Seitz

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SEITZ, Gustav: Gustav Seitz. Die Zeichungen. Aus dem Besitz öffentlicher Sammlungen und der Gustav Seitz Stiftung Hamburg. Bearb.: Gerhard Schüler / Ursel Grohn. Hbg: Hauswedell 1992.
Neben dem bildhauerischen Werke steht bei Gustav Seitz (1906-1969) gleichrangig sein zeichnerisches Oeuvre. Seitz war ein leidenschaftlicher Zeichner. Die Spannbreite reicht von kleinen, hingeworfenen Ideenskizzen zu Figuren, über sorgsame Vor- und Konstruktionszeichnungen bis hin zu Reisenotaten und Blättern, die um ihrer selbst willen entstanden und vollgültige Meisterwerke sind. Nachdem Frau Dr. Ursel Grohn bereits 1980 das Werkverzeichnis der Plastik bearbeitet hatte, war es zwingend, dass ein Verzeichnis der Zeichnungen erstellt würde, ein Unternehmen, vor dem man angesichts der ungeheuren Menge an Material zunächst zurückschrecken musste. Dass es dennoch in Angriff genommen wurde, ist der Frau des Künstlers, Luise Seitz (1910-1988), zu danken, die in nicht nachlassender Mühe und mit Geduld die Arbeit vorantrieb und förderte, eine Arbeit, in die sie ihr großes Wissen um die Werkgenese bei Gutstav Seitz einbrachte. Sie gruppierte die hinterlassenen rund 5000 Zeichnungen in 350 Reihen, wie sie im zeitlichen Zusammenhang entstanden sind. Diese Materialordnung bildet die Grundlage für die jetzt vorliegende Publikation. Das Buch, das in der Abfolge der 4755 abgebildeten Zeichnungen einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsweise des Bildhauers bietet, ist in der kunstwissenschaftlichen Literatur ohne Beispiel und konnte nur mit Hilfe der heutigen elektronischen Reproduktionstechnik entstehen.

X, 500 S., 4768 Abb. Reg. 4° Ln. *verlagsneu*.

[SW: Künstlermonographien]

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Seitz, Rudolf Rt. v.
Rudolf Rt. von Seitz (1842-1910), Maler. Eigenh. Brief mit U. München,. 5. VII. 1888. 2 SS. 8vo. - An den namentlich nicht genannten Museumsdirektor, Regierungsrat und Schriftsteller August Schricker (1838-1912): "In aller Kürze muß ich Dir mitteilen, dass Hupp um keinen Preis zu bewegen ist, von Schleißheim fortzuziehen und dass er überhaupt unter keinen Umständen seine Umgebung aufgeben will. Ich habe mich also hierin gründlich getäuscht, als ich Dir die Vermuthung [!] aussprach, Hupp wäre für so n'e [!] Stelle zu ködern. Der Grund, warum ich das glaubte ist, weil er mir vor Kurzem, bei Gelegenheit meiner Anstellung als Professor der Akademie sagte: es wäre viel besser, sie hätten mich angestellt als Dich [...]". - Seitz studierte bei Karl von Piloty, gründete 1878 gemeinsam mit Gabriel von Seidl ein Atelier für Innendekoration und half bei der Innenausstattung des Bayerischen Nationalmuseums, dessen Konservator er 1883 wurde. Seit eben diesem Jahr, aus dem unser Brief stammt, lehrte er als Professor an der Kunstakademie; 1900 wurde er in den Adelsstand erhoben. Seitz "schuf dekorative Malereien in zahlreichen öffentlichen und privaten Gebäuden in München und im übrigen Süddeutschland, u. a. die Deckengemälde im nordwestlichen Eckpavillon der Münchner Residenz und Glasmalereien im Sitzungssaal des Münchner Rathauses" (DBE). - August Schricker war als Geistlicher in Bayern und hernach als Redakteur der "Schwäbischen Volkszeitung" tätig, gründete die "Sonntagsblätter der deutschen Partei" und gab die illustrierte Wochenschrift "Kriegszeitung" heraus; zudem war Schricker Senatssekretär der Universität Straßburg. - Mit alten, unbed. Montagespuren.

Rudolf Rt. von Seitz (1842-1910), Maler. Eigenh. Brief mit U. München,. 5. VII. 1888. 2 SS. 8vo. - An den namentlich nicht genannten Museumsdirektor, Regierungsrat und Schriftsteller August Schricker (1838-1912): "In aller Kürze muß ich Dir mitteilen, dass Hupp um keinen Preis zu bewegen ist, von Schleißheim fortzuziehen und dass er überhaupt unter keinen Umständen seine Umgebung aufgeben will. Ich habe mich also hierin gründlich getäuscht, als ich Dir die Vermuthung [!] aussprach, Hupp wäre für so n'e [!] Stelle zu ködern. Der Grund, warum ich das glaubte ist, weil er mir vor Kurzem, bei Gelegenheit meiner Anstellung als Professor der Akademie sagte: es wäre viel besser, sie hätten mich angestellt als Dich [...]". - Seitz studierte bei Karl von Piloty, gründete 1878 gemeinsam mit Gabriel von Seidl ein Atelier für Innendekoration und half bei der Innenausstattung des Bayerischen Nationalmuseums, dessen Konservator er 1883 wurde. Seit eben diesem Jahr, aus dem unser Brief stammt, lehrte er als Professor an der Kunstakademie; 1900 wurde er in den Adelsstand erhoben. Seitz "schuf dekorative Malereien in zahlreichen öffentlichen und privaten Gebäuden in München und im übrigen Süddeutschland, u. a. die Deckengemälde im nordwestlichen Eckpavillon der Münchner Residenz und Glasmalereien im Sitzungssaal des Münchner Rathauses" (DBE). - August Schricker war als Geistlicher in Bayern und hernach als Redakteur der "Schwäbischen Volkszeitung" tätig, gründete die "Sonntagsblätter der deutschen Partei" und gab die illustrierte Wochenschrift "Kriegszeitung" heraus; zudem war Schricker Senatssekretär der Universität Straßburg. - Mit alten, unbed. Montagespuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Gustav Seitz Stiftung (Hrsg.): Gustav Seitz - Plastik und Zeichnungen. Von Liebe und Schmerz, Steintor - Verlag GmbH 2006
104 Seiten mit zahlreichen S/W Abbildungen Seiten, Illustrierter Pbd. Herausgegeben von der Karl Seitz Stiftung, Hamburg. Mit einem Vorwort von Ursel Grohn. Mit einem Beitrag zum Leben von Gustav Seitz, zahlreichen Abb., Literaturauswahl, Leihgeber, Fotografen, Gießereien. Das Werk erschien zum 100. Geburtstag des Künstlers (1906 - 1969), zugleich Katalog der Ausstellungen Hamburg, Lübeck, Güstrow und Berlin. Gustav Seitz (geboren am 11. September 1906 in Mannheim-Neckarau; gestorben am 26. Oktober 1969 in Hamburg) war ein deutscher Bildhauer und Zeichner. Gustav Seitz wurde 1906 in Neckarau bei Mannheim als Sohn eines Putzer- und Stuckateurmeisters geboren. Er absolvierte von 1912 bis 1921 eine Volksschulausbildung und ab 1922 eine Putzerlehre auf dem Bau. Dabei kam es zu ersten Berührung mit bildender Kunst durch Besuche der Mannheimer Kunsthalle. Von 1922 bis 1924 erhielt er eine Ausbildung zum Steinmetzen und Steinbildhauer bei dem Bildhauer August Dursy in Ludwigshafen und nahm Zeichenunterricht in der Gewerbeschule Mannheim bis zur Gesellenprüfung als Bildhauer. Seitz studierte anschließend von 1924 bis 1925 bei Georg Schreyögg an der Landeskunstschule Karlsruhe. Von 1925 bis 1932 war er bei Ludwig Gies (1887-1966) und Dietrich an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst (heute Universität der Künste Berlin). Ab 1928 war er Meisterschüler von Wilhelm Gerstel und 1933 bis 1938 bei Hugo Lederer (1871-1940) an der Berliner Akademie der Künste. Sein Schaffen war in der Nazi-Zeit behindert. Er war von 1940 bis 1945 Soldat. 1946 bis 1950 war er Professor an der TU Berlin. 1950 bis 1958 war er Mitglied der Akademie der Künste der DDR und Leiter eines Meisterateliers. 1949 erhielt den Nationalpreis der DDR III Klasse für das Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Berlin-Weißensee. Als er den Nationalpreis der DDR in der Zeit des Kalten Krieges entgegennahm und Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin (Ost) wurde, suspendierte man ihn von der Lehrtätigkeit an der Hochschule für bildende Künste und erteilte ihm mit sofortiger Wirkung Hausverbot. Dasselbe widerfuhr ihm an der Technischen Hochschule. 1950 zog er in den Ostteil Berlins um. Ab 1958 lebte er in Hamburg. Ab 1950 wurde er Nachfolger von Edwin Scharff (1887-1955) an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Er stellte u. a. auf der documenta II (1959), der documenta III (1964) in Kassel und auf der Biennale di Venezia (1968) in (Venedig/Italien)aus.(aus Wikipedia). 33,5 x 24,3 cm Sehr guter Zustand - (fast) wie neu - , ISBN-13: 9783980150699

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Seitz, Rudolf Ritter von,
Rudolf Ritter von Seitz (1842-1910), Maler. Vertrag mit e. U. München, 5. Januar 1877. 1 S. Qu.-gr.-8°. - Bestätigt den Eigentumsübertrag von einigen seiner für die Grote'sche Verlagsbuchhandlung geschaffenen Arbeiten an dieselbe. - Wie sein Bruder Ludwig erfuhr Rudolf Seitz seine erste künstlerische Ausbildung durch seinen Vater Alexander Maximilian Seitz; später studierte er an der Kunstakademie u. a. bei Karl von Piloty. 1878 gründete er mit Gabriel von Seidl ein Atelier für Innendekoration und half bei der Innenausstattung des Bayerischen Nationalmuseums, dessen Konservator er 1883 wurde; seit 1888 lehrte er als Professor an der Kunstakademie. Seitz schuf dekorative Malereien in zahlreichen öffentlichen und privaten Gebäuden in München und im übrigen Süddeutschland, u. a. die Deckengemälde im nordwestlichen Eckpavillon der Münchner Residenz und Glasmalereien im Sitzungssaal des Münchner Rathauses.

Rudolf Ritter von Seitz (1842-1910), Maler. Vertrag mit e. U. München, 5. Januar 1877. 1 S. Qu.-gr.-8°. - Bestätigt den Eigentumsübertrag von einigen seiner für die Grote'sche Verlagsbuchhandlung geschaffenen Arbeiten an dieselbe. - Wie sein Bruder Ludwig erfuhr Rudolf Seitz seine erste künstlerische Ausbildung durch seinen Vater Alexander Maximilian Seitz; später studierte er an der Kunstakademie u. a. bei Karl von Piloty. 1878 gründete er mit Gabriel von Seidl ein Atelier für Innendekoration und half bei der Innenausstattung des Bayerischen Nationalmuseums, dessen Konservator er 1883 wurde; seit 1888 lehrte er als Professor an der Kunstakademie. Seitz schuf dekorative Malereien in zahlreichen öffentlichen und privaten Gebäuden in München und im übrigen Süddeutschland, u. a. die Deckengemälde im nordwestlichen Eckpavillon der Münchner Residenz und Glasmalereien im Sitzungssaal des Münchner Rathauses.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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