Aus dem Leben Eines Taugenichts
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Roman Romane Erzählung Erzählungen Novelle Novellen Sammlung Sammlungen - Reuter, Christian, Joseph von Eichendorff und Richard Wagner: Schelmuffsky / Du bist mein, ich bin dein / Aus dem Leben eines Taugenichts / Eine Pilgerfahrt zu Beethoven / Musikalische Novellen Schelmuffsky: Curiose und gefährliche Reisebeschreibung zu Wasser und Land. Bearbeitung und Nachwort von Albert Klöckner / Du bist mein, ich bin dein: Deutsche Liebes-Gedichte aus acht Jahrhunderten. Gesammelt und ausgewählt von Gerhard Wahnrau / Aus dem Leben eines Taugenichts: Novelle / Musikalische Novellen: von E. T. A. Hoffmann, Verlag der Nation, Berlin, o. A..
Schelmuffsky: Buchdeckel minimal angestaubt und fleckig, Schnitt leicht angestaubt, sonst gut / Du bist mein, ich bin dein: Buchrücken, Schnitt, Vorblatt und Nachblatt minimal fleckig, sonst gut / Aus dem leben eines Taugenichts: Buchrücken leicht aufgehellt, Schnitt leicht fleckig, sonst gut / Eine Pilgerfahrt zu Beethoven: Leinenüberzug an Buchrückenkante mit kleinem Loch, Schnitt leicht fleckig, sonst gut / Musikalische Novellen: Gutes Exemplar.
Kleine Bibliothek. 5 Bände im Pappschuber Schelmuffsky: 267 Seiten mit zahlreichen sw. Illustrationen von Max Schwimmer / Du bist mein, ich bin dein: 256 Seiten mit zahlreichen sw. Illustrationen von Max Schwimmer / Aus dem Leben eines Taugenichts: 247 Seiten mit zahlreichen sw. Illustrationen von Max Schwimmer / Eine Pilgerfahrt zu Beethoven: 155 Seiten / Musikalische Novellen: 277 Seiten Kl.-8°, gebundene Ausgabe, Leineneinband, Goldschrift auf Buchdeckel und Buchrücken
Korte, Hermann: Joseph von Eichendorff. Mit zahlreichen Abbildungen im Text. (= Rowohlts Monographien, begründet von Kurt Kusenberg, herausgegeben von Wolfgang Müller und Uwe Naumann) Rowohlt Taschenbuch Verlag Erste Aufl. 2000 Reinbek bei Hamburg ISBN: 3499505681
156S. 8°
Taschenbuch Illustrierte Broschur. Der Einband leicht berieben, minimal knickig und dezent fleckig, ansonsten rundum guter Zustand. Kein Dichter der Romantik ist so populär wie Joseph von Eichendorff (1788-1857). Hier erfolgt eine neue Sicht auf den spätromantischen Schriftsteller, der den Epochenumbruch zur modernen Gesellschaft sehr bewusst miterlebte und besonders in meisterhaften Satiren literarisch darstellte. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (* 10. März 1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien; 26. November 1857 in Neiße, Oberschlesien) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Er zählt mit etwa 5000 Vertonungen zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter (Aus dem Leben eines Taugenichts) bis heute gegenwärtig. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor als Sohn eines preußischen Offiziers, des Freiherrn Adolf Theodor Rudolf (1756-1818) von Eichendorff und dessen Frau Karoline (1766-1822, geb. Freiin von Kloch) geboren. Seine Mutter stammte aus einer schlesischen Adelsfamilie, aus deren Besitz sie Schloss Lubowitz erbte. Das katholische Adelsgeschlecht der Freiherren von Eichendorff ist seit dem 17. Jahrhundert in Schlesien ansässig. Joseph wurde von 1793 bis 1801 zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Wilhelm von Pfarrer Bernhard Heinke zuhause unterrichtet.[1] Es folgten neben umfangreicher Lektüre von Abenteuer- und Ritterromanen und antiken Sagen erste kindliche, literarische Versuche. 1794 reiste er nach Prag, 1799 nach Karlsbad und wieder nach Prag, danach hielt er seine Eindrücke von der Fahrt in ersten Aufzeichnungen fest. Mit dem 12. November 1800 begannen seine Tagebuchaufzeichnungen und die Abfassung einer Naturgeschichte mit eigenen Illustrationen. Im Oktober 1801 begann für Joseph, Walter und Wilhelm der Besuch des katholischen Gymnasiums in Breslau mit Internen-Wohnung im St.-Josephs-Konvikt (bis 1804). Häufige Theaterbesuche und frühe Gedichte sind aus dieser Zeit bekannt. Auch die Jugendfreundschaft mit seinem Mitschüler Joseph Christian von Zedlitz wurde hier begründet. Von 1805 bis 1806 studierte Eichendorff in Halle Jura und Geisteswissenschaft und besuchte dabei auch philologische Vorlesungen bei Friedrich August Wolf, Friedrich Schleiermacher und Henrich Steffens. Beim Besuch des Theaters in Bad Lauchstädt erlebte er ein Gastspiel von Goethes Weimarer Bühne. Eine Reise durch den Harz führte ihn weiter bis nach Hamburg und Lübeck. Im August 1806 kehrte Eichendorff nach Schloss Lubowitz zurück, wo er das gesellige Leben mit Bällen und Jagden in der Umgebung genoss. Im Mai 1807 fuhren die Brüder über Linz, Regensburg und Nürnberg nach Heidelberg zur Fortsetzung ihrer Studien. Rechtswissenschaftliche Vorlesungen hörte Eichendorff dort bei Anton Friedrich Justus Thibaut, besuchte aber u. a. auch die bei Joseph Görres. Mit Achim von Arnim und vielleicht auch Clemens Brentano wurde er flüchtig bekannt; eine engere Freundschaft verband ihn mit dem Dichter Otto von Loeben ("Isidorus Orientalis"). Zusammen mit den befreundeten Theologen Strauß und Budde verbanden sie sich im "Eleusischen Bund" und tauschten ihre Dichtungen aus. Im April 1808 unternahm Eichendorff eine Bildungsreise, die ihn über Straßburg nach Paris führte. Am 13. Mai reiste er von Heidelberg über Würzburg und Nürnberg nach Regensburg und von dort mit dem Postschiff auf der Donau nach Wien. Im Sommer kehrte er nach Lubowitz zurück, um dem Vater bei der Verwaltung der Güter zur Seite zu stehen. Seine erste Veröffentlichung erschien unter dem Pseudonym "Florens", es war der Abdruck einiger Gedichte in Asts "Zeitschrift für Wissenschaft und Kunst". Um diese Zeit begann er auch mit der Niederschrift der Märchennovelle Die Zauberei im Herbste. 1809 verlobte sich Eichendorff mit Luise von Larisch (1792-1855), der siebzehnjährigen Tochter des in Pogrzebień im Kreis Ratibor ansässigen Gutsbesitzers Johann von Larisch. Im November 1809 fand sich Eichendorff mit seinem Bruder wieder im Universitätsbetrieb, nun an der auf Initiative Wilhelm von Humboldts neu gegründeten Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin. Hier hörte er Fichte und traf mit Arnim, Brentano und Kleist zusammen. Im Sommer 1810 setzte er das Studium der Rechte in Wien fort und schloss es 1812 ab. Von 1813 bis 1815 nahm Eichendorff an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil, zunächst als Lützower Jäger, dann als Leutnant beim 3. Bataillon des 17. schlesischen Landwehr-Infanterie-Regiments in der verwüsteten Festung Torgau, und schließlich wieder, nach seiner Heirat, im 1. Bataillon des (oberrheinischen) 2. Rheinischen Landwehr-Infanterie-Regiments beim Einzug in Paris. Er blieb bis Ende des Jahres 1815 bei den Besatzungstruppen und kehrte erst im folgenden Jahr nach Breslau zurück. Im April 1815 hatte Eichendorff in Breslau Luise von Larisch geheiratet, noch im gleichen Jahr wurde sein erster Sohn Hermann geboren, 1817 der zweite Sohn Rudolf, 1819 die Tochter Therese und 1821 die Tochter Agnes, die jedoch im folgenden Jahr starb. Nach dem Tod von Eichendorffs Vater, 1818, wurden die meisten der hochverschuldeten Güter der Familie bis auf Schloss Lubowitz und das Gut Seldnitz verkauft. Eichendorff trauerte dem Verlust der Welt seiner Kindheit sein Leben lang nach: Aus der Heimat hinter den Blitzen rot Da kommen die Wolken her, Aber Vater und Mutter sind lange tot, Es kennt mich dort keiner mehr aus: In der Fremde. Nachdem sich Eichendorff 1816 als Referendar in Breslau in den preußischen Staatsdienst begeben hatte, wurde er 1821 zum katholischen Kirchen- und Schulrat zu Danzig, 1824 zum Oberpräsidialrat zu Königsberg ernannt. Mit den Diensten für etliche preußische Ministerien siedelte die Familie 1831 nach Berlin. 1841 wurde Eichendorff zum Geheimen Regierungsrat ernannt. Nach einer schweren Lungenentzündung 1843 ging er 1844 in den Ruhestand. 1846 übersetzte er einige von Pedro Calderon de la Barcas religiösen Dramen. Er zog mit seiner Frau Luise zu seiner Tochter Therese und deren Mann, dem preußischen Offizier Louis von Besserer-Dahlfingen. Nach dem Tode seines Bruders Wilhelm am 7. Januar 1849 erbte Eichendorff dessen Grundherrschaft Sedlnitz. Um den Unruhen der Revolution zu entkommen, reiste er 1849 von Dresden für ein paar Tage nach Köthen. Dort erwarb seine Tochter 1854 das Haus von Major Nicolaus Joseph von Holly-Ponienczecz (Die genauen Gründe für den Erwerb sind unklar, da sich die Tochter kaum in Köthen aufhielt und sich ihr Vater nach eigenem Bekunden als Hauseigentümer sah.). Eichendorff fuhr im April 1855 erneut nach Köthen und hielt sich bis Oktober in seinem Haus auf. Von 1856-1857 weilte Eichendorff als Gast des Breslauer Erzbischofs Heinrich Förster auf dessen Sommerresidenz Schloss Johannisberg bei Jauernig und war dort auch schriftstellerisch tätig. In seinem letzten Lebensjahrzehnt beendete Eichendorff seine literarische Arbeit und betätigte sich stattdessen publizistisch. In dieser Zeit entstand eine schwungvolle deutsche Literaturgeschichte. Eichendorff starb am 26. November 1857 in Neiße (Schlesien) an Magenkrebs. Eichendorff wird zu den bedeutendsten und noch heute bewunderten deutschen Schriftstellern gezählt. Zahlreiche seiner Gedichte wurden vertont (O Täler weit, o Höhen) und vielfach gesungen. Seine Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts gilt als Höhepunkt und zugleich Ausklang der Romantik. Typisch für viele Werke Eichendorffs ist, dass sie aufgrund seiner eigenen starken Bindung zum Glauben häufig in einem religiösen Zusammenhang stehen.
[SW: Deutsche Literatur | Biografie | Joseph von Eichendorff]
Tiemeyer, Katharina: ...nach Italien! Das Bild Italiens in "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Joseph von Eichendorff, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, Juli 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640109562
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar II), Veranstaltung: Prosa der Romantik, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] nach Italien, nach Italien! rief ich voller Vergnügen aus, und rannte, ohne an die verschiedenen Wege zu denken, auf der Straße fort, die mir eben vor die Füße kam. voller Ungestüm zieht es Eichendorffs Taugenichts nach Italien. Joseph von Eichendorff ist selbst nie in Italien gewesen [...] dennoch hat interessanterweise seine bekannteste Erzählung Aus dem Leben eines Taugenichts von 1826 das romantische Italienbild geprägt wie kaum ein anderer Text, [...]Warum zieht es den Taugenichts ausgerechnet nach Italien und dort insbesondere nach Rom [...] Eichendorff ist nicht der erste und einzige Dichter, der Italien als Schauplatz seiner Dichtung wählt. Vielmehr reiht sie sich eine lange Tradition literarischer Italienbilder ein, die ungefähr mit Goethe beginnt und bis in die Gegenwart hinein anhält. Die Darstellung und Symbolik Italiens nimmt dabei in der deutschen Dichtung eine wichtige literaturhistorische Konstante ein. Wie äußert sich diese bei Eichendorff Wie gestaltet ein Dichter sprachlich eine Gegend, eine Landschaft, die er selbst noch nie bereist hat Wie lässt er seinen Protagonisten Land und Leute erfahren Welche Bedeutung hat Italien und seine Darstellung in Hinblick auf den gesamten Text Die folgende Arbeit möchte diesen Fragen auf den Grund gehen und hierzu das Italienbild in Eichendorffs Erzählung Aus dem Leben eines Taugenichts untersuchen. Dazu sollen im ersten Teil der Arbeit einschlägige Textstellen auf die Darstellung des Italienbildes hin untersucht und analysiert werden. Erste Deutungen werden an dieser Stelle weitestgehend immanent erfolgen. Im zweiten Teil der Arbeit sollen unter Einbezug der Forschungsliteratur verschiedene Bedeutungsaspekte Italiens herausgearbeitet werden. Die Frage nach dem Italienbild Eichendorffs bildet den Abschluss der Untersuchung.
NEUBUCH! 2008. 68 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V112091
Jabotinsky, Irina: Analyse des Werkes "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Joseph von Eichendorff Ein pikaresker Roman? - Akademische Schriftenreihe, Bd. V161466, GRIN VERLAG, November 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640753216
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Romanische Philologie), Veranstaltung: -HS- Pikaresker Roman, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zuordnung Eichendorffs Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts zu einer bestimmten literarischen Gattung, vor allem zur Pikareske, ist umstritten, denn sie verkörpert mehr als eine literarische Gattung und enthält Merkmale unterschiedlicher Prosaarten, die sich strukturell, formal und inhaltlich deutlich voneinander unterscheiden. Eine wichtige Rolle dürfte dabei die Romantik spielen, die auf die Novelle und auf Eichendorffs Werk im Allgemeinen großen Einfluss ausübte. Ziel dieser Hausarbeit ist zum einen die Frage ist Aus dem Leben eines Taugenichts eine pikareske Novelle zu beantworten und zum anderen die Novelle und deren literarische Richtung literaturwissenschaftlich einzuordnen. Hierfür wird das Werk als erstes formal und inhaltlich analysiert, sodann mit allgemein anerkannten pikaresken Merkmalen des pikaresken Romans verglichen. Ebenso werden die Einflüsse der Romantik und deren Bedeutung für die stilistische Einordnung der Novelle untersucht.In meiner Recherche war ich bemüht, auf historische Quellen zurückzugreifen, darunter die kritische, literaturhistorische Schriften Eichendorffs, sowie philosophische Schriften der Brüder Schlegel, Novalis und Brentano. Allerdings musste ich meine Recherche aufgrund des begrenzten Umfangs der Hausarbeit auf die wichtigsten, für den Schwerpunkt relevanten Befunde beschränken, sodass viele Aspekte der ausgewählten Epochen nicht erwähnt werden konnten. Viele von den in der Bibliografie aufgeführten Werken habe ich für eine möglichst vielseitige Erläuterung meiner Epochenkenntnisse verwendet und daher nur indirekt in die Hausarbeit integriert.Die in der Zusammenfassung angeführte Schlussfolgerung, zu welcher literarischen Gattung der Taugenichts zuzuordnen wäre, erfolgte aus der Recherche sowie den dargebrachten Argumentationen in dieser Hausarbeit und ist meiner persönlichen und individuellen Betrachtung zuzuschreiben.
NEUBUCH! 2010. 56 S. 210 mm 208 mm x 149 mm x 10 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V161466




