Die Andere Bibliothek

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Estelle Doheny Collection Marez Oyens, Ferlix de and Paul Needham. Estelle Doheny Collection from The Edward Laurence Doheny Memorial Library St. John's Seminary, Camarillo, California. Sold on Behalf of The Archdiocese of Los Angeles. 7 volumes. New York, Christie, Manson & Woods International, 1987.
Der großartig aufgemachte, aufwendig illustrierte und hervorragend beschriebene Auktionskatalog zeigt die weltberühmte Sammlung Carrie Estelle Betzold Dohenys (1875-1958), die 1988 bei Christies unter den Hammer kam. Zu einem beachtlichen Teil besteht sie aus Inkunabeln. Die erste erwarb Doheny 1931. In der Sammlung finden sich aber auch zahlreiche andere Kleinodien u. a. eine Gutenberg-Bibel, Illustrationen zu Shakespeare und Werke mit traumhaften Einbänden von Morris. - Part I: Fifteenth-Century Books including the Gutenberg Bible. - Part II: Medieval and Renaissance Manusctipts. - Part III: Printed Books and Manuscripts including Western Americana. - Part IV: Printed Books and Manuscripts including early Printings, Literature and fine bindings. - Part V: Printed Books and Manuscrips including Americana, Literature and fine bindings. - Part VI: Printed Books and Manuscripts concerning William Morris and his circle. - Index and Price Lists. - Sehr gutes, sauberes Exemplar.
7 volumes. Christies et al., 1987. Ca. 1300 well illustrated pages. Quarto. Publisher's giltstamped cloth. - A good and clean set.

Ca. 1300 reich und farbig illustrierte S. Quarto. Mit 6 farbigen Frontispizes sowie zahlreichen, teils farbigen, meist ganzseitigen Abb. im Text. Originalleinen mit Goldprägung.

[KW: Auktionskatalog; Bibel; Bibliography; Bibliophilie; Bibliothek; Buchkunst; Buchwesen; Estelle Doheny; Gutenberg; Illustrationen; Incunabula; Inkunabel; USA]

Details

Christie, Agatha: Elephants Can Remember. London, Fontana / Harper Collins, 1975. ISBN: 0006139302
Guter Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Did General Ravenscroft kill Lady Ravenscroft or was she the one holding the gun? Many years later their daughter would like to know, so her godmother, Ariadne Oliver, asks Hercule Poirot to investigate. Working in tandem, Mrs. Oliver and Poirot identify and interview an ever-increasing list of witnesses (the elephants of the title). Poirot painstakingly reconstructs long-vanished relationships, and his deductions eventually lead him to one final witness. Even the great Christie recycled concepts from time to time; this mystery is one of several "remembered death" titles, characterized by long, descriptive conversations that can be tedious. In this case the contrast between Poirot's severe, analytical style and that of the charming but erratic Mrs. Oliver adds life to what would otherwise be a rather dull tale. John Moffatt delivers the competent if unexciting reading one expects from this producer. Christie at her worst (which this is not) is still better than most mystery writers. - Dame Agatha Christie, (* 15. September 1890 in Torquay, Grafschaft Devon als Agatha Mary Clarissa Miller; 12. Januar 1976 in Wallingford) war eine britische Schriftstellerin. Bekannt wurde sie durch eine große Anzahl von Kriminalromanen und Kurzgeschichten, die auch mehrfach mit großem Erfolg verfilmt wurden. Ihre berühmtesten Schöpfungen sind der belgische Detektiv Hercule Poirot und die altjüngferliche Miss Marple. Daneben gibt es andere Figuren wie Tommy und Tuppence Beresford oder Inspektor Battle. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterstützte sie eigenhändig und mit Begeisterung für die Sache ihren zweiten Ehemann, den Archäologen Max Mallowan, auf seinen Ausgrabungen im Nordirak und in Syrien, insbesondere bei der Restaurierung prähistorischer Keramiken und der Fotodokumentation der Funde. Sie trug maßgeblich zur Finanzierung dieser Expeditionen bei. Leben: Christie kam 1890 im britischen Torquay (Grafschaft Devon) als das jüngste Kind des Amerikaners Frederick Alvah Miller und dessen englischer Ehefrau Clarissa Margaret Boehmer zur Welt. Sie hatte eine Schwester, Margaret Frary Miller (1879-1950), genannt 'Madge' und einen Bruder, Louis Montant Miller (1880-1929), genannt 'Monty'. Ihr Vater bezog Einkommen aus Geschäften in Übersee, über die nichts Näheres bekannt ist, welche der Familie aber ein Leben in Wohlstand ermöglichten. Er starb bereits 1901, Agatha war damals 11 Jahre alt. Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield in Torquay auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des Ersten Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester (Voluntary Aid Detachment) beim Britischen Roten Kreuz im örtlichen Krankenhaus, später in einer Apotheke. In dieser Zeit sammelte sie viele Erfahrungen mit Giften, die später in ihren Werken eine Rolle spielten. 1914 heiratete sie Oberst Archibald Christie, einen Flieger der königlichen Luftwaffe. Mit ihm hatte sie eine Tochter, Rosalind Margaret Clarissa Christie, die am 5. August 1919 geboren wurde. 1920 erschien ihr erster Krimi: Das fehlende Glied in der Kette (engl.: The Mysterious Affair at Styles) mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot zunächst in den USA, dann in England. Schlagartig berühmt wurde Christie jedoch erst mit dem 1926 veröffentlichten Werk Alibi (engl.: The Murder of Roger Ackroyd). Christie verwendete in diesem Roman absichtlich sämtliche Klischees, die man in einem Kriminalroman erwartete (von den stereotypischen Verdächtigen bis hin zur Bibliothek als Schauplatz des Verbrechens), um die Leser in Sicherheit zu wiegen und diese mit einer niemals zuvor verwendeten Lösung zu schockieren. Inzwischen wird der Roman als eines ihrer besten Bücher angesehen. In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die Zwanziger Jahre eher unglücklich: Ihr Mann ließ sie berufsbedingt häufig allein, 1926 starb ihre Mutter - ein Ereignis, das sie stark mitnahm, außerdem musste Ashfield geräumt werden. Ohnehin erschöpft von dieser Situation, gestand ihr Mann ihr die Affäre mit einer Golfpartnerin. Christie brach vollkommen zusammen, verließ das Haus, und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später in einem Hotel in Harrogate aufgefunden - mit einem fast kompletten Gedächtnisschwund bezüglich dieser zehn Tage. 1928 wurde die Ehe geschieden. Die Geschichte um das Verschwinden von Agatha Christie wurde 1979 von Regisseur Michael Apted filmisch umgesetzt in Das Geheimnis der Agatha Christie (engl. Titel: Agatha) mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle. Um sich von den Strapazen der vergangenen Jahre zu erholen, entschied sie sich relativ spontan im Herbst dieses Jahres 1928 zu einer ausgedehnten Reise in den Nahen Osten und reiste mit dem Orient-Express nach Bagdad. Diese Spontanentscheidung (eigentlich hatte sie die Westindischen Inseln als Reiseziel gedacht) sollte das Leben Agatha Christies maßgeblich verändern und großen Einfluss auf ihr schriftstellerisches Werk ausüben. Es war allerdings nicht ihre erste Begegnung mit dem Nahen Osten, denn bereits als junge Frau war sie mit ihrer Mutter in Kairo gewesen. Von Bagdad aus reiste sie weiter nach Ur, wo der Archäologe Leonard Woolley mit Ausgrabungen beschäftigt war, die seinerzeit in England starkes Aufsehen erregten. Er und seine Frau Katharine empfingen die Berühmtheit Agatha Christie hocherfreut; sie blieb längere Zeit beim Grabungsteam und freundete sich mit den Woolleys an, was sie allerdings nicht daran hinderte, sie später in ihrem Roman Mord in Mesopotamien zu recht unerfreulichen Hauptfiguren zu verarbeiten. Als sie nach London zurückkehrte, tat sie dies mit einer Einladung Katherines im Gepäck, im Frühjahr 1930 zurückzukehren. Bei diesem zweiten Aufenthalt in Ur lernte sie den 14 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan kennen, der als Grabungsassistent bei Woolley arbeitete (allerdings bei ihrem ersten Besuch wegen einer Blinddarmentzündung abwesend war). Mallowan war von den Woolleys "abkommandiert" worden, Agatha die Ausgrabungen und die Gegend zu zeigen. Bei dieser Gelegenheit verliebten sich die beiden. Agatha Christie musste sehr bald (noch im Frühjahr 1930) wegen einer Erkrankung ihrer Tochter nach England zurückkehren, Max Mallowan begleitete sie auf dieser Rückfahrt bereits. Zögerlich nahm Agatha schließlich einen Heiratsantrag des so viel jüngeren Max an, am 11. September 1930 heirateten die beiden in Edinburgh. 1930 tauchte mit dem Roman Mord im Pfarrhaus (engl.: The Murder at the Vicarage) eine neue Detektiv-Figur auf: die altjüngferliche Miss Marple. In den darauffolgenden Jahren schrieb Agatha Christie zahlreiche Romane. Viele davon entstanden während der archäologischen Expeditionen mit ihrem Mann. Ihre Erlebnisse auf einer der Expeditionen, die sie nach Syrien führte, schildert sie in Erinnerung an glückliche Tage (engl.: Come, tell me how you live). Vorhang (engl.: Curtain), Hercule Poirots letzten Fall, und Ruhe unsanft (engl.: Sleeping murder) mit Miss Marple schrieb sie schon 1940. Beide Romane wurden aber erst kurz vor bzw. nach ihrem Tod veröffentlicht, da Agatha Christie beide als stille Reserve für unerwartete Fälle zurückbehalten wollte. Außerdem ist Vorhang in der Tat Poirots letzter Fall, denn seine Schöpferin war seiner so überdrüssig, dass sie ihn sterben ließ. Da Poirot aber ihre Haupteinnahmequelle war, war es nötig, dass er bis zum Erscheinen von Vorhang noch einige Fälle löste. Agatha Christies Tochter Rosalind heiratete zu Beginn des Zweiten Weltkriegs Hubert Prichard und brachte am 21. September 1943 den Sohn Mathew Prichard zur Welt. Ihr Mann fiel im Krieg, und sie ging 1949 ...

Erste Auflage dieser Ausgabe. 160 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[KW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Book is written in english, Englische Geschichte, Englische Originalausgabe, English Books, Englischunterricht Anglistik, Englische Sprache / Unterricht, Länder, Gebiete, Völker // England, Krimis, Kriminalliteratur, Krimi, Filmklassiker, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Kriminalroman, Kriminalromane, Kriminalfälle, Kriminalfilme, Kriminalerzählungen, Kriminalbeamter, Whodunnit, Privatdetektive]

Details

Francis, Frank (edited and introduced by): Treasures of the British Museum with 439 illustrations, 64 in colour. Thames and Hudson Erste Aufl. 1971 London ISBN: 0500201196
360S. 8°

Taschenbuch Einband dezent berieben, einige Seiten leicht fleckig, Schnitte nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Das British Museum (BM) (deutsch Britisches Museum) in London ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Es entstand, als 1753 der Arzt und Wissenschaftler Sir Hans Sloane seine sehr umfangreiche Literatur- und Kunstsammlung dem Staat übereignete. Das Parlament beschloss, diese Sammlung unter dem Namen British Museum zu erhalten und zu pflegen. Das Museum wurde im Montagu House, einem Herrenhaus im ehemaligen Londoner Stadtteil Bloomsbury, eingerichtet, und öffnete seine Pforten am 15. Januar 1759. Bedingt durch die stetig wachsende Sammlung und steigende Besucherzahlen wurde 1824 der Umzug in ein größeres, neu zu errichtendes Gebäude beschlossen. 1850 war der Umzug abgeschlossen, und die Gebäude hatten im Wesentlichen ihre heutige Gestalt. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Teile der Sammlung aus Platzgründen in andere Gebäude verlegt. Das Museumsgebäude, das 1848 fertig gestellt wurde, hat einen quadratischen Grundriss und wurde von Robert Smirke konzipiert. Die Planung des Innenhofes des Museums (Great Court), der den Lesesaal der ehemaligen British Library umgibt, erfolgte durch den Architekten Sir Norman Foster. Das Dach des Innenhofes ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, die aus 1656 Paar Glasplatten besteht und im Jahre 2000 vom österreichischen Stahlbauunternehmen Waagner-Biro fertiggestellt wurde. Der Innenhof ist mit 7.100 Quadratmetern Hoffläche der größte überdachte, öffentliche Platz in Europa. Das Museum beherbergt heute etwa sieben Millionen Objekte, die die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von ihrem Anfang bis zum heutigen Tag dokumentieren. Berühmt ist es unter anderem für seine Sammlung ägyptischer Mumien, den Stein von Rosetta und die Elgin Marbles. Wie in jedem Museum befindet sich der größte Teil der Sammlung nicht in den Ausstellungsräumen, sondern wird in Magazinen unter dem Museum aufbewahrt. Die Bibliothek des Museums umfasst derzeit etwa 350.000 Bände und ist ein Teil der British Library. Ein etwa 25.000 Bände umfassender Bestand an Nachschlagewerken zu allen Wissensgebieten ist in dem 1857 eröffneten Lesesaal aufgestellt, der mit seiner Kuppel zu den bekanntesten der Welt zählt. Die Sammlungen des Museums umfassen einen Zeitraum von zwei Millionen Jahren und sind in rund 94 Einzelsammlungen gegliedert.

[KW: Ausstellungskataloge | Britisches Museum]

Details

Auden, W.H.: About The House. London, Faber & Faber, 1966.
Very Good. Sehr guter Zustand. Aus der Bibliothek der Gräfin Ledebur. - Wystan Hugh Auden (* 21. Februar 1907 in York; 29. September 1973 in Wien) war ein englischer und seit 1946 ein amerikanischer Schriftsteller. Leben: W. H. Auden war der Sohn eines Arztes. Am bekanntesten wurde Auden als Lyriker - einige Gedichte schrieb er schon mit dreizehn Jahren. Daneben verfasste er aber auch eine Vielzahl an Kritiken und Essays sowie, zusammen mit seinem Freund Christopher Isherwood, den er mit achtzehn Jahren kennenlernte, einige Dramen (zwei von Benjamin Britten vertont). Für sein Hauptwerk, den Versdialog Zeitalter der Angst (1947), erhielt er 1948 den Pulitzer-Preis. Für Benjamin Britten, der wie Auden die Gresham's School in Norfolk besucht hatte - auch wenn die beiden sich erst später in London kennenlernen sollten -, verfasste er auch den Text für Our Hunting Fathers. Zusammen mit seinem zweiten Lebensgefährten Chester Kallman (* 7. Januar 1921; 18. Januar 1975) schrieb er Libretti für Igor Strawinsky (The Rake's Progress, deutsch Der Wüstling), für Hans Werner Henze (Die Bassariden und Elegie für junge Liebende) und für Nicholas Nabokov (Love's Labours Lost). Leonard Bernstein benutzte seine Dichtung The Age of Anxiety als geistige Grundlage für seine namensgleiche Sinfonie, ohne den Text direkt einzusetzen. Die Rockmusik kennt hauptsächlich die zwei Interpretationen des Roman Wall Blues, für die der schottische Rockmusiker Alex Harvey verantwortlich zeichnete. Direkt oder indirekt beeinflusste er bedeutende Komponisten seiner Zeit. Sein Werk zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen sprachlichen Umfang aus. Es reicht von streng traditionellen Formen wie der Villanelle bis zu gänzlich unstrukturierten Versen. Der Schriftsteller beschäftigte sich mit den politischen Umbrüchen seiner Zeit und verlieh diesen u.a. auch in den Gedichten Spanien (über den Spanischen Bürgerkrieg) und 1. September 1939 (Beginn des Zweiten Weltkriegs) Ausdruck. Andere bedeutende Werke sind seine Weihnachtsoratorien (For the Time Being, Musee des Beaux-Arts) und Dichtungen zum Tod von William Butler Yeats und Sigmund Freud. Seine Dichtungen werden auch oft in Filmen zitiert, beispielsweise das Trauergedicht Funeral Blues in Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1993) oder ein Sonett an zentraler Stelle in Gruppo di famiglia in un interno (1974) von Luchino Visconti, oder Letters from Iceland in An ihrer Seite (2006). 1929 lebte er nach seinem Studium für neun Monate mit Christopher Isherwood im damals freizügigen Berlin. Er bereiste in dieser Zeit Kassel und Marburg (Lahn). Er reiste nach Island, worüber er ein Reisebuch publizierte (mit Louis MacNeice), kämpfte auf Regierungsseite (Republik) im spanischen Bürgerkrieg und veröffentlichte über den Chinesisch-Japanischen Krieg (zusammen mit Isherwood). 1935 heiratete Auden die deutsche Schriftstellerin Erika Mann, die Tochter des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, um der aus dem nationalsozialistischen Deutschland ausgebürgerten Schriftstellerin zu einem englischen Reisepass zu verhelfen. Im Jahr 1939 verlegte er seinen Wohnsitz nach New York in die USA, wo er als Dozent arbeitete, und nahm 1946 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Von 1948 bis 1972 verbrachte er die Winter in den USA, die Sommer in Europa. Erst in seinem letzten Lebensjahr kehrte er in sein Mutterland zurück und ließ sich in Oxford nieder. Nachdem er sich zunächst, beeinflusst durch Karl Marx und Sigmund Freud, als Mittelpunkt der in seinen frühen Oxforder Jahren gegründeten Pylon Poets (Mitglieder u.a. Cecil Day-Lewis (1904-1972) und Stephen Spender (1909-1995)) mit den Folgen der Industrialisierung für den Menschen beschäftigt hatte, wandte er sich später dem Christentum zu. Diese Wende spiegelt sich in Audens bekanntester Dichtung, dem Versepos Age of Anxiety (1947; dt. Zeitalter der Angst). Viele seiner Gedichte verwarf er oder dichtete sie um. In den Jahren 1956 bis 1960 war Auden Professor of Poetry in Oxford. Von 1957 bis 1973 lebte Auden in den Sommermonaten meistens in Kirchstetten (Niederösterreich), wo er auch begraben wurde. In seinem Haus wurde 1995 eine Wystan-Hugh-Auden-Gedenkstätte eingerichtet. Auden verfasste über 400 Gedichte und 400 Essays, ferner Theaterstücke und Opernlibretti. Aus wikipedia-W._H._Auden Aus der Bibliothek der Gräfin Ledebur.

2. Auflage. First Edition 2nd Impression. 94 Seiten. 22 cm. This is a Very Good Copy of this Book in Publisher's blue cloth with gilt title lettering to spine, in a Very Good Dust-Jacket. Blaues Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln und Kopffarbschnitt.

[KW: Poetry, Literaturtheorie, Amerikanischer Literatur der 50-er Jahre, Lyrik, Poesie, Germanistik, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Amerikanischer Literatur der fünfziger Jahre, Anglistik, Amerikanische Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Amerikanistik, Zeitgeschichte,]

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