Es Steht Ein

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[Keble, John]. - Lock, Walter. John Keble. A Biography. Second edition. London, Methuen & Co., 1893. ; fester Einband / hard cover
John Keble (1792-1866) war ein anglikanischer Geistlicher und Dichter geistlicher Lieder. Keble wurde nach dem Studium in Oxford dort zum Fellow am Oriel College. Von 1831-1841 war er Professor of Poetry. 1822 lernte er John Henry Newman kennen. Beide gehörten zu den führenden Köpfen der sogenannten Oxford-Bewegung, die versuchte, die katholische Tradition innerhalb der anglikanischen Kirche wieder zu entdecken. Im Gegensatz zu Newman blieb Keble aber Zeit seines Lebens der Church of England treu. Er steht damit für den Flügel der Oxfordbewegung, der sich bewusst als Teil dieser Kirche verstand. Kebles 1827 erschienener Gedichtband "The Christian Year", wurde zu einem der großen Klassiker des 19. Jahrhunderts. Das Buch enthält ein Gedicht zu jedem Sonn- und Feiertag des Kirchenjahrs und war sehr verbreitet. Es machte Keble berühmt. Es gab mehr als hundert Auflagen. 1836 wurde er Pfarrer in Hursley (Winchester), wo er bis zu seinem Tod 1866 blieb. - Einband gering berieben. Zeitgen. Widmung a. Vorsatzblatt. -

8°. Mit Titelportrait. VIII S., 1 Bl., 245 (1) S., 1 weißes Bl., 16 S. Verlagsanzeigen, OLwd.

[KW: Lock, John Keble. A Biography, Oxford]

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Heckmann, Herbert ; Autobiographie 1930-1945. Heckmann, Herbert:: Die Trauer meines Grossvaters : Bilder einer Kindheit, Frankfurt am Main : S. Fischer 1994 ISBN: 3100302036

317 S. ; 20 cm Leinen. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, etwas schiefgelesen, sonst innen gut erhalten. --------------- "Herbert Heckmann erzählt von seiner Jugend in Frankfurt. Er wurde 1930 geboren und hörte als Fünfjähriger zum ersten Mal bewußt die Gespräche seiner Eltern über die Nazis. Aber die deutsche Geschichte ist nur ein allerdings ständig mitschwingender Hintergrund dieser Frankfurter Jugend. Im Vordergrund steht das Erleben des jungen Erzählers, durch dessen kindlich naive, aber scharf beobachtende Augen der Leser die Farben und Gestalten seiner Welt sieht. Dieses Buch ist das Werk eines geborenen Erzählers. Es malt ein lebensvolles Bild einer Kindheit - zu einer Zeit, in der selbst Kinder die sich sammelnden schwarzen Wolken am Horizont wahrnahmen. Darin liegt die große Leistung dieses Erzählwerks: Die Politik, die Einschüchterung durch die Naziherrschaft, die leisen Stimmen und schließlich das Verstummen der Erwachsenen verbinden sich auf kaum wahrnehmbare Weise mit dem Bild einer Jugend, die authentischer und stimmungsvoller nicht geschildert sein könnte." (Klappentext

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Salvini, Roberto: Giotto - Cappella degli Scrovegni. (englisch-italienisch). Firenze, Arnaud, 1974.
Guter Zustand. - Die Cappella degli Scrovegni (auch Scrovegni-Kapelle oder Arenakapelle genannt) ist eine Kapelle in Padua, Venetien, in Italien, berühmt durch die Freskengemälde von Giotto di Bondone und Skulpturen von Giovanni Pisano. Geschichte: Am 6. Februar 1300 kaufte Enrico Scrovegni, ein reicher Bankier, Kaufmann und Adliger aus Padua, das verfallene römische Amphitheater (Arena) in den Außenbezirken von Padua, um einen Familienpalast zu errichten, der heute zerstört ist, und um eine Kapelle im Gedenken an seinen Vater, den Bankier Rinaldo, bauen zu lassen. Dieser Rinaldo Scrovegni erscheint in Dante Alighieris Göttlicher Komödie wegen Wuchers in die Hölle verbannt. Im selben Jahr, dem ersten Heiligen Jahr, eingeführt durch Papst Bonifatius VIII., wurde bereits der Grundstein zum Bau der nur 30 Meter langen Kapelle gelegt. 1302 begann der Bau der Kapelle, nachdem die benachbarten Eremitenbrüder die Baupläne genehmigt und Bischof Ottobone di Razzi seine Zustimmung erteilt hatte. Am 25. März 1305, am Fest Mariä Verkündigung, wurde die Kapelle, die Unserer Lieben Frau von der Nächstenliebe gewidmet worden war, geweiht. ... Von 1304 bis 1306 malte Giotto di Bondone, der durch die Freskengemälde in der Basilika des Heiligen Franziskus in Assisi berühmt geworden war, die Wände und das Gewölbe der Kapelle mit 38 Szenen aus dem Leben Jesu und dem Leben der Jungfrau Maria und ihrer Eltern, des heiligen Joachim und der heiligen Anna, aus. Eine Szene aus diesem Zyklus ist die Anbetung der Heiligen Drei Könige, in der ein Komet am Himmel schwebt. Wahrscheinlich ist dies auch eine der frühesten Darstellungen des Halleyschen Kometen, der wenige Jahre vorher mit bloßem Auge zu sehen war. Unterhalb der Szenen zum Leben Jesu befinden sich an den Seitenwänden der Kapelle die sieben himmlischen Tugenden (die vier Kardinaltugenden und die drei göttlichen Tugenden) und der sieben Todsünden als allegorische Darstellungen. Sie reihen sich in Richtung des Jüngsten Gerichts, das über dem Eingangsportal dargestellt ist, jeweils zur entsprechenden Seite der Heiligen oder Verdammten hin. Giotto verwendete gemalte Architekturelemente, die dem Betrachter Nischen vortäuschen (trompe-l'oeil), in denen sich die Figuren befinden. Dazwischen ist täuschend echt gemalter Marmor zu sehen. Über dem Eingang zum Altarraum, dem Triumphbogen, der zum Chor führt, thront Gottvater, der den Erzengel Gabriel beauftragt, der Jungfrau Maria die Empfängnis Jesu zu verkündigen. Die Verkündigung ist darunter in zwei getrennten Bildern entlang des Eingangsbogens zum Altarraum dargestellt. Maria wird hier mit geneigtem Kopf und vor der Brust gekreuzten Armen gezeigt, einem Zeichen der Einwilligung. Das Bild über dem Altar selbst ist leider zerstört, an den Seiten befinden sich Darstellungen des Todes der heiligen Jungfrau und ihrer Aufnahme in den Himmel. Hinter dem Altar steht das Grabmonument des Enrico Scrovegni aus weißem Marmor, das diesen selbst liegend darstellt. Gefertigt wurde es von einem nur als Meister des Scrovegni-Grabes bekannten Bildhauer. An den beiden Seiten des Altarraumes ist hölzernes Chorgestühl angebracht. Das von Giotto gemalte Kruzifix ist im benachbarten Musei Civici zu sehen. ... Aus: wikipedia-Scrovegni-Kapelle

Erstausgabe. 118 Seiten mit vielen Abbildungen. 16 x 17 cm. Querformat. Illustrierte Originalbroschur.

[KW: Kunsthistoriker, Kunstphilosophie, Künstlerbiographien, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft, Kunstführer, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Bildband, Malerei, Kunstwerke, Kunstpsychologie, Kunst, Book is written in english]

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[SCOTT, Thomas (1580-1626)]. Vox populi, or Newes from Spayne, translated according to the Spanish coppie. Which may serve to forewarn both England and the United Provinces how farre to trust to Spanish pretences. [14] Bl. [London], Imprinted in the yeare 1620. - Angebunden: [REYNOLDS, John (tätig 1621-1650)]. Vox coeli, or, Newes from heaven of a consultation there held by the high and mighty princes, King Hen. 8., King Edw. 6., Prince Henry, Queene Mary, Queene Elizabeth, and Queene Anne; wherein Spaines ambition and treacheries to most Kingdoms and free Estates of Europe are unmask'd and truly represented; but more particularly towards England, and now more especially under the pretended match of Prince Charles, with the Infanta Dona Maria. Whereunto is annexed two Letters written by Queene Mary from Heaven, the one to Count Gondomar, the Abassadour of Spaine, the other to all the Romane Catholiques of England. Written by S.R.N.I. [5] Bl., 60 S. Printed in Elisium [i.e. London, W. Jones], 1624.
Zwei sehr seltene anti-spanische Pamphlete, beide mit eigenhändigem Namenseintrag des englischen Bühnenautors und Dichters Ben Jonson. Im Zentrum steht der "Spanish Match", ein schliesslich gescheiterter Heiratsplan zwischen dem Thronfolger von England Charles und der Infantin Maria, und damit die von den englischen Protestanten gefürchtete Einflussnahme der "Spanischen Faktion" am Hofe James I. Die Hauptfigur in dieser Angelegenheit war der spanische Gesandte am englischen Hof Don Diego Sarmiento de Acuna, Graf von Gondomar (1567-1626), der "teuflische Ränkeschmied der Papisten", wie er im Volksmund genannt wurde. Die Angelegenheit entzündete einen heftigen Streit zwischen dem Königshaus und dem Parlament bzw. dem Volk und brachte eine Flut von Pamphleten hervor, von denen diejenigen von Scott und Reynolds sicherlich zu den wichtigsten gehören. Vox populi ist eine beissende Attacke gegen Gondomar. Es enthält einen fiktiven Rapport des Gesandten an seine Vorgesetzten über sein Wirken für die spanische Sache beim englischen Hof. InVox coeli lässt Reynolds verstorbene Angehörige der königlichen Familie über das gleiche Thema zu Rate sitzen. Der machiavellistische Gondomar - "machiavellian" ein Adjektiv, das seither in den englischen Wortschatz übernommen wurde - und der "Spanish Match" waren der ideale Stoff, dessen sich die blühende Bühnendichtung des Golden Age annahm, und die Pamphlete leiferten die Informationen dafür. Insbesondere Vox populi inspirierte Thomas Middleton zu seinem A Game at Chesse, eine der gewagtesten Komödien der Zeit, die 1624 im Globe Theatre aufgeführt, der politischen Brisanz wegen jedoch verboten wurde. Darin entlehnt der Autor ganze Passagen aus Scotts Pamphlet. Zu diesem Themenkreis gehören auch Ben Jonsons SchauspieleNeptune's Triumph for the Return of Albion und The Staple of News. Ersteres ist ein höfisches Bühnenstück (eine sog. "Masque") zur Feier der Rückkehr von Charles aus Madrid, wo er vergebens um die Hand der Infantin angehalten hatte. Die auf den 6. Januar 1624 geplante Aufführung wurde gestrichen, da der Inhalt um die erfolglose Brautwerbung des Thronfolgers zuviel politischen Zündstoff beinhaltete. The Staple of News ist eine Satire auf das blühende Geschäft mit Zeitungen und Nachrichten, in welcher Jonson Material aus Neptune's Triumph wiederverwendete; es wurde 1625 von den King's Men am Blackfriars Theatre aufgeführt. - Offensichtlich nutzte Jonson die beiden hier vorliegenden Pamphlete als Informationsquelle; inwieweit dies geschah, dürfte die Aufgabe der Literaturforschung sein. Im Jahre 1623 fiel der grösste Teil von Jonsons Bibliothek einem Feuer zum Opfer. Daher sind Bücher aus seinem Besitz ungemein selten. - Zu Büchern aus der Bibliothek Jonsons siehe: David McPherson, Ben Jonson's library and marginalia, an annotated catalogue in: Studies in Philology. Studies and texts, 71, n° 5, University of North Carolina Press (Chapel Hill), 1974. McPherson verzeichnet insgesamt 206 Bücher aus der Bibliothek Jonsons; die vorliegenden Pamphlete sind unter den Nummern 167 und 168 verzeichnet. - Beide Texte gebräunt und etwas knapp beschnitten. Provenance: Ben Jonson (1572-1637), eigenhändiger Namenseintrag auf beiden Titeln. - Richard Ford (1796-1858), Kunstschriftsteller, Bibliophile und Hispanophile. Besass eine beachtliche Sammlung an spanischen Büchern, die 1861 bei Sotheby's versteigert wurde (Exlibris und Namenseintrag auf Titeln). - Henry Hucks Gibbs, first Baron Aldenham (1819-1907), Kaufmann und Banquier, Mitglied des Roxburgh Club (Exlibris und hanschriftl. Eintrag auf Vorsatz). Das Werk ist auf Seite 30 seines privat gedruckten Kataloges verzeichnet (A Catalogue of some Printed Books and Manuscripts at St. Dunstan's, Regent's Park and Aldenham House, Herts. London 1888). - Sotheby's 24. März 1937, S. 134. - Karl Geigy-Hagenbach (1866-1949), Industrieller und Sammler (Auktionskatalog, Basel, Erasmushaus und J. A. Stargardt, Marburg, 1961, Nr. 187). Clegg, Press Censorship in Jacobean England (2001), 173f und 185. Two scarce fictional pamphlets masquerading as fact, anonymously published and directed against Spain and its Ambassador in London, Don Diego Sarmiento de Acuna Conde de Gondomar. Vox Populi exposed Spanish efforts to exert control on English domestic and foreign policy, pretended to be a conversation between Spanish ministers and Count Gondomar on the state of England. Despite the lack of an author's name or a place of printing on the title page, the printer of Vox Populi was soon discovered, and he in turn gave up Scott, who fled to Holland. While the first text is correctly attributed to Thomas Scott, who wrote Vox Populi in Scotland in 1619, the second outspoken pamphlet against any alliance or cooperation with Spain, was in fact written by John Reynolds, who was imprisoned for his writing and his printer was summoned before the High Commission. - Both texts browned and rather short cut to edges.

Kl.-4to (179 x 136 mm). Goldgeprägter roter Kalbslederband des 19. Jahrhunderts (berieben, Rücken verblasst).

[KW: LITERATUR & PHILOSOPHIE Englische Literatur / English Literature Geschichte / History]

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