Uwe Johnson
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JOHNSON, Uwe . - 7 Bände zu Leben und Werk . - NEUMANN, Bernd: Uwe Johnson. Mit zwölf Porträts von Diether Ritzert. Hamburg: Europäische VA 1994.
*** Die maßgebliche Biographie. Mit einer Bibliographie der Werke. Durch umfangreiche -getrennte- Orts- u. Personenregister erschloßen. Mit zwei Lesebändchen. --- Gutes Exemplar. // II. UNSELD, Siegfried u. Eberhard FAHLKE: Uwe Johnson: "Für wenn ich tot bin". Frankfurt: Suhrkamp 1991. 143 S. mit Abbildungen ca 22 x 14,5 cm Orig.Kart m. Schutzumschlag (= Schriften des Uwe Johnson-Archivs Band I) --- Gutes Exemplar. // III. GOTZMANN, Werner: Uwe Johnsons Testamente oder Wie der Suhrkamp Verlag Erbe wird. Mit einem Nachwort von Elisabeth Johnson. Berlin: Edition Lit.europe 1996. 155 S. ca 21 x 13,5 cm Orig.Kart *** Erstausgabe. Beiliegend ein ganzseitiger Artikel aus der Zeit vom 6.12.09 von ULRICH GREINER zu dieser von der Witwe Johnson veranlassten Schrift und dem "Erbschaftsstreit" . --- Gutes Exemplar. // IV. MICHAELIS, Rolf: Kleines Adreßbuch für Jerichow und New York. Ein Register zu Uwe Johnsons Roman "Jahrestage". Angelegt mit Namen, Orten, Zitaten und Verweisen von Rolf Michaelis. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1983. 303 S. mit Abbildungen ca 20 x 12,5 cm Orig.Kart *** Erstausgabe. Aus der Bibliothek von Walter Höllerer mit einigen Unterstreichungen von dessen Hand (kein Besitzvermerk). --- Gutes Exemplar. // 5. Über Uwe Johson. Hrsg. von Reinhard BAUMGART. Frankfurt: Suhrkamp 1970. 184 S. ca 18 x 11 cm Orig.Kart (= es 405) *** Erstausgabe. Beiträge von Baumgart, G. Blöcker, Jens, Reich-Ranicki, Martin Walser, Heissenbüttel, K. A. Horst, Karasek, Horst Krüger u.a. --- Gutes Exemplar. // VI. JOHNSONS JAHRESTAGE. Hrsg. von Michael BENGEL. SUHRKAMP TASCHENBUCH MATERIALIEN. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1985. 395 S. mit Abbildungen ca 18 x 11 cm Orig.Kart (= st 2057) --- Inhalt: Texte von Johnson / Interviews mit Johnson / Rezensionen 1970 - 1983 / Darstellungen / Materialien / Bibliographie --- Gutes Exemplar. // VII. UWE JOHNSON. Hrsg. v. Rainer Gerlach u. Matthias Richter. suhrkamp taschenbuch materialien. Frankfurt: Suhrkamp 1984. 345 (u. 2) S. ca 17,5 x 11 cm Orig.Kart (= st 2061) *** Erstausgabe. Mit Bibliographie der Werke Johnsons. Texte von Johnson, Riedel, Neusüß, Bernd Neumann, JENS, Bienek, Blöcker, Durzak, R. Alewyn, J. Kaiser, R. Michaelis, Böll, Hans Mayer, Heißenbüttel, R. Baumgart u.a. --- Gut erhalten.
[Literaturwissenschaft, Deutschsprachige Literatur des XX. Jahrhunderts, Gruppe 47 und ihre Autoren]
XVII,878 (u. 28) S. mit 6 Foto- u. 12 Porträttafeln ca 21 x 14,5 cm Orig.Pappband mit Schutzumschlag
Johnson, Uwe: Karsch und andere Prosa. Nachwort von Walter Marie Guggenheimer. - (=edition suhrkamp, SV 59). Frankfurt a.M., Suhrkamp Verlag, 1966.
Lesetipp des Bukinisten! Guter Zustand. - Uwe Johnson (* 20. Juli 1934 in Cammin, Pommern; vermutlich in der Nacht vom 23. Februar auf den 24. Februar 1984 in Sheerness on Sea, England) war ein deutscher Schriftsteller. Er gehörte der Gruppe 47 an. Leben: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs floh Uwe Johnsons Familie von Anklam nach Recknitz bei Güstrow. Sein Vater wurde verhaftet, im sowjetischen Speziallager Fünfeichen gefangen gehalten und schließlich in die Sowjetunion deportiert, wo er 1946 starb. Die Mutter zog mit Uwe und dessen jüngerer Schwester Elke später nach Güstrow, wo Johnson 1952 die Reifeprüfung an der John-Brinckman-Oberschule ablegte. In Güstrow war er von 1947 bis 1949 Mitglied des evangelischen Jugendkreises um Gerhard Bosinski, aus dem sich später die Junge Gemeinde entwickelte.[1] Von 1952 bis 1956 studierte Uwe Johnson Germanistik in Rostock und Leipzig mit dem offiziellen Ziel, Verlagslektor zu werden. Im Mai 1953 kam es zwischen Johnson und der FDJ- bzw. SED-Leitung der Universität Rostock zu heftigen Auseinandersetzungen, da sich Johnson auf einer sogenannten "Protestversammlung" der Philosophischen Fakultät öffentlich für die Junge Gemeinde und für die in der Verfassung der DDR garantierten Rechte auf Meinungs- und Religionsfreiheit einsetzte. Zudem prangerte er die Praktiken des Ministeriums für Staatssicherheit an den Oberschulen an. Johnson wurde daraufhin die Relegation angedroht, zu der es jedoch nicht kam. Im Herbst 1954 wechselte Johnson an die Universität Leipzig, weil er bei Theodor Frings und Hans Mayer studieren wollte. 1956 schloss Johnson sein Studium als Diplom-Germanist mit einer Arbeit über Ernst Barlachs Romanfragment Der gestohlene Mond ab. Nach der Flucht seiner Mutter 1956 nach West-Berlin blieb Johnson zunächst in der DDR, zog aber 1959 nach West-Berlin, nachdem sein Buch Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953 in der DDR von mehreren Verlagen abgelehnt worden und sein Debütroman Mutmassungen über Jakob im Suhrkamp Verlag erschienen war. 1962 hielt sich Uwe Johnson dank eines Villa-Massimo-Stipendiums in Rom auf. Im selben Jahr heiratete er seine nach dem Mauerbau aus der DDR geflüchtete Freundin Elisabeth Schmidt, mit der er wenig später eine Tochter bekam.[2] Von 1966 bis 1967 hatte er eine Stelle als Schulbuchlektor beim Verlag Harcourt, Brace & World in New York inne. Anschließend blieb er ein weiteres Jahr mit Unterstützung der Rockefeller Foundation in New York und arbeitete an dem vierbändigen Roman Jahrestage. Von 1967 bis zu ihrem Tod 1975 verband ihn eine freundschaftliche Beziehung mit der politischen Philosophin Hannah Arendt. Die Romanfigur "Gräfin Seydlitz" trägt Züge Arendts. Arendt war mit dieser Namensgebung nicht einverstanden, da ihre jüdische Identität nicht deutlich werde.[3] Am 19. Februar 1967 zogen Mitglieder der zum Jahresanfang gegründeten Kommune I in seine Berliner Atelier- und Arbeitswohnung ein, die er neben seiner eigentlichen Wohnung in der Stierstr. 3 unterhielt und während seines Auslandsaufenthaltes an Ulrich Enzensberger untervermietet hatte. Er erfuhr davon erst aus der Zeitung. Ab 1969 war Johnson Mitglied des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und der Akademie der Künste in West-Berlin, deren Vizepräsident er 1972 wurde. 1970 erschien Band 1 der Jahrestage, das Hauptwerk Johnsons, an dem er bis ein Jahr vor seinem Tod arbeitete. In den darauffolgenden Jahren erschienen Band 2 (1971) und Band 3 (1973), Band 4 kündigte Johnson für das folgende Jahr an, doch er konnte es erst Jahre später fertig stellen. 1971 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Johnson lebte ab 1974 in Sheerness on Sea auf der Themse-Insel Sheppey in Kent, England. 1977 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 1978 trennte sich Elisabeth Johnson von ihrem Ehemann, der eine frühe Liebesbeziehung, die sie noch zu Anfang der Ehe unterhielt, nicht verwinden konnte. 1979 war er der Dozent im Rahmen der Frankfurter Poetik-Vorlesungen; der Text seiner Vorlesung wurde 1986 unter dem Titel Begleitumstände veröffentlicht. Im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen um den Schriftsteller Franz Xaver Kroetz trat Johnson 1983 aus dem Verband deutscher Schriftsteller aus. Im selben Jahr erschien Band 4 der Jahrestage. 1984 starb Uwe Johnson in Sheerness an Herzversagen. Nach seinem Tod kam es zu einem Rechtsstreit über sein Erbe - darunter den literarischen Nachlass - zwischen seiner Witwe und Tochter und dem Suhrkampverleger Siegfried Unseld, der zugunsten Unselds entschieden wurde.[4] Zu Ehren Uwe Johnsons wird in Neubrandenburg der Uwe-Johnson-Preis verliehen. ... Aus wikipedia-orgUwe_Johnson
21.-30. Tausend. 102 Seiten. 18 cm. Kartoniert mit Schutzumschlag.
[SW: DDR Literatur, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Deutsche Literatur der 60 er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]
Neumann, Uwe: Johnson-Jahre Zeugniss aus sechs Jahrzehnten, SUHRKAMP, September 2007 ISBN: 3518415980
Die Johnson-Jahre: Das sind die Jahre zwischen 1956 und 2002, von Uwe Johnsons literarischen Anfängen mit Ingrid Babendererde bis zum Tod des Freundes und Verlegers Siegfried Unseld. Für jedes dieser Jahre wurden die Äußerungen von Schriftstellern, aber auch von anderen Zeitgenossen (z. B. Politiker, Philosophen und bildende Künstler) über Uwe Johnson aufgenommen. Die unterschiedlichsten Stellungnahmen lassen sich in diesen fünf Jahrzehnten antreffen: Rezensionen, Essays, Interviews, Reden, Briefe, Tagebuchaufzeichnungen - aber auch Parodien. Besonderes Gewicht besitzen die literarischen Auseinandersetzungen mit Uwe Johnson in Gestalt von Gedichten und Romanen. Neben den schon kanonischen Beiträgen zu Uwe Johnson enthält die Anthologie zahlreiche unbekannte und unveröffentlichte Texte. Den Band beschließt das Ergebnis einer Umfrage, in der sich über 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller in unterschiedlichen Formen zu Uwe Johnson geäußert haben. Mit den insgesamt über 500 - von dem ausgewiesenen Johnson-Experten Uwe Neumann - versammelten Stimmen zu Uwe Johnson ist diese Anthologie die umfassendste, die es zu einem Schriftsteller des 20. Jahrhunderts gibt; so liegt hiermit nicht nur ein vielfältiges Mosaik zu Leben und Werk des Autors, sondern auch zu deutsch-deutscher Geschichte und Nachkriegsliteratur vor.
NEUBUCH! 2008. 1270 S. 22,5 cm 228 mm x 146 mm x 53 mm
[SW: Johnson, Uwe, Biografien/Erinnerungen]
Unseld, Siegfried; Fahlke, Eberhard: Uwe Johnson: Für wenn ich tot bin Schriften des Uwe Johnson-Archivs, Bd.1, SUHRKAMP, ISBN: 351840301X
Testamentarisch hat Uwe Johnson die Peter Suhrkamp-Stiftung und seinen Verleger Siegfried Unseld zum Nachlaßverwalter eingesetzt. Siegfried Unseld beschreibt, wie es dazu kam, beschreibt aus seiner Sicht noch einmal die Begleitumstände, die das große Werk "Jahrestage" zu vollenden ermöglichten. "Für wenn ich tot bin": es war Uwe Johnsons Wunsch, daß sein Nachlaß gesammelt und nach Frankfurt gebracht wurde. Siegfried Unseld konnte in Verbindung mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität ein Uwe Johnson-Archiv einrichten, das dem Gedenken des großen Schriftstellers dient. Eberhard Fahlke, Leiter des Uwe Johnson-Archivs und ausgewiesener Johnson-Forscher, beschreibt in seinem Beitrag die Einrichtung und Anlage des Archivs, welches in seiner Art einzigartig ist.
NEUBUCH! 3. Aufl. 1992. 143 S. m. zahlr. Abb. u. Faks. 22 cm; Schriften des Uwe Johnson-Archivs Bd.1
[SW: Johnson, Uwe; Biografien/Erinnerungen]



