Diehl Res Gestae
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Preussische Akademie der Wissenschaften, Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der Wissenschaften - Jahrgang 1932 - Philosophisch-Historische Klasse, Berlin, Verlag der Akademie der Wissenschaften in Kommission bei Walter de Gruyter, 1932 (ausgegeben 1933),
940 S., enthält: Meinecke: Über Justus Mösers Geschichtsfassung; H. Lewy: Neue Philontexte in der Überarbeitung des Ambrosius. Mit einem Anhang: Neu gefundene griechische Philonfragmente; Heymann: Die Beziehung des Handelsrechts zum Zivilrecht; Bolte: Das Spiegelbuch, ein illustriertes Erbauungsbuch des 15. Jahrhunderts in dramatischer Form; F.C.Andreas: Mitteliranische Manichaica aus Chinesisch-Turkestan - aus dem Nachlaß herausgegeben von Walter Henning; Wilken: Zur Genesis der Res gestae divi Augusti; Meissner: Neue Nachrichten über Ermordung Sanheribs und die Nachfolge Asarhaddons; Franke: Der Bericht Wang Ngan-schis von 1058 über die Reform des Beamtentums - Ein Beitrag zur Beurteilung des Refomators; Wilcken: Das Testament des Ptolemaios von Kyrene vom Jahre 155 v. Chr.; Brackmann: Der 'Römische Erneuerungsgedanke' und seine Bedeutung für die Reichspolitik der deutschen Kaiserzeit; Lietzmann: Das Doppelantlitz der nachapostolischen Zeit; Burdach: Des Epimenides Erwachen; Glückwunschschreiben an die Universität Dorpat zur Feier ihres dreihhundertjährigen Bestehens 1932, G. R. Rachmati: Zur Heilkunde der Uiguren. II; R. Walzer: Galens Schrift über die medizinischen Erfahrung (Vorläufiger Bericht); O. Strauß: Die älteste Philosophie der Karma-Mimamsa; Jaeger: Tyrtaios; Jacoby: Die Einschaltung des Schiffskatalogs in die Ilias; L. Borchardt: Ein Stammbaum memphitischer Priester; W. Kabitz: Leibniz und Berkeley; Vasmer: Beiträge zur historischen Völkerkunde Osteuropas; E. Sthamer: Der Mönch Azzo von Montecassino; Brandl: Leidenschaft und Dichterphantasie in der englischen Lieratur des 18. Jahrhunderts (Auszug); W. Bang und G.R. Rachmati: Die Legende von Oyuz Oayan; Bolte: Eine weitere Handschrift des Spiegelbuches; Kehr: Bericht über die Herausgabe der Monumenta Germaniae historica 1931; F. Taeschner: Das Futuvvetkapitel in Gülsehris altosmanischer Bearbetung von Attars Mantiq ut-tayr; E. Diehl: Zu den neuen Acta ludorum saecularium septimorum des Jahres 204 n. Chr.; Wilhelm: Griechische Grabinschriften aus Kle 4°, HLn. mit goldener Rückenbeschr., Einband stellenweise ein wenig beschabt, Bibliotheksaufkleberchen auf Rücken und vier kleine Bibliotheksstempel auf Vorsatz- und Titelseiten, sonst altersgemäß sehr schönes, sauberes Exemplar,
[SW: Galen Schiffskatalog Gülsehri Emilie Zeller; Möser Sanherib Augustus Nachapostolische Zeit]
Volkmann, Hans (Hrsg.): Res Gestae divi Augusti. Das Monumentum Ancyranum. 2., verb. Aufl. Berlin: de Gruyter, 1964.
Gutes Ex. - Kleine Texte f. Vorlesungen u. Übungen 29/30. - Dieser Druck der Res gestae divi Augusti (Rg.) ersetzt die Jahrzehnte hindurch bewährte, seit längerer Zeit vergriffene Ausgabe von E. Diehl. In ihrer letzten Auflage ("35) hatte der verdiente Verfasser nur der Kosten wegen auf eine tief einschneidende Überarbeitung und Erweiterung des Kommentars verzichtet. Die Grundsätze, nach denen nunmehr der Text der Inschrift geboten wird, bringt die folgende Einleitung. Art und Umfang der Erläuterungen bestimmte der zur Verfügung stehende Raum und der Zweck der Kleinen Texte. In ihrem Rahmen können die vielen Probleme der Rg., die der Forschungsbericht JAW 279 ("42) iff. aufzählt, nur angedeutet werden. Für die vertiefte Behandlung einzelner Fragen bleiben Mommsens Kommentar, Webers Princeps, Wickerts RE-Artikel Princeps und Berangers Recherches sur l"aspect ideologique du principat unentbehrlich. In erster Linie muß das einzigartige Selbstzeugnis des erfolggekrönten Politikers Augustus auf seinen sachlichen Gehalt geprüft werden. Daher werden die entscheidenden Stellen der Parallelüberlieferung mehr als bisher im Wortlaut angeführt, unter ihnen auch die Eintragungen der Steinkalender, die nicht nur einzelne Ereignisse chronologisch festlegen, sondern darüber hinaus Augustus und seine Familie als Mittelpunkt religiöser Feiern zeigen. Die sprachlichen Eigenheiten des lateinischen Textes und seiner Übersetzung sind in Webers Princeps zusammengefaßt und in den Sonderarbeiten von Meuwese, Lauton, Reichmann und Stroux-Wenger ausführlich gewürdigt worden. Gelegentliche Hinweise auf diese Studien dürften genügen, um die Erläuterungen zugunsten des historischen Teils zu entlasten.
64 S. Broschiert.
[SW: Ancyranum, Schriften, Literatur, Altertum, Antike, Augustus]




