Falke Medium
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WELTAUSSTELLUNG 1873. - LÜTZOW, CARL v., Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873. Unter Mitwirkung v. H. Auer, R. v. Eitelberger, J. Falke, M. Thausing, A. Woltmann u. A. herausgegeben. Leipzig, E. A. Seemann, 1875.
Carl von Lützow und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter versuchen, den Stand vor allem von Kunst und Kunstgewerbe, wie diese sich auf der Wiener Weltausstellung in den Stilrichtungen Neo-Renaissance und Historismus präsentierten, im Überblick und in speziellen Aufsätzen darzustellen und anschaulich zu machen. Sie referieren u.a. über das neue Medium Photographie, über Frauenarbeit, Zeichen- und Kunstunterricht, architektonische Zeichnungen und Modelle, Farbendruck und Amateurkunst.
4to. 12, 524 S. m. 388 teils ganzseitigen Textillustrationen in Holzschnitten. Neuerer Hldrbd m. aufgezogenem Originalrücken m. Rverg. (alter Rücken etwas berieben, private Besitzstempel auf Titel u. Vorwort, teilw. braunfleckig; es fehlen die 5 radierten Gemälde-Reproduktionen).
[SW: Welt- und Industrieausstellungen; World Exhibitions, Fairs]
Falke, Gustav H.: Johann Sebastian Bach. Philosophie der Musik. Berlin: Lukas Vlg. 2001.
211 S. Br. *Die These des Buches ist, daß in einem bürgerlich- protestantischen Umfeld Musik als Medium der Introspektion dienen kann. Das moderne autonome Subjekt konstituiert sich, zurückgezogen aus der Prosa der Welt, in der Ausleuchtung seiner Innerlichkeit. Diese Innerlichkeit ist bei Bach noch religiös verfaßt. Es geht um Erlösungsverlangen und Heilsgewißheit. Das jedoch läßt sich leicht übersetzen. Religion meint nur, daß die Welt als ganze im Blick steht - im unstillbaren Schmerz über die existentielle Verlassenheit des Selbst und in der lauteren Freude über das Dasein, wie immer es sei.
[SW: Musik, Theater]
Holtmeier, Ludwig, Rischard Klein und Claus-Steffen Mahnkopf (Hgg.): Musik & Ästhetik. 3. Jahrgang, Heft 10, April 1999. Stuttgart : Klett-Cotta, 1999. ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3608985840
Min. Lagerspuren. Sehr guter Zustand. Inhalt: LUDCER HEIDBRINK: Intensität als Kategorie ästhetischer Erfahrung. / NAPHTALI WAGNER/CHRISTOPH SCHMIDT: KV 614: Schock und Struktur in der Wiener Klassik. / IAN PACE: Modulor von lan Willcock. / ROCER REDCATE: Neue Musik in Großbritannien. / SEBASTIAN KIEFER: "Farbe macht Licht, Bewegung, Raum und Zeit". Zur Idee einer reinen Klangfarbenmusik. / WENDELIN GÖBEL: Peripheres Produkt - zentrales Medium. Das Musikbuch. / BERND ASMUS: Kompositionsgeschichte - im Zerrspiegel vernetzt. / MAX PADDISON: Der Komponist als Kritischer Theoretiker. Brian Ferneyhoughs Ästhetik nach Adorno. / ULRICH POTHAST: Musik, Weltverhältnis, Selbstverhältnis. / GUSTAVE FALKE: Emersons Schubert. / LUCA CONTI: Scelsis Klarinettenwerke.
112, (4), IV Seiten. 23x15 cm. Broschur.
Gustav-H. H. Falke: Johann Sebastian Bach. Philosophie der Musik von Gustav-H. H. Falke, Lukas 2001 ISBN: 3931836207
2001 Softcover Seiten: 211
[SW: Gustav Falke nähert sich der Musik Bachs disziplinübergreifend und führt aus der Zusammenschau von philosophischen, kultur-, sozial- und musikwissenschaftlichen Aspekten zu einem neuen Verständnis seines Werks. Die These des Buches ist, dass in einem bürgerlich-protestantischen Umfeld Musik als Medium der Introspektion dienen kann. Das moderne autonome Subjekt konstituiert sich, zurückgezogen aus der Prosa der Welt, in der Ausleuchtung seiner Innerlichkeit. Diese Innerlichkeit ist bei Bach noch religiös verfasst. Es geht um Erlösungsverlangen und Heilsgewissheit. Das jedoch läßt sich leicht übersetzen. Religion meint nur, dass die Welt als ganze im Blick steht - im unstillbaren Schmerz über die existentielle Verlassenheit des Selbsts und in der lauteren Freude über das Dasein, wie immer es sei. Gustav-H. H. Falke, geb. 1958, lebt als Philosoph und Sachbuchkritiker für die FAZ in Hamburg und Berlin. Autorenportrait: Gustav-H. H. Falke, geboren 1958, lebt als Philosoph und Sachbuchkritiker für die FAZ in Hamburg und Berlin.]




