Seneca

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Seneca, Lucius A: Sentenzen, Einteilungen, Färbungen von Rednern und Redelehrern, Königshausen & Neumann, 2004 ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3-8260-2627-6
Der Spanier L. Annaeus Seneca (Vater des Philosophen Seneca), der zu Beginn des ersten Jahrhunderts n. Chr. in Rom lebte, schrieb, gestützt auf ein großartiges Gedächtnis, für seine Söhne ein Werk über den Betrieb der kaiserzeitlichen Rhetorenschule. Es enthielt zehn Bücher Controversiae (74 Streitreden) und ein Buch Suasoriae (7 Beratungsreden). Seneca schildert darin die Methoden, mit denen die Redner und Redelehrer seiner Zeit verschiedene Rechtsfälle jeweils von zwei Seiten behandelten, viele schlagende Hauptsätze (Sentenzen) der Prozessparteien führt er wörtlich an, behandelt die Einteilung (Divisio) des Falles in juristische Einzelfragen und legt schließlich die rhetorischen Kunst- und Stilmittel (Färbungen) der debattierenden Redner dar, mit denen sie die Hörer in ihrem Sinne zu beeinflussen suchten. Ebenso zeigt er auf, wie man bei Beratungsfällen das Für und Wider einer Entscheidung leidenschaftlich oder sachlich erörterte. Dem modernen Leser vermittelt Seneca ein lebendiges Bild der damaligen Rhetorenschule mit ihren oft ganz bizarren Themen (Seeräuber, Tyrannenmord, Vergewaltigung, Kindesaussetzung) und den manchmal nicht minder bizarren Rednerpersönlichkeiten, die er in höchst anziehender Weise in Vorreden schildert. So gewinnt man nicht nur ein faszinierendes Bild der Rhetorenschule, sondern erlernt auch selbst die Kunst, schwierige Rechtsfälle subtil aufzufassen und rhetorisch wirksam zu behandeln. Die oft erstaunlich treffenden, manchmal aber auch abwegigen Pointen, mit denen die Fälle und ihre Aspekte blitzlichtartig beleuchtet werden, machen die Lektüre des Werkes zudem höchst anziehend und kurzweilig. Auch erfreut man sich an der lebendigen, gelegentlich humorvollen Art des alten Seneca und an mancher Anekdote, die er behaglich erzählt. Das Werk wird zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorgelegt.

1 342 S. verlagsneu

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Breitenbach, Alfred: Die Pseudo-Seneca-Epigramme der Anthologia Vossiana. Ein Gedichtbuch aus der mittleren Kaiserzeit. (Spudasmata 132). Hildesheim: Olms Vlg. 2010.
Der Verfasser untersucht die Pseudo-Seneca-Epigramme der Anthologia Vossiana, nach einer allgemeinen Einführung in die Fragestellung (Charakter des Gedichtcorpus, Vollständigkeit, Autorschaft), zunächst hinsichtlich ihrer Überlieferung und ihres Aufbaus. Es folgt eine Auseinandersetzung mit den Berührungen, die die Texte mit Ovid, Seneca, Martial und anderer Literatur vor allem der frühen und mittleren Kaiserzeit zeigen. Nach einer zusammenfassenden Betrachtung von Metrik, Sprache und Stil werden Abfassungszeit und Autorschaft diskutiert. Die Untersuchung führt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Texte nicht von dem Philosophen Seneca stammen, sondern der Großteil eines Gedichtbuches sind, das vermutlich erst nach Martial entstanden ist. An die monographische Darstellung schließen sich Text und deutsche Übersetzung sowie einzelne textkritische Anmerkungen an. Ferner enthält der Band eine Reproduktion der entsprechenden Seiten des Codex Vossianus Latinus Q. 86, des für die meisten der Pseudo-Seneca-Epigramme einzigen Textzeugen. *** The author examines the Pseudo-Senecan epigrams in the Anthologia Vossiana, after a general introduction to the issues (character of the corpus, completeness, authorship), primarily with regard to their transmission and structure. There follows a discussion of the contacts indicated by the poems with works by Ovid, Seneca and Martial and with other literature of the early and middle imperial era. After an overview of metre, language and style, the dating and authorship are discussed. The study concludes, among other things, that the texts are not by the philosopher Seneca, but form the greater part of a book of poetry which was probably written after the time of Martial. After this monographic section, the book contains the annotated text and German translations of the poems. The volume also includes a reproduction of the relevant pages of the Codex Vossianus Latine Q. 86, the only manuscript source of most of the Pseudo-Senecan epigrams.

284 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Seneca - L. Annaei Senecae: Divi Claudii ... A cura di Carlo Ferdinando Russo. Florenz: "La nuova Italia", 1955.
Seiten etwas gebräunt. - Seneca, come risulta dalle due importanti fonti ricordate (Tacito e Dione), e figura di primo piano in questo delicato momento, ed appare inserito in pieno nel giuoco della corte. Innanzi tutto e l'autore di una orazione ufficiale, la laudatio funebris : le lodi per Claudio in essa contenute, pur facendo parte della prammatica politica e del cerimoniale, sono cosi maliziosamente calcate che s'intuisce l'ironia e la satira. Lodi ben diverse da quelle dirette a Claudio e contenute nella consolatio ad Poiybium, scritta, come e noto, negli anni 43-44. Gli storici ed i critici, anche quelli contemporanei, sono certo generosi quando tentano di giustificare in ogni modo la consolatio ad Poiybium, argomentando - sulle orme apologistiche del Diderot - che le grandi lodi di essa erano su un piano di satira, che insomma Seneca non faceva altro che del " doppio giuoco " mentre scriveva dal confino al dittatore la sua lette-rina di ossequio e di promesse di buona condotta. Al contrario bisogna avere l'onesta di dire che la consolatio ad P. fu un gesto di grande debolezza " mondana " da parte del suo autore (e Seneca stesso in seguito se ne vergognera e vorra ripudiare lo scritto), o meglio (per lasciare le " debolezze " agli storici piagnoni) fu un gesto dovuto ad una deficiente chiarezza d'idee, che trova tuttavia la sua logica interna nello sviluppo tormentato ed antinomico della vita "drammatica" e del pensiero del suo autore. L'Apocolocyntosis fa parte di questo " dramma ", e sorge appunto in questo momento, alla morte di Claudio, ad esprimere ingiuriosamente l'intima " conversione " e la vendetta : col suo carattere di damnatio memoriae della persona del morto principe, essa e il tipico sfogo di un personale risentimento, camuffato da riso spesso amaro, dell'uomo che si e piegato una volta al tiranno e lo ha magnificato con lodi.xo E questa e storia di tutti i giorni. Il merito di Seneca e di aver dato una piacevole espressione letteraria, attraverso la satira sull'apoteosi, al suo stato d'animo, e pero oltre che noi moderni, anche i suoi contemporanei (nel caso che il libello non sia uscito anonimo, come invece si puo ritenere probabile), dovettero sentire meno stridente il contrasto. (Einleitung). -

2.Aufl. 163 S. Broschiert.

[SW: Seneca, Schriften, Latein, Altertum, Antike, Literatur]

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Seneca, d. Ält. Sentenzen, Einteilungen, Färbungen von Rednern und Redelehrern Übers. u. Anm. v. Otto u. Eva Schönberger, KÖNIGSHAUSEN & NEUMANN, Oktober 2003 ISBN: 3826026276
Der Spanier L. Annaeus Seneca (Vater des Philosophen Seneca), der zu Beginn des ersten Jahrhunderts n. Chr. in Rom lebte, schrieb, gestützt auf ein großartiges Gedächtnis, für seine Söhne ein Werk über den Betrieb der kaiserzeitlichen Rhetorenschule. Es enthielt zehn Bücher Controversiae (74 Streitreden) und ein Buch Suasoriae (7 Beratungsreden). Seneca schildert darin die Methoden, mit denen die Redner und Redelehrer seiner Zeit verschiedene Rechtsfälle jeweils von zwei Seiten behandelten, viele schlagende Hauptsätze (Sentenzen) der Prozessparteien führt er wörtlich an, behandelt die Einteilung (Divisio) des Falles in juristische Einzelfragen und legt schließlich die rhetorischen Kunst- und Stilmittel (Färbungen) der debattierenden Redner dar, mit denen sie die Hörer in ihrem Sinne zu beeinflussen suchten. Ebenso zeigt er auf, wie man bei Beratungsfällen das Für und Wider einer Entscheidung leidenschaftlich oder sachlich erörterte.Dem modernen Leser vermittelt Seneca ein lebendiges Bild der damaligen Rhetorenschule mit ihren oft ganz bizarren Themen (Seeräuber, Tyrannenmord, Vergewaltigung, Kindesaussetzung) und den manchmal nicht minder bizarren Rednerpersönlichkeiten, die er in höchst anziehender Weise in Vorreden schildert.So gewinnt man nicht nur ein faszinierendes Bild der Rhetorenschule, sondern erlernt auch selbst die Kunst, schwierige Rechtsfälle subtil aufzufassen und rhetorisch wirksam zu behandeln. Die oft erstaunlich treffenden, manchmal aber auch abwegigen Pointen, mit denen die Fälle und ihre Aspekte blitzlichtartig beleuchtet werden, machen die Lektüre des Werkes zudem höchst anziehend und kurzweilig. Auch erfreut man sich an der lebendigen, gelegentlich humorvollen Art des alten Seneca und an mancher Anekdote, die er behaglich erzählt.Das Werk wird zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorgelegt.

NEUBUCH! 2004. 342 S. 23,5 cm 244 mm x 155 mm x 28 mm

[SW: Rhetorik]

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