Die Heilige Johanna
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Shaw, George B. Die heilige Johanna Dramatische Chronik in sechs Szenen und einem Epilog. Mit der Vorrede, SUHRKAMP, Februar 2012 ISBN: 3518012959
"In Shaws berühmtestem Stück, Die heilige Johannas halten sich dramaturgische Brillanz, Weisheit und Leichtigkeit genau die Waage. Shaw rührt nicht am Geheimnis der Heiligkeit Johannas. Er gibt sich nicht Mühe, sie zu widerlegen, noch sie zu bestätigen. In Szenen von einprägsamer Bildhaftigkeit stellt er das Mädchen als Protestantin dar. Das Stück besitzt Gefühl, Weisheit, Gerechtigkeitsliebe. Es ist kein großes Drama, keine Tragödie äußersten Stils, denn auf das fiat tragoedia, pereat mundus, also auf den sprengenden Riesenanspruch der alles in Frage stellenden Tragödie läßt sich Shaw nicht ein. Gleichwohl wurde Die heilige Johanna ein Welterfolg." Joachim Kaiser
NEUBUCH! 1971. 221 S. 18,5 cm; Bibliothek Suhrkamp Bd.295
[SW: Jeanne d'Arc]
Brecht, Bertolt u.a. Büchersammlung Spectaculum. 4 Titel. 1.) Spectaculum I. Sieben moderne Theaterstücke. Bertolt Brecht/Max Frisch/T.S.Eliot/Bernard Shaw, Auflage 1962, 493 Seiten, Leinen-Einband mit (lädiertem, aber transparent repariertem) O. Schutzumschlag, Buch sehr gut erhalten ( Enthalten sind: Der gute Mensch von Sezuan. Leben des Galilei. Mord im Dom. Die Cocktail Party. Nun singen sie wieder. Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie. Die heilige Johanna). 2.) Spectaculum II Sechs moderne Theaterstücke. Beckett/Brecht/Dürrenmatt/Frisch/Jahnn/Majakowski, Auflage 1962, Leinen-Einband mit (leicht lädiertem) O. Schutzumschlag, Buch sehr gut erhalten (Enthalten sind: Endspiel. Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Der Besuch der alten Dame. Biedermann und die Brandstifter. Thomas Chatterton. Die Wanze). 3.) Spectaculum III: Sieben moderne Theaterstücke. Audiberti, Beckett, Brecht, Eliot, Lorca, MacLeish, O'Neill, Auflage 1960, 365 Seiten, Leinen-Einband (ohne O. Schutzumschlag), Buch sehr gut erhalten ( Enthalten sind: Quoat-Quoat. Das letzte Band. Schweyk im zweiten Weltkrieg. Ein verdienter Staatsmann. Yerma. Spiel um Job. Hughie). 4.) Spectaculum VIII - sechs moderne Theaterstücke. Brecht/Genet/Hacks/Horvath/Pinter/Walser, Auflage 1965, Leinen-Einband mit (minimal bestossem) O. Schutzumschlag, Buch sehr gut erhalten. Enthalten sind: Earbeitung von Shakespeare's Coriolan. Die Neger. Volksbuch vom Herzog Ernst. Kasimir u. Karoline. Der Hausmeister. Der schwarze Schwan) Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main
Bernard Shaw: Dramatische Werke, Berlin Aufbau 1956
Bd. I: H. Mayer "Der Dramatiker B Shaw", Die Häuser des Herrn Sartorius, Frau Warrens Gewerbe, Helden, Candida, Der Mann des Schicksals, Androklus und der Löwe; Bd. II: Cäsar und Cleopatra, Major Barbara, Der Arzt am Scheideweg, Die Heilige Johanna; Bd. III: Pygmalion, Haus Herzenstod, Der Kaiser von Amerika, Der gute König Karl, Die Millionärin; Bad. IV: Vorrede zu den Unerquicklichen Stücken, Vorr. zu den Erquicklichen Stücken, Vorr. zu fden Stücken für Puritaner, Anmerkungen zu Cäsar und Cleopatra, Erste Hilfeleistung für Kritiker (Major Barbara), Vorrede über Ärzte (Der Arzt am Scheideweg), Vorr. zu Die Heilige Johanna, Vorr. für Politiker (John Bulls andere Insel), Vorr. zu Haus Herzenstod und Vorr. zu Pygmalion
Eine Auswahl in vier Bänden, Lizenzausg. des Artemis-Verl. Zürich, autorisierte Übersetzung von Siegfried Trebitsch, Bd. I (mit Frontispiz und einer Einleitung von Hans Mayer) 470 S., Bd. II 503 S., Bd. III 487 S., Bd. IV 425 S., Orig.-Ln. (Einbände und Kopfschnitt etwas angeschmutzt, innen ohne Beanstandg.)
[SW: Dramatik, Werkausgaben]
Brecht, Bertolt: Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Nachwort von Käthe Rülicke-Weiler. - (=Reclams Universal-Bibliothek, Band 281). Leipzig: Ph. Reclam jun. Verlag, 1962.
Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Mit Besitzerstempel auf dem Vorsatz. - "Das Leben des Galilei wird vermutlich neben der Heiligen Johanna der Schlachthöfe und dem Kaukasischen Kreidekreis und einigen Stücken Lyrik Brechts größten Anspruch auf Unsterblichkeit begründen." W. E. Süskind. - Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise "dialektische Theater" begründet und umgesetzt. ... Rezeption: Diverse Stücke von Brecht wurden bereits zur Zeit der Weimarer Republik abgelehnt, wie etwa Die heilige Johanna der Schlachthöfe, der Film Kuhle Wampe trotz regen Zuschauerinteresses von der Zensur verboten. Brechts eindeutige politische Positionierung überlagerte die Bewertung seines künstlerischen Schaffens, und dies auch über seinen Tod hinaus. Während er bei den Nationalsozialisten schon 1923[51] auf eine schwarze Liste kam, wurde er in der DDR als bürgerlicher Intellektueller, der den Weg zum Kommunisten gefunden habe, kanonisiert. Dabei ordnete sich Brecht keinesfalls den offiziellen Kunst- und Kultur-Leitlinien der SED unter; in den Auseinandersetzungen mit den Funktionären suchte er allerdings auch immer nach Kompromissen. Friedrich Torberg setzte zusammen mit Hans Weigel in Österreich einen Boykott gegen die Aufführung der Werke von Bertolt Brecht an den Wiener Bühnen durch, der bis 1963 anhielt (Wiener Brecht-Boykott). In der Bundesrepublik Deutschland hingegen versuchte man lange Zeit das linkspolitische Engagement Brechts auszublenden und konnte so seine Stücke, überwiegend die aus dem Exil, weitgehend unaufgeregt nach zeitlosen Fragestellungen durchforsten. Brechts Äußerungen zu aktuellen politischen Ereignissen führten zu mehreren Boykotts seiner Stücke in der Bundesrepublik. Erst in den 1980er Jahren begann die Forschung das Avantgardistische in Brechts Schaffen, seinen Opern und Lehrstücken aber auch in seinen theoretischen Schriften, herauszuarbeiten. Nach der Deutschen Wiedervereinigung etablierte sich auch ein eher sachbezogener Umgang mit seinem OEuvre. Im Zuge der Umbrüche der 1960er Jahre wurde Brecht auch von unorthodoxen Linken kritisiert: Günter Grass wirft in seinem Stück Die Plebejer proben den Aufstand Brecht, der als "der Chef" in dem Stück unschwer zu erkennen ist, vor, am Gelingen der Revolte der Plebejer auf der Bühne mehr interessiert gewesen zu sein als am realen Aufstand der Arbeiter am 17. Juni. Zugleich zeigt das Stück die Manipulierbarkeit der Massen auf (bei Grass: durch Brecht selbst, der entgegen seiner offiziellen Programmatik ständig mit Suggestionen arbeite, die Menschen also nicht zum Selbstdenken in der Tradition der Aufklärung bringe). Friedrich Dürrenmatt kritisiert Brechts Dramaturgie mit den Worten: "Brecht denkt unerbittlich, weil er an vieles unerbittlich nicht denkt."[52][53] ... Aus wikipedia-orgBertolt_Brecht
Erste Auflage dieser Ausgabe. 130 Seiten. 17 x 10 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Literaturtheorie, Theatertexte, Theaterwissenschaft, Theaterwissenschaften, Theatergeschichte, Literaturwissenschaft, Theaterstücke, Dramatiker, Theatertheorie, Dramaturgie, Dramentheorie, Dramatik, Geschichte, Schauspiel, Schauspieler, Theater,]




