Sinclair Lewis
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Mann, Thomas - Lewis, Sinclair. Nobelpreis für Literatur; 1929/1930 : Buddenbrooks / Thomas Mann. Babbitt / Sinclair Lewis. Mit Illustrationen. Im Pappschuber, Zürich Coron Verlag [1980?]
Sauberes Exemplar! Ungelesen! Format des Bandes 22 x 16 cm. Einband aus speziell gefertigter grüner Taftseite mit ornamentaler Rücken- und Vorderdeckel-Goldprägung, Oberschnitt- und Innenkantenvergoldung sowie Feingewebevorsatz nach der Art handgefertigter Meistereinbände. Mit Rundrücken und Kapitalband. Das Werk wurde auf eigens gefertigtem Edel-Dünndruckpapier gedruckt. Die exklusiv für den Band geschaffenen Illustrationen stammen von international bedeutenden Künstlern. Das Buch ist mit Klarsichtfolie umlegt. Im Pappschuber. Thomas Mann mit 616 Seiten. Inhalt : Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises an Thomas Mann von Dr. Kjell Strömberg, ehemaliger Kulturattache an der Schwedichen Botschaft in Paris. Verleihungsrede anläßlich der feierlichen Überreichung des Nobelpreises für Literatur an Thomas Mann am 10. Dezember 1929 von Fredrik Böök. Leben und Werk von Thomas Mann von Professor Klaus W. Jonas, Universität Pittsburgh. >Buddenbrooks< von Thomas Mann. Bibliographie der Werke von Thomas Mann. Sinclair Lewis mit 429 Seiten. Inhalt : Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises für Literatur an Sinclair Lewis von Dr. Gunnar Ahlström. Verleihungsrede bei der feierlichen Überreichung des Nobelpreises an Lewis Sinclair von Erik Axel Karlfeldt. Leben und Werk von Sinclair Lewis von Mark Schorer. Babbitt, Roman von Sinclair Lewis. Übersetzung von Daisy Brody. Bibliographie der Werke von Sinclair Lewis. (Neupreis 135,00 DM)
Lewis, Sinclair: Cass Timberlane. Aus dem Amerikanischen von Lena Frender. Zürich, Diana Verlag, 1948.
Harry Sinclair Lewis (* 7. Februar 1885 in Sauk Centre, Minnesota; 10. Januar 1951 in Rom) war ein amerikanischer Schriftsteller, der durch seine sozialkritischen und satirischen Romane berühmt wurde. 1930 wurde ihm als erstem Amerikaner der Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Leben: Sinclair Lewis wurde in Sauk Centre, Minnesota als Sohn eines Arztes geboren. Nach seinem Studium an der Yale-Universität arbeitete er an der von Jack London in New Jersey gegründeten sozialistischen Schule. Nach vielen Reisen durch Europa ließ er sich zunächst als Journalist und Übersetzer in New York nieder, bis er Privatsekretär von Jack London wurde. 1912 erschien sein wenig beachteter Roman Hyke and the Aeroplane. Es folgten Unser Herr Wrenn (1914), Der Erwerb (1917), Hauptstraße (1920) und schließlich seine bedeutendsten Romane Babbit (1922), Dr. med. Arrowsmith (1925) und Elmer Gantry (1927). Sinclair Lewis bemühte sich besonders um die genaue Darstellung und Kritik des amerikanischen Kleinbürgertums und Mittelstandes und klärte die Leser über die Scharlatanerie in der Medizin oder den Humbug der amerikanischen Geistlichkeit auf. Die schonungslose Darstellung machte ihn zu einem unpopulären, aber erfolgreichen Schriftsteller und brachte ihm den Spitznamen "Der Staubaufwirbler" ein. Sinclair Lewis wurde zwar für sein Werk "Dr. med. Arrowsmith" für den Pulitzerpreis ausgezeichnet, lehnte ihn aber mit der Begründung ab, der pflichtbewusste Arrowsmith sei eine für Amerika untypische Arztgestalt. 1930 erhielt er allerdings als erster Amerikaner den Nobelpreis für Literatur. Das Nobelpreis-Komitee betonte insbesondere die Literaturgestalt des Babbitt, die zur Entscheidung für Lewis geführt hatte. In seiner Nobelpreisrede wies Lewis auf den 15 Jahre jüngeren Thomas Wolfe und seinen Roman "Look Homeward, Angel!" hin. Er war Unterstützer des America First Committees, einer isolationistischen Bewegung, die 1940/41 die Teilnahme der USA am Zweiten Weltkrieg zu verhindern suchte. Zwischen 1928 und 1942 war er mit Dorothy Thompson (1894-1961), Schriftstellerin und Journalistin; sowie Gründerin der "Weltorganisation der Mütter aller Nationen" (W.O.M.A.N.), verheiratet. Aus der gemeinsamen Verbindung ging ein Sohn, Michael (* 1930), hervor. Sinclair Lewis starb 1951 in Rom durch die Folgen seines fortgeschrittenen Alkoholismus. Ein Roman, an dem er zu dieser Zeit arbeitete, blieb unvollendet. Aus wikipedia-Sinclair_Lewis.
Deutsche Erstausgabe. 455 Seiten. Originalleinen. Angebräunt
[SW: Nobelpreisträger, Ängste, Literatur, Americana, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte]
Lewis, Sinclair: Babbitt. Roman. Einzig berechtigte Übertragung von Daisy Brody. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Transmare Verlags) 21.-40. Tausend der Gesamtauflage/ Erste Aufl. bei der Büchergilde/ Lizenzausgabe 1931 Berlin
508S. 8°
Leinen Auf der Kreisvertretertagung des Bildungsverbandes der deutschen Buchdrucker vom 28. bis 30. August 1924 im Volkshaus zu Leipzig wurde von den anwesenden Vertretern unter dem Vorsitz Bruno Dresslers am 29.08. einstimmig die Gründung der Büchergilde Gutenberg beschlossen. Dies war die Geburtsstunde der mit Abstand ambitioniertesten und progressivsten Buchgemeinschaft auf deutschem Boden. "Bücher voll guten Geistes" in handwerklich einwandfreier Qualität sollten es sein (und waren es), die zunächst von Leipzig und ab 1926 von Berlin aus ihren Weg in die Wohnstuben der Werktätigen, der sogenannten "Kleinen Leute" fand. Vom Tag ihrer Gründung bis zur vorläufigen Zerschlagung durch die Nazis durchlief die Büchergilde eine fulminante Entwicklung. So konnte sie ihre Mitgliederzahlen von anfangs 1200 Gründungsmitgliedern auf 85.000 im Jahr 1933, dem Jahr der Zwangseingliederung in die DAF steigern und war damit die mit Abstand größte proletarische Buchgemeinschaft der Weimarer Republik. Zum Vergleich: der sozialdemokratische Bücherkreis brachte es auf eine maximale Mitgliederzahl von 45.000. "Dieses Buch ershien im Transmare Verrlag A-G Berlin und wurde für die Mitglieder der Büchergilde Gutenberg in einem Sonderdruck hergestellt" Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit Büchergildensignet auf Buchrücken. Die Schnitte leicht angeschmutzt/ staubgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Babbitt OT Babbitt OA 1922 DE 1925Form Roman Epoche Moderne 1926 sorgte Sinclair Lewis für einen damals beispiellosen Skandal: Als ihm der Pulitzerpreis für Dr. med. Arrowsmith (1925) zugesprochen wurde, lehnte er diesen ab; er hatte ihn für Babbitt erwartet, nachdem er bereits zuvor mit Main Street (1920) am Veto des Stiftungskuratoriums gescheitert war. Entstehung: Geschult am Journalismus, setzte Lewis die Tradition des "muckracking" - einem auf die Kritik an politischen, wirtschaftlichen und sozialen Missständen gerichteten Enthüllungsjournalismus - fort; Lewis arbeitete allerdings mit subtileren Mitteln als etwa sein Zeitgenosse Upton R Sinclair und sezierte statt der proletarischen die bürgerliche Welt. Dem Schreiben ging eine gründliche Recherche in der Geschäftswelt voraus, ein Verfahren, das Lewis auch bei späteren Romanen anwandte. Besonders die exakte Wiedergabe der jeweils typischen Sprache wurde zum Stilmittel, um verschiedene Schichten und Berufsgruppen zu kennzeichnen und zu entlarven. Aufbau: Die ersten sieben Kapitel, etwa ein Viertel des Romans, schildern bis in die kleinsten Details hinein einen einzigen typischen Tag im Leben Babbitts vom Aufstehen bis zum Schlafengehen und machen den Leser mit dessen zuweilen manisch anmutenden Gewohnheiten und Anschauungen bekannt. Dieser Teil endet mit einer Collage aus Szenen, die sich gleichzeitig anderswo abspielen - eine Technik, die John R Dos Passos wenig später zum Erzählprinzip seiner Trilogie U.S.A. (1930-36) erhob - und die Figur Babbitt in einen universellen Rahmen stellen. In den folgenden zwölf Kapiteln wird Babbitts Porträt durch weitere Situationen (Dinnerparty, Angelausflug etc.) präzisiert, bevor die eigentliche dramatische Handlung im letzten Drittel des Romans einsetzt. Inhalt: Der monotone Alltag des konformistischen, ganz auf Konsum, Karriere und Fortschritt fixierten Spießbürgers George F. Babbitt, 46, Vater von drei Kindern und Immobilienmakler in der fiktiven Industriestadt Zenith, Winnemac, beginnt an jenem Februartag des Jahres 1921 aus den Fugen zu geraten, als er während einer Geschäftsreise in Chicago zufällig seinen besten Freund Paul Riesling beim Fremdgehen ertappt. Wenig später versucht Paul seine eigene Frau, deren zänkisches Wesen er nicht länger ertragen kann, zu erschießen und kommt ins Gefängnis. Babbitts Welt, "die ohne Paul für ihn bedeutungslos geworden war", bricht zusammen. Er rebelliert gegen die Enge seines bisherigen Lebens, indem er seine Frau Myra betrügt; er vernachlässigt Freunde und Geschäft und verkommt zusehends. Doch der bald bereute Ausbruchsversuch ist nur von kurzer Dauer. Als Myra erkrankt, kehrt er in sein altes Leben zurück und alles ist wieder so, wie es immer war. Wirkung: Lewis wurde aufgrund der minutiösen Milieuschilderung in seiner Prosa als "größter Romanfotograf Amerikas" bezeichnet; babbitt ging als Synonym für den "selbstzufriedenen Spießer" in den Sprachgebrauch ein. Die Verleihung des Nobelpreises an Lewis empörte weite Teile der US-amerikanischen Öffentlichkeit. In Europa haben die Übersetzungen seiner Werke erheblich zu einer kritisch-distanzierten Sichtweise der USA beigetragen. Später gab John R Updike dem Antihelden seiner Rabbit-Tetralogie (1960-90) in Anspielung auf dessen Prototyp den Spitznamen "Rabbit". A. C. K. Harry Sinclair Lewis (* 7. Februar 1885 in Sauk Centre, Minnesota; 10. Januar 1951 in Rom) war ein amerikanischer Schriftsteller, der durch seine sozialkritischen und satirischen Romane berühmt wurde. 1930 wurde ihm als erstem Amerikaner der Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Sinclair Lewis wurde in Sauk Centre, Minnesota als Sohn eines Arztes geboren. Nach seinem Studium an der Yale-Universität arbeitete er an der von Jack London in New Jersey gegründeten sozialistischen Schule. Nach vielen Reisen durch Europa ließ er sich zunächst als Journalist und Übersetzer in New York nieder, bis er Privatsekretär von Jack London wurde. 1912 erschien sein wenig beachteter Roman Hyke and the Aeroplane. Es folgten Unser Herr Wrenn (1914), Der Erwerb (1917), Hauptstraße (1920) und schließlich seine bedeutendsten Romane Babbitt (1922), Dr. med. Arrowsmith (1925) und Elmer Gantry (1927). Sinclair Lewis bemühte sich besonders um die genaue Darstellung und Kritik des amerikanischen Kleinbürgertums und Mittelstandes und klärte die Leser über die Scharlatanerie in der Medizin oder den Humbug einiger Vertreter der amerikanischen Geistlichkeit auf. Die schonungslose Darstellung machte ihn zu einem unpopulären, aber erfolgreichen Schriftsteller und brachte ihm den Spitznamen "Der Staubaufwirbler" ein. Sinclair Lewis wurde zwar für sein Werk Dr. med. Arrowsmith mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet, lehnte ihn aber mit der Begründung ab, der pflichtbewusste Arrowsmith sei eine für Amerika untypische Arztgestalt. 1930 erhielt er allerdings als erster Amerikaner den Nobelpreis für Literatur. Das Nobelpreis-Komitee betonte insbesondere die Literaturgestalt des Babbitt, die zur Entscheidung für Lewis geführt hatte. In seiner Nobelpreisrede wies Lewis auf den 15 Jahre jüngeren Thomas Wolfe und seinen Roman Look Homeward, Angel! hin. Er war Unterstützer des America First Committees, einer isolationistischen Bewegung, die 1940/41 die Teilnahme der USA am Zweiten Weltkrieg zu verhindern suchte. Zwischen 1928 und 1942 war er mit Dorothy Thompson (1894-1961), Schriftstellerin und Journalistin sowie Gründerin der "Weltorganisation der Mütter aller Nationen" (W.O.M.A.N.), verheiratet. Aus der gemeinsamen Verbindung ging ein Sohn, Michael (* 1930), hervor. Sinclair Lewis starb 1951 in Rom durch die Folgen seines fortgeschrittenen Alkoholismus. Ein Roman, an dem er zu dieser Zeit arbeitete, blieb unvollendet.
[SW: Büchergilde Gutenberg 1924-1933 | Amerikanische Literatur | Roman]
Lewis, Sinclair: Die Hauptstraße. Roman. Carola Kennicotts Geschichte. Aus dem Amerikanischen von Balder Olden. Originaltitel: Main Street. - (=Jahresreihe des Volksverbandes der Bücherfreunde ; Reihe 3, Band 4). Berlin: Volksverband der Bücherfreunde Wegweiser-Verlag, 1922.
Befriedigender Zustand. Einband leicht fleckig. Buchecken minimal gestaucht. - Harry Sinclair Lewis (* 7. Februar 1885 in Sauk Centre, Minnesota; 10. Januar 1951 in Rom) war ein amerikanischer Schriftsteller, der durch seine sozialkritischen und satirischen Romane berühmt wurde. 1930 wurde ihm als erstem Amerikaner der Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Leben: Sinclair Lewis wurde in Sauk Centre, Minnesota als Sohn eines Arztes geboren. Nach seinem Studium an der Yale-Universität arbeitete er an der von Jack London in New Jersey gegründeten sozialistischen Schule. Nach vielen Reisen durch Europa ließ er sich zunächst als Journalist und Übersetzer in New York nieder, bis er Privatsekretär von Jack London wurde. 1912 erschien sein wenig beachteter Roman Hyke and the Aeroplane. Es folgten Unser Herr Wrenn (1914), Der Erwerb (1917), Hauptstraße (1920) und schließlich seine bedeutendsten Romane Babbit (1922), Dr. med. Arrowsmith (1925) und Elmer Gantry (1927). Sinclair Lewis bemühte sich besonders um die genaue Darstellung und Kritik des amerikanischen Kleinbürgertums und Mittelstandes und klärte die Leser über die Scharlatanerie in der Medizin oder den Humbug der amerikanischen Geistlichkeit auf. Die schonungslose Darstellung machte ihn zu einem unpopulären, aber erfolgreichen Schriftsteller und brachte ihm den Spitznamen "Der Staubaufwirbler" ein. Sinclair Lewis wurde zwar für sein Werk "Dr. med. Arrowsmith" für den Pulitzerpreis ausgezeichnet, lehnte ihn aber mit der Begründung ab, der pflichtbewusste Arrowsmith sei eine für Amerika untypische Arztgestalt. 1930 erhielt er allerdings als erster Amerikaner den Nobelpreis für Literatur. Das Nobelpreis-Komitee betonte insbesondere die Literaturgestalt des Babbitt, die zur Entscheidung für Lewis geführt hatte. In seiner Nobelpreisrede wies Lewis auf den 15 Jahre jüngeren Thomas Wolfe und seinen Roman "Look Homeward, Angel!" hin. Er war Unterstützer des America First Committees, einer isolationistischen Bewegung, die 1940/41 die Teilnahme der USA am Zweiten Weltkrieg zu verhindern suchte. Zwischen 1928 und 1942 war er mit Dorothy Thompson (1894-1961), Schriftstellerin und Journalistin; sowie Gründerin der "Weltorganisation der Mütter aller Nationen" (W.O.M.A.N.), verheiratet. Aus der gemeinsamen Verbindung ging ein Sohn, Michael (* 1930), hervor. Sinclair Lewis starb 1951 in Rom durch die Folgen seines fortgeschrittenen Alkoholismus. Ein Roman, an dem er zu dieser Zeit arbeitete, blieb unvollendet. ... Aus: wikipedia-Sinclair_Lewis.
Lizenzausgabe. 383 (1) Seiten. 18,8 cm. Schriftart: Fraktur. Halbleinen mit goldgeprägten Rückentiteln. Deckelschmuck und Kopffarbschnitt.
[SW: Nobelpreisträger, Ängste, Literatur, Americana, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte, Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Amerikanische Sprach- und Literaturwissenschaft,]



