Die Reichskleinodien

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Es wurden insgesamt 173 Einträge zu 'Die Reichskleinodien' gefunden (Stand: 07.02.2012).

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Lannert, Christian: Die Reichskleinodien Bedeutung, Symbolik und Gebrauch der Herrschaftszeichen des Alten Reiches, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, Oktober 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 364017948X
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit, einseitig bedruckt, Note: 1-, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Historisches Seminar), Veranstaltung: HS Mittelalterliche Krönungsorte und Nekropolen im europäischen Vergleich, 65 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: (...) Innerhalb einer solchen Gesellschaftsordnung kam der Person des Herrschers eine heilsgeschichtlich relevante, göttlich legitimierte Qualität zu. In besonderem Maße galt dies für das Heilige Römische Reich. Über Karl den Großen (800-814) führte es sich auf das Imperium Romanum zurück und glaubte sich bereits im Licht des kommenden Reiches Christi. Seine Herrscher verstanden sich als Schutzherren der Kirche und der ganzen Christenheit. Daher wurde der Deutsche König und Römische Kaiser in besondere Gewänder gehüllt, er trug als heilig angesehene Waffen in der Hand und eine Krone auf dem Haupt, die seine Erhabenheit über alle anderen Menschen deutlich machte. Auf dem Höhepunkt ihrer Bedeutung erschienen die Reichskleinodien als Unterpfand und Siegel der Herrschaft, denn das Römisch-Deutsche Reich war keine erbliche Monarchie. Seine Herrscher wurden gewählt und erwiesen ihre Rechtmäßigkeit daher nicht durch Erbrecht, sondern durch den Besitz der überlieferten und anerkannten Insignien. Die Reichskleinodien hatten jedoch nicht von Anfang an diese Bedeutung, vielmehr durchliefen sie eine lange Entwicklung, in der sie von prinzipiell austauschbaren Herrschaftszeichen zu unverwechselbaren Symbolen des Reiches wurden.Der Diskurs, der im Folgenden geführt werden soll, will Licht in diese Vorgänge bringen. Es soll untersucht werden, welche Rolle die Reichskleinodien im Bereich des zeremoniellen Handels und im politischen Denken ihrer Zeit spielten. Anschließend werden die eingangs bereits erwähnten Insignien beschrieben und ihre Symbolik erläutert. Ebenso wird auf Zusammensetzung und Genese der Objektgruppe eingegangen werden. Ein besonders Augenmerk soll hierbei der Heiligen Lanze zukommen, die aus verschiedenen Gründen eine herausragende Sonderstellung unter den deutschen Reichskleinodien besitzt und sich in besonderer Weise eignet, exemplarisch den Charakter eines mittelalterlichen Herrschaftszeichen anschaulich zu machen. Ihre Bedeutung speiste sich gleichermaßen aus christlich-biblischer Tradition, germanischer Überlieferung und dem Erbe des antiken Römischen Kaiserreiches. Sie war Gegenstand zeitgenössischer Rechtsauffassungen und frommen Wunderglaubens und in ihrer Ausdeutung einem sich ständig wandelndem Prozess unterworfen, der ihr durch die Jahrhunderte immer neue Facetten abgewann.

NEUBUCH! 2008. 84 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 5 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V92867

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Schulz, Fritz Traugott: Die deutschen Reichskleinodien. Leipzig, Bibliographisches Institut, [1934].
Über die Reichskleinodien in der Wiener Hofburg. Die Abb. zeigen u.a. Die Heiltumstruhe aus der Heilig-Geistkirche zu Nürnberg; Alba, Kaisermantel u. Wehrgehenk zum Mauritiusschwert; Handschuhe, Strümpfe u. Schuhe vom krönungsornat; Kaiserkrone; Die Schwerter des hl. Mauritius u. Karls des Großen u. das Zepter; die Lanze bzw. den Speer usw. - Etwas bestossen u. gebräunt, sonst gut.

60 S. mit mehreren ganzseitigen Abb., z.T. in Farbe, Kl.-8°, O-Pappband

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Heller, Thomas: Die Reichskleinodien unter spezieller Berücksichtigung der Reichskrone, GRIN VERLAG, März 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640553292
Diese Arbeit handelt im Allgemeinen von den Reichskleinodien und im Speziellen von der dazugehörigen Reichskrone. Das Ziel der Ausführungen ist ein umfassender Überblick über die Bedeutung des Kronschatzes des Heiligen Römischen Reichs. Es soll geklärt werden, inwiefern die Kleinodien inklusive der Krone einen speziellen Rechtsstatus in der Zeit des Alten Reichs gehabt haben und inwiefern ihr Besitz als Legitimationsgrundlage für die Herrscheraspiranten galt. Daneben stellt sich die ganz allgemeine Frage: Was bringt die Insignie als Quelle dem Historiker Zuerst werden die Begriffe Insignie und Insignienkunde erklärt. Danach erfolgt eine kurze Beschreibung der wichtigsten Reichinsignien, die für die Krönungszeremonie essentiell waren. Im nächsten Unterpunkt wird die Bedeutung der Reichinsignien erläutert. Der zweite Punkt behandelt die Reichskrone. Zunächst werden die Hintergründe der Entstehung geklärt, dann wird die Beschreibung des äußeren Zustandes vorgenommen. Im nächsten Unterpunkt wird das theologische Programm, die umfangreiche christliche Symbolik der Krone ausführlich erläutert. Es folgt die Klärung der ganz speziellen Bedeutung der Reichskrone. Im Schlussteil werden die gewonnenen Erkenntnisse bilanziert und die gestellten Fragen geklärt.

NEUBUCH! 2010. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V144274

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Nürnberg. -- Die Stadt der Reichsparteitage Nürnberg des deutschen Reiches Schatzkästlein. Worte und Bekenntnisse aus 7 Jahrhunderten. Hrsg. v. Oberbürgermeister der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg. Nürnberg, Zerreis & Co., (1939). 4to. Ein leeres Bl. u. 44 einseitig in Schwarz u. Sepia gedruckte Blätter mit Illustrationen u. kalligraphischem Text von Conrad Scherzer. Orig.-Halbpergament.
"Das Original dieses Werkes, geschrieben und gezeichnet auf Pergamentblättern ... wurde dem Führer (usw.) aus Anlaß seines 50. Geburtstages gewidmet von der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg" (Vortitel). Wohl nur zu Geschenkzwecken der Stadt hergestellte Druckausgabe. Auf dem ersten (leeren) Blatt handschriftliche Widmung des Oberbürgermeisters von Nürnberg (1933 - 1945), Willy Liebel, an den Dichter Wilhelm von Scholz: "... in dankbarer Verehrung zum Gedenken an den 4. Februar 1940". Der Band enthält mit Zeichnungen versehene Zitate zu Nürnberg von Kaiser Friedrich II. bis zu Richard Wagner. Die letzten sieben Blätter enthalten Äußerungen Hitlers über Nürnberg von verschiedenen Reichsparteitagen. Im letzten Eintrag, vom Empfang der Stadt zum Parteitag des Jahres 1938, nimmt Hitler Bezug auf die "Rückführung" der Reichskleinodien von Wien nach Nürnberg, die wesentlich auf die Bemühungen von Oberbürgermeisters Liebel zurückgingen. Ende Februar 1940 wurden die Reichskleinodien in ein bombensicheres Versteck gebracht und kehrten 1945 in die Wiener Hofburg zurück. ** Bestellungen bis 14 Uhr versenden wir am selben Tag. - Schweizer Postkonto vorhanden. **

[SW: Geschichte 1918-Heute; Nationalsozialismus; Bayern+Franken;]

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