Zimmermann
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Zimmermann, Udo,
Udo Zimmermann (geb. 1943), Komponist, Dirigent und Intendant. Ms. Brief mit e. U. Dresden, 3. X. 1975. ½ S. 4°. - An Heinz Birker mit der Bitte um Nachsicht ob seiner verspäteten Antwort, "aber ich war eine ganz[e] Zeit im Ausland und bin erst vor etwa acht Tagen wieder hier eingetroffen. Es ehrt und freut mich gleichermaßen, daß Sie ein so freundliches Interesse an meiner kompositorischen Arbeit nehmen, haben Sie vielen Dank! Die von Ihnen gewünschten Arbeiten sind bei Edition Peters [...] erschienen [...]". - Udo Zimmermann studierte an der Dresdner Musikhochschule bei Johannes Paul Thilman Komposition, war Meisterschüler bei Günter Kochan in Berlin und arbeitete zwei Jahre als Assistent des Musiktheaterregisseurs Walter Felsenstein. 1970 wurde er Dramaturg für zeitgenössisches Musiktheater an der Staatsoper Dresden und 1978 Professor für Komposition an der Dresdner Musikhochschule. Zimmermann war Gründer des Dresdner "Studios Neue Musik", aus dem Mitte der 1980er Jahre das "Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik" hervorging und das sich als Forschungszentrum und Ausrichter von Konzerten und Festivals ("Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik") einen internationalen Ruf in der Szene der Neuen Musik erworben hat. Von 1990 bis 2001 war Zimmermann Intendant der Oper Leipzig, wo unter seiner Ägide zahlreiche Uraufführungen u. a. von Werken Karlheinz Stockhausens, Dieter Schnebels und Jörg Herchets stattfanden; anschließend war Zimmermann Generalintendant der Deutschen Oper Berlin, beendete seinen Vertrag dort aber vorzeitig. In seinem Schaffen experimentiert er "weniger mit neuen musikalischen Mitteln (sie werden je nach Notwendigkeit dem Stil des jeweiligen Werkes integriert) als vor allem mit der dramaturgischen Form der Musik" (MGG XXVI, 1985). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt.
Udo Zimmermann (geb. 1943), Komponist, Dirigent und Intendant. Ms. Brief mit e. U. Dresden, 3. X. 1975. ½ S. 4°. - An Heinz Birker mit der Bitte um Nachsicht ob seiner verspäteten Antwort, "aber ich war eine ganz[e] Zeit im Ausland und bin erst vor etwa acht Tagen wieder hier eingetroffen. Es ehrt und freut mich gleichermaßen, daß Sie ein so freundliches Interesse an meiner kompositorischen Arbeit nehmen, haben Sie vielen Dank! Die von Ihnen gewünschten Arbeiten sind bei Edition Peters [...] erschienen [...]". - Udo Zimmermann studierte an der Dresdner Musikhochschule bei Johannes Paul Thilman Komposition, war Meisterschüler bei Günter Kochan in Berlin und arbeitete zwei Jahre als Assistent des Musiktheaterregisseurs Walter Felsenstein. 1970 wurde er Dramaturg für zeitgenössisches Musiktheater an der Staatsoper Dresden und 1978 Professor für Komposition an der Dresdner Musikhochschule. Zimmermann war Gründer des Dresdner "Studios Neue Musik", aus dem Mitte der 1980er Jahre das "Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik" hervorging und das sich als Forschungszentrum und Ausrichter von Konzerten und Festivals ("Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik") einen internationalen Ruf in der Szene der Neuen Musik erworben hat. Von 1990 bis 2001 war Zimmermann Intendant der Oper Leipzig, wo unter seiner Ägide zahlreiche Uraufführungen u. a. von Werken Karlheinz Stockhausens, Dieter Schnebels und Jörg Herchets stattfanden; anschließend war Zimmermann Generalintendant der Deutschen Oper Berlin, beendete seinen Vertrag dort aber vorzeitig. In seinem Schaffen experimentiert er "weniger mit neuen musikalischen Mitteln (sie werden je nach Notwendigkeit dem Stil des jeweiligen Werkes integriert) als vor allem mit der dramaturgischen Form der Musik" (MGG XXVI, 1985). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Zimmermann, Reinhard Sebastian,
Reinhard Sebastian Zimmermann (1815-1893), Maler. E. Brief mit U. ("R. S. Zimmermann"). München, 23. Oktober 1888. 1¾ SS. Gr.-8°. - An seinen Sohn Alfred und seine Tochter Marie: "[...] Ein Sohn von Maler Gügel [?] Artillerie-Officier hat sich vor einigen Tagen mit seiner jungen Frau erschossen. Maler Albert Zimmermann ist auch plötzlich gestorben. Mit wenigen Ausnahme[n] zähle ich jetzt bald zu den ältesten [...]". - Reinhard Sebastian Zimmermann studierte seit 1840 an der Münchner Akademie bei Julius Schnorr von Carolsfeld, Heinrich Maria von Hess und Clemens von Zimmermann. Nach Studienreisen, die ihn nach Paris, England und Belgien führten, hielt er sich vorübergehend in Konstanz auf und ließ sich 1847 als freischaffender Maler in München nieder. "Seinen ersten größeren Erfolg hatte er mit dem um 1850 entstandenen Gemälde Dreikönigsfest'. Angeregt von Adriaen van Ostade und David Teniers malte Zimmermann Dorfgeschichten und Szenen aus dem täglichen Leben, oft vor großem architektonischen Hintergrund" (DBE). - Die Recto-Seite mit alt montierten Montageecken; mit kl. Randläsuren und einrissen.
Reinhard Sebastian Zimmermann (1815-1893), Maler. E. Brief mit U. ("R. S. Zimmermann"). München, 23. Oktober 1888. 1¾ SS. Gr.-8°. - An seinen Sohn Alfred und seine Tochter Marie: "[...] Ein Sohn von Maler Gügel [?] Artillerie-Officier hat sich vor einigen Tagen mit seiner jungen Frau erschossen. Maler Albert Zimmermann ist auch plötzlich gestorben. Mit wenigen Ausnahme[n] zähle ich jetzt bald zu den ältesten [...]". - Reinhard Sebastian Zimmermann studierte seit 1840 an der Münchner Akademie bei Julius Schnorr von Carolsfeld, Heinrich Maria von Hess und Clemens von Zimmermann. Nach Studienreisen, die ihn nach Paris, England und Belgien führten, hielt er sich vorübergehend in Konstanz auf und ließ sich 1847 als freischaffender Maler in München nieder. "Seinen ersten größeren Erfolg hatte er mit dem um 1850 entstandenen Gemälde Dreikönigsfest'. Angeregt von Adriaen van Ostade und David Teniers malte Zimmermann Dorfgeschichten und Szenen aus dem täglichen Leben, oft vor großem architektonischen Hintergrund" (DBE). - Die Recto-Seite mit alt montierten Montageecken; mit kl. Randläsuren und einrissen.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Zimmermann, Reinhard Sebastian,
Reinhard Sebastian Zimmermann (1815-1893), Maler. E. Brief (Fragment?) mit U. ("R. S. Zimmermann"). 2 SS. Gr.-8°. Mit einer ¾seitigen Handzeichnung. - An einen seiner Söhne Alfred oder Ernst: "Es waren die ganze Familie Seidl eingeladen, es war recht lustig + die Leute vergnügt. Am glücklichsten ist natürlich der biegsame Emil, es ist fast unglaublich was der in Devotion leistet [daneben stehend die Zeichnung des einen Bückling machenden Emil] [...]". - Reinhard Sebastian Zimmermann studierte seit 1840 an der Münchner Akademie bei Julius Schnorr von Carolsfeld, Heinrich Maria von Hess und Clemens von Zimmermann. Nach Studienreisen, die ihn nach Paris, England und Belgien führten, hielt er sich vorübergehend in Konstanz auf und ließ sich 1847 als freischaffender Maler in München nieder. "Seinen ersten größeren Erfolg hatte er mit dem um 1850 entstandenen Gemälde Dreikönigsfest'. Angeregt von Adriaen van Ostade und David Teniers malte Zimmermann Dorfgeschichten und Szenen aus dem täglichen Leben, oft vor großem architektonischen Hintergrund" (DBE). - Die Verso-Seite mit alt montierten Montageecken; mit kleineren Randläsuren.
Reinhard Sebastian Zimmermann (1815-1893), Maler. E. Brief (Fragment?) mit U. ("R. S. Zimmermann"). 2 SS. Gr.-8°. Mit einer ¾seitigen Handzeichnung. - An einen seiner Söhne Alfred oder Ernst: "Es waren die ganze Familie Seidl eingeladen, es war recht lustig + die Leute vergnügt. Am glücklichsten ist natürlich der biegsame Emil, es ist fast unglaublich was der in Devotion leistet [daneben stehend die Zeichnung des einen Bückling machenden Emil] [...]". - Reinhard Sebastian Zimmermann studierte seit 1840 an der Münchner Akademie bei Julius Schnorr von Carolsfeld, Heinrich Maria von Hess und Clemens von Zimmermann. Nach Studienreisen, die ihn nach Paris, England und Belgien führten, hielt er sich vorübergehend in Konstanz auf und ließ sich 1847 als freischaffender Maler in München nieder. "Seinen ersten größeren Erfolg hatte er mit dem um 1850 entstandenen Gemälde Dreikönigsfest'. Angeregt von Adriaen van Ostade und David Teniers malte Zimmermann Dorfgeschichten und Szenen aus dem täglichen Leben, oft vor großem architektonischen Hintergrund" (DBE). - Die Verso-Seite mit alt montierten Montageecken; mit kleineren Randläsuren.
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Hofmann, Sigfrid und Max Baur: Die Brüder Zimmermann. - (=Kleine Pannonia-Reihe ; 30). Freilassing : Pannonia Verlag, 1985. ISBN: 3789700304
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Johann Baptist Zimmermann (* 3. Januar 1680 in Gaispoint bei Wessobrunn; 2. März 1758 in München) war ein deutscher Maler und Stuckateur des Barock und Rokoko. Herkunft: Seine Eltern waren der Stuckateur Elias Zimmermann (* 20. Juni 1656 in Gaispoint; um 1696) und Justina Zimmermann geborene Rohrmoser (* ?; 20. Oktober 1717 in Wessobrunn). Wie sein jüngerer Bruder Dominikus Zimmermann, mit dem er häufig zusammenarbeitete, wird Johann Baptist Zimmermann der Wessobrunner Schule zugerechnet. Am 28. März 1705 heiratete er Elisabeth Ostermayr, die im Dienst der Gräfin Maxlrain stand und ließ sich 1707 im maxlrain'schen Markt Miesbach nieder, wo auch seine fünf Kinder geboren und getauft wurden, darunter seine Söhne und engen Mitarbeiter Johann Joseph und Franz Michael. 1715 ließ er sich in der fürstbischöflichen Residenzstadt Freising nieder, von der aus er hauptsächlich für das Kloster Ottobeuren tätig war. Dort machte er Bekanntschaft mit dem Venezianer Jacopo Amigoni, der 1719 sein erstes Deckenbild für diese Klosterkirche malte. Wahrscheinlich wurde durch dessen Vermittlung die Aufmerksamkeit des Hofbaumeisters Joseph Effner auf Zimmermann gelenkt. So erlangte er vermutlich mit der Stuckierung des Treppenhauses von Schloss Schleißheim seinen ersten Auftrag für den Münchner Hof. Um 1720 zog er dorthin, wurde 1727[29?] zum Hofstuckateur mit Hofschutz ernannt und avancierte außerdem zum bevorzugten Stuckateur des bayerischen Adels. Aus wikipedia-Johann_Baptist_Zimmermann , ISBN-13: 9783789700309
4. Auflage. 48 Seiten mit vielen Abbildungen. 17 cm. Illustrierte Originalbroschur.
[SW: a Bildende Kunst, Kunstgewerbe, Architektur, Bauwerke, Bauwesen, Kulturgeschichte, Bayerische Geschichte, Landesgeschichte, Ortskunde, Landeskunde, Bayern, Ortsgeschichte, Gesellschaft, Geographie, Literatur, Bayerische Literatur, Bavarica, Kunsthistoriker, Kunstphilosophie, Künstlerbiographien, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft, Kunstführer, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Bildband, Malerei, Kunstwerke, Kunstpsychologie, Plastik, Bayern / Kunst, Kunsthandwerk, , Kunst 17. Jahrhundert]



