Ehrenstein Nicht Nicht Dort
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Weiß, Ernst: Die Galeere. Roman. (= Ernst Weiß. Gesammelte Werke, hrsg. von Peter Engel und Volker Michels, Band 1) (=suhrkamp taschenbuch 784) Suhrkamp Verlag Erste Aufl. 1982 Frankfurt am Main ISBN: 351837284X
198S. 8°
Taschenbuch Die Erstausgabe erschien im Verlag S.Fischer, Berlin, 1913. Umschlagmotiv von Frans Masereel. Papier allg. leicht nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Der 26-jährige Wiener Physiker Dr. phil. Erik Gyldendal kann weder die Frauen verstehen noch kommt er mit seinen Eltern zurecht. Handlungsort ist Wien. Röntgen hat 1895 in Würzburg die X-Strahlen entdeckt. Zum Romanende stellt sich heraus, Erik hat sieben Jahre mit den Strahlen experimentiert. Der Roman handelt am Ende dieses Zeitraums über etwa ein knappes Jahr. Also kann 1905 als ungefähres Jahr der Handlung angenommen werden. Der Bankier Gyldendal finanziert die Forschungen seines einzigen Sohnes Erik. Der junge begabte Physiker erforscht die Wirkung der Röntgenstrahlen auf Tiere. In Eriks Labor stehen u.a. Röntgenröhren (84), ein Rühmkorffscher Induktor, ein Elektrometer und ein Elektroskop. Erik forscht unausgesetzt fleißig. Seine Resultate werden von den Koryphäen unter den Wiener Physikern anerkannt. Erik darf an der Wiener Universität ein paar Wochenstunden vor einem überschaubaren Hörerkreis dozieren: Der talentierte Physiker schreibt die Wandtafel mit mathematischen Hieroglyphen voll - Ergebnisse seiner Forschungsarbeit. Der Lohn bleibt nicht aus. Erik wird außerordentlicher Professor. Der gestandene Physiker hat noch nie eine Frau berührt. Da lernt er während seiner Vorlesung die schöne junge Russin Dina Ossonskaja kennen. Erik muss dieses Rasseweib besitzen, denn die "Bestie des Geschlechts" peinigt ihn. Der Physiker verdirbt alles mit seinem dummen Gerede. Dabei wartet Dina nur auf ein einlenkendes Wort. Das kommt nicht und die Beziehung zerbricht. Zuvor hatte sich Erik bei dem jungen, kerngesunden slowakischen Stubenmädchen Bronislawa Novocek ähnlich unbeholfen angestellt. Bronislawa hatte ein klein bisschen Zärtlichkeit erwartet, aber der Tollpatsch war über die kräftige Bronislawa hergefallen. Das Mädchen vom Lande war dem Städter im nächtlichen Ringkampf überlegen gewesen. Aus der Traum. Bronislawa hatte am nächsten Tag gekündigt. Tiefer geht die Liebesbeziehung zu der verwaisten Helene Blütner. Zum ersten Mal erfährt Erik die Wonnen der körperlichen Liebe. Wurde Helene von Eriks "grausamen Liebkosungen" schwanger? Die Ärzte verneinen: Strahlenforscher werden infolge jahrelanger Experimente zeugungsunfähig. Nach einem Zerwürfnis mit seiner Mutter unterstützt Helene den Geliebten finanziell mit ihren bescheidenen Ersparnissen. Erik kann weiter forschen. Doch der Tor bleibt nicht bei der treuen Helene, sondern macht sich an ihre verwöhnte Schwester Edith, die Violinvirtuosin in spe, heran. Erik glaubt, das sei nun die große Liebe. Das schlimme Ende folgt auf dem Fuße: Ärzte diagnostizieren inoperable Hautkarzinome am rechten Unterarm des Strahlenforschers Erik. Zudem haben sich bereits Drüsenmetastasen in der Achsel festgesetzt. Zur alsbaldigen Unterarmamputation ist die Alternative Tod in höchstens einem Jahr. Dieser Wahrheit zeigt sich die angehende Solistin Edith nicht gewachsen. Erik besinnt sich auf Helene. Die kommt, will aber nur Kamerad, sprich Krankenschwester, sein. Helene ist nämlich inzwischen verlobt und möchte heiraten. Die Nacht vor seiner Operation kann Erik nicht schlafen. Er spritzt sich eine letale Dosis Morphium. Im Hinüberdämmern sieht Erik, wie die Eltern an sein Bett herantreten; die lieben Eltern, die er im schönen Leben genauso wenig verstand wie die vier jungen Frauen Bronislawa, Dina, Helene und Edith. Die Beschreibung der Psyche des jungen Wissenschaftlers, insbesondere das Ausleuchten seiner Beziehungen zu den fünf Frauen im Roman, ist geglückt und deshalb sehr lesenswert. Das stark aufgetragene Kolorit überrascht. Doch bedauerlicherweise wird Galeere im Roman verwendet als Metapher für das gleichsam aneinander Gekettetsein von Erik an seine Eltern. Zusammen mit dem waghalsigen Gebrauch dieses im romanglobalen Kontext doch ein wenig abseitigen Symbols wird eine Formschwäche offenbar: Der Erzähler verwendet das Wort "Galeere" ebenso wie die Figur Dina Ossonskaja es einmal in den Mund nimmt. Genau das eine Mal ist aber einmal zu viel. Auch der kommentierende Hinweis auf die "Szene, die jetzt folgt" erscheint ungelenk. Ernst Weiß schreibt am 5. Juli 1912 an Martin Buber: "Die Grundidee war: Es sind Menschen aneinander gebunden " Und "die zweite Idee: Der Held [Erik] ist der brutalste Egoist." Daraus folgt seine "Vereinsamung". Aus dieser flieht Erik "in den Tod". Kafka schreibt am 8. Februar 1914 an Grete Bloch: "Man muß durch das Konstruktive, welches den Roman wie ein Gitter umgibt, den Kopf einmal durchgesteckt haben, dann aber sieht man das Lebendige wirklich bis zum geblendet werden." Nach Berthold Viertel ist "die Verzweiflung mit zuckender Knappheit unerbittlich hingeschrieben". Das "Romangeschehen" sei "von der Subjektivität der Schilderungen überlastet" und die "Handlungsstränge" lägen nicht "geschlossen" vor. Nach Wendler ist die "Haltung impressionistisch-lebenssüchtig-todesnah". Albert Ehrenstein nennt Erik einen "Ritter des Todes". Ernst Weiß (* 28. August 1882 in Brünn; 15. Juni 1940 in Paris) war ein österreichischer Arzt und Schriftsteller. Der aus einer jüdischen Familie stammende Weiß war der Sohn des Tuchhändlers Gustav Weiß und dessen Ehefrau Berta Weinberg. Am 24. November 1886 starb der Vater. Trotz finanzieller Probleme und mehrfacher Schulwechsel (unter anderem besuchte er Gymnasien in Leitmeritz und Arnau) bestand Weiß 1902 erfolgreich die Matura (Abitur). Anschließend begann er in Prag und Wien Medizin zu studieren. Dieses Studium beendete er 1908 mit der Promotion in Brünn und arbeitete danach als Chirurg in Bern bei Emil Theodor Kocher und in Berlin bei August Bier. 1911 kehrte Weiß nach Wien zurück und fand eine Anstellung im Wiedner Spital. Aus dieser Zeit stammt auch sein Briefwechsel mit Martin Buber. Nach einer Erkrankung an Lungentuberkulose hatte er in den Jahren 1912 und 1913 eine Anstellung als Schiffsarzt beim österreichischen Lloyd und kam mit dem Dampfer Austria nach Indien, Japan und in die Karibik. Im Juni 1913 machte Weiß die Bekanntschaft von Franz Kafka. Dieser bestätigte ihn in seiner schriftstellerischen Tätigkeit, und Weiß debütierte noch im selben Jahr mit seinem Roman Die Galeere. 1914 wurde Weiß zum Militär einberufen und nahm im Ersten Weltkrieg als Regimentsarzt in Ungarn und Wolhynien teil. Nach Kriegsende ließ er sich als Arzt in Prag nieder und wirkte dort in den Jahren 1919 und 1920 im Allgemeinen Krankenhaus. Nach einem kurzen Aufenthalt in München ließ sich Weiß Anfang 1921 in Berlin nieder. Dort arbeitete er als freier Schriftsteller, u.a. als Mitarbeiter beim Berliner Börsen-Courier. In den Jahren 1926 bis 1931 lebte und wirkte Weiß in Berlin-Schöneberg. Am Haus Luitpoldstraße 34 erinnert daran eine Gedenktafel. Im selben Haus wohnte zeitweise der Schriftsteller Ödön von Horvath, mit dem Weiß eng befreundet war. 1928 wurde Weiß vom Land Oberösterreich mit dem Adalbert-Stifter-Preis ausgezeichnet. Außerdem gewann er im selben Jahr bei den Olympischen Spielen in Amsterdam eine Silbermedaille im Kunst-Wettbewerb. Kurz nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 verließ er Berlin für immer und kehrte nach Prag zurück. Dort pflegte er seine Mutter bis zu deren Tod im Januar 1934. Vier Wochen später emigrierte Weiß nach Paris. Da er dort als Arzt keine Arbeitserlaubnis bekam, begann er für verschiedene Emigrantenzeitschriften zu schreiben, u.a. für Die Sammlung, Das Neue Tage-Buch und Maß und Wert. Da er mit diesen Arbeiten seinen Lebensunterhalt nicht decken konnte, unterstützten ihn die Schriftsteller Thomas Mann und Stefan Zweig. Ernst Weiß letzter Roman Der Augenzeuge wurde 1939 geschrieben. In Form einer fiktiven ärztlichen Autobiographie wird von der "Heilung" des hysterischen Kriegsblinden A.H. nach der militärischen Niederlage in einem Reichswehrlazarett Ende 1918 berichtet. Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 wird der Arzt, weil Augenzeuge, in ein KZ verbracht: Sein Wissen um die Krankheit des A.H. könnte den Nazis gefährlich werden. Um den Preis der Dokumentenübergabe wird "der Augenzeuge" freigelassen und aus Deutschland ausgewiesen. Nun will er nicht mehr nur Augenzeuge sein, sondern praktisch-organisiert kämpfen und entschließt sich, auf der Seite der Republikaner für die Befreiung Spaniens und gegen den mit Nazideutschland politisch verbündeten Franquismus zu kämpfen. Als Weiß am 14. Juni 1940 den Einmarsch der deutschen Truppen in Paris von seinem Hotel aus miterleben musste, beging er Suizid, indem er sich in der Badewanne seines Hotelzimmers die Pulsadern aufschnitt, nachdem er Gift genommen hatte. Im Alter von 57 Jahren starb Ernst Weiß am 15. Juni 1940 im nahegelegenen Krankenhaus. Seine Selbsttötung wird literarisch im Roman Transit von Anna Seghers verarbeitet. Seit seinem Tod ist ein großer Koffer mit unveröffentlichten Manuskripten verschwunden. Die Lage seines Grabes ist ungeklärt.
[SW: Deutsche Literatur | Vergessene Autoren | Roman | Werkausgaben]
Ehrenstein, Albert, Zaubermärchen. Bln., S.Fischer, 1919. ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Erste Ausgabe. - Dichtungen und Bekenntnisse aus unserer Zeit. - Neufassung des modernen Kunstmärchens. - Beck 178. Raabe, Bücher 62.10. Raabe, Zeitschriften 168. Wilpert-G.² 12. - Exlibris. Vortitel mit leichten Druckstellen, sonst gutes unbeschnittenes Exemplar.
(2. veränderte Aufl. von "Nicht da nicht dort"). OKart. mit OUmschl. (hinterlegte Randfehlstelle). 82 SS., 1 Bl.
Der Jüngste Tag. Bde. 1, 3, 14, 27/28, 50, 56, 58/59, 75, 64 (in einem Band) Leipzig Kurt Wolff
Sehr gut
Sammlung von 9 Bänden in einem Halbleinenband, enthält: Bd. 1 - Franz Werfel, Die Versuchung. Ein Gespräch des Dichters mit dem Erzengel und Luzifer, 2. Aufl. (1917), 32 S., kl. Rundstempel auf dem Titelblatt; Bd. 3 - Franz Kafka, Der Heizer. Ein Fragment, 2. Aufl. 1916, 47 S.; Bd. 14 - Carl Sternheim, Busekow. Eine Novelle, 4. - 8. Tausend 1916, 30 S.; Bd. 27/28 - Albert Ehrenstein, Nicht da, nicht dort, Erste Ausgabe 1917 (Wilpert/Gühring² 5), 76 S.; Bd. 50 - Carl Sternheim, Ulrike. Eine Erzählung, Erste Ausgabe 1918 (Wilpert/Gühring² 33), 42 S., kl. Rundstempel auf dem Titelblatt; Bd. 56 - Mechtild Lichnowsky, Gott betet, Erste Ausgabe (1918) (Wilpert/Gühring² 4), 46 S., kl. Rundstempel auf dem Titelblatt; Bd. 58/59 - Francis Jammes, Das Paradies. Geschichten und Betrachtungen, übertragen von E. A. Rheinhardt, Erste deutsche Ausgabe (1919), 79 S.; Bd. 75 - Hans Siemsen, Auch ich. Auch du. Aufzeichnungen eines Irren, Erste Ausgabe (1919), 23 S.; Bd. 64 - Karel Capek, Kreuzwege, aus dem Tschechischen von Otto Pick, Erste deutsche Ausgabe (1918/1919), 36 S.; Raabe, Zs. 145; sehr stabiler Handeinband von schlichter Schönheit aus der Buchbinderwerkstatt Frida Schoy (1889 - 1963, Dorfner-Schülerin, Folkwang-Schule) in Essen, rundum mit Grünschnitt, ohne die Umschläge gebunden, bis auf gelegentliche Bleistiftnumerierung auf den Titelblättern innen frisch, Rücken etwas fleckig, Deckel gering lichtrandig; Halbleinen; 20,6 cm; Privateinband;
[SW: Literatur Expressionismus]
Poe, Edgar Allan: Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym. Mit 30 Zeichnungen von Alfred Kubin. Übersetzung von Karl Ehrenstein und Th. Schramek. Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1930.
Guter Zustand. Mit einem Exlibris. - Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorgeschichte. Seine Poesie wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung. ... Bedeutung: Poe hatte großen Einfluss auf den Symbolismus und auf die Entwicklung der phantastischen Literatur (nicht zu verwechseln mit Fantasy-Literatur) und auf die Kriminalliteratur, insbesondere auf die Werke von Jules Verne, Arthur Conan Doyle und H. G. Wells. Sein Frühwerk ist beeinflusst von George Gordon Byron sowie von Autoren der deutschen Romantik, wie beispielsweise E.T.A. Hoffmann und Friedrich de la Motte Fouque. Zu seinen späteren Einflüssen gehören Charles Dickens, den er auch persönlich kennenlernte, Henry Wadsworth Longfellow (den er literarisch befehdete) und Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Zu seinen stilprägenden Erzählungen - nicht zuletzt, weil er ein Virtuose des Grauens war - gehören Der Untergang des Hauses Usher (The Fall of the House of Usher) und Die Abenteuer Gordon Pyms (The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket). Mit Der Doppelmord in der Rue Morgue (The Murders in the Rue Morgue) gilt er als einer der Erfinder der Detektivgeschichte und des deduktiv arbeitenden Krimihelden, der seine Fälle durch Logik und Kombinationsgabe löst. Darüber hinaus wirkte er im Übergang von der Romantik zum Symbolismus als Vermittler, zuerst nach Frankreich und von dort aus wieder zurück in die USA und nach Deutschland, wo sich im Umfeld des Expressionismus eine starke Rezeption seiner Werke entwickelte. In Frankreich sind Charles Baudelaires Poe-Übersetzungen maßgeblich. Sein zu Lebzeiten erfolgreichstes Buch war ein malakologisches Schulbuch mit dem Titel The Conchologist's first book or, a system of testaceous malacology (Malakologie = Wissenschaft der Mollusken). Dieses Buch wurde allerdings nicht von ihm selbst verfasst, sondern der Verlag wollte mit dem Namen Poes die Verkaufszahlen erhöhen. Poe schrieb lediglich das Vorwort und bekam eine erkleckliche Summe Geld für diesen Handel. Poe beschäftigte sich auch stark mit Fragen der Logik, so mit Geheimschriften (z. B. in Der Goldkäfer) und so genannten Automaten - frühen Robotern - beispielsweise im Aufsatz Maelzels Schachspieler über einen Schachautomaten. Ebenfalls von großer Bedeutung ist sein lyrisches Werk. Der Rabe (englisch The Raven) und The Bells gelten als die ersten bedeutenden Gedichte Amerikas in der Weltliteratur. Poe maß bei der Konzeption seiner Gedichte der Musik und dem logisch-formalen Aufbau einen hohen Stellenwert bei und sorgte oft für die klangliche Veranschaulichung der im Gedicht beschriebenen Dinge (The Bells), was ihn zu einem Vorläufer des Symbolismus machte. Poes großes Sujet, das in vielen Geschichten immer wieder auftaucht, ist der Tod einer schönen Frau (Morella, Ligeia, Annabel Lee). Oft thematisiert wird die Vorstellung einer lebendig begrabenen Person (The Fall of the House of Usher, The Premature Burial). Vielfach erscheinen in Poes Geschichten Personen, die geradezu vom "Wahn" gepackt ihr eigenes Unglück provozieren oder trotz Kenntnis des sich anbahnenden Ungemachs scheinbar machtlos direkt in ihr Verderben laufen und sich darüber verzehren (The Tell-Tale Heart, The Black Cat). Poe, der - auch dank zahlreicher Verfilmungen - sein Image als "Horrorautor" wohl nie ganz verlieren wird, ist, sieht man sein Werk als Ganzes - er verfasste Satiren, Essays, Lyrik und Erzählungen, literaturwissenschaftliche (Das poetische Prinzip (postum erschienen), ja sogar höchst komplexe naturwissenschaftliche Abhandlungen - nicht einfach unter einen Oberbegriff zu bringen. Poes Werk hat zahlreiche bedeutende Autoren der klassischen Moderne wesentlich inspiriert, unter anderen Stephane Mallarme, Vladimir Nabokov und Arno Schmidt; letzterer ist zusammen mit Hans Wollschläger der wohl bedeutendste Übersetzer der Werke Poes ins Deutsche. Schmidt ließ seine fiktive Hauptfigur Daniel Pagenstecher in seinem 1970 erschienenen Hauptwerk Zettels Traum Leben und Werk Poes mittels der von ihm entwickelten "Etym-Theorie" analysieren. Seit 1922 erinnert das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Virginia an Leben und Werk des Autors. Aus wikipedia-orgEdgar_Allan_Poe
Erste Auflage dieser Ausgabe. 384 Seiten. 19 x 13 cm. Pappband ohne Schutzumschlag mit Lederrücken.
[SW: Americana, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 19. Jahrhunderts, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte, Abenteuerromane, Horrorromane, Grotesken, Schauerromane, Americana, Amerikanische Literatur des 19. Jahrhunderts, 19. Jahrhundert, Abenteuer, Schauerliteratur, Unterbewußtsein, Phantasie, Phantasien, Phantastische Literatur, Abenteuerliteratur, Horror, Horrorerzählung, Phantastica, Albtraum]




