, bin ich selbst neugierig)". Erzählformen im Spätwerk Arno Schmidts. - Gregor Strick: Einige Probleme des Lesens und Deutens von Arno Schmidts "Caliban über Setebos". - Stefan Voigt: Selbstexplikation als Textstrategie. Überlegungen zu einem Textphänomen bei Arno Schmidt nebst einigen Bemerkungen zu seinen Folgen für die Sekundärliteratur. - Günther Flemming: Notizen beim Blättern im "Müther". Zum Thema "Personalbibliographie" aus Anlaß des Erscheinens der Bibliographie "Arno Schmidt 1949-991". Kein Schutzumschlag OBroschur 8°, 315 S., 470 g.

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Schmidt, Expeditus,
Expeditus Schmidt (1868-1939), Ordenspriester, Theaterkritiker und Schriftsteller. Albumblatt mit e. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und e. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8°. - Die Portraitpostkarte mit einer Aufnahme des über Bücher gebeugten und daraus exzerpierenden Priesters - "Ahnungslos aufgenommen in der Wiener Hofbibliothek, Theaterabteilung". - Expeditus Schmidt war Franziskanermönch, Literaturkritiker und Herausgeber der von ihm 1908 gegründeten Zeitschrift "Über den Wassern". "Bedeutend war die Arbeit von P. E. Schmidt als Goethe-Forscher und als Rezensent der Werke von Ibsen, Eichendorff und Shaw, die Erforschung des Schuldramas, der Werke Calderon de la Barcas und die Gründung eines Bühnenvolksbundes 1917, der Volksschauspiele veröffentlichte und zur Aufführung brachte [...] Praktische Arbeit leistete Schmidt als Spielleiter der Stücke auf der Passionsspielbühne Erl in Tirol. Ein Anliegen war es ihm, die katholische Kunst und Literatur aus der Inferiorität - aufgrund des Kulturkampfes und des Antimodernismus - zu befreien und der Schauspielkunst öffentliches Ansehen zu verleihen" (BBKL XXV, s. v.)

Expeditus Schmidt (1868-1939), Ordenspriester, Theaterkritiker und Schriftsteller. Albumblatt mit e. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und e. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8°. - Die Portraitpostkarte mit einer Aufnahme des über Bücher gebeugten und daraus exzerpierenden Priesters - "Ahnungslos aufgenommen in der Wiener Hofbibliothek, Theaterabteilung". - Expeditus Schmidt war Franziskanermönch, Literaturkritiker und Herausgeber der von ihm 1908 gegründeten Zeitschrift "Über den Wassern". "Bedeutend war die Arbeit von P. E. Schmidt als Goethe-Forscher und als Rezensent der Werke von Ibsen, Eichendorff und Shaw, die Erforschung des Schuldramas, der Werke Calderon de la Barcas und die Gründung eines Bühnenvolksbundes 1917, der Volksschauspiele veröffentlichte und zur Aufführung brachte [...] Praktische Arbeit leistete Schmidt als Spielleiter der Stücke auf der Passionsspielbühne Erl in Tirol. Ein Anliegen war es ihm, die katholische Kunst und Literatur aus der Inferiorität - aufgrund des Kulturkampfes und des Antimodernismus - zu befreien und der Schauspielkunst öffentliches Ansehen zu verleihen" (BBKL XXV, s. v.)

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MEDIZIN.- SCHMIDT, Johann Adam: Prolegomena zur Syphilidoklinik. Wien (Geistinger), 1803.
EA des berühmten Arztes. Nach Absolvierung einer chirurgischen Ausbildung in Würzburg war Schmidt seit 1778 im Bayer. Erbfolgekrieg als Unterchirurg im österr. Heer in einem mähr. Feldlager tätig, wo der Wiener Armeeprotochirurg Johann Alexander v. Brambilla (1728-1800) auf ihn aufmerksam wurde, ihn 1784 zum Oberchirurgen ernannte und seinen weiteren beruflichen Weg förderte. 1788 wurde Schmidt zum außerordentlichen Lehrer der Anatomie und Chirurgie sowie zum Prosektor an die Wiener Josephs-Akademie berufen, wo er 1789 zum Dr. chirurgiae promoviert und anschließend von dem Wiener Anatomen und Ophthalmologen Josef Barth (1745-1818) augenheilkundlich ausgebildet wurde. Nach Beendigung seiner Studien gründete Schmidt 1791 in Wien ein Spital für bedürftige Augenkranke. 1795 wurde er zum Ordinarius für Anatomie am Josephinum ernannt und hielt in verschiedenen medizinischen Fächern Vorlesungen, widmete sich aber v. a. der Augenheilkunde. 1796 wurde Schmidt zum Professor der Pathologie, Therapie und Materia medica berufen. Seit 1809 bekleidete er im Sanitätsdepartment des Hofkriegsrates das einflußreiche Amt eines Mitreferenten. Als Anhänger der romantischen Naturphilosophie ging Schmidt davon aus, daß die Polarität der im menschlichen Organismus wirksamen Kräfte auch Augenaffektionen verursache. Wegweisend für die damalige Zeit war Schmidts Publikation über den Nachstar, eine Eintrübung der nach einer Operation am Grauen Star im Auge verbliebenen hinteren Linsenkapsel. Er nahm an, daß es sich dabei um eine Exsudat-Bildung in der Pupille handele, die durch eine entzündliche Infiltration der Iris und des Corpus ciliare (Strahlenkörper) bedingt sei. Heute geht man hingegen davon aus, daß der Nachstar durch überzählige Linsenzellen oder Narbenbildung ausgelöst wird. Schmidt war neben Georg Ernst Stahl (1660-1734), Johann Friedrich Lobstein (1736-84) und August Gottlieb Richter (1742-1812) einer der Begründer der modernen Tränenwegschirurgie. Er etablierte mit seiner Schrift "Über die Krankheiten des Thränenorgans" (1803) neue Methoden in dieser ophthalmologischen Teildisziplin. Gemeinsam mit dem Göttinger Mediziner Karl Himly (1772-1837) gab S. 1802-07 die Zeitschrift "Ophthalmologische Bibliothek" heraus. Auch auf den Gebieten der medizinisch-pharmazeutischen Terminologie - er prägte den Begriff "Pharmakognosie" - und der Behandlung von Geschlechtskrankheiten wirkte Schmidt innovativ, so bei der Erforschung verschiedener Quecksilbertherapien bei der Syphilis. In seiner Abhandlung über die Lendennerven (Commentarius de nervis lumbalibus eorumque plexu anatomico-pathologi-cus, 1794) beschrieb er erstmals den Nervus obturatorius accessorius. Schmidt war ein führender Ophthalmologe und Staroperateur seiner Zeit. Der mit ihm befreundete und seit 1801 von ihm ärztlich betreute Ludwig van Beethoven widmete ihm 1802 sein "Trio für Klarinette oder Violine, Violoncello und Klavier (Es-Dur, op. 38)".

60 S. Pb der Zeit. WaV, gutes Ex.

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Arno Schmidt (1914 - 1979) - Schmidt, Arno: Deutsches Elend. 13 Erklärungen zur Lage der Nationen. Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung iim Haffmanns Verlag. Zürich, Haffmans Verlag, 1984. ; 1. Ed.
Erstausgabe , gesetzt nach den Originaltyposkripten des Verfassers, herausgegeben von Bernd Rauschenbach, Umschlagzeichnung von Tatjana Hauptmann, - Arno Otto SCHMIDT (* 18. Januar 1914 in Hamburg-Hamm; 3. Juni 1979 in Celle) war ein deutscher Schriftsteller der Nachkriegszeit. Seinen ersten Erzählungsband veröffentlichte Schmidt 1949. Für die darin enthaltene Erzählung Leviathan oder Die beste der Welten erhielt er den Akademie-Preis der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Dieser Erfolg ermöglichte es Schmidt, fortan als freier Schriftsteller in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und später in Darmstadt zu leben. Er entwickelte einen expressionistischen, experimentellen Stil, indem er sich intensiv mit James Joyce befasste. Seine Werke der 1950er-Jahre waren geprägt von seiner Gegnerschaft gegen das restaurative Deutschland der Adenauer-Ära und zeigten bei allem Sprachwitz eine von Anfang an pessimistische Weltsicht. Seit 1958 wohnte Schmidt im Heidedorf Bargfeld bei Celle, wo alle seine späteren Werke entstanden. Dazu zählt auch Schmidts monumentales Hauptwerk "Zettel's Traum", in dem er sich auf 1331 dreispaltig beschriebenen DIN-A3-Seiten, von Schmidt Zettel genannt, mit dem amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe befasste. Schmidt, der anfangs keine hohen Auflagen mit seinen Büchern erzielte, erarbeitete über viele Jahre auch Übersetzungen englischer und amerikanischer Autoren. Mit Radio-Essays belebte er das Interesse für in Vergessenheit geratene deutsche Schriftsteller wie Johann Gottfried Schnabel oder Friedrich de la Motte Fouque, über den er eine akribisch erarbeitete Biografie verfasste.(Wikipedia)

1.-6.Tausend, 119 (7) S., kl.8°, (15,9 x 9,8 cm), Pappband mit Schutzumschlag, dieser am Kopf minimal berieben, kleines Exlibris einer Vorbestzerin auf dem vorderen Spiegel, ansonsten sauber und frisch,

[SW: deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Erstausgabe,]

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