Stephane Mallarme
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Ravel, Maurice: "Trois Poemes de Stephane Mallarme" pour chant, 2 flutes, 2 clarinettes, quatuor a cordes et piano (1913) I - Soupir. Lent p. 1 II - Placet futile. Tres modere p. 13 III - Surgi de la croupe et du bond. Lent p. 20,
Maurice Ravel (geb. Ciboure bei Saint-Jean-de-Luz, 7. März 1875 - gest. Paris, 28. Dezember 1937) "Trois Poemes de Stephane Mallarme" pour chant, 2 flutes, 2 clarinettes, quatuor a cordes et piano (1913) I - Soupir. Lent p. 1 II - Placet futile. Tres modere p. 13 III - Surgi de la croupe et du bond. Lent p. 20 Vorwort Maurice Ravel und Claude Debussy hatten zueinander nicht das entspannteste Verhältnis, und es war nicht immer einer rationalen Absicht entsprechend, wenn sie einander begegneten. Eine wahrlich merkwürdige Begegnung ereignete sich 1913. Im März und April 1913 weilte Ravel im schweizerischen Clarens, wo er gemeinsam mit Strawinsky im Auftrag Serge Diaghilevs Modest Mussorgskys unvollendete Oper Chovantschina reorchestrierte und bearbeitete und Strawinsky ihm das Manuskript seines jüngst vollendeten Balletts Le Sacre du printemps zeigte. Am 2. April 1913 schrieb Ravel an die Ehefrau seines großen italienischen Kollegen Alfredo Casella über den kühnen Plan eines Skandalkonzerts', an welchem ein Erzähler, ein Sänger, Klavier, Streichquartett, 2 Flöten und 2 Klarinetten beteiligt wären. Das Programm sollte Arnold Schönbergs Pierrot lunaire, Igor Strawinskys Poemes de la lyrique japonaise und Ravels zwei Mallarme-Vertonungen umfassen (Ravel kannte Pierrot lunaire nicht, war jedoch durch Strawinsky extrem neugierig gemacht worden). Zu jenem Zeitpunkt hatte Ravel soeben das erste Mallarme-Gedicht, Soupir, vertont. Nach Paris zurückgekehrt, beendete das zweite Mallarme-Poem, Placet futile, und wurde Zeuge der Skandalpremiere des Sacre du printemps. Den Sommer 1913 verbrachte er in den Pyrenäen, wo er das dritte Mallarme-Poem, Surgi de la croupe et du bond, vollendete. Nun zurück zu den Entretiens de Debussy et Ravel. Während Ravel seine Trois Poemes de Stephane Mallarme schrieb, schrieb auch Debussy seine letzte Evokation der Welt des glorifizierten Dichters des französischen Symbolismus, gleichfalls Trois Poemes de Stephane Mallarme, gleichfalls 1913. Die beiden gleichnamigen Lied-Trilogien der beiden führenden Tonschöpfer des modernen Frankreich erschienen ungefähr zur gleichen Zeit beim Verlag Durand im Druck. Nun war es nicht nur so, dass beide Komponisten zeitgleich drei Gedichte von demselben Dichter vertonten; überdies griffen die Herren Tonsetzer bei zwei der jeweils drei Gedichte zum selben Stoff, was Debussy mit einem Unterton von Protest als "ein Phänomen von Autosuggestion, mitteilenswert der Medizinischen Akademie" klassifierte. Da Ravel seinen Zyklus vor Debussy abgeschlossen und von Mallarmes ihm wohlvertrauten Schwiegersohn Dr. Edmond Bonniot umgehend die Erlaubnis zur Veröffentlichung erhalten hatte, wurde kurz darauf Durands Anfrage in Sachen Debussy abschlägig beschieden. Ja, Eventail dürfe veröffentlicht werden, ließ Bonniot wissen, nicht aber die zwei weiteren Gedichte, denn die Rechte darauf seien bereits an Ravel vergeben worden. Am 27. August 1913 schrieb Ravel an Roland-Manuel: "Wir werden gerade Zeugen eines Zweikampfes Debussy - Ravel. Unser Verleger hat mir gestern einen verzweifelten Brief geschickt, weil Bonniot die Genehmigung für Soupir und Placet futile verweigert hat, die Debussy bereits vertont hatte. Ich habe aber alles geregelt." Es oblag Ravel, Bonniot zu bitten, Durand die Genehmigung auch für Debussy zu erteilen - was für eine geschenkte Position erlesener Generosität. Am 14. Januar 1914 fand das geplante Skandalkonzert der S.M.I. zu Paris vor geladenem Publikum statt, allerdings nicht in der geplanten Form, denn Schönbergs Pierrot lunaire war durch die Quatre Poemes hindous von Maurice Delage ersetzt worden. Die Uraufführung von Ravels Trois Poemes de Stephane Mallarme, deren Instrumentation derjenigen von Schönbergs Pierrot lunaire entspricht, bestritt bei dieser Gelegenheit Jane Bathori, begleitet von einem Kammerensemble unter der Leitung von Desire-Emile Inghelbrecht. Im selben Jahre erschienen Partitur und Stimmen bei Durand im Druck. Vorliegende erstmalige Ausgabe im Studienformat ist ein unveränderter Nachdruck des Erstdrucks. Ravel hat am 1. März 1898 in einem Tagebucheintrag notiert: "Mallarme, unübersetzbar ins Französische." Später schrieb er in seiner Autobiographischen Skizze: "Ich würde gerne Mallarmes Dichtung in Musik setzen, besonders jene Preziosität voll tiefer Bedeutung, die so bezeichnend für ihn ist. Surgi de la croupe et du bond ist das sonderbarste, vielleicht hermetischste seiner Sonette." Arbie Orenstein hat in seiner grundlegenden Ravel-Biographie (Ravel. Man and Musician; 1968/75, New York & London), der die wesentlichen Informationen dieses Vorworts entnommen sind, abschließend zu den Trois Poemes de Stephane Mallarme bemerkt: "Die Lieder schreiten von traditioneller Tonalität (Soupir) über eine Andeutung von Atonalität in tonalem Rahmen (Placet futile) zu echter Atonalität fort (Surgi de la croupe et du bond). Ravel nahm die Atonalität seiner letzten Liedvertonung nie wieder auf, sie bleibt ein Werk von großem Interesse. Die Mallarme-Lieder stehen in Ravels OEuvre ziemlich isoliert da und sind auch relativ unbekannt, an ihrem hohen Rang besteht freilich kein Zweifel." Christoph Schlüren, April 2008 Aufführungsmaterial ist vom Verlag Durand et Cie., Editeurs, Paris zu beziehen. top of page ?Maurice Ravel (b. Ciboure near Saint-Jean-de-Luz, 7 March 1875 - d. Paris, 28 December 1937) "Trois Poemes de Stephane Mallarme" pour chant, 2 flutes, 2 clarinettes, quatuor a cordes et piano (1913) I - Soupir. Lent p. 1 II - Placet futile. Tres modere p. 13 III - Surgi de la croupe et du bond. Lent p. 20 Preface The relations between Maurice Ravel and Claude Debussy were not exactly relaxed, and when the two men happened to meet it was not always by intention. One truly odd encounter occurred in 1913. In March and April of that year Ravel was staying in the Swiss town of Clarens, where he joined forces with Stravinsky to re-orchestrate and arrange Mussorgsky's unfinished opera Khovanshchina at the behest of Serge Diaghilev - and where Stravinsky showed him the manuscript of his recently completed ballet, Le Sacre du printemps. On 2 April 1913 Ravel, writing to the wife of his great Italian colleague Alfredo Casella, mentioned a bold plan to mount a "scandal concert" involving a narrator, a singer, a piano, a string quartet, two flutes, and two clarinets. The program was meant to include Arnold Schoenberg's Pierrot lunaire, Igor Stravinsky's Poemes de la lyrique japonaise, and Ravel's two Mallarme settings. (Ravel did not know Pierrot lunaire, but Stravinsky had duly whetted his curiosity.) At that time Ravel had just set the first Mallarme poem, Soupir. After returning to Paris he completed the second, Placet futile, and attended the scandalous premiere of Le Sacre du printemps. He then spent the summer of 1913 in the Pyrenees, where he finished the third Mallarme setting, Surgi de la croupe et du bond. But to return to the encounter between Debussy and Ravel. While Ravel was writing his Trois Poemes de Stephane Mallarme, Debussy was at work on his final evocation of the world of that fabled laureate of French Symbolism - a piece likewise entitled Trois Poemes de Stephane Mallarme and likewise written in 1913. The two like-named triptychs by the leading composers of modern-day France were published by Durand almost simultaneously. Not only had both composers set three poems by the same poet at the same time, in two of their three settings they had even turned to the same poems - a fact which Debussy, with a hint of protest, termed "an instance of telepathy worthy of being reported to the Academy of Medicine." Ravel had completed his cycle before Debussy and had immediately received permission to publish it from Mallarme's son-in-law Dr. Edmond Bonniot, a man he knew very well. When Durand placed a request on Debussy's behalf a short while later, however, it was turned down: Eventail could be published, Bonniot let it be known, but not t...
Mallarme, Stephane: Poems of Stephane Mallarme, translated by Roger Fry with commentaries by Charles Mauron, , London Published by Chatto & Windus , 1938
Octavo (over 7-10 inches tall)
, 308 pages with 12 introductory pages Second impression Octavo (over 7-10 inches tall) Hardback , covers a little rubbed and darkened at edges, lightly marked, previous owner inscription to front free end paper, good condition , blue cloth with gilt title to spine
[SW: Mallarme, Stephane, Poems of Stephane Mallarme, translated by Roger Fry with commentaries by Charles Mauron]
Agostini, Giulia: Yves Bonnefoy, Tombeau de Stephane Mallarme Übersetzung und Kommentar. Die gestirnte Schrift und der Engel der Photographie, UNIVERSITÄTSVERLAG WINTER, 041 ISBN: 3825358496
Wie eine ganze Reihe Mallarme huldigender Dichter evoziert auch Bonnefoy in seinem Grabgedicht ,Tombeau de Stephane Mallarme' zunächst das Bild des in seinem Segelboot über die Seine bei Valvins gleitenden Mallarme. Doch Bonnefoys Gedicht erschöpft sich nicht in der Evokation dieses beinahe schon stereotypen Erinnerungsbildes des Dichters, das auch Mallarme selbst in autobiographischer Absicht von sich zeichnet. Vielmehr wird es von einer Fülle weiterer Mallarmescher Verfahren und Topoi, bis zur Verwendung Mallarme heraufbeschwörender Vokabeln bestimmt. Der Kommentar verfolgt darüber hinaus die verborgene photographische Spur und zeigt, wie Dichtung und Photographie einander zur Metapher werden.
NEUBUCH! 2011. IV, 36 S. 210 mm 215 mm x 139 mm x 8 mm 2 Abbildungen; HeLix im WINTER Bd.1
[SW: Mallarme, Stephane]
Mallarme, Stephane, 1842-1898: Les Lettres: Stephane Mallarme (1842-1898) : inedits, hors-texte, etudes. Paris: Librarie les Lettres, 1948,
Les Lettres : Numero special, 3 Annee, no. 9-10-11. CONTRIBUTORS: Andre Silvaire, Jean Audard et Pierre Missac, Paul Valery, Stephane Mallarme, Jean Starobinski, henry Charpentier, Joe Bousquet, Daniel-Henry Kahnweiler, Jean Miquel, Claude-Edmonde Magny, Andre Chastel, Albert-Marie Schmidt, Jean-Paul Roussel, Antoine Adam, E. Noulet, Rene Nelli, Charles Mauron, Bernard Fleurot, Gardner Davies, Jean Audard, Albert Beguin, Cecily Mackworth, Frederic Hagen, Guillermo de Torre, Joao Gaspar Simoes. **Deutsches Konto vorhanden. Verkauf nach Dtld. auf Rechnung, aber Vorkasse bei Paypal. Ob ein zweites Buch portoneutral in den Umschlag passt? Fragen Sie nach.**
240pp., sewn PAPERBACK, cover badly worn, soiledd, and with tear near top of spine, corners bumped, but text paper in good shape, quite usable reading copy, previous owner's name on half-title and stamp,



