Evdokija

English Version

Es wurden insgesamt 4 Einträge zu 'Evdokija' gefunden (Stand: 10.02.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Evdokija' an.

Gosudarstvennyj Ordena Lenina Akademiceskij Malyj Teatr - 125 let: Konvolut von 38 russischen Schauspielers- u. Spielleitersporträten u. Theaterstücken. Umfaßt: A.) Aleksej Denisovic Dikij * Michail Ivanovic Carev * Michail Semenovic Narokov (2x) * Nikolaj Nikolajevic Rybnikov * Nikolaj Valerianovic Komissarov * Fedor Vasilejevic Grigorjev * Aleksandr Ivanovic Zrazevskij * Barbara Nikolajevna Ryzova * Semen Borisovic Mezinskij (2x) * Igor Vladimirovic Ilinskij * Vera Nikolajevna Paschennaja * Michail Ivanovic Zarov * Konstantin Aleksandrovic Zubov * Nikolaj Kapitonovic Jakovlev * Michail Francevic Lenin * Petr Ivanovic Leontev * Elena Mitrofanova Schatrova * Nikolaj Afanasevic Svetlovidov * Evdokija Dmitrievna Turcaninova * Elena Nikolajevna Gogoleva * Vladimir Aleksandrovic Vladislavskij * Aleksandr Aleksejevic Ostuzev * Prov Michailovic Sadovskij * Fedor Vasiljevic Prigorjev * Aleksandra Aleksandrovna Jablockina. B.) A. N. Tolstoj - Ivan Groznyj * A. M. Gorkij - Barbary * A. S. Griboedov - Gore ot uma * A. Kornejcuk - V stenjach Ukrainy * N. Virta - Zagovor obrecennych * B. Romaschov - Velikaja sila * A. Sofronov - Moskovskij charakter * N. V. Gogol - Revizor * B. Lavrenev - Za tech, k to v more! * B. Schou - Pigmalion, Moskau, Iskusstvo, [1949],

OHFt. als Leporello eingeordnet, 8° mit zahlreichen, sw. Textaufnahmen. Exemplare leicht berieben, bestossen, bzw. Stellenweise leicht beschmutzt/bekritzelt u. eingerissen. Ansonst in gutem Zustand. Gut erhalten. * Our books are stored in our warehouse, not in the shop. Please notify beforehand, if you want to visit us and see a specific book. Unser ZVAB-Bücher-Bestand befindet sich in unserem Lager am Stadtrand Prags, nicht in unserem Geschäft. Bitte, teilen Sie uns vorher mit wenn Sie uns besuchen möchten und bestimmtes Buch auswählen wollten *

[SW: Russland; Theater/Kunstgeschichte]

Details

Dobycin, Leonid I.: Evdokija. Eine Erzählung. Aus dem Russ. übers. von Peter Urban. Berlin: Friedenauer Presse, 2008. ISBN: 9783932109577
Erste Ausgabe der Übersetzung. 9783932109577
*** Ins Ausland liefern wir nur nach Vorauszahlung oder Zahlung mit Kreditkarte. ***

29 S. Gr.-8°. Originalbroschur mit Originalumschlag.

[SW: Russische Literatur]

Details

Dobycin, Leonid: Evdokija Eine Erzählung, FRIEDENAUER PRESSE, Oktober 2008 ISBN: 3932109570
Leonid Dobycin (1894-1936) gehört zu den großen Autoren jener lange verfemten Avantgarde, die erst nach dem Ende der Sowjetherrschaft allmählich wieder ins Bewußtsein rückt. Er ist heute unter Kennern ein Geheimtip, berühmt für seinen knappen, auf das Wesentliche reduzierten Stil. Die Erzählung spielt vor dem Hintergrund der wachsenden nationalen und konfessionellen Spannungen im Baltikum unmittelbar vor Ausbruch des ersten Weltkriegs. Riga, seit 1729 Hauptstadt des russischen Gouvernements Livland, war zu 46% von Baltendeutschen, zu 25% von Russen und zu 23% von Letten bewohnt; der Konfession nach: 64% Protestanten und Katholiken, 18% Russisch-Orthodoxen, 12% jüdischen Glaubens. Ähnlich waren die Verhältnisse in der Stadt Dünaburg, ab 1893 Dvinsk, wo jedoch der polnische Bevölkerungsanteil beträchtlich war: ehemals polnisch-litauisch, kam die Stadt mit der ersten Teilung Polens 1772 an Rußland. Wie schon in dem Roman Im Gouvernement S. (1996 als Winterbuch bei der Friedenauer Presse erschienen) zeichnet Dobycin mit sparsamsten Mitteln Personen, Orte und Landschaften, indem er Alltagsszenen, Dialoge, knappe Naturbilder aneinandermontiert. Darin wird, ohne jede Erklärung und Stellungnahme, die wachsende Spannung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen greifbar, hier zwischen russisch-orthodoxem Kleinbürgertum und polnisch-katholischem Adel. Einen kaum merklichen Kontrapunkt bildet die Natur in ihrer beiläufigen Wiederholung: Die Erzählung umfaßt einen vollen Jahreszeitenzyklus - Sommer, Herbst, Winter, Frühling und wieder Sommer bis zum 1. August 1914, dem Tag der deutschen Kriegserklärung an Rußland. In Dobycins Erzählung reduziert auf den Satz Der Krieg ist erklärt, eingerahmt vom Tod eines Hündchens und dem Flußbad einer Sommerfrischlerin, die von der Nachricht überrascht wird. In so lakonisch-eindringlicher Form ist der Ausbruch des ersten Weltkriegs literarisch bisher kaum dargestellt worden.

NEUBUCH! 2008. 29 S. 25 cm 247 mm x 171 mm x 6 mm

[SW: Russische Belletristik / Roman, Erzählung]

Details

Dobycin, Leonid. Evdokija, Berlin, Friedenauer Presse, 2008. ; weicher Einband / soft cover
Leonid Dobycin (1894-1936) gehört zu den großen Autoren jener lange verfemten Avantgarde, die erst nach dem Ende der Sowjetherrschaft allmählich wieder ins Bewußtsein rückt. Er ist heute unter Kennern ein Geheimtip, berühmt für seinen knappen, auf das Wesentliche reduzierten Stil. Die Erzählung spielt vor dem Hintergrund der wachsenden nationalen und konfessionellen Spannungen im Baltikum unmittelbar vor Ausbruch des ersten Weltkriegs. Riga, seit 1729 Hauptstadt des russischen Gouvernements Livland, war zu 46% von Baltendeutschen, zu 25% von Russen und zu 23% von Letten bewohnt; der Konfession nach: 64% Protestanten und Katholiken, 18% Russisch-Orthodoxen, 12% jüdischen Glaubens. Ähnlich waren die Verhältnisse in der Stadt Dünaburg, ab 1893 Dvinsk, wo jedoch der polnische Bevölkerungsanteil beträchtlich war: ehemals polnisch-litauisch, kam die Stadt mit der ersten Teilung Polens 1772 an Rußland. Wie schon in dem Roman "Im Gouvernement S." (1996 als Winterbuch bei der Friedenauer Presse erschienen) zeichnet Dobycin mit sparsamsten Mitteln Personen, Orte und Landschaften, indem er Alltagsszenen, Dialoge, knappe Naturbilder aneinandermontiert. Darin wird, ohne jede Erklärung und Stellungnahme, die wachsende Spannung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen greifbar, hier zwischen russisch-orthodoxem Kleinbürgertum und polnisch-katholischem Adel. Einen kaum merklichen Kontrapunkt bildet die Natur in ihrer beiläufigen Wiederholung: Die Erzählung umfaßt einen vollen Jahreszeitenzyklus - Sommer, Herbst, Winter, Frühling und wieder Sommer bis zum 1. August 1914, dem Tag der deutschen Kriegserklärung an Rußland. In Dobycins Erzählung reduziert auf den Satz "Der Krieg ist erklärt", eingerahmt vom Tod eines Hündchens und dem Flußbad einer Sommerfrischlerin, die von der Nachricht überrascht wird. In so lakonisch-eindringlicher Form ist der Ausbruch des ersten Weltkriegs literarisch bisher kaum dargestellt worden - Sehr gut erhalten.

Eine Erzählung. Aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben von Peter Urban - 2. Auflage, fadengeheftete Broschur, 32 S. - PayPal und Kreditkarten ab 15,- EUR Warenwert -

[SW: Literatur, russische, 20.Jh./ Literature, russian, 20th century]

Details