Fallada Kleiner Mann Was Nun
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Die beiden letzten Arbeiten von George Grosz vor der Emigration Fallada, Hans: Kleiner Mann - was nun? Roman. Berlin, Rowohlt, 1932.
Erste Ausgabe, im Original-Einband mit den kongenialen Zeichnungen von George Grosz. Der Vorderdeckel des Einbandes ist beigefarben, der Rückendeckel türkis und der Rücken silbern. Die Einbandzeichnungen von George Grosz sind die beiden letzten Arbeiten vor seiner Emigration. Fallada lieferte mit dem vorliegenden Werk ein detailliertes Psychogramm des deutschen Kleinbürgers in den Jahren vor der nationalsozialistischen Machtübernahme. - "Kleiner Mann - was nun" wurde Falladas erfolgreichster Roman, der das Arbeitslosenelend im Deutschland der Wirtschaftskrise vor Hitlers Machtergreifung zum Thema hat. "In keinem anderen Roman Falladas finden wir Parteinahme für die sozial Schwachen und Gesellschaftskritik so stark ausgerichtet wie in Kleiner Mann - was nun?'" (J. Manthey). - Jürgen Manthey (1963): Als die Nationalsozialisten Anfang des Jahres 1933 an die Macht gelangen, ist Fallada auf dem Höhepunkt seines durch diesen Roman erworbenen Ruhms. Das internationale Ansehen macht ihn in den Augen der Nazis eigentlich noch unerwünschter, andererseits schützt es ihn aber auch vor Maßnahmen, die das Licht der Weltöffentlichkeit scheuen müßten. Das Buch wurde eigenartigerweise nicht verboten. Nur die Einbandzeichnung, die von George Grosz stammte, mußte durch eine andere ersetzt werden. Fallada wurde Anfang März 1933 (zusammen mit Ernst Salomon) plötzlich verhaftet, kam jedoch nach elf Tagen wieder frei. - George Grosz ist bereits im Juni 1932 Gastdozent an der Art Students League in New York, kehrte aber am 6. Oktober 1932 zurück nach Berlin. Zu Beginn des Jahres 1933 jedoch, verließ er (zusammen mit seiner Frau) Deutschland endgültig. "Am 12. Januar bestiegen wir in Bremerhaven den Norddeutschen-Lloyd-Dampfer Stuttgart'; am 23. kamen wir in New York an. Am 30. Januar wurde Hitler Reichskanzler in Deutschland" (George Grosz). Grosz war wirklich in letzter Minute entkommen. Wie er aus Briefen erfuhr, war überall nach ihm gesucht worden. "Daß ich da lebend davongekommen wäre, darf ich wohl bezweifeln". Als Grosz nach Amerika kam, beeindruckte ihn nichts mehr als "dies verzauberte, großartige New York" (George Grosz). Das Magazin "Time" begrüßte ihn mit der Überschrift "Mild Monster Arrives" (sanftes Ungeheuer trifft ein), und der "New Yorker" schrieb, daß er "ein Revolutionär von individualistischem Zuschnitt" sei, jedoch ein Mann, der über Russland pessimistisch denke und New York liebe, da hier noch etwas von persönlicher Freiheit übriggeblieben sei (Lothar Fischer). - Bibliographie und Literatur: Lothar Lang, George-Grosz-Bibliographie Nr. 66. - Peter-Klaus Schuster (Hrsg.), George Grosz (Ausstellungs-Katalog Berlin-New York 1994/95) S. 255/Nr. VIII, 46. - WG (2. A.) S. 382, Nr. 4. KNLL V, S. 385. - Jürgen Manthey, Hans Fallada (Reinbek 1963/1976). - Lothar Fischer, George Grosz (Reinbek 1976). - Lediglich ein kleines, kaum erwähnenswertes Fleckchen auf dem vorderen, gering bestoßen (ebenso kaum erwähnenswert), ansonsten schönes Exemplar. Im Original-Einband von George Grosz- von großer Seltenheit. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG).
367 S. Original-Pappband mit Einbandzeichnungen von George Grosz auf beiden Deckeln.
Die beiden letzten Arbeiten von George Grosz vor der Emigration Fallada, Hans: Kleiner Mann - was nun? Roman. Berlin, Rowohlt, 1932.
Erste Ausgabe, im Original-Einband mit den kongenialen Zeichnungen von George Grosz. Der Vorderdeckel des Einbandes ist beigefarben, der Rückendeckel türkis und der Rücken silbern. Die Einbandzeichnungen von George Grosz sind die beiden letzten Arbeiten vor seiner Emigration. Fallada lieferte mit dem vorliegenden Werk ein detailliertes Psychogramm des deutschen Kleinbürgers in den Jahren vor der nationalsozialistischen Machtübernahme. "Kleiner Mann - was nun" wurde Falladas erfolgreichster Roman, der das Arbeitslosenelend im Deutschland der Wirtschaftskrise vor Hitlers Machtergreifung zum Thema hat. "In keinem anderen Roman Falladas finden wir Parteinahme für die sozial Schwachen und Gesellschaftskritik so stark ausgerichtet wie in Kleiner Mann - was nun?'" (Jürgen Manthey). - Jürgen Manthey (1963): Als die Nationalsozialisten Anfang des Jahres 1933 an die Macht gelangen, ist Fallada auf dem Höhepunkt seines durch diesen Roman erworbenen Ruhms. Das internationale Ansehen macht ihn in den Augen der Nazis eigentlich noch unerwünschter, andererseits schützt es ihn aber auch vor Maßnahmen, die das Licht der Weltöffentlichkeit scheuen müßten. Das Buch wurde eigenartigerweise nicht verboten. Nur die Einbandzeichnung, die von George Grosz stammte, mußte durch eine andere ersetzt werden. Fallada wurde Anfang März 1933 (zusammen mit Ernst Salomon) plötzlich verhaftet, kam jedoch nach elf Tagen wieder frei. - George Grosz ist bereits im Juni 1932 Gastdozent an der Art Students League in New York, kehrte aber am 6. Oktober 1932 zurück nach Berlin. Zu Beginn des Jahres 1933 jedoch, verließ er (zusammen mit seiner Frau) Deutschland endgültig. "Am 12. Januar bestiegen wir in Bremerhaven den Norddeutschen-Lloyd-Dampfer Stuttgart'; am 23. kamen wir in New York an. Am 30. Januar wurde Hitler Reichskanzler in Deutschland" (George Grosz). Grosz war wirklich in letzter Minute entkommen. Wie er aus Briefen erfuhr, war überall nach ihm gesucht worden. "Daß ich da lebend davongekommen wäre, darf ich wohl bezweifeln". Als Grosz nach Amerika kam, beeindruckte ihn nichts mehr als "dies verzauberte, großartige New York" (George Grosz). Das Magazin "Time" begrüßte ihn mit der Überschrift "Mild Monster Arrives" (sanftes Ungeheuer trifft ein), und der "New Yorker" schrieb, daß er "ein Revolutionär von individualistischem Zuschnitt" sei, jedoch ein Mann, der über Russland pessimistisch denke und New York liebe, da hier noch etwas von persönlicher Freiheit übriggeblieben sei (Lothar Fischer). - Bibliographie und Literatur: Lothar Lang, George-Grosz-Bibliographie Nr. 66. - Peter-Klaus Schuster (Hrsg.), George Grosz (Ausstellungs-Katalog Berlin-New York 1994/95) S. 255/Nr. VIII, 46. - WG (2. A.) S. 382, Nr. 4. KNLL V, S. 385. - Jürgen Manthey, Hans Fallada (Reinbek 1963/1976). - Lothar Fischer, George Grosz (Reinbek 1976). - Lediglich im Buchschnitt ein paar kleine Stockfleckchen (kaum erwähnenswert), ansonsten schönes Exemplar. In diesem Zustand - vor allem im Original-Einband von George Grosz - von großer Seltenheit. - Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos (JPG) zu.
367 S. Original-Leinen mit Einbandzeichnungen von George Grosz auf beiden Deckeln.
Fallada, Hans: Kleiner Mann - was nun? Gütersloh : Bertelsmann 1958
Lizenzausgabe leichte Gebrauchsspuren Roman. Lizenzausgabe
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Fallada, Hans: Kleiner Mann - was nun? Reinbek b. Hamburg : Rowohlt 1958
234. - 245. Tausend 8 Deutliche Gebrauchsspuren, Seiten deutlich angebräunt, Seiten Knicke, Cover deutlich gestossen, Cover angebräunt, Cover leicht angemalt, Seitenkanten angeschmutzt und fleckig, leicht verzogen, Coverinnenseiten deutlich fleckig Roman. 234. - 245. Tausend
[SW: Literatur; Roman; Klassiker; Klassische Literatur; Deutsche Literatur; Literatur aus Deutschland; Deutsche Autoren; Fallada, Hans; Kleiner Mann - was nun?; Erzählung; Geschichte; Armut; Ehe; Nachkriegszeit; Lebenskampf; Sehnsucht; Glauben; Güte; Treue; Eh]




