Des Kindes Freiheit und Freude
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Dube, Juliane: Analytische Betrachtung der familiären Strukturen in Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf" GRIN VERLAG, Januar 2011, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 364078846X
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Lit.wiss., einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee zur vorliegenden Arbeit entstand im Rahmen des Literaturseminars zum Thema Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur an der Universität Duisburg-Essen. Neben den Werken über Winnie Pu, Biene Maja und Heidi wurde ebenso der Best- und Longseller Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren besprochen. Auch nach fast 60 Jahren der Erstausgabe in deutscher Übersetzung, besitzen die Pippi-Geschichten für mich eine unvergleichliche Anziehung. Die Freude auf eine Einkehr in eine Welt ohne den neuzeitlichen Druck und Zwang, ohne Zukunftsängste und finanzielle Sorgen waren für mich Grund genug mich mit dem Werk von Pippi Langstrumpf erneut und intensiver auseinanderzusetzen. Die Geschichte von Pippi Langstrumpf und ihren Freunden ist eine Geschichte über grenzenlose Freiheit, Freundschaft und Mut. Es ist eine auktoriale Erzählung über eine Welt, in der es keine Erwachsenen gibt bzw. in der sie keine große Rolle spielen. Pippi als ewiges Kind und somit Gegenbild des aufklärerischen, viel zu schnell erwachsen werdenden Kindes, lebt den Traum von vielen Mädchen und Jungen. Die Darstellung einer verkehrten Welt, in der ein Mädchen übermenschliche Kräfte besitzt, niemals zur Schule geht und einen Vater hat, der Negerkönig der Taka-Tuka-Insel ist, lässt so manchen Leser, egal ob Kind oder Erwachsenen, in Tagträume versinken. Pippi ist respektlos, rebellisch, frech und geht meist unbewusst gegen die vordergründigen Ruhe- und Ordnungsparolen an. Sie negiert und verweigert sich Regeln und Normen solange sie für sich deren Sinn nicht entdecken kann. Ihre Charakterzüge sind für die meisten Erwachsenen abstoßend und unerhört. Ihr fehlt die übliche Erziehung und das gute Benehmen, weswegen sie öfter mit den Erwachsenen aneinander gerät. Obwohl sich die Erwachsenen sehr darum bemühen, Pippi zu sozialisieren, ihr Regeln und Normen beizubringen, bleibt sie doch nonkonformistisch. Lindgren appelliert mit ihren Pippi-Geschichten an den Leser sich gegen den zeitgenössisch geltenden Tugendkatalog zu wehren, der sich nur damit begnügt Anstand, Ordnung, Zeiteinteilung und andere Äußerlichkeiten zu predigen. Pippi besitzt alle Macht der Welt. Doch sie benutzt sie nicht, um nur ihre eigenen Interessen durchzusetzen, sondern kämpft zusammen mit Thomas und Annika unter der Fahne der Freundschaft und Hilfsbereitschaft gegenüber Schwächeren und Benachteiligten. Pippi Langstrumpf ist ein literarisches Beispiel dafür, dass man über Macht verfügen kann, ohne sie zu missbrauchen.
NEUBUCH! 2011. 72 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 5 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V88370
Montessori, Maria: Das kreative Kind Der absorbierende Geist, HERDER, FREIBURG, 059 ISBN: 3451162776
Die Montessori-Pädagogik ist der erste konsequente Versuch einer Er- ziehung ohne Zwang. Ihr Ziel ist der "Neue Mensch", frei von Kon- flikten zwischen Gehorsam und Widerstand, Leistung und Freude, Schule und Gesellschaft. Die Autorin weiß - und spricht es auch aus , daß dieses Ziel nicht ohne eine unblutige Revolution" der Erzie- hungssysteme zu erreichen ist, eine Revolution, die eine neue Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens eröffnet. Die Montessori- Pädagogik, obwohl schon vor Jahrzehnten entworfen, ist eine unver- fälschte antiautoritäre Erziehung", allerdings eine solche, die sich nicht auf eine Utopie, sondern auf die Erfahrungen von Montessori- Schulen in 40 Ländern der Welt stützt. Der Geist" des Kindes ist mehr als nur Bewußtsein. Er ist das Organisationsprinzip eines Lebens, das auf Freiheit angelegt ist und über die Selbstverpflichtung zur Arbeit in eine neue Solidarität führt. - Es ist kein Zufall, daß diese Frie- denspädagogin nach Indien gerufen wurde. In Indien wurde dieses Buch auch geschrieben, in dem die weltbekannte Pädagogin ihre Ge- danken zur allgemeinen und zur schulischen Erziehung zusammen- faßt. Darin sind auch die Themen verarbeitet, die in den früheren psycholo- gischen und medizinischen Werken der Autorin nicht berücksichtigt werden konnten, wie die Tiefenpsychologie, die Regression, die Kri- minalität, die Normalisierung, die Sozialität. Die lebendige Sprache und einfache Darstellung machen es möglich, eine pädagogische Grundkonzeption als Ganzes aufzunehmen, die weit über die zeltge- bundenen Problemstellungen hinaus das Grundanliegen der modernen Erziehung in einer sonst nirgends so getroffenen Weise erfaßt und eine konkrete Zukunft entwirft, die auch noch für die modernsten Reform- pläne vorbildlich und maßstäblich sein kann. Konkrete Ausführungen zur Problematik, die man heute mit dem Stichwort der Gesamtschule bezeichnet, zur Disziplin in der Schule, zur Sprachcntwicklung, zum Schreib-Lese-Unterricht, zur modernen mathematischen Didaktik, zur Arbeitserziehung, zur vorschulischen Bildung, zur menschheitlichen Gesinnung werden dem Buch eine weitreichende konkrete Wirksamkeit sichern.
NEUBUCH! 17. Aufl. 2007. X, 276 S. m. 8 Abb., 4 Faltbl. 20,5 cm 204 mm x 136 mm x 27 mm 4 farb. Falttaf., 8 Abb.; Schriften des Willmann-Instituts
[SW: Montessoripädagogik, Geistige Entwicklung, Frühkindheit]
Osho: Kinder Sei einfach du selbst, ULLSTEIN TB, August 2004 ISBN: 3548741096
Kinder besitzen natürliche Spontanität und Freiheit, Freude, Verspieltheit und Kreativität. Durch den Prozess der Erziehung werden diese wertvollen Eigenschaften meist verschüttet und unterdrückt - im Dienste des "Funktionierens" innerhalb der Gesellschaft. Osho, der große Rebell, hat immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, das innere Kind und seine Qualitäten in uns zu befreien. Dieses Buch zeigt Wege dazu auf. Es ist ein Handbuch für Eltern, Lehrer und Erzieher, das die Eltern-Kind-Beziehung durchleuchtet, Konditionierungen bewusst macht, Erziehungsprobleme klärt und auch auf Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt eingeht. Und es ist ein Handbuch für jeden, der die Heilung des inneren Kindes anstrebt - die Rückkehr in das verloren geglaubte Paradies.
NEUBUCH! 2004. 526 S. 18 cm 190 mm x 123 mm x 35 mm; Ullstein Taschenbuch Nr.74109
[SW: Spiritualität]
Ernst, Otto (eigentlich Otto Ernst Schmidt): Laßt uns unsern Kindern leben. Ein Buch für Eltern und Erzieher.
Erstausgabe W/G 51. Leipzig, Verlag L. Staackmann, 1912. 8°, 229 S., 1 Bl. Verlagsreklame, Kopfgoldschnitt und Lesebändchen, Originalleinen. Zweifarbiges Titelblatt. Stempel auf Vortitel. Aus dem Inhalt: Des Kindes Freiheit und Freude / Elternrecht in der Schule / Zur Renaissance der Pädagogik / Von der sexuellen Aufklärung / Als ich ein Junge war / Was ich von Goethe gelernt habe ... Otto Ernst, geboren am 7.10.1862 in Hamburg-Ottensen, gestorben am 15.3.1926 in Hamburg-Groß-Flottbek, Verfasser von Dramen und Erzählungen mit zeitkritischer Tendenz.




