Spengler

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Lazarus Spengler Schriften der Jahre Mai 1529 bis März 1530. Lazarus Spengler Schriften, Bd. 3, Guetersloher Verlagshaus, Dezember 2010 ISBN: 3579053752
- Erstmalige vollständige Edierung der Flugschrift "Ein kurzer Auszug aus dem päpstlichen Recht" Der dritte Band der Spengler-Edition enthält die Schriften, die der Nürnberger Ratsschreiber Lazarus Spengler (1479-1534) von Mai 1529 bis März 1530 als eigenverantwortlicher Autor verfasste. Sie zeigen, wie intensiv sich Spengler mit der spannungsreichen religionspolitischen Lage beschäftigte. Nach der Speyerer Protestation von 1529 verteidigte er die Position der evangelischen Stände juristisch und griff dabei auch auf das Kanonische Recht zurück. Seine umfangreiche Flugschrift Ein kurzer Auszug aus dem päpstlichen Recht wird in diesem Band erstmals vollständig ediert. Mit einer Trostschrift ermahnte Spengler Markgraf Georg von Brandenburg-Ansbach/Kulmbach, trotz politischer Risiken an der Speyerer Protestation festzuhalten. Mehrere Texte des Bandes dokumentieren eine Debatte über religiöse Toleranz, die der Nürnberger Kanzleischreiber Georg Frölich im Frühjahr 1530 auslöste, indem er ein Plädoyer für umfassende Kultfreiheit verfasste und Spengler übergab.

NEUBUCH! 243 mm x 175 mm x 41 mm

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Spengler, Tilman: 50 Jahre Rowohlt Rotations Romane: Chinesische Reisebilder. Rowohlt Verlag Sonderausgabe 1996 Reinbek bei Hamburg ISBN: 3499220946
122S. 12°

Taschenbuch Miniaturtaschenbuch. Oberer Rückenrand mit winziger Stauchung, Papier leicht nachgedunkelt, ansonsten sehr guter Zustand. Tilman Spengler (* 2. März 1947 in Oberhausen) ist ein deutscher Sinologe, Schriftsteller und Journalist. Spengler studierte in Heidelberg, Taipeh und München Sinologie, Politikwissenschaft und neuere Geschichte und war mehrere Jahre am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt (kurzzeitiger Name "Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften") in Starnberg tätig. 1972 schloss er seine Promotion in München ab. Danach war er sechs Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker tätig. Neben seiner akademischen Tätigkeit publizierte er unter anderem regelmäßig in der Zeit und in GEO. Im Jahre 1991 veröffentlichte er die Romanbiografie "Lenins Hirn", die in einundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. 1992 wurde Spengler Feuilletonchef der Wochenzeitschrift Die Woche. Außerdem ist er als Romancier hervorgetreten. 2003 erschien sein Erzählband "Wenn Männer sich verheben". Spengler ist Gründungsmitglied der Lübecker "Gruppe 05". Seit Mai 2006 steht er dem "Sinologie Heidelberg Alumni Netzwerk" (SHAN) e. V. (Sinologisches Seminar der Universität Heidelberg) als Kuratoriumsmitglied zur Seite. Von 1980 bis zu ihrer Einstellung 2008 war er Mitherausgeber der Zeitschrift Kursbuch. Spengler ist ein China-Kenner und war 1976 beim großen Erdbeben in China. Er reiste mit Bundeskanzler Schröder 2001 nach China und Japan und begleitete im Mai 2008 den Außenminister Steinmeier nach China. In einem Interview beschreibt er sein Verhältnis zu China: "Für die Intensität der genauen Beobachtung ist mir das Gefühl der Fremdheit sehr wichtig. Nach ein paar Wochen sieht, hört und riecht man die Besonderheiten nicht mehr. [ ] China ist für mich ein Ort mit ziemlich hoher Verdichtung in sehr vielen Lebensbereichen. Wie lange das das Nachdenken anregt, weiß ich nicht. Ich habe China immer früh genug wieder verlassen, bevor es in eine Flachphase übergehen konnte." In jüngerer Zeit konstatiert Spengler, dass große Teile der deutschen Sinologie zu den gegenwärtigen chinesischen politischen Verhältnissen schweigen. Immerhin stehe dies im Kontrast zur früheren Beweihräucherung des Maoismus. Im Jahre 2010 hielt Spengler die Laudatio anlässlich der Verleihung des Hermann-Kesten-Preises an Liu Xiaobo, der auch wenig später mit dem Friedens-Nobelpreis geehrt wurde. Der Sinologe war an der Vorbereitung der Ausstellung Kunst der Aufklärung im chinesischen Nationalmuseum in Peking beteiligt. Im März 2011 wurde Spengler wegen seines Einsatzes für Liu Xiaobo und andere Dissidenten die Einreise nach China als Begleitung von Außenminister Westerwelle verwehrt, der während dieses China-Besuches die Ausstellung eröffnete. Als Begründung für das Einreiseverbot hieß es seitens eines chinesischen Kulturfunktionärs, Spengler habe "die Gefühle des chinesischen Volkes verletzt". In einem Interview bezeichnete Spengler das Projekt als "sinnvolle Veranstaltung", jedoch gingen von solchen Veranstaltungen auch "legitimatorische Impulse" aus. Spengler lebt in Ambach am Starnberger See und in Berlin. Er ist mit der Schauspielerin Daphne Wagner verheiratet und hat eine Tochter.

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Spengler, Alexander: =: Portrait, Brustbild, Photographie, Lichtdruck 8,5 x 12 cm. GhA, 110. - Beil. Münch. med. Wschr. - München, J.F.Lehmann Verlag, 1901, 16 x 24,5 cm.

Alexander Spengler (1827-1901), vor 150 Jahren kam der deutsche Arzt Alexander Spengler nach Davos. Er war es, der die entlegene Landgemeinde als Luftkurort weltbekannt machte.
"Im Jahr 1853, mit der Approbation als Arzt in der Tasche, begab sich der 26-Jährige auf Stellensuche. In der entlegenen Gemeinde Davos wurde er fündig. Seit Jahren war dort die Stelle des Landarztes vakant. Als er sich vor 150 Jahren in die Einöde des Hochgebirgstals aufmachte, wusste Alexander Spengler, dass seine Arbeit in dem kargen Bergbauerndorf entsagungsreich werden würde. Dass sie Davos zu Weltruhm verhelfen würde, davon ahnten weder er noch die Davoser etwas.
Schnell fiel dem jungen Deutschen auf, dass kein Bewohner des Hochtals an der gefürchteten Tuberkulose litt. In vielen Orten in Europa raffte die Seuche jährlich Zehntausende Menschen hinweg. Spengler erklärte das besondere Hochgebirgsklima für das Ausbleiben der Lungenschwindsucht in Davos verantwortlich und diskutierte dies ausgiebig mit Fachkollegen im In- und Ausland. Auf diese Weise verbreitete er die Kunde vom gesunden Davoser Höhenklima in ganz Europa. Bereits 1860 öffnete die erste Fremdenpension für Kurgäste in dem Bauerndorf.
Bei der Behandlung der Tuberkulose verzeichnete Alexander Spengler mit seinen Davoser Liegekuren beachtliche Erfolge. Jeden Morgen wurden die Patienten in ihren aus einem speziellen Rattanrohr geflochtenen, mit Fellen belegten Liegebetten auf die großen hölzernen Balkone zur Südseite geschoben." Birte vom Bruck, Davos/Schweiz: Alexander Spengler - Pionier der Klimatherapie, Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-357 / B-304 / C-297

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Ludz, Peter Christian. Spengler heute. Sechs Essays (von Hermann Lübbe: Historisch-ploitische Exaltationen; Alexander Demandt:Spengler und die Spätantike; Horst Möller: Geschichte im Dienste der Zeitkritik; Tracy B. Strong: Ontologie, Kritik und Enttäuschung; Gilbert Merlio: Spengler und die Technik; G.L.Ulmen: Metaphysik des Morgenlandes - Spengler über Rußland). Mchn., C.H.Beck 1980.

197 S. Taschenbuch. 1.Aufl. Guter Zustand. 1
auch Schweizer Konto vorhanden

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