Das Science-fiction Jahr
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Wells, H(erbert) G(eorge): The invisible Man. A grotesque Romance. (Abbreviated) Authorized Edition for the use of schools edidet with explanatory notes by Albert Eichler.(=Diesterwegs Neusprachliche Reformausgaben, Nr.34). Zwei Hefte. Moritz Diesterweg 3.Aufl. (Third Edition) 1925 Frankfurt am Main
106(Roman)/ 50(Vokabelbeiheft)S. 8°
Broschur Zwei klammergeheftete Broschuren. Die Einbände angerändert und mit kleinen Randeinrissen, das Vokabelbändchen lichtrandig, Papier und Schnitte altersgemäß nachgedunkelt, einige Seiten (finger) fleckig oder mit Knick einer der Ecken, die letzte Seite des Romanheftchens stockfleckig, ansonsten in Anbetracht des Alters und Verwendungszweckes in noch guter Erhaltung. Gedruckt in Altenburg, Thüringen bei der Piererschen Hofbuchdruckerei Stephan Geibel & Co. Der Unsichtbare (Originaltitel: The Invisible Man) ist ein Roman des britischen Schriftstellers H. G. Wells aus dem Jahr 1897. Er gehört zum Genre der von Wells so getauften scientific romances, einer frühen Form der modernen Science-Fiction. Der Wissenschaftler Griffin entdeckt eine chemische Formel, mit der man weiße Gegenstände unsichtbar machen kann. Beim Selbstversuch muss er jedoch feststellen, dass sich der Effekt nicht wieder rückgängig machen lässt. Er flieht aufs Land und kann sich fortan nur noch in Verbände gehüllt außer Haus wagen, was entsprechendes Aufsehen erregt. Es kommt zum moralischen Verfall. Griffin nutzt seine Unsichtbarkeit zum Diebstahl, zur Brandstiftung und wird schließlich zum Mörder. Die Geschichte endet mit Griffins wahnhafter Schilderung seiner Weltherrschaftspläne und seinem Tod durch eine wütende Menge. Sein Leichnam wird sichtbar. Es gibt verschiedene mehr oder weniger direkte Adaptionen von Der Unsichtbare. Das Buch wurde erstmals 1933 von James Whale verfilmt: Siehe Der Unsichtbare (1933). In Der unsichtbare Agent (1942), einer Spionagekomödie, spielt Jon Hall Frank Raymond, den Enkel von Jack Griffin. Der Film Jagd auf einen Unsichtbaren (1992, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Harry F. Saint, Originaltitel Memoirs of an Invisible Man) verulkt die Idee des Romans; durch austretende Strahlung wird der Yuppie Nick Halloway (Chevy Chase) unsichtbar und hat mit allerlei Alltagsproblemen, einem ihn jagenden Geheimdienst und einem durch die Unsichtbarkeit verkomplizierten Liebesleben zu kämpfen. Auch der Effektschocker Hollow Man - Unsichtbare Gefahr (2000) greift die Grundidee des Romans auf, hier wird das Mittel, das Unsichtbarkeit verleiht, allerdings erst nach einer Reihe von Tierversuchen von Wissenschaftler Sebastian Caine (Kevin Bacon) benutzt. Ebenso diente der Roman als Vorlage für mehrere Fernsehserien (zuerst 1958, die letzte aus dem Jahr 2000) (siehe: Der Unsichtbare (Serie 1975) und Invisible Man - Der Unsichtbare). In der US-amerikanischen Comicreihe The League of Extraordinary Gentlemen tritt der Unsichtbare unter dem Namen Hawley Griffin auf, in der gleichnamigen Verfilmung Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen wurde er in Rodney Skinner (gespielt von Tony Curran) umbenannt; auch war er hier nicht der Erfinder der Formel, sondern ein Dieb, der diese gestohlen hatte. Herbert George Wells (meist abgekürzt H. G. Wells; * 21. September 1866 in Bromley, Kent; 13. August 1946 in London) war ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur. Wells, der auch Historiker und Soziologe war, hatte seine größten Erfolge mit den beiden Science-Fiction-Romanen (von ihm selbst als "scientific romances" bezeichnet) Der Krieg der Welten und Die Zeitmaschine. Wells ist in Deutschland vor allem für seine Science-Fiction-Bücher bekannt, hat aber auch zahlreiche realistische Romane verfasst, die im englischen Sprachraum nach wie vor populär sind. Herbert George Wells wurde am 21. September 1866 in Bromley, Kent, geboren. Sein Vater, Joseph Wells, unterhielt eine kleine Eisenwarenhandlung und war ein begeisterter, berufsmäßiger Cricketspieler. Seine Mutter, deren Geburtsname Neal lautete, war vor ihrer Ehe in der Hauswirtschaft tätig. Das Geschäft in der High Street in Bromley brachte niemals viel ein; es reichte gerade dazu, um die Familie nicht in Armut absinken zu lassen. Von seinem Vater hatte der junge Herbert George, der "Bertie" gerufen wurde, einen Hang zum Lesen geerbt, dem er sich nach Herzenslust in dem Literarischen Institut und der Leihbücherei von Bromley hingeben konnte. Er wurde am Ort in die Schule geschickt, zunächst in eine Art Vorschule und dann in die Morley's Academy. Als die Familie 1877 wegen einer Verletzung des Vaters, die ihn für den Rest seines Lebens lahm machte, in große finanzielle Schwierigkeiten geriet, wurde Mrs. Wells eine Stellung als Wirtschafterin bei ihrem früheren Brotherrn in Uppark, Sussex, angeboten, die sie annahm. Wenn Herbert George seine Mutter an ihrem Arbeitsplatz besuchte, hatte er die Gelegenheit, stundenlang in der Bibliothek des Herrenhauses zu lesen. Seine Mutter hatte in diesen früheren Jahren einen starken Einfluss auf ihren Sohn. Sie war tief religiös, verehrte Königin Victoria und hatte strenge Ansichten über die Kontakte zwischen den Klassen. So war es Herbert George verboten, sich mit Mädchen aus der Unterklasse zu treffen. Herbert George trat als Lehrling in eine Tuchhandlung in Windsor ein. Jedoch vermochte er seine Arbeitgeber nicht zufriedenzustellen und musste nach einem Monat gehen. Für kurze Zeit arbeitete er als Hilfslehrer an einer Schule in Somerset, und später war er einen Monat lang (Januar 1881) Apothekergehilfe in Midhurst. Im April desselben Jahres versuchte er es nochmals als Lehrling im Tuchhandel, dieses Mal in Southsea. Nach zwei Jahren in dieser Tätigkeit ertrug er sie nicht länger und ging wieder seiner Wege. Die in dieser Zeit gemachten Erfahrungen und Beobachtungen trugen zu seiner Kritik an der Verteilung des Wohlstandes bei, die beispielsweise in A Modern Utopia sichtbar wird. Mit 16 Jahren erhielt er eine Stellung als Hilfslehrer im Progymnasium in Midhurst. 1884 bekam er ein Stipendium von einer Guinee (das waren 21 Schilling, zirka ein Pfund) in der Woche in der Normal School of Science (jetzt das Imperial College of Science) in South Kensington, London. Für drei Jahre studierte er Physik, Chemie, Geologie, Astronomie und Biologie - letzteres bei Professor Thomas Henry Huxley, einem brillanten, aber polemischen Wissenschaftler, der die darwinsche Theorie der Evolution vertrat. Wells' Jahre mit Huxley formten in ihm die Ansichten, die er später in seinen Büchern vertrat, nämlich dass das Christentum bzw. dessen Ansichten Unfug und der Mensch ein weiterentwickelter Affe sei, dass der Evolutionsprozess tendenziell unmoralisch sei und stets eher zur eigenen Zerstörung denn zum Fortschritt führe. 1887 kam er über George Bernard Shaw in Kontakt mit der Fabian Society, wurde ihr Mitglied und engagierte sich in der Folge in der neu gegründeten Labour Party. Durch seine dortigen Aktivitäten verpasste er sein Abschlussexamen. Während seiner Studienzeit hatte er beim Fußballspiel einen ernsten Unfall, an dessen Folgen er noch viele Jahre litt. Während dieser Zeit schrieb er die Geschichte The Chronic Argonauts, deren Erfolg ihn ermutigte, weiter schriftstellerisch tätig zu sein. Im Juli 1888 kehrte er nach London zurück und wurde 1889 Mitglied des Lehrerkollegiums der Henley House School in Kilburn. Im Oktober 1890 bestand er mit Auszeichnung seine akademische Prüfung in Zoologie an der Londoner Universität. Seine nächste Stellung (von 1891 bis 1893) war die eines Tutors für Biologie am College für Fernstudium der Universität. Nach Studienabschluss war er Mitbegründer der "Royal College of Science Association" und ihr erster Präsident. Im Sommer 1893 zwang ihn eine schwere Lungenblutung zu einer langen Pause, und von da ab durfte er nur noch eine ausschließlich sitzende Tätigkeit ausüben. Bereits 1891/92 hatte er verschiedene Beiträge für Zeitschriften, zum Teil auf dem Gebiet des Erziehungswesens, geschrieben. 1893 begann er dann, als er sich von seiner Krankheit erholte, Kurzgeschichten, Essays und Buchbesprechungen für Zeitschriften zu schreiben, unter anderem für die The Pall Mall Gazette, die St. James's Gazette, Black and White, New Review und The Sunday Review. 1893 wurde sein erstes bedeutendes Werk veröffentlicht, das Sachbuch A Textbook of Biology....
[KW: Historische Schulbücher | Englisch | Englische Literatur | Roman | H.G. Wells]
Crichton, Michael: Timeline. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einer Bibliographie. Deutscher Titel: Timeline: Eine Reise in die Mitte der Zeit. (=BB-Fiction) New York, Ballantine Books, 2002. ISBN: 0345439074
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - John Michael Crichton ['k?a?tn?] (* 23. Oktober 1942 in Chicago; 4. November 2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Leben und Werk: Michael Crichton war das erste von vier Kindern des Journalisten John Henderson Crichton und dessen Ehefrau Zula Miller Crichton. Er wuchs in Roslyn, New York, auf und hatte zwei Schwestern, Kimberly und Catherine, und einen jüngeren Bruder, Douglas. Er studierte am Harvard College (Abschluss, Bachelor of Arts B.A., 1964) und an der Harvard Medical School (Abschluss M.D., Doctor of Medicine, 1969). Nachfolgend war er als Dozent am Salk Institute for Biological Studies in La Jolla, Kalifornien tätig. 1988 war er Gastautor am Massachusetts Institute of Technology. Crichton begann schon als Student unter dem Pseudonym John Lange, eine Anspielung auf seine Körpergröße von 2,06 Meter, erste Romane zu veröffentlichen. Ein weiteres Pseudonym ist Jeffery Hudson. Er verfasste 26 Romane und 11 Drehbücher. Viele seiner Bücher wurden auch als Filme Kassenschlager, allen voran Jurassic Park, bei dem er ebenfalls das Drehbuch verfasste. Als Regisseur hat er selbst mit Westworld, Coma und Runaway kleine Klassiker des Genres gedreht. 1990 erwarb Warner Bros. im Auftrag von Steven Spielberg die Rechte an einem Drehbuch, in dem Crichton bereits 1974 Erfahrungen aus seiner ärztlichen Tätigkeit verarbeitet hatte. Daraus wurde als Emergency Room - Die Notaufnahme eine der erfolgreichsten Fernsehserien überhaupt. Im Jahr 1999 gründete er das Computerspiel-Entwicklungsstudio Timeline Studios, um seine eigenen Spiele-Ideen zu verwirklichen. Aufgrund mangelnden Erfolgs des einzigen veröffentlichten Spiels, des Adventures Timeline (eine Umsetzung seines gleichnamigen Romans) wurde das Unternehmen jedoch bereits 2001 wieder geschlossen. 2002 wurde eine in China neu entdeckte Dinosaurierspezies zu Ehren Crichtons Crichtonsaurus getauft. Begründet wurde dies mit der Popularität, die die Dinosaurier durch Crichtons Roman Jurassic Park und den entsprechenden Film erlangt haben. 2004 kam sein umstrittener Roman Welt in Angst heraus. In ihm geht es um Ökoterroristen, die, um die Welt in Angst vor dem Klimawandel zu halten, ein künstliches Seebeben auslösen wollen. Der Roman kritisiert die nach Meinung des Autors ideologisierte Wissenschaft. Crichton hielt die Thesen vom weltweiten Klimawandel für falsch bzw. wenn es überhaupt eine Erwärmung gebe, dann sei sie Teil eines natürlichen Zyklus, da sich die Erde seit der letzten Eiszeit erwärme. Umweltschützer warfen ihm Missverständnis von Fakten und Fehlinformationen und die Leugnung der anthropogenen Ursachen der Klimaerwärmung vor. Auch die Aktualität des Themas durch das sich kurz nach Erscheinen des Romans ereignende Seebeben in Südasien trug zur Aufmerksamkeit bei. Obwohl ein fiktionales Werk, wurde ihm von der ölindustrienahen "American Association of Petrol Geologists" ein Journalismuspreis verliehen. Crichton war fünf Mal verheiratet, vier Mal geschieden und Vater einer Tochter. Eine seiner Ehefrauen war Anne-Marie Martin. Der Autor erlag am 4. November 2008 im Alter von 66 Jahren in Los Angeles einem Krebsleiden (Kehlkopfkrebs). Aus wikipedia-orgMichael_Crichton , ISBN-13: 9780345439079
2. Auflage. 496 Seiten mit Abbildungen. 17 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[KW: Zukunftsroman, Zukunft, Originalsprache, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Book is written in english, Zukunftstechnologien, Wissenschaftsroman, Wissenschaftsjournalismus, Zeit, Sciences, Zukunftsromane, Zeitreisen, Thriller, Mittelalter, Science Fiction, Zukunftsvisionen, Amerikaner, Zeitmaschiene]
Clarke, Arthur C.: Childhood's End. Deutscher Titel: Die letzte Generation. New York, Ballantine, 1971.
Seiten papierbedingt gebräunt. Befriedigender Zustand. When the silent spacecraft arrived and took the light from the world, no one knew what to expect. But, although the Overlords kept themselves hidden from man, they had come to unite a warring world and to offer an end to poverty and crime. When they finally showed themselves it was a shock, but one that humankind could now cope with, and an era of peace, prosperity and endless leisure began. But the children of this utopia dream strange dreams of distant suns and alien planets, and begin to evolve into something incomprehensible to their parents, and soon they will be ready to join the Overmind...and, in a grand and thrilling metaphysical climax, leave the Earth behind. - - Sir Arthur Charles Clarke (* 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England; 19. März 2008 in Colombo, Sri Lanka) war ein britischer Science-Fiction-Schriftsteller. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Science-Fiction-Szene bekannt. Clarke gilt als Visionär neuer Technologien, die er außer in Science-Fiction-Romanen und Kurzgeschichten auch in wissenschaftlichen Artikeln beschrieb. Leben: Da Clarke aus finanziellen Gründen ein Studium zunächst verwehrt blieb, arbeitete er anfangs als Bilanzprüfer. Bereits Ende der 1930er-Jahre schrieb er Geschichten, inspiriert von den Science-Fiction-Magazinen seiner Jugend. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Radar-Spezialist zum Ground Controlled Approach in der Royal Air Force im Einsatz. Diese Erfahrungen liegen dem Roman Glide Path zugrunde. Nach dem Krieg studierte er Mathematik und Physik am King's College London. Überlegungen zur Umlaufgeschwindigkeit eines Satelliten in Abhängigkeit von der Bahnhöhe (1945)Seine Idee, geostationäre Satelliten zur technischen Kommunikation zu nutzen, die er 1945 unter dem Titel Extra-terrestrial Relays - Can Rocket Stations Give World-wide Radio Coverage? in der wissenschaftlichen Zeitschrift Wireless World veröffentlichte (siehe Diagramm und erlebte 1964 mit Syncom 3 ihre Verwirklichung. Ihm zu Ehren wird daher der geostationäre Orbit auch "Clarke Belt" beziehungsweise "Clarke Orbit" genannt. Schon früh an den Möglichkeiten interessiert, die der Weltraum der Menschheit bieten könnte, wurde er Mitglied der British Interplanetary Society. Ab 1951 war Clarke als freischaffender Schriftsteller tätig. Im Juni 1953 heiratete Clarke Marilyn Mayfield, die Ehe währte aber nur bis zum Dezember desselben Jahres. 1956 zog er nach Colombo, Sri Lanka, wo er seitdem im Status eines Ehrenbürgers lebte. 1988 wurde bei ihm Kinderlähmung diagnostiziert, wodurch er später an einen Rollstuhl gebunden war. 1989 wurde Clarke als Commander of the Order of the British Empire (CBE) ausgezeichnet, ehe er 2000 in Anerkennung seines literarischen und wissenschaftlichen Schaffens als Knight Bachelor zum Ritter mit dem Titel "Sir" geschlagen wurde. Bereits 1998 war er für den Adelstitel in Erwägung gezogen worden, doch verzögerte sich die Auszeichnung durch ein Pädophiliegerücht, das er erst 2000 ausräumen konnte. Da es ihm seine Gesundheit nicht erlaubte, zur Zeremonie nach England zu reisen, leitete der UK High Commissioner von Sri Lanka in Colombo die entsprechende Zeremonie. Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 zerstörte seine Tauchschule bei Hikkaduwa an der Südwestküste Sri Lankas, die aber wenig später wieder aufgebaut wurde. Sowohl ein Asteroid (4923 Clarke), als auch eine Dinosaurierart (Serendipaceratops arthurcclarkei) wurden nach ihm benannt. Clarke war Mitglied der britischen Skeptics Society, einer Gesellschaft zur Förderung von wissenschaftlichem und skeptischem Denken. Clarke starb im März 2008 in einem Krankenhaus in Sri Lanka, wo er wegen Atemproblemen behandelt wurde. Werk: Arthur C. Clarke zählte zu den technischen Visionären der Science-Fiction. Seine Romane und Erzählungen waren von technischen Errungenschaften und dem Griff nach den Sternen gekennzeichnet. Daneben befand sich auch die Vorstellung einer allumfassenden oder übermächtigen Intelligenz oder Macht, die das Universum durchdringt und beeinflusst (z. B. in Childhood's End, 1953). Viele seiner Geschichten passten sich in eine sehr lockere Future-History ein, wenn Sir Arthur Rückgriff auf einheitliche Bezeichnungen für bestimmte Orte im Sonnensystem (Port Lowell als Hauptstadt des kolonialisierten Mars) oder Geschehnisse nahm (Besiedlung der äußeren Monde). Weiterhin hatte er futuristische Romane mit einer Verbindung zum Meer geschrieben (z. B. Dolphin Island). The Ghost from the Grand Banks handelte vom Versuch, die Titanic zu heben. Clarke war schon in Zeiten, als es noch kein Massensport war, begeisterter Taucher, was sich auch in seiner Faszination für marine Themen widerspiegelte. Für diese übte er in den frühen Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts eine Art Vorreiterrolle aus. Auch der Begriff der "Aquaculture", der systematischen "Befarmung" der Weltmeere ist auf sein Werk zurückzuführen. Clarkes bekanntestes Werk ist wohl 2001: Odyssee im Weltraum. Der Roman entstand in Anlehnung an das gemeinsam mit Stanley Kubrick erarbeitete Drehbuch für den gleichnamigen Film 2001: Odyssee im Weltraum aus dem Jahr 1968, der wiederum auf Clarkes Kurzgeschichte The Sentinel aus dem Jahr 1948 basiert. Die drei Nachfolgeromane (2010: Odyssey Two, 2061 - Odyssey Three und 3001: The Final Odyssey) waren gleichfalls populär, erreichten aber nicht den Erfolg der ersten Odyssee. Mehrere Romane und Kurzgeschichten wurden mit dem Hugo, Nebula und John W. Campbell Memorial Award for Best Science Fiction Novel ausgezeichnet. ... Mit der Idee eines sogenannten Orbital-Lifts in seinem Roman The Fountains of Paradise (1979) schrieb er erneut naturwissenschaftliche Ideengeschichte. Clarkes Werk hatte prägenden Einfluss auf das Science Fiction-Genre und er wird von vielen Nachwuchsautoren als Vorbild angeführt. Seine drei "Clarkeschen Gesetze" sind mit zu den am meisten zitierten Axiomen des Genres geworden. - Goldmanns Zukunftsromane sind eine moderne Buchreihe, in der Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten der besten internationalen Science-Fiction-Autoren erscheinen. In diesen Werken werden keine haltlosen Phantastereien vermittelt, sondern wissenschaftlich begründete Ausblicke in die Welt von morgen. Aus: wikipedia-Arthur_C._Clarke
19. Auflage. 222 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert mit Seitenfarbschnitt.
[KW: Zukunftsroman, Originalsprache, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Book is written in english, Zukunftstechnologien, Kybernetik, Außerirdische, Zukunftsromane, Menschheit, Invasion, Alien Aliens]
usa amerika science fiction Clarke, Arthur C. The Exploration of Space seltene Erstausgabe !!! aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal, Harper, New York 1952
halbleinen - OHLn. 190 S. m. Abb. Erstausgabe aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Sir Arthur Charles Clarke, Sri Lankabhimanya, (* 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England; 19. März 2008 in Colombo, Sri Lanka) war ein britischer Science-Fiction-Schriftsteller. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Science-Fiction-Szene bekannt. Clarke gilt als Visionär neuer Technologien, die er außer in Science-Fiction-Romanen und Kurzgeschichten auch in wissenschaftlichen Artikeln beschrieb. Clarke zählte zu den technischen Visionären der Science-Fiction. Seine Romane und Erzählungen stehen unter dem Zeichen technischer Errungenschaften und des Griffs nach den Sternen. Daneben steht der Gedanke einer allumfassenden bzw. übermächtigen Macht oder Intelligenz, die das Universum durchdringe und beeinflusse (z. B. in Childhood's End, 1953). Viele seiner Werke fügen sich in eine lockere Future-History, wo er bei gleichbleibenden Geschehnissen (Besiedlung der äußeren Monde) bzw. Namen bestimmter Orte im Sonnensystem (Port Lowell als Hauptstadt des kolonialisierten Mars) anknüpft. Clarke hat in den 1950er Jahren maßgeblich daran mitgestaltet, das Meer und das Maritime im futuristischen Roman zu zeigen (z. B. in Dolphin Island) und war als einer der Ersten aus schierer Liebhaberei ein Taucher. The Ghost from the Grand Banks handelt von dem Versuch, die Titanic zu heben. Der Begriff der Aquakultur, der systematischen "Befarmung" der Weltmeere, ist auf sein Werk zurückzuführen. Clarkes bekanntestes Werk ist wohl 2001: Odyssee im Weltraum. Der Roman entstand in Anlehnung an das gemeinsam mit Stanley Kubrick erarbeitete Drehbuch für den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1968, der wiederum auf Clarkes Kurzgeschichte The Sentinel von 1948 basiert. Die drei Nachfolgeromane (2010: Odyssey Two, 2061 - Odyssey Three und 3001: The Final Odyssey) waren ebenfalls, aber nicht ganz so erfolgreich wie das ursprüngliche Werk. Die Kurzgeschichte Technical Error, die 1950 unter dem Titel The Reversed Man in der Zeitschrift Thrilling Wonder Stories erschien, verschmilzt Faszinosa der Physik und der Biologie. Man hat zum ersten Mal ein Kraftwerk errichtet, das mit der Supraleitfähigkeit gewisser Materialien arbeitet; der Arbeiter Richard Nelson wird im Generator der Anlage bei einem Kurzschluss seitlich verdreht. Er trägt den Ehering plötzlich links statt rechts und sieht alles spiegelverkehrt; sogar ein paar Münzen und ein kleines technisches Notizbuch in einer seiner Taschen sind seitlich herumgedreht. Nelson beginnt dahinzusiechen, weil sein Körper bestimmte Substanzen aufgrund ihres räumlichen Baues nicht mehr verarbeiten kann. Der Chemiker Prof. Vandenburg entwickelt in aller Eile spiegelverkehrte Gegenstücke möglichst vieler der für Nelson lebenswichtigen Substanzen. Ralph Hughes, der leitende theoretische Physiker des Kraftwerks, führt den Vorfall darauf zurück, dass Nelson in irgendeiner Weise durch eine vierte räumliche Dimension hindurchgewandert sei, und wimmelt Einwände des wissenschaftlich interessierten Geschäftsführers McPherson ab, der bei einer Konferenz des Kraftwerksvorstandes nachhakt, Einstein habe doch die Zeit als die vierte Dimension erkannt. Der Vorstand bewegt Nelson dazu, an einem Versuch mitzuwirken, ihn bei einem nachgestellten weiteren Kurzschluss zurückzuverdrehen: es würde fünftausend Pfund am Tag kosten, ihn zu ernähren, und keiner weiß, ob man ihm überhaupt wirklich alle Substanzen liefern könnte, die er braucht. Nelson verschwindet in dem zweiten Kurzschluss zunächst spurlos. Hughes kommt erst in den grauen Stunden des nächsten Morgens auf den entscheidenden Gedanken, als seine Kollegen schon daran sind, den Generator für die zu erwartende morgendliche Verbrauchsspitze dort wieder in Betrieb zu nehmen, wo Nelson verschwunden ist. Nelsons Assistent hat ihn nämlich, als Nelson verdreht wurde, darauf aufmerksam gemacht, bei einem Blick in den Generator dort gar niemanden gesehen zu haben. Hughes erschließt, dass Nelson schon bei dem ersten Kurzschluss für ein paar Sekunden verschwunden sein müsse, schafft es nicht mehr, beim Kraftwerk wegen einer denkbaren plötzlichen Materialisation Nelsons mitten im Generator zu intervenieren, und erlebt statt dessen aus der Ferne mit, wie es beim Kraftwerk unvermittelt zu einem gigantischen Zerbersten kommt.[3] Mehrere Romane und Kurzgeschichten Clarkes wurden mit dem Hugo Award, dem Nebula Award, dem Locus Award und dem John W. Campbell Memorial Award for Best Science Fiction Novel ausgezeichnet. * Campbell, Locus, Hugo und Nebula: Rendezvous with Rama (dt. Rendezvous mit 31/439) * Hugo und Nebula: The Fountains of Paradise (dt. Fahrstuhl zu den Sternen) * Nebula: A Meeting with Medusa (dt. verschiedene Titel: "Titanenkampf", "Medusa", "Begegnung mit Medusa", "Ein Treffen mit Medusa") * Hugo: The Star (dt. "Der Stern"), The Nine Billion Names of God (dt. "Die neun Milliarden Namen Gottes", auch "Alle Namen Gottes"), 1986 erhielt Clarke den Damon Knight Memorial Grand Master Award, und 1997 wurde er in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen. Mit der Idee eines sogenannten Orbital-Lifts in seinem Roman The Fountains of Paradise (1979) schrieb Clarke erneut naturwissenschaftliche Ideengeschichte. Clarkes Werk hatte prägenden Einfluss auf das Genre der Science Fiction. Viele Neuere führen ihn als ein Vorbild an. Seine drei "Clarkeschen Gesetze" zählen heute zu den am meisten zitierten Grundregeln der Zunft. Arthur C. Clarke wurde 1961 mit dem Kalinga-Preis für die Popularisierung der Wissenschaft ausgezeichnet.(wikipedia)




