Der Dunkle Strom 2 Band

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Nobelpreis für Literatur 1901 - 1970. Zürich, Coron, ca. 1970 - ca. 1980,
Gedichte oft zweisprachig. Der Nobelpreis wurde nicht jedes Jahr verliehen, manchmal auch geteilt, daher die Anzahl von 65 Bänden. Bd. 1: Prudhomme, Sully, Intimes Tagebuch. 1901. Bd. 2: Mommsen, Th., Römische Geschichte. 1902. Bd. 3: Björnson, B., Meisternovellen. 1903. Bd. 4: Mistral, Fr., Mireille / Meine Welt. 1904. Bd. 5: Echegaray, Jose, Dramen. 1904. Bd. 6: Sienkiewicz, H., Quo vadis. 1905. Bd. 7: Carducci, G., Gedichte. 1906. Bd. 8: Kipling, R., Die Dschungelbücher. 1907. Bd. 9: Eucken, R., Philosoph. Schriften. 1908. Bd.10: Lagerlöf, S., Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgerson, 1909. Bd.11: Heyse, Paul, Italienische Novellen. 1910. Bd.12: Maeterlinck, M., Termiten - Ameisen. 1911. Bd.13: Hauptmann, Gerh., Große Erzählungen. 1912. Bd.14: Tagore, R., Gitanjali. 1913. Bd.15: Rolland, R., Meister Breugnon. 1915. Bd.16: Heidenstam, Karl der Zwölfte... 1916. Bd.17: Gjellerup, K., Seit ich zuerst sie sah. 1917. Bd.18: Pontoppidan, H., Der Teufel am Herd. 1917. Bd.19: Spitteler, C., Prometheus - Imago. 1919. Bd.20: Hamsun, K., Segen der Erde. 1920. Bd.21: France, A., Die Schuld des Prof. Bonnard. 1921. Bd.22: Benavente, J., Der tugendhafte Glücksritter. 1922. Bd.23: Yeats, Ausgewählte Werke. 1923. Bd.24: Reymont, L.-St., Die Bauern. 1924. Bd.25: Shaw, G.B., Pygmalion / Heilige Johanna. 1925. Bd.26: Deledda, G., Schilf im Wind. 1926. Bd.27: Bergson, H., Schöpferische Entwicklung. 1927. Bd.28: Undset, S., Frühling. 1928. Bd.29: Mann, Th., Buddenbrooks. 1929. Bd.30: Lewis, S., Babbitt. 1930. Bd.31: Karlfeldt, E.A., Gedichte. 1931. Bd.32: Galsworthy, J., Der Patrizier. 1932. Bd.33: Bunin, I., Dunkle Alleen. 1933. Bd.34: Pirandello, L., Mattia Pascal. 1934. Bd.35: O'Neill, E., Meisterdramen. 1936. Bd.36: du Gard, R.M., Jean Barois. 1937. Bd.37: Buck, P.S., Die Frauen des Hauses Wu. 1938. Bd.38: Sillanpää, F.-E., Sterben und Auferstehen. 1939. Bd.39: Jensen, J.V., Himmerlandsgeschichten. 1944. Bd.40: Mistral, G., Gedichte. 1945. Bd. 41: Hesse, H., Demian. 1946. Bd.42: Gide, A., Die Falschmünzer. 1947. Bd.43: Eliot, Th.S., Mord im Dom. 1948. Bd.44: Faulkner, W., Wilde Palmen / Der Strom. 1949. Bd.45: Russell, B., Lob des Müßiggangs. 1950. Bd.46: Lagerkvist, P.F., Barabbas. 1951. Bd.47: Mauriac, Fr., Die Einöde der Liebe. 1952. Bd.48: Churchill, W.S., Meine frühen Jahre. 1953. Bd.49: Hemingway, E., Wem die Stunde schlägt. 1954. Bd.50: Laxness, H., Atomstation. 1955. Bd.51: Jimenez, Juan R., Platero und ich. 1956. Bd.52: Camus, A., Die Pest. 1957. Bd.53: Pasternak,B., Doktor Schiwago. 1958. Bd.54: Quasimodo, S., Ges. Gedichte. 1959. Bd.55: Perse,S.-J., Seemarken. 1960. Bd.56: Andric, I., Wesire und Konsuln. 1961. Bd.57: Steinbeck,J., Früchte des Zorns. 1962. Bd.58: Seferis, G., Gedichte. 1963. Bd.59: Scholochow, M.A., Ernte am Don. 1965. Bd.60: Agnon, S.J., Nur wie ein Gast zur Nacht. 1966. Bd.61: Asturias, M.A., Der grüne Papst. 1967. Bd.62: Sachs, Nelly, Gedichte. 1966. Bd.63: Kawabata, Y., Ausgew. Werke. 1968. Bd.64: Beckett, S., Warten auf Godot. 1969. Bd.65: Solschenizyn, A.I., Ein Tag im Leben. 1970.

65 Bände, 1 Beibuch, 22 x 16 cm, je Band von 400 bis über 600 Seiten, z.T. illustriert, weißer Seideneinband mit klarer Schutzhülle, Kopffarbschnitt, Einbände z.T. leicht angeschmutzt, sonst sehr guter Zustand.

[SW: Literatur Weltliteratur, Nobelpreis]

Details

Felden, Emil: Im Strom von Zeit und Ewigkeit. Ein Buch der Andacht für freie Menschen, Oldenburg & Co 5. Auflage ca. 1925 Berlin
143S. 8°

Halbleinen Sehr seltener Band in hervorragendem Zustand. Einband sehr frisch und praktisch ohne Gebrauchsspuren, blauer Kopffarbschnitt. Die Seiten sind etwas altersbraun aber ebenfalls in sehr gutem Zustand. Emil Felden (* 7. Mai 1874 in Montigny-les-Metz, 4. Dezember 1959 in Bremen) war ein deutscher evangelischer Theologe, sozialistischer und pazifistischer Politiker und Schriftsteller. Er wurde in Lothringen als Sohn eines Küfers und Gendarmen geboren. 1907 wurde er Pastor an St. Martin zu Bremen. Felden setzt sich für die Rechte der Frauen und für die Trennung von Kirche und Staat ein. Er kämpft nach dem Ersten Weltkrieg gegen den Antisemitismus, tritt 1919 in die SPD ein, wird Mitglied der Bremer Bürgerschaft (1921-1922) und Reichstagsabgeordneter (1923-1924). Er findet in der Arbeiterschaft Zustimmung, bei den Parteifunktionären eher Misstrauen. 1927 würdigt er Friedrich Ebert in dem Roman Eines Menschen Weg. Albert Schweitzer würdigt seinen ehemaligen Kommiltonen: "Sein Idealismus machte ihn zum Kämpfer". Aus dem Vorwort zur 1. und 2. Auflage Es gibt viele Andachtsbücher. Sie sind aber alle für solche Menschen bestimmt, die ganz in den alten Glaubensanschauungen leben oder auch für solche, die es versucht haben, moderne Gedanken in die Glaubensvorstellungen der Väter hineinzulegen. Aber kein Andachtsbuch gibt es bis jetzt für Menschen, die ganz und gar auf dem Boden einer wissenschaftlichen, also einheitlichen Weltanschauung stehen. Und doch sind es gerade diese Suchenden, Strebenden, diese mit dem Erreichten nie Zufriedenen, diese sehnsuchtsvollen Kinder einer unruhvollen Zeit des Neuwerdens, die eines Buches bedürfen, das in stillen Stunden der Selbstbesinnung die Herzen über die Sorgen und Nöte des täglichen Lebens und über seine Kleinlichkeit emporhebt, das sie mitten im Endlichen einen Hauch des Unendlichen verspüren, mitten im Zeitlichen Wege des Ewigen sehen läßt. Ein solches Buch will das Vorliegende sein. Es will versuchen, dem freien Menschen unserer Tage etwas zu geben. Und wenn der Verfasser auch selbst sehr bescheiden von diesem Versuche denkt und sich seiner Mängel wohl bewußt ist, so haben ihm doch schon viele Menschen versichert, daß diese "Andachten", die zum größten Teile in der alten Martinikirche in Bremen vorgetragen worden sind, ihnen Erhebung der Seele gebracht haben. Möchte der Kreis derer ein großer werden, denen sie in dieser oder jener Lage des Lebens einen kleinen Lichtstrahl geben können, der das Dunkel ihnen erhellt oder das ihnen strahlende Licht verstärkt.- Die Inhaltsangabe des Buches zeigt schon, wie das gemeint ist. Die Festtage des Jahres sind ebenso berücksichtigt, wie die Feierstunden des Menschenlebens. Es wird manchen angenehm sein, für feierliche Angelegenheiten ein Wort zur Verfügung zu haben, das dazu verhelfen kann, der schnell entrinnenden Stunde einen dauerenden Gehalt zu verleihen. Auch andere Lagen des Lebens gehen nicht leer aus, heitere und dunkle Stunden sind berücksichtigt worden.

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