Erziehung Zur Freiheit
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Langer, Dietmar: Erziehung zur Mündigkeit. Grundzüge der pädagogischen Theorie des Willens. Frankfurt/M., Bern Peter Lang Vlg. 2010. ISBN: 978-3-631-60013-9
Mündigkeit, verstanden als vernünftige Selbstbestimmung im Sinne einer Handlungsdisposition, sich ohne Anleitung von außen seiner Vernunft, Freiheit und Sprache zu bedienen, drückt sich in überlegungszugänglichen Entschlussfähigkeiten aufgrund eigener Willensbildungsprozesse aus. Gegenstand der in Grundzügen zu entwickelnden pädagogischen Theorie des Willens ist jene Kommunikation, die in allen Erziehungsbereichen (wie z. B. Umwelt-, Sexual- oder Spielerziehung) stattfinden kann. Ihr Ziel ist die Personwerdung. Als Erziehung zur Mündigkeit, also zur und durch Vernunft, Freiheit und Sprache, will und soll sie rationale Überlegungs- und Entschlussfähigkeiten aufgrund emotionaler Bedingungen vermitteln, wobei sich - so die These - der Zu-Erziehende in jedem Erziehungsbereich einen freien und vernünftigen Willen aneignen kann. Grenzen dieser in Form von Sprachspielen stattfindenden Willenserziehung bestehen darin, dass die tatsächliche Aneignung im Sinne sozialisierender Willensbildung von außen nicht bewirkt, dagegen von Aporien der Vernunft und gesellschaftlichen Zwängen ständig behindert werden kann. Aus dem Inhalt: Zur Problematik der Theorie des Willens - Zur Klarstellung der Begriffe: Willensfreiheit, Mündigkeit, vernünftiger Wille - Warum Willenserziehung mehr ist als nur ein Sprachspiel - Der normative Kontext der Erziehung des Willens - Erziehung zur Mündigkeit als Vermittlung des rechten Umgangs mit dem freien Willen - dargestellt anhand der Sexual- und Spielerziehung.
361 S., zahlr. schw.-w. Graf. Kart. *neuwertig*
[SW: Philosophie; Pädagogik, Soziologie]
Ein Buch für Eltern; Makarenko A.S.; Über die richtige Erzeihung; Das anspruchsvolle Kind; Die Familie als Kollektiv; Die Erziehung zur richtigen Bewertung des Geldes; Das einzige Kind; Die vom Vater verlassene Familie; Autorität, Disziplin und Freiheit im Familienkollektiv; Die sexuelle Erziehung; Die übertriebene Mutterliebe; Die Erziehung zur kameradschaftlichen Solidarität. Individuum und Gesellschaft; Soziales Verhalten; Ratgeber; Erziehung Makarenko A.S.: Ein Buch für Eltern, Berlin: Aufbau- Verlag 1954
394 S. 20 cm, Gewebeeinband Seiten leicht gebräunt, ansonsten in gutem, gebrauchten Zustand, Aus dem Inhalt: Über die richtige Erziehung, Das anspruchsvolle Kind; Die Familie als Kollektiv; Die Erziehung zur richtigen Bewertung des Geldes; Das einzige Kind. Die vom Vater verlassene Familie; Autorität, Disziplin und Freiheit im Familienkollektiv; Die sexuelle Erziehung; Die übertriebene Mutterliebe; Die Erziehung zur kameradschaftlichen Solidarität. Individuum und Gesellschaft Bei einem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Originalbuch.<br> Bei Bestellungen Werktags bis 11,30 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, <br>ansonsten am folgenden Werktag.<br>
Schiller, Friedrich/ Netolitzky, Reinhold (Hrsg.): Gesammelte Werke in fünf Bänden: Erster Band: Dramatische Dichtungen I. C.Bertelsmann Verlag Erste Aufl. (1.-12.Tausend) 1957 Ohne Ortsangabe (München)
638S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband. Dünndruckausgabe. Die Schnitte v.a.der Kopfschnitt deutlich nachgedunkelt bzw. angeschmutzt, kleiner Einriss (Loch) im Titelblatt, wenige Seiten mit Knick der Ecke, ansonsten noch guter Zustand. Inhalt: Die Räuber (beendet 1780), Vorrede/ Die Verschwörung des Fiesko zu Genua (1782), Aus der Bühnenbearbeitung (1783)/ Kabale und Liebe (1783)/ Don Karlos, Infant von Spanien (1787, letzte Fassung 1805)/ Briefe über Don Karlos (1788) Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutschsprachiger Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Auch als Lyriker war er erfolgreich: Seine Gedankenlyrik wurde exemplarisch, seine Balladen zählen zu den beliebtesten deutschen Gedichten. Schiller gehört mit Wieland, Goethe und Herder zum Viergestirn der Weimarer Klassik. Schiller ist ein Zeitgenosse des Übergangs vom absolutistischen zum bürgerlichen Zeitalter und der Französischen Revolution. Da sich das Bürgertum unter dem - in Deutschland kleinstaatlichen - Absolutismus nicht politisch artikulieren konnte und durfte, wurde die Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einem zentralen Medium der Steigerung des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Das Pathos und die Empfindsamkeit in Schillers Werken bis um 1785 sind Ausdruck der Entfaltung des Menschlichen, eines Prinzips, das der aristokratischen Herrschsucht entgegen gestellt wird. Das Bürgerliche Trauerspiel als überwiegendes Formelement (beziehungsweise dessen Gegensatz Menschlichkeit - Herrschsucht in den frühen Dramen bis Kabale und Liebe) spiegelt dies wider. Nach der Periode zwischen 1785 und 1795 mit Werken wie Don Karlos und grundlegenden literaturtheoretischen Abhandlungen wie Über die ästhetische Erziehung des Menschen und Über naive und sentimentalische Dichtung entstehen zwischen 1795 und 1805 vor allem Dramen, die der Weimarer Klassik zuzuordnen sind. In ihnen setzte Schiller das Programm der ästhetischen Erziehung des Menschen um - Verstand und Gefühl zu verbinden. Er beabsichtigte, mit der Wirkung auf das Publikum durch den Wechsel von Idyllik und Dramatik den ästhetischen Menschen zu formen - als Voraussetzung für den gewaltfreien Übergang zu einem vernünftigen Staat und als Gegenprogramm zur Französischen Revolution wie auch zur zeitgenössischen Politik, in der er nur rohe Kräfte am Werk sah. Schiller ist somit nicht nur Verfasser sprach- und bildkräftiger Dramen wie Die Räuber, Don Karlos, Die Jungfrau von Orleans oder Wilhelm Tell. Er brachte seiner deutschsprachigen Leserschaft auch in seinem, dem 18. Jahrhundert entwickelten die Vernunft-, Humanitäts- und Freiheitsideale näher. In Schillers eigenen Worten gesagt ist der "Bau einer wahren politischen Freiheit" das "vollkommenste aller Kunstwerke" (Über die ästhetische Erziehung des Menschen, Zweiter Brief). Schillers Werke wurden nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern begeistert aufgenommen, so beispielsweise im noch ungeeinten, unterdrückten Italien (vgl. Giuseppe Verdi) sowie auch im zaristischen Russland. Den einen galt Schiller als Dichter der Freiheit, anderen als Verteidiger bürgerlicher Gesittung. Die sprachgewaltige Eingängigkeit seiner Verse und seine pointensicheren Bühnendialoge sorgte dafür, dass sehr zahlreiche davon zu geflügelten Worten wurden. 1859 wurde sein 100. Geburtstag in ganz Europa und in den USA gefeiert. Der Verleger Johann Friedrich Cotta verkaufte bis 1867 insgesamt 2,4 Millionen Exemplare der Werkausgabe. Das deutsche Bürgertum pflegte dann im 19. und auch im frühen 20. Jahrhundert einen sich mehr und mehr verdinglichenden Umgang mit Schillers Werken. Man lernte Schiller auch deswegen auswendig, weil die Schulreformer des 19. Jahrhunderts ihn in die Lesebücher gebracht hatten, und benutzte ihn mehr und mehr als Eisernen Vorrat des "Kulturellen Kapitals", um sich im Kampf um den sozialen Aufstieg einen komparativen Vorteil zu verschaffen - weniger, um ihn als Künstler und Denker zur Kenntnis zu nehmen (vgl. Halbbildung). Sehr geschätzt wurde er als Freiheitsdichter in der deutschen Arbeiterbewegung und in den Arbeiterbildungsvereinen. Die Nationalsozialisten versuchten nach ihrer Machtübernahme zunächst, Schiller als in ihrem Sinne "deutschen Dichter" für sich zu vereinnahmen. 1941 wurde jedoch die Aufführung des Wilhelm Tell auf Befehl Hitlers verboten; auch Don Karlos wurde nicht mehr aufgeführt. In der DDR bemühte man sich um die ideologische Integration Schillers. In der DDR galt er als "fortschrittlicher Bürgerlicher", der so den Kommunismus mit vorbereitet habe. Anlässlich seines 200. Geburtstages wurden 1959 aufwändige Feiern veranstaltet. Nicht das ganze Schillersche OEuvre erfreute sich allerdings der Wertschätzung des Regimes. Auch hier wurde das allzu freiheitliche Theaterstück Don Karlos ("Sire, Geben Sie Gedankenfreiheit") in der Spätphase nicht mehr aufgeführt. Die Rede Versuch über Schiller - Zum 150. Todestag des Dichters, die Thomas Mann kurz vor seinem Tod im Mai 1955 in beiden Teilen des geteilten Deutschlands hielt, war eine 'Liebeserklärung' an Schiller und zugleich ein Appell an die Deutschen, die aus den letzten beiden Kriegen scheinbar nichts gelernt hatten. In Weimar hielt auch der Kulturminister der DDR Johannes R. Becher eine Rede anlässlich des 150. Todestages. Im Schillerjahr 2005 wurde dann aber deutlich, dass sein Werk auch in der wiedervereinigten deutschen Republik eher kalendarisch als mit begeistertem Zuspruch gewürdigt wurde. Die schillerbezogene Literaturwissenschaft nahm zwar neuen Aufschwung, doch die Massenmedien handelten den Gedenktag in der Hauptsache biografisch ab. In öffentlichen Veranstaltungen zeitigten seine Texte allerdings durchaus noch Wirkung. Travestien oder aktualisierende Bearbeitungen dagegen taten sich schwerer. Die Originale waren nicht mehr bekannt genug. Der Typus des Bildungsbürgers, der mit Schillers Werken vertraut ist, kann bei Theaterpublikum und Leserschaft heute nicht mehr vorausgesetzt werden. Das ist literatursoziologisch interessant. Eugen Rosenstock-Huessy hat darauf hingewiesen, dass im Zuge des sozialen Wandels nach etwa 130 Jahren ganze Kulturbestände aus dem Gedächtnis der neuen Generationen verschwinden können. Angesichts dessen sind heute [2007] Schillers Texte immerhin einem Teil der deutschen Bildungseliten bemerkenswert nahe - näher jedenfalls als es Schillers Zeitgenossen die damals ebenso weit zurückliegende, aber fast vergessene deutsche Barockliteratur vor und aus dem Dreißigjährigen Krieg gewesen war.
[SW: Deutsche Literatur | Werkausgaben | Friedrich Schiller]
Autorengruppe Herausgeber: Ruppert, Johann Peter: Freiheit und Verantwortung in Gesellschaft und Erziehung, Dr. Max Gehlen, Bad Homburg vor der Höhe , 1969 ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Festschrift für Erwin Stein im Auftrag der Gesellschaft zur Förderung pädagogischer Forschung e. V. herausgegeben von Johann Peter Ruppert; "Diese Festschrift gilt Erwin Stein, dem ehemaligen Kultusminister des Landes Hessen, dem jetzigen Bundesverfassungsrichter. Sie ist aber in ihrem Inhalt nicht nur im Dialog von Freunden und Mitarbeitern mit dem Jubilar, sondern darüber hinaus ein gelungenes Experiment, Persönlichkeiten aus den Bereichen, denen sich Stein verbunden fühlte, um eine Thematik zu versammeln, die den Lebenskern unserer demokratischen Gesellschaft betrifft: um das Problem Freiheit und Verantwortung." (Klappentext); INHALT: Laudatio (Joachim Cremer); Die Menschenrechte in der Rechtsordnung (Gerhard Müller); Zum Begriff der Verantwortung (Max Horkheimer); Menschenbild und Verfassung (Georg Strickrodt); Grundgesetz und Öffentlichkeitsarbeit (Helmut Ridder); Überlegungen anläßlich der bevorstehenden Wahl des dritten Bundespräsidenten (Thomas Ellwein); Wie frei ist der Arzt? (Willi Geiger); Verfolgung und Abwehr (Eleonore Sterling); Zur Polarität des Ethonozentrismus (Fritz Süllwold); Geistliches Amt und weltlicher Beruf (Hanns Engelhardt); Der Evangelische Beitrag zur Erwachsenenbildung (Wolfgang Böhme); Preußische Kultusminister - Dokumente zur Aera: Altenstein, Falk, Althoff, Becker (Otto Monsheimer); Internationale pädagogische Forschung (Walter Schultze); Zur Situation der empirischen pädagogischen Forschung (Eugen Lemberg); Lernprozeß und Freiheit (Heinrich Roth); Demokratie und Erziehung (Gerhard Leibholz); Betriebswirtschaftliche Bildungsforschung (Hasso von Recum); Die Kuratorialschulen in Breslau - Ein vergessener schulrechtlicher Ansatz (Hans Heckel); Arbeit und Menschenbildung (Bernhard Tollkötter); Das Grundverhältnis des Gegensatzes und seine pädagogische Bedeutung (Johann Peter Ruppert); Schutzumschlag (blau) etwas fleckig; Einband und Seiten tadellos
Zustand: sehr gut; Leinen; 1. Auflage; 290 Seiten; Format: 16,0 x 23,0 cm ;
[SW: Festschriften Gedenktage Jahrbücher, Geschichte / Politik]




