Die Kinder von 1924
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UMFANGREICHES KONVOLUT SPRACHHEILKUNDE: 1) Das Blinden-, Idioten- und Taubstummen-Bildungswesen in zwanglosen Ausgaben. Hrsg. Merle, Sengelmann, Söder. Erster Band (alles?). Norden, Soltau 1887. 376 S. 2) Nadoleczny: Sprachstörungen. Sonderdruck 3) Liebmann, Alb.: Die Sprachstörungen geistig zurückgebliebener Kinder. Sonderdruck. 4) Elders, Anton: Heilung des Stotterns nach gesanglichen Grundsätzen. 1911, 68 S. 5) Liebmann, Albert: Vorlesungen über Sprachstörungen, Heft 1 - 3, 1924/25. 6) Warnecke, L: Die Ursache des Stotterns und Beseitigung ohne Arzt u. ohne Lehrer sowie ohne Anstaltsbesuch. 1913. 12 S., mit Danksagungen (gedruckt) und Brief Warneckes. 7) Stern, Hugo:Die Notwendigkeit einer einheitlichen Nomenklatur für die Physiologie, Pathologie und Pädagogk der Stimme 1928, Sonderdruck 8) XV. Tagung des Bundes Deutscher Taubstummer 1933. Beiliegen viele hs. Notizzettel. 9) Kunowski, F. von: Hochsprache mit Hilfe der Wurzelschrift. Ein Beitrag zur Sprecherziehung. 2 Bände. A-4, Hektographie, Eigenverlag, ca. 400 S. 10) Panconcelli-Caslzia, Leonardo als Phonetiker. 1943. Mit hs. Widmung auf beigelegtem Sonderdruck. 12) Panconcelli-Caslzia, Das Als Ob in der Phonetik. Eine erkenntniskritische Studie. 249 S. 1947. Verf.-Widmung auf Titel. 13) Essen, Otto von: Allgemeine und angewandte Phonetik. 228 S. 1962. (32,-) 14) Zeitschrift für Pathopsychologie. 1. Band, 2.+3. Heft, 1912, 553 S. (hierin Hoepfner, Stotternals assziative Aphasie). 15) Handbuch des Taubstummenwesens. 1929. 744 S. 16) Sammlung von Sonderdrucken in einem Band: Carrie, Dir, Dworak, Fack, Gutzmann, Rothe, Schorsch, Thomas 1889 - 1926. Privates Halbleder Rothe mit verg.Rückensignatur. 17) Fröschels, Lehrbuch der Sprachheilkunde 1913 ) 18) Gutzmann, Sprachheilkunde. Vorlesungen 1912, 648 S. 19) Lettmayer, Otto: Rat und Hilfe bei Sprachstörungen. 1956. Verf.-Widmung auf Titel. 20) Fröschels, Kindersprache und Aphasie..1918, Verf.Widmung an Rothe auf Titel. Korrekturexemplar mit zahlreichen Anweisungen!!! 21) Handbuch der Heimerziehung Diesterweg 1952 - 1966, 2 Bde. 22) Bericht über die 14.Versammlung des Bundes Deutscher Taubstummenlehrer zu Breslau. 1930 23) Orthmann, Werner: Sprechkundliche Behandlung funktioneller Sprachstörungen. 182 S. 1952. Verf.-Widmung. 24) Festgabe zur Samuel-Heinicke-Jubilämstagung des Bundes Deutscher Taubstummenlehrer Hamburg 1927, 89 S. +Abb. Verf.-Widmung 25) Weinert, Kampf den Sprachfehlern! 118 S. 1938 26) Rothe, Karl Cornelius: Sonder-Elementar-Klassen für sprachkranke Kinder, Begleitwort Fröschels, 48 S., 1914, mit Bemerkungs-/Korrektur-/Leerblättern zu allen Seiten. Privateinband, Exlibris-Stempel Rothe. 27) Walther, Eduard (Hg.): Handbuch der Taubstummenbildung. 748 S. 1895. 28) Liebmann / Edel: Die Sprache der Geisteskranken nach stenographischen Aufzeichnungen. 182 S. 1903. OBroschur, unbeschnitten. 29) Hartmann, Arthur: Die Schwerhörigen in der Schule und der Unterricht für hochgradig Schwerhörige in Deutschland. 84 S. 1912. 30) Essen, Otto von: Das Kompensationsprinzip beim Sprechvorgang. Dissertation. Sonderdruck 1934. Dabei Auszug aus der Diss.: Deutsche Wortakzentuierung. Eigenverlag. 15 S. Beides mit Verf.-Widmung. 31) Panconcelli-Caslzia: Geschichtszahlen der Phonetik. 3000 Jahre Phonetik. 82 S. 1941. Verf.-Widmung. 32) Panconcelli-Caslzia: Quellenatlas zur Geschichte der Phonetik. 86 S. 1940. Reich illustriert (Kunstdruckpapier). Verf.-Widmung. 33) Panconcelli-Caslzia: Die experimentelle Phonetik in ihrer Anwendung auf die Sprachwissenschaft. 2. umg. A. 145 S. 1924. 34) Cords, Stoffsammlung zur Einübung der Zischlaute, 2 Ex. 35) XV. Tagung des Bundes Deutscher Taubstummenlherer zu Halle an der Saale, Pfingsten 1933, Bericht 1. T.: Der taubstumme Mensch. 2. T. Mitgliederversammlung. Angebunden: Verkannte Menschen. Gedichte von Ertaubtan. 36) Gutzmann, Des Kindes Sprache und Sprachfehler. 2. A. 37) Statistische Nachrichten über die deutschen Taubstummen-Anstalten 1927- 1928. 38) Eichenauer, Polyphonie. 39) Emmering, Ernst: Sprachformen-Büchlein für Unterklssen der Schulen spracharmer Kinder. 1952. 40) Schneider, Ernst: Über das Stottern. Ursache, Entstehung, Verlauf und Heilung. 2. A. 1953. Beiheft Schweiz. Zschr . 72 S. Beiliegt Typoskript Besprechung von Ruth Hoffmann. 41) Großes Kongressbuch über den III. Weltkongress der Gehörlosen. Wiesbaden 1959. 519 S. 42) Mc Allister, Anne: Steps in Speech Training. Schülerhefte 2 bis 5 + Lehrer-Hefte (Teacher's Book) 1 bis 5 (gesamt 9). 43) Rothe, Die Umerziehung, 1929, 166 S. 44) Seemann, Sprachstörungen bei Kindern, 2. A. 1965 45) Berendes / Schilling: Stimm- und Sprachstörungen (Text und Schallplatte) 46) Gehörgeschädigte und sprachgestörte Kinder. Beiträge Hamburger Lehrer. (Fachtagung) Sonderdruck 1939 im Auftrage des NS-Lehrerbundes, 64 S. 47) Hansen, Karl: Die Problematik der Sprachheilschule in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Wege zur Heilpäd. Heft 6. 1929. 100 S. 48) Baar, Edeltraud: Psychologische Untersuchungen von tauben, schwerhörigen und sprachlich speziell gestörten Kleinkindern. 1957. 93 S. 49) Liebing, Arno: Gesundheitsgemäßes und ponetisch richtiges Sprechen. Zur Aufklärung für Stimmleidende und Frejunde einer rationellen Ausbildung der Stimme in Sprache und Gesang. 1909. 44 S. + Tafel. OBroschur, unbeschnitten. Exlibris Rothe. Beiliegt mehrseitige hs. Abhandlung über Theorie Engels. Weiter originales Info-Material zum Verein Stimmbildungslehre(Engels) sowie eine Ostraßenbahnkarte (Hat Rothe Engels besucht?)
Konvolut als Grundstock oder Ergänzung; Einzelpreise auf Anfrage.
Familiengeschichte. Personengeschichte. Photographie. Familienfotos. Anonym. Gruppenaufnahme mit sitzenden Kindern und Frauen aus den Familien Ammann und Volkart. O.J. (um 1893/1940).
Familiengeschichtlich bedeutende dokumentarische Aufnahme aus Zürcher Verwandtschaftsnachlass. Vereinigt sind hier Frauen und Kinder der Familien Volkart, Reinhart und Ammann, aus den Generationen von ca. 1850/1860 und 1880/1890. - Gruppenbild von fünf auf einer Bank vor einem Haus sitzenden Kindern, flankiert von drei Frauen, verso von älterer Hand hs. bezeichnet [v. rechts]: Emma Ammann-Volkart, Molly Ammann (Kind), Andre und Henriette Ammann, Elisabeth und Edouard Volkart, Anny v. Lecoq [wohl die jüngere Dame mit dem geblumten Seidenkleid], Molly Volkart-Ammann. - Henriette (geb. ca. 1889) und Andre Ammann (geb. ca. 1890/1891), 3. und 4. v. rechts, waren die Kinder von Heinrich Christian Ferdinand genannt Henny [HBLS: Henni] Ammann (1855-1902), aus der Linie der Zürcher Ammann (vereinzelt auch Aman oder Amann), von Thalwil, Kaufmann in Bordeaux, seit 1889 wohnhaft in Kreuzlingen, wo er die Entdeckungen Röntgens und Doumers erprobte und für praktische Zwecke nutzbar machte. (HBLS). Von seiner anscheinend früh verstorbenen Frau, die den Kindern charakteristische physiognomische Züge vererbt hat, ist nichts näheres in Erfahrung zu bringen; nach einer weiteren vorhandenen Foto des Ehepaares ist aber keine der abgebildeten Frauen die Gattin von Henny Ammann. - Elisabeth und Edouard Volkart (3. u 4. von links, waren zwei von 6 Kindern von Georg Volkart (genannt 'Geo'; 1850-1928), Sohn des Firmengründers Salomon Volkart (1816-1893), und seiner Frau Molly, geborene Ammann (verstorben c. 1901) von der Seeburg in Kreuzlingen, Schwester von August Julius Ferdinand (1850-1924) und Henny Ammann (1855-1902); sie ist hier als etwas über 30jährige Frau und Mutter vermutlich ganz links ebenfalls abgebildet. Die drei Söhne Georg Volkarts, darunter offenbar auch Edouard, starben bereits im Kindesalter. Georg Volkart hatte 1907 seinem Schwager A. F. Ammann die Seeburg abgekauft und das Schloss dann seinen drei Töchtern vererbt. Elisabeth, die mittlere Tochter und spätere Schriftstellerin Elisabeth Aman-Volkart (Winterthur 11.1.1888-22.1.1966 Kilchberg ZH), ist auf dem Bild ca. 5 Jahre alt. Nanny Wunderly-Volkart (1878-1962), die Mäzenin von Rainer Maria Rilke, war ihre ältere Schwester. Elisabeth heiratete um 1911 den Zürcher Rechtsanwalt Dr. iur. Charlie [Karl Heinrich Konrad] Aman (1882-1941). Nicht einfach zu erschliessen ist die namentliche und familiäre Zuordnung der als Emma Ammann-Volkart und als Molly Ammann bezeichneten Personen. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um Frau und Tochter von August F. Ammann (1850-1924), dem älteren Bruder von Henny : 1881 heiratete der damals 31jährige August F. Ammann Emma Volkart, eine Tochter von Salomon Volkart (1816-1893), die hier ganz rechts wahrscheinlich als vermutlich etwas über 40 Jahre alte Frau zusammen mit ihrer ca. 10jährigen Tochter Molly (genannt wohl nach ihrer Tante, der Schwester ihres Vaters) abgebildet ist. - Familien- und Verwandtschaftszugehörigkeiten sind zusätzlich bestimmt nach weiteren aus dieser Familie vorliegenden (meist bezeichneten) Fotos. Vgl. ferner HBLS; HB/18.02.2011, Stammbaum Familien Volkart + Reinhart (in: winterthur-glossar.ch ; online); Chr. Dejung, An den Grenzen der Kaufmannskultur? Europäische Handelsfirmen in Asien während der Kolonialzeit. (Vortrag, Bielefeld 2010, p. 2, Fussnote 2, zur Heirat von A. F. Ammann und Emma Volkart; online); Archivplan-Kontext im Staatsarchiv Thurgau: https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=213738 ; bzw. https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=218156 ; Matrikeledition der Universität Zürich, Nr. 13345 (Charlie Aman); R. Egli-Gerber, Wechselvolle Geschichte. In: www.wunderly.ch/rilke-nanny.htm, sowie www.linsmayer.ch. (zur Schriftstellerin Elisabeth Ammann).
Photoreproduktion auf Agfa-Papier (Querformat 10.3 x 14.3 cm) nach einer Originalaufnahme um 1893, verso hs. in Tinte bezeichnet, mit teilw. unleserlichem Atelierstempel '[..] Talstr. 27, Zürich 1'. Gutes Exemplar.
[SW: Zürich. Winterthur. Ostschweiz. Thurgau. Geschichte. Zürcher Winterthurer Familie. Familien. Schweizer Schriftstellerinnen. Autorinnen. Dichterinnen. Frauen. Namen. Familiennamen. Familiengeschichte. Familienforschung. Genealogie. Personen. Historische Schweizer Persönlichkeiten. Familienbilder. Porträts. Portrait. Portraits. Porträtphotographie. Portraitphotographie. Porträtaufnahmen. Familienbild. Familienbilder. Gruppenaufnahmen. Gruppenbild. Gruppenbilder. Knaben. Mädchen. Mädchenporträt. Mädchenbildnis. Kinder. Kinderbildnis. Kinderbildnisse. Kinderfoto. Kinderaufnahmen. Fotografen. Photographen. Photographie. Photographien. Fotografie. Fotografien. Fotografieren. Photographieren. Photo. Photos. Fotos. Fototechnik. Aufnahmetechnik.]
Friedlaender, Salomo: Kant für Kinder Fragelehrbuch zum sittlichen Unterricht, OLMS, Mai 2008 ISBN: 3487136090
1924 erschien Kant für Kinder in Hannover. Knapp 10 Jahre später, im Oktober 1933, sah sich Friedlaender (Pseud. Mynona) zur Emigration nach Paris gezwungen. Im Exil konnte er, Autor von rund 40 Büchern, kaum noch etwas veröffentlichen. Er starb 1946 in Paris, im Alter von 75 Jahren.Die Form des vorliegenden Werkes ist die eines Zwie- oder Lehrgesprächs, das ganz ohne philosophische Terminologie auskommt. Es vermittelt anhand der drei Kantschen Leitfragen ( Was sollen wir tun Was dürfen wir hoffen Was können wir wissen ) Grundlagenwissen über Kants Ethik und seinen kategorischen Imperativ. Was suchen wir zu wissen Die Wahrheit. Die Wahrheit über die ganze Welt, die Lösung aller ihrer Rätsel.Was müssen wir also fliehen, um die Wahrheit zu finden Den Irrtum; den unabsichtlichen und den beabsichtigten, der Lüge heißt. Wir müssen nach allen Kräften den Selbstbetrug und den Betrug anderer vermeiden.Ist es schwer oder leicht, die allerletzte Wahrheit über alles zu erreichen Es ist außerordentlich schwer, ein mühseliger Weg. Die letzte Wahrheit über alles ist ein sehr fernes Ziel. Wir beginnen unsere Wanderung mit dem, was uns zunächst liegt, mit der Wirklich-keit der uns umgebenden Natur Herausgegeben mit dem Essay "Kants Kinder" von Detlef Thiel
NEUBUCH! Nachdr. d. Ausg. 1924. 2008. 137 S. 19,5 cm 198 mm x 129 mm x 19 mm; Bibliothek Verbrannter Bücher
[SW: Kant, Immanuel; Kinder-/Jugendlit.]
Blech, Leo,
Leo Blech (1871-1958), Dirigent u. Komponist. E. Postkarte m. U., Berlin, 2. Mai 1925, 1 Seite 8°. An den Jurist Viktor Lehmann (1888-1961) in London, der ihn aufgefordert, wieder eine Oper zu schreiben: "[ ] Und wer soll die hungrigen Mäuler meiner sämtlichen Kinder stopfen? Das Komponieren ist und bleibt doch ein Luxus! Und das entsprechende Buch habe ich auch nicht! Und - habe ich denn die Überzeugung, dass ich die' komische Oper schreiben werde? Ich kann vielleicht, vielleicht so etwas, wie Wolff-Ferrari. (Wer wird nicht einen Klopstock loben etc!) Kurz: Sie sprachen, wie ein Künstler! Wer giebt noch Versiegelt'? Sehr wenige. Wer giebt Humperdinck? Gar keiner. Und letztens: Dirigiren tu ich noch immer besser, wie componiren! [ ]" - Blech war von 1893-96 Schüler von Engelbert Humperdinck und dirigierte von 1893-99 am Aachener Musiktheater, war 1899-1906 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag und führte 1902 in Dresden seine eigene Oper "Das war ich" auf. 1906 wurde er an die Kgl. Oper Berlin berufen und dort 1913 zum Generalmusikdirektor ernannt. 1923 wechselte er an das Deutsche Opernhaus, 1924 an die Große Volksoper, 1925 an die Wiener Volksoper und kehrte 1926 nach Berlin zurück, an das Dirigentenpult der Staatsoper. Als rassisch Verfolgter emigrierte Blech in die Sowjetunion, war seit 1937 (1938 ?) als Dirigent in Riga tätig, floh 1941 nach dem Einmarsch der Deutschen in Lettland nach Stockholm und war dort 1949-53 Hofkapellmeister der Kgl. Oper. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. B. komponierte u.a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder.
Leo Blech (1871-1958), Dirigent u. Komponist. E. Postkarte m. U., Berlin, 2. Mai 1925, 1 Seite 8°. An den Jurist Viktor Lehmann (1888-1961) in London, der ihn aufgefordert, wieder eine Oper zu schreiben: "[ ] Und wer soll die hungrigen Mäuler meiner sämtlichen Kinder stopfen? Das Komponieren ist und bleibt doch ein Luxus! Und das entsprechende Buch habe ich auch nicht! Und - habe ich denn die Überzeugung, dass ich die' komische Oper schreiben werde? Ich kann vielleicht, vielleicht so etwas, wie Wolff-Ferrari. (Wer wird nicht einen Klopstock loben etc!) Kurz: Sie sprachen, wie ein Künstler! Wer giebt noch Versiegelt'? Sehr wenige. Wer giebt Humperdinck? Gar keiner. Und letztens: Dirigiren tu ich noch immer besser, wie componiren! [ ]" - Blech war von 1893-96 Schüler von Engelbert Humperdinck und dirigierte von 1893-99 am Aachener Musiktheater, war 1899-1906 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag und führte 1902 in Dresden seine eigene Oper "Das war ich" auf. 1906 wurde er an die Kgl. Oper Berlin berufen und dort 1913 zum Generalmusikdirektor ernannt. 1923 wechselte er an das Deutsche Opernhaus, 1924 an die Große Volksoper, 1925 an die Wiener Volksoper und kehrte 1926 nach Berlin zurück, an das Dirigentenpult der Staatsoper. Als rassisch Verfolgter emigrierte Blech in die Sowjetunion, war seit 1937 (1938 ?) als Dirigent in Riga tätig, floh 1941 nach dem Einmarsch der Deutschen in Lettland nach Stockholm und war dort 1949-53 Hofkapellmeister der Kgl. Oper. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. B. komponierte u.a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder.
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