Sinclair Upton Jungle

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Sinclair, Upton: Petroleum. Roman. Aus dem Amerikanischen von Hermynia zur Mühlen. Einbandentwurf von John Heartfield. Mit einem Nachwort des Verfassers. (= Gesammelte Werke in Einzelausgaben Band 8.) Berlin, Malik Verlag, (etwa 1929).
Guter Zustand. - Upton Sinclair, eigentlich Upton Beall Sinclair (* 20. September 1878 in Baltimore/Maryland; 25. November 1968 in Bound Brook/New Jersey) war ein sozialkritischer Schriftsteller in verschiedenen Literaturgattungen, der in den USA besonders Anfang des 20. Jahrhunderts populär war. Er lebte seit 1915 in Pasadena, Kalifornien, dann in Buckeye, Arizona. Er war insgesamt dreimal verheiratet. Sinclair wurde in Deutschland durch zahlreiche Übersetzungen bekannt. The Jungle" als Durchbruch: Sein Roman "The Jungle" (dt. Titel zunächst "Der Sumpf", später: Der Dschungel) von 1906, der sich mit den Lebensumständen in der amerikanischen Fleischkonserven-Industrie in den Union Stock Yards Chicagos beschäftigte, führte zu allgemeinem Aufsehen in der Öffentlichkeit und veranlasste schließlich die Durchsetzung eines speziellen Gesetzes zur Inspektion der Schlachthöfe zwecks Aufrechterhaltung der Hygiene und des Lohnniveaus. Damit wurden die Arbeitsbedingungen jedoch nur zeitweilig verbessert. 1914 wirkte Sinclair an der Verfilmung seines Romans mit. Jugend und Ausbildung: Upton Sinclair verkauft selbst die "Feigenblatt"-Ausgabe seines Buches "Oil!" (1927)Sinclair wuchs unter ungewöhnlichen Umständen auf: Sein Vater war Alkoholiker, der Alltag durch bittere Armut geprägt. Bei seinen Großeltern in New York wiederum konnte Sinclair das Leben vermögender Amerikaner kennenlernen. So begegnete er früh den beiden extremen Positionen der amerikanischen Gesellschaft. Um sein Studium am New York City College zu finanzieren, schrieb er Witze, Groschenromane und Erzählungen für Magazine und Zeitungen. Damit war er so erfolgreich, dass er sich das Studium an der renommierten Columbia Universität erlauben konnte. Sozialpolitische Ambitionen: Nachdem er The Jungle veröffentlicht hatte, investierte er ca. 30.000 $ seines Lohns in die Helicon Home Colony, eine utopische Kommune in New Jersey.Diese brannte jedoch bereits vier Monate später nieder. Theodore Roosevelt prägte für ihn und andere sozialkritische Autoren den Schimpfnamen Muckraker (= Schmutzaufwühler, Nestbeschmutzer), was ihn jedoch nicht daran hinderte, Sinclairs Argumente zu nutzen, wenn sie seinem eigenen Reformkurs dienen konnten. Der Begriff muckraking wird auch heute noch in der amerikanischen Alltagssprache für sozialkritische Literatur und Enthüllungsjournalismus genutzt. Mehrmals kandidierte Sinclair für politische Posten, so 1906 und 1920 für das Repräsentantenhaus, sowie 1922 für den Senat. Zweimal ließ er sich erfolglos bei der Gouverneurswahl in Kalifornien aufstellen. Zumindest beim zweiten Mal 1934 erzielte er einen Achtungserfolg, da er einen beachtlichen Stimmengewinn dank eines Sozialplans erzielte, der als EPIC (=End Poverty in California) bekannt wurde. Als Autor war Sinclair ständig an der Anprangerung sozialer Missstände interessiert. Sein Rang als Journalist und Sozialreformer blieb unbestritten. Seine größte Anerkennung fand er - mit Ausnahme der kurzen Zeit, wo er dank The Jungle auch in den USA allgemein populär war - in Europa. Aufgrund seiner politischen Exposition musste Sinclair seine Dramen, Romane, Kinderbücher und politisch-soziologische Untersuchungen in den Staaten teilweise selbst verlegen. ... Aus wikipedia-orgUpton_Sinclair

54. - 73. Tausend. 637 Seiten. Leinen mit Kopffarbschnitt, goldgeprägten Rückenverzierungen, Rücken- und Deckeltitel und Lesebändchen. Vorderer Buchblock gebrochen, Besitzvermerk auf Vorsatz und Titelblatt, Schnitt und einige Seiten mit Flecken. Rückenvergoldung etwas verblasst, ebenso wie Farbschnitt.

[SW: Sozialistische Literatur, Amerikanische Literatur, Americana, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte, Linke Literatur]

Details

Sinclair, Upton: Co-op. Ein Roman der Gemeinschaft. Co-op. Ein Roman der Gemeinschaft. Mit einem Nachwort des Autors. Aus dem Amerikanischen von Hermann W. Michaelsen. Einbandentwurf: Martin Kausche. Hamburg, Oetinger Verlag, 1948.
Guter Zustand. - Upton Sinclair, eigentlich Upton Beall Sinclair (* 20. September 1878 in Baltimore/Maryland; 25. November 1968 in Bound Brook/New Jersey) war ein sozialkritischer Schriftsteller in verschiedenen Literaturgattungen, der in den USA besonders Anfang des 20. Jahrhunderts populär war. Er lebte seit 1915 in Pasadena, Kalifornien, dann in Buckeye, Arizona. Er war insgesamt dreimal verheiratet. Sinclair wurde in Deutschland durch zahlreiche Übersetzungen bekannt. The Jungle" als Durchbruch: Sein Roman "The Jungle" (dt. Titel zunächst "Der Sumpf", später: Der Dschungel) von 1906, der sich mit den Lebensumständen in der amerikanischen Fleischkonserven-Industrie in den Union Stock Yards Chicagos beschäftigte, führte zu allgemeinem Aufsehen in der Öffentlichkeit und veranlasste schließlich die Durchsetzung eines speziellen Gesetzes zur Inspektion der Schlachthöfe zwecks Aufrechterhaltung der Hygiene und des Lohnniveaus. Damit wurden die Arbeitsbedingungen jedoch nur zeitweilig verbessert. 1914 wirkte Sinclair an der Verfilmung seines Romans mit. Jugend und Ausbildung: Upton Sinclair verkauft selbst die "Feigenblatt"-Ausgabe seines Buches "Oil!" (1927)Sinclair wuchs unter ungewöhnlichen Umständen auf: Sein Vater war Alkoholiker, der Alltag durch bittere Armut geprägt. Bei seinen Großeltern in New York wiederum konnte Sinclair das Leben vermögender Amerikaner kennenlernen. So begegnete er früh den beiden extremen Positionen der amerikanischen Gesellschaft. Um sein Studium am New York City College zu finanzieren, schrieb er Witze, Groschenromane und Erzählungen für Magazine und Zeitungen. Damit war er so erfolgreich, dass er sich das Studium an der renommierten Columbia Universität erlauben konnte. Sozialpolitische Ambitionen: Nachdem er The Jungle veröffentlicht hatte, investierte er ca. 30.000 $ seines Lohns in die Helicon Home Colony, eine utopische Kommune in New Jersey.Diese brannte jedoch bereits vier Monate später nieder. Theodore Roosevelt prägte für ihn und andere sozialkritische Autoren den Schimpfnamen Muckraker (= Schmutzaufwühler, Nestbeschmutzer), was ihn jedoch nicht daran hinderte, Sinclairs Argumente zu nutzen, wenn sie seinem eigenen Reformkurs dienen konnten. Der Begriff muckraking wird auch heute noch in der amerikanischen Alltagssprache für sozialkritische Literatur und Enthüllungsjournalismus genutzt. Mehrmals kandidierte Sinclair für politische Posten, so 1906 und 1920 für das Repräsentantenhaus, sowie 1922 für den Senat. Zweimal ließ er sich erfolglos bei der Gouverneurswahl in Kalifornien aufstellen. Zumindest beim zweiten Mal 1934 erzielte er einen Achtungserfolg, da er einen beachtlichen Stimmengewinn dank eines Sozialplans erzielte, der als EPIC (=End Poverty in California) bekannt wurde. Als Autor war Sinclair ständig an der Anprangerung sozialer Missstände interessiert. Sein Rang als Journalist und Sozialreformer blieb unbestritten. Seine größte Anerkennung fand er - mit Ausnahme der kurzen Zeit, wo er dank The Jungle auch in den USA allgemein populär war - in Europa. Aufgrund seiner politischen Exposition musste Sinclair seine Dramen, Romane, Kinderbücher und politisch-soziologische Untersuchungen in den Staaten teilweise selbst verlegen. ... Aus wikipedia-orgUpton_Sinclair

1. Auflage. 446 Seiten. Illustrierte Broschur. Seiten papierbedingt gebräunt. Dekoratives Exemplar.

[SW: Arbeiterliteratur, Sozialistische Literatur, Arbeiterbewegung, Gewerkschaften, Amerikanische Literatur, Sozialismus]

Details

Sinclair, Upton: So macht man Dollars. "Mountain City". Roman. Autorisierte Übersetzung von Paul Baudisch. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Malik Verlags) Lizenzausgabe 1931 Berlin
398S. 8°

Leinen Auf der Kreisvertretertagung des Bildungsverbandes der deutschen Buchdrucker vom 28. bis 30. August 1924 im Volkshaus zu Leipzig wurde von den anwesenden Vertretern unter dem Vorsitz Bruno Dresslers am 29.08. einstimmig die Gründung der Büchergilde Gutenberg beschlossen. Dies war die Geburtsstunde der mit Abstand ambitioniertesten und progressivsten Buchgemeinschaft auf deutschem Boden. "Bücher voll guten Geistes" in handwerklich einwandfreier Qualität sollten es sein (und waren es), die zunächst von Leipzig und ab 1926 von Berlin aus ihren Weg in die Wohnstuben der Werktätigen, der sogenannten "Kleinen Leute" fand. Vom Tag ihrer Gründung bis zur vorläufigen Zerschlagung durch die Nazis durchlief die Büchergilde eine fulminante Entwicklung. So konnte sie ihre Mitgliederzahlen von anfangs 1200 Gründungsmitgliedern auf 85.000 im Jahr 1933, dem Jahr der Zwangseingliederung in die DAF steigern und war damit die mit Abstand größte proletarische Buchgemeinschaft der Weimarer Republik. Zum Vergleich: der sozialdemokratische Bücherkreis brachte es auf eine maximale Mitgliederzahl von 45.000. Die Bücher Upton Sinclairs erschienen nahezu zeitgleich und in unveränderter Gestaltung zu den Ausgaben des Malik-Verlags, der die deutschsprachigen Rechte an Sinclairs Büchern besaß und hier Lizenzgeber war. Die Bücher unterscheiden sich lediglich im Verlagsnamen nennenden Titelblatt. Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt. Exlibris auf Innendeckel, Initialen und Zahleneintrag auf Vorsatz, ansonsten sehr guter, tadelloser Zustand. Upton Sinclair, eigentlich Upton Beall Sinclair (* 20. September 1878 in Baltimore/Maryland; 25. November 1968 in Bound Brook/New Jersey) war ein sozialkritischer Schriftsteller in verschiedenen Literaturgattungen, der in den USA und dem deutschsprachigen Raum besonders Anfang des 20. Jahrhunderts populär war. Er lebte seit 1915 in Pasadena, Kalifornien, dann in Buckeye, Arizona. Er war insgesamt dreimal verheiratet. Sinclair wurde in Deutschland durch zahlreiche Übersetzungen bekannt. Sein Roman "The Jungle" (dt. Titel zunächst "Der Sumpf", später: Der Dschungel) von 1906, der sich mit den Lebensumständen in der amerikanischen Fleischkonserven-Industrie in den Union Stock Yards Chicagos beschäftigte, führte zu allgemeinem Aufsehen in der Öffentlichkeit und veranlasste schließlich die Durchsetzung eines speziellen Gesetzes zur Inspektion der Schlachthöfe zwecks Aufrechterhaltung der Hygiene und des Lohnniveaus. Damit wurden die Arbeitsbedingungen jedoch nur zeitweilig verbessert. 1914 wirkte Sinclair an der Verfilmung seines Romans mit. Nachdem er The Jungle veröffentlicht hatte, investierte er ca. 30.000 seines Lohns in die Helicon Home Colony, eine utopische Kommune in New Jersey. Diese brannte jedoch bereits vier Monate später nieder. Theodore Roosevelt prägte für ihn und andere sozialkritische Autoren den Schimpfnamen Muckraker (= Schmutzaufwühler, Nestbeschmutzer), was ihn jedoch nicht daran hinderte, Sinclairs Argumente zu nutzen, wenn sie seinem eigenen Reformkurs dienen konnten. Der Begriff muckraking wird auch heute noch in der amerikanischen Alltagssprache für sozialkritische Literatur und Enthüllungsjournalismus genutzt. Mehrmals kandidierte Sinclair für politische Posten, so 1906 und 1920 für das Repräsentantenhaus, sowie 1922 für den Senat. Zweimal ließ er sich erfolglos bei der Gouverneurswahl in Kalifornien aufstellen. Zumindest beim zweiten Mal 1934 erzielte er einen Achtungserfolg, da er einen beachtlichen Stimmengewinn dank eines Sozialplans erzielte, der als EPIC (=End Poverty in California) bekannt wurde. Als Autor war Sinclair ständig um die Anprangerung sozialer Missstände bemüht. Sein Rang als Journalist und Sozialreformer blieb unbestritten. Seine größte Anerkennung fand er - mit Ausnahme der kurzen Zeit, wo er dank The Jungle auch in den USA allgemein populär war - in Europa. In der deutschsprachigen Linken wurde er viel gelesen, und seine Gestalt des braven, disziplinierten Parteiaktivisten Jimmie Higgins wurde zeitweilig geradezu sprichwörtlich. Aufgrund seiner politischen Exposition musste Sinclair allerdings seine Dramen, Romane, Kinderbücher und politisch-soziologischen Untersuchungen in den Vereinigten Staaten teilweise selbst verlegen.

[SW: Büchergilde Gutenberg 1924-1933 | Amerikanische Literatur | Roman]

Details

Niang, Mouhamedoul A: Crossing Borders: A Reading of Upton Sinclair's The Jungle Through Emile Zola's Germinal, VDM VERLAG DR. MÜLLER, August 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3639283902
In whose fictional creation did Upton Sinclair seek inspiration for his masterpiece The Jungle The following piece provides answers to this inquiry by tracing Emile Zola's presence in what may or may not be America's greatest proletarian novel, Upton Sinclair's The Jungle. Thus, a comparative study of The Jungle and Germinal becomes the lens through which the author endeavors to demonstrate that Sinclair modeled his masterpiece on Zola's novel. A close reading of these works unveils their overlapping in terms of characterization, theme and narrative. Following the introduction which presents the author's autobiographical commonalities, the first chapter investigates the works' character constructions. The second chapter is a discussion of their similar thematic issues. The final chapter deals with narrative, art and propaganda in a way that is consistent with the fundamental premise of this work. Authorial differences are also considered, but overall the main finding simply corroborates the undeniable nexus between these writers. The significance of this work lies in the extent to which it highlights some common grounds between American and French literatures.

NEUBUCH! 2010. 84 S. 220 mm x 150 mm x 5 mm

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