Webers

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Grabenmeier, Isolde: Schreiben als Beruf Zur Poetik Franz Kafkas auf dem Hintergrund der Herrschaftstheorie und Methodenreflexion Max Webers. Diss. ROMBACH, ISBN: 3793094634
Bürokratie, Recht und Herrschaft sind zentrale Motive im Werk Franz Kafkas und in der Soziologie Max Webers. Die vorliegende Untersuchung geht dieser Gemeinsamkeit nach. Erörtert werden Parallelen zwischen Webers Herrschaftssoziologie und Kafkas Romanen Der Process und Das Schloß sowie der Erzählung In der Strafkolonie. Max Webers Studie Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus wird im Hinblick auf ihre Relevanz für Formen des autobiographischen Erzählens (im Roman, im Tagebuch) untersucht. Auf dem Hintergrund dieser und weiterer Texte Max Webers ordnet die Verfasserin Kafkas erzählerisches Werk in den Kontext einer Kritik der Gewalt ein, deren Geschichte von der Moderne über die Epoche der Aufklärung bis ins beginnende 15.Jahrhundert zurückreicht. In Kafkas Roman Das Schloß wird eine bewußtseinsphänomenologische Schicht der Fabel offen gelegt, die Analogien zu Webers Konzept des deutenden Verstehens als Grundlage der Welterfahrung zeigt.

NEUBUCH! 2008. 398 S. 23 cm; Rombach Wissenschaften, Reihe Litterae Bd.146

[SW: Weber, Max, Kafka, Franz]

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Wang, Rongfen: Cäsarismus und Machtpolitik. Eine historisch-biobibliographische Analyse von Max Webers Charismakonzept. DUNCKER & HUMBLOT, März 1997 ISBN: 3428090799
Der Begriff Charisma ist sowohl für Max Webers Menschenbild als auch für seine wissenschaftliche und politische Karriere von zentraler Bedeutung. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, nach der Entstehungsgeschichte des Charismakonzepts parallel zu Webers dreidimensionaler - wissenschaftlicher, politischer und psychischer - Entwicklung zu forschen, dessen Trag- und Reichweite im Licht der späteren Erfahrung zu durchleuchten und sein Wesen zu klären. Das Charismakonzept spiegelt wider, einerseits Webers inneren Kampf gegen sein eigenes Ohnmachtsgefühl - das durch mangelnde Qualifikation für seinen nationalökonomischen Lehrstuhl zu einem psychischen Zusammenbruch führte - durch das Streben nach politischer, außeralltäglicher Qualität, und andererseits das Streben der deutschen Politiker nach einer Großmachtstellung.Für die Begriffswandlung von der Verwaltung der christlichen Gemeinde zur Staatsherrschaft sowie für die Legitimitätsquelle der charismatischen Herrschaft fehlen historische Belege. Um diese Schwäche zu vertuschen, hat Weber von Machiavelli die nationalistische Liebe zum Vaterland, von Freud die Analyse der Zwangsneurose und von Robert Michels die Oligarchietheorie übernommen. Trennt man die glänzende Schale ab, sieht man den Kern eines modernen Cäsarismus, der nach außen Großmachtstellung, nach innen persönliche Diktatur verlangt, und zwar in Form der modernen plebiszitären Führerdemokratie.Wirkungsgeschichtlich betrachtet, zieht sich ein nationalistischer Faden merkwürdig durch die ganze Rezeption in Deutschland, die durch die Bewunderung Webers Anhänger gegenüber seinem persönlichen Charisma gekennzeichnet ist. Die Rezeption durch Robert Michels unter Mussolinis Herrschaft hatte eine ähnliche Wirkung wie die unter Hitlers Herrschaft. Die Rezeption in der VR China in den letzten Jahren stand im Einklang mit dem Neoautoritarismus, der auf eine Stärkung der Diktatur der Zentralregierung abzielt. Ein ahistorisches Konzept hat mehrmals negative historische Folgen verursacht. Die Wahlverwandtschaft zwischen Charismakonzept, Faschismus und Oligarchie liegt im antidemokratischen und antivölkerrechtlichen Wesen dieses Konzepts, was auch Webers Einstellung zur Innen- und Außenpolitik Deutschlands kennzeichnete.

NEUBUCH! 1997. 214 S. 1 Abb.; 214 S. 233 mm 234 mm x 158 mm x 10 mm; Soziologische Schriften 63

[SW: Weber, Max, Charisma]

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Bezold, Andreas von: Die Religionssoziologie Max Webers, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, November 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638853853
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Religion, einseitig bedruckt, Note: bestanden, FernUniversität Hagen (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand. , Abstract: Wer heute Soziologie studiert, kommt am Werk Max Webers nicht vorbei. Das war nicht immer so, zu Lebzeiten waren seine Werke nur einer kleinen Zahl Interessierter bekannt, und bis zum Heidelberger Soziologentag anlässlich des 100. Geburtstages von Max Weber im Jahr 1964 war er in der deutschsprachigen Soziologie fast vergessen, im Gegensatz besonders zur Soziologie in den USA. In erster Linie war es Talcott Parsons, der Weber zu der überragenden Stellung verhalf, die er heute einnimmt. Und das gilt in besonderem Maße für die Religionssoziologie. In dieser Arbeit werden in Teil 1 die wichtigsten religionssoziologischen Werke Max Webers kurz vorgestellt: Die protestantische Ethik und der ,Geist des Kapitalismus , Die protestantischen Sekten und der Geist des Kapitalismus , Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen , sowie die Einleitung (zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen ) und der Text Zwischenbetrachtung: Theorien der Stufen und Richtungen religiöser Weltablehnung . Teil 2 gilt einer Charakterisierung der Hauptthesen von Webers Religionssoziologie: Im Einzelnen werden die Punkte Rationalisierung, Entzauberung , die okzidentale Entwicklung des Kapitalismus und die besondere Bedeutung des Protestantismus definiert und anhand von Textstellen aus den im Teil 1 vorgestellten religionssoziologischen Werken Max Webers erläutert.In Teil 3 werden Gegenstand, Fragestellungen und Erkenntnisziele der Religionssoziologie definiert, die Ansätze von Auguste Comte, Karl Marx, Sigmund Freud, Georg Simmel, Emile Durkheim und Ernst Troeltsch zur Religionssoziologie kurz erwähnt, und Max Weber als Klassiker und ein Gründer der Religionssoziologie beschrieben, wobei auch auf die wechselvolle Geschichte der Rezeption des religionssoziologischen Werkes Max Webers zu dessen Lebzeiten und in den Jahrzehnten von seinem Tod im Jahre 1920 bis heute eingegangen wird.

NEUBUCH! 2007. 40 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V25222

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Reinhardt, Hannes: Der charismatische Führer nach Max Weber - geniales Konzept oder gefährliche Vorlage? GRIN VERLAG, Oktober 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640437950
Der Soziologe Max Weber lebte von 1864 bis 1920. Seine politische Wirkung wird auf die Zeitspanne von ca. 1880 bis zu seinem Tod eingegrenzt. Diese Zeit war durch eine Phase großer politischer und gesellschaftlicher Umbrüche geprägt. Die Verfassung des Deutschen Reiches offenbarte alle Schwächen einer neugeborenen Demokratie. Diese Schwächen veranlassten Max Weber zu seinem demokratietheoretischen Beitrag. Im Vordergrund der Werke Webers stand die Herrschaftssoziologie. Weber war unzufrieden mit dem politischen Betrieb im Deutschen Reich. Die schwache Stellung des Parlamentes, die Herrschaft von Politikern ohne Berufung sowie das politische Erbe Otto von Bismarcks ließen ihn sein Modell der charismatischen Führerpersönlichkeit entwickeln. Diese Hausarbeit wird sich mit dieser Herrscherperson näher beschäftigen. Dabei soll folgendermaßen vorgegangen werden: Um den politischen und soziologischen Kontext der Weber schen Werke zu verstehen, wird zunächst die politische Situation zur Zeit Webers näher erläutert. Das Hauptaugenmerk liegt hier vor allem auf der institutionellen Ordnung der Reichsverfassung, welche ein großer Kritikpunkt Webers war. Die Strukturdefekte dieser Verfassung wie Weber sie sah werden im darauffolgenden Gliederungspunkt behandelt. Welche institutionellen Voraussetzungen blockierten Webers Ansicht nach eine Machtübernahme durch einen geeigneten Herrscher In dieser Hausarbeit stehen dabei besonders die Stellung des Reichstages und die Herrschaft des Beamtentums im Vordergrund. Desweiteren wird auf den Ausleseprozess des charismatischen Führers eingegangen. Wie kommt er an die Macht Wie soll er wirken Schließlich wird Webers Modell im Hinblick auf eine mögliche Gefahr analysiert. Ist ein Missbrauch der Macht bei einer Legitimierung aufgrund von Charisma möglich oder gar wahrscheinlich Webers Konzept beinhaltet immerhin eine stark ausgeprägte emotionale Komponente. Gibt oder gab es Beispiele charismatischer Herrschaft Im Fazit werden die einzelnen Analysepunkte kurz zusammengefasst und eine Antwort auf die dieser Hausarbeit zugrundeliegende Fragestellung gegeben.

NEUBUCH! 2009. 40 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V135675

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