Einer Kaisertochter
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Helmut,Trunz: Die Beverns Europas Hochadel von der Weser. Geschichte einer Fürstenfamilie, Niemeyer C.W. Buchverlage, Dezember 2007 ISBN: 3827192544
Fünf Generationen lang von 1735-1884 lag die Regierung des Herzogtums Braunschweig in den Händen der welfischen Herzöge von Braunschweig Lüneburg Wolfenbüttel Bevern, einer Nebenlinie, die durch die dritte Heirat des Wolfenbütteler Welfenherzogs August d. J. im September 1635 und dem aus dieser Ehe stammenden 1636 geborenen dritten Sohn entstand. Die weitreichenden Verbindungen der Beverns nach Wien, Berlin, London, St. Petersburg, Kopenhagen, Den Haag und Stutt-gart begründeten eine großartige Epoche des Landes und seiner Residenzstadt Braunschweig. Der braunschweigische Hof empfing Könige, Prinzen, Prinzessinnen und Gesandte aus den wichtigsten europäischen Herrscherhäusern und zog die großen Geister und Künstler der Zeit an. Der Hof von Braunschweig besaß damals wahrhaft königlichen Glanz schreibt Zarin Katharina II. in ihren Memoiren. Die Herrschaft der Herzöge von Bevern bescherte Braunschweig nach der Hanse die zweite große Blütezeit. Als Herzog Wilhelm 1884 starb, endete diese glanzvolle Epoche. Noch einmal bestand die Chance, an die Goldenen Zeiten der Beverns anzuknüpfen, als Welfenprinz Ernst August am 24. Mai 1913 durch die Heirat mit der einzigen Kaisertochter Viktoria Luise eine er-neute Verbindung des Welfenhauses mit den Hohenzollern einging und damit wiederum neue Bande mit allen großen europäischen Herrscherhäusern knüpfte. Doch seine Regierungszeit konnte an die vergangenen großen Jahre nicht mehr anknüpfen. Wohl nie wieder wird die Residenzstadt Braunschweig zu einem Höhenflug wie während der Herrschaft der Beverns aufsteigen. Der Erste Weltkrieg hatte noch einen identitätsbewahrenden Freistaat Braunschweig übrig gelassen, der Zweite Weltkrieg brachte aber das Ende jeglicher staatlicher Unabhängigkeit, die Bedeutung des Herzogtums und seiner Residenzstadt schwand dahin.<
NEUBUCH! 152 Seiten 277 mm x 218 mm x 20 mm 180 Abbildungen Einband:Gebunden
[SW: Norddeutschland / Geschichte, Politik, Gesellschaft]
TRUNZ, Helmut: Die Beverns. Geschichte einer Fürstenfamilie - von Braunschweig Lüneburg Wolfenbüttel. Hameln: C.W. Niemeyer 2007.
Fünf Generationen lang von 1735-1884 lag die Regierung des Herzogtums Braunschweig in den Händen der welfischen Herzöge von Braunschweig Lüneburg Wolfenbüttel Bevern, einer Nebenlinie, die durch die dritte Heirat des Wolfenbütteler Welfenherzogs August d. J. im September 1635 und dem aus dieser Ehe stammenden 1636 geborenen dritten Sohn entstand. Die weitreichenden Verbindungen der "Beverns" nach Wien, Berlin, London, St. Petersburg, Kopenhagen, Den Haag und Stutt-gart begründeten eine großartige Epoche des Landes und seiner Residenzstadt Braunschweig. Der braunschweigische Hof empfing Könige, Prinzen, Prinzessinnen und Gesandte aus den wichtigsten europäischen Herrscherhäusern und zog die großen Geister und Künstler der Zeit an. "Der Hof von Braunschweig besaß damals wahrhaft königlichen Glanz" schreibt Zarin Katharina II. in ihren Memoiren. Die Herrschaft der Herzöge von Bevern bescherte Braunschweig nach der Hanse die zweite große Blütezeit. Als Herzog Wilhelm 1884 starb, endete diese glanzvolle Epoche. Noch einmal bestand die Chance, an die "Goldenen Zeiten" der Beverns anzuknüpfen, als Welfenprinz Ernst August am 24. Mai 1913 durch die Heirat mit der einzigen Kaisertochter Viktoria Luise eine er-neute Verbindung des Welfenhauses mit den Hohenzollern einging und damit wiederum neue Bande mit allen großen europäischen Herrscherhäusern knüpfte. Doch seine Regierungszeit konnte an die vergangenen großen Jahre nicht mehr anknüpfen. Wohl nie wieder wird die Residenzstadt Braunschweig zu einem Höhenflug wie während der Herrschaft der Beverns aufsteigen. Der Erste Weltkrieg hatte noch einen identitätsbewahrenden Freistaat Braunschweig übrig gelassen, der Zweite Weltkrieg brachte aber das Ende jeglicher staatlicher Unabhängigkeit, die Bedeutung des Herzogtums und seiner Residenzstadt schwand dahin.
152 S. Lex 8° Kart. *neuwertig*
[SW: Geschichte; Geschichte 18./19. Jahrhundert]
Islamischer Kulturkreis - Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Im Auftrage der Gesellschaft herausgegeben von Paul Kahle. Neue Folge. Band 14 - Heft 2 (Band 89). Leipzig, 1935.
Aus dem Inhalt: Wolfram von Soden: Religion und Sittlichkeit nach den Anschauungen der Babylonier. - Georg Jacob: Das Drama "Eine Kaisertochter wird geschlagen" im Vergleich zu dem denselben Stoff behandelnden Schattenspiel. - Mohamed Mostafa: Beiträge zur Geschichte Ägyptens, zur Zeit der türkischen Eroberung. - Kurt Röder: Zur Technik der Persischen Fayence im 13. und 14. Jahrhundert. Franz Dornseiff: Das Buch Prediger. - Georg Jacob: Der Lycaon pictus in Arabien nachgewiesen. - Helmuth von Glasenapp: Richard Simon. - Einband gebräunt; Rückdeckel mit einer kleinen Fehlstelle.
(1),144-273,(5) S. Orig.-Broschur.
Albrecht der Entartete - Geschichte Mitteldeutschland, UAP Video GmbH, Oktober 2008
Seit seinem vierten Lebensjahr ist Albrecht<BR>mit der um einiges älteren Kaisertochter<BR>Margarete verlobt, mit vierzehn muss er sie<BR>heiraten. Sein Vater, der Markgraf von Meißen,<BR>will es so, denn er hat einen Plan: die<BR>wettinische Vorherrschaft in Mitteldeutschland.<BR>Doch kaum hat sich Albrecht als Ritter<BR>in der Schlacht bewährt und die Wartburg in<BR>Besitz genommen, durchkreuzt der Wettinerspross<BR>die Pläne seines Vaters. Er trennt<BR>sich von der Kaisertochter Margarete und<BR>heiratet die Liebe seines Lebens, die schöne<BR>Hofdame Kunigunde. Sein Vater kocht vor<BR>Wut, doch Albrecht steht zu seinem Entschluss.<BR>Was folgt ist eine blutige Fehde, die<BR>den Zusammenhalt der Wettiner auf eine<BR>harte Probe stellt. Der Film folgt Albrechts<BR>Schicksal vor dem Hintergrund der schwersten<BR>politischen Krise des Fürstenhauses der<BR>Wettiner. Wie konnte es geschehen, dass ein<BR>liebestoller Landgraf die Macht einer Familie<BR>so sehr ins Wanken bringt, dass ihn die<BR>Nachwelt mit dem Namen Albrecht der Entartete<BR>bestraft Durch die ungewöhnliche<BR>Fülle von Chroniken des Mittelalters, historische<BR>Dokumenten und Briefen verbunden mit<BR>Spielszenen an authentischen Orten und<BR>Lebensstationen, vermittelt der Film ein anschaulichen<BR>Lebensbericht von Albrecht dem<BR>Entarteten.<BR>Filmlänge: 45 Min<
NEU 195 mm x 138 mm x 18 mm Einband:DVD
[SW: Mitteldeutschland]




