Frans Eemil Sillanpaeae
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Buck, Pearl S. - Sillanpää, Frans Eemil - Jensen, Johannes V. Nobelpreis für Literatur; 1938/1939/1944 : Pearl S. Buck / Die Frauen des Hauses Wu. Frans-Eemil Sillanpää / Sterben und Auferstehen. Johannes V. Jensen / Himmerlandsgeschichten. Mit Illustrationen. Im Pappschuber, Zürich Coron Verlag [1980?]
Sauberes Exemplar!! Ungelesen!! Format des Bandes 22 x 16 cm. Einband aus speziell gefertigter grüner Taftseide mit ornamentaler Rücken- und Vorderdeckel-Goldprägung, Oberschnitt-und Innenkantenvergoldung sowie Feingewebevorsatz nach der Art handgefertigter Meistereinbände. Mit Rundrücken und Kapitalband. Das Werk wurde auf eigens gefertigtem Edel-Dünndruckpapier gedruckt. Die exklusiv für den Band geschaffenen Illustrationen stammen von international bedeutenden Künstlern. Das Buch ist mit Klarsichtfolie umlegt. Im Pappschuber. Pearl S. Buck mit 484 Seiten und mit kleiner Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises. Frans Eemil-Sillanpää mit 357 Seiten. Inhalt : Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises an Frans-Eemil Sillanpää von Dr. Kjell Strömberg, ehemaliger Kulturattache an der Schwedischen Botschaft in Paris. Adresse von Per Hallström anläßlich der Überreichung des Nobelpreises für Literatur an Frans-Eemil Sillanpää, Dezember 1939. Leben und Werk von Frans-Eemil Sillanpää von Olof Enckell, Professor an der Universität Helsinki. Sterben und Auferstehen. Roman von Frans-Eemil Sllanpää in der Übersetzung von Edzard Schaper. Frans-Eemil Sillanpää. Eine Würdigung von Edzart Schaper. Bibliographie der Werke von Frans- Eemil Sillanpää. Johannes V. Jensen mit 342 Seiten und mit kleiner Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises. (Neupreis 135,00 DM)
Sillanpää, Frans-Eemil. Sterben und Auferstehen. Zürich-Stuttgart Coron ca. 1975
361 Seiten. Nobelpreisträger für Literatur Band 38. Inhalt: Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises an Frans-Eemil Sillanpää von Dr. Kjell Strömberg, ehemaliger Kulturattache an der Schwedischen Botschaft in Paris. Adresse von Per Hallström anläßlich der Überreichung des Nobelpreises für Literatur an Frans-Eemil Sillanpää, Dezember 1939. Leben und Werk von Frans-Eemil Sillanpää von Olof Enckell, Professor an der Universität Helsinki. Sterben und Auferstehen. Roman von Fran-Eemil Sillanpää in der Übersetzung von Edzard Schaper. Frans Eemil Sillanpää. Eine Würdigung von Edzard Schaper. Bibliographie der Werke von Frans-Eemil Sillanpää. Als Frontispiz, ein Porträt des Autors.Von führenden deutschen Buchgestaltern illustriert.
Gebunden, 23 cm. Weisser Seidentaft Einband. Einband mit Original-Klarsichtfolie umlegt. Kopffarbschnitt. Einband und Buchblock sauber. Etwas Leseschief.
Sillanpää: Sonne des Lebens. Roman. Berechtigte Übertragung von Edzard Schaper. Einband von Rolf Wagner. Freunde der Weltliteratur Lesergemeinschaft GmbH (Lizenz des Verlags der Arche, Peter Schifferli) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe (1951) Hamburg, Bielefeld, Stuttgart
285S. 8°
Halbleder Lizenzausgabe im Jahr der deutschen Erstausgabe. Fadengehefteter, goldgeprägter, weinroter Halbledereinband mit Deckelillustration und Farbkopfschnitt. Einbandkanten und Kopfschnitt dezent berieben, ansonsten rundum guter Zustand. Frans Eemil Sillanpää (* 16. September 1888 in Kierikkala, Gemeinde Hämeenkyrö; 3. Juni 1964 in Helsinki) war ein finnischer Schriftsteller. 1939 erhielt er den Literatur-Nobelpreis. Sillanpääs Eltern stammten beide aus Landbesitzerfamilien, die jedoch in wirtschaftliche Not geraten waren. Der Vater hieß eigentlich Frans Koskinen, wurde aber gemäß finnischem Brauch nach seiner Hütte Sillanpää (dt. "Brückenkopf") genannt. Der Tagelöhner verdiente sich noch etwas Geld durch einen winzigen Laden in seiner Hütte hinzu. Frans Eemil Sillanpää hat hier die Armut erlebt, die später das beherrschende Thema seiner Romane "Das fromme Elend" und "Silja, die Magd" wurde. Zwei Geschwister waren früh gestorben. Zu dieser Zeit gab es in Finnland - damals noch Teil des Russischen Reichs - keine allgemeine Schulpflicht. Die Eltern taten jedoch alles ihnen Mögliche, Frans Eemil eine Bildung zu verschaffen. Sie schickten ihn zunächst auf eine Grundschule nach Hankijärvi, 1896 dann auf das Städtische Gymnasium in Tampere. Da die Eltern die Kosten nicht mehr tragen konnten, verschaffte ihm der Direktor des Gymnasiums eine Hauslehrerstelle bei einem reichen Industriellen. Nach dem Abitur zog Sillanpää 1908 nach Helsinki, wo er sich an der kaiserlichen Alexander-Universität für ein Studium der Naturwissenschaften einschrieb. Allerdings legte er in insgesamt fünf Studienjahren keine Prüfung ab. Eine Folge seines Studiums war jedoch, dass er sich als Materialist verstand. Er wurde Mitglied einer Künstlergruppe - ihre berühmtesten Vertreter waren der Maler Pekka Halonen und der Komponist Jean Sibelius -, die in Tuusula zusammengefunden hatte. Während des Studiums litt Sillanpää unter Angstzuständen. 1913 kehrte er ins Haus seiner Eltern zurück, die nach Heinijärvi umgezogen waren. Ihr bescheidenes Heim ist in der finnischen Literatur als Töllinmäki ("Die Hütte am Hügel") bekannt geworden. Hier lernte er die 17-jährige Tochter eines Pächters, Sigrid Maria Salomäki, kennen, die er zwei Jahre später heiratete. 1914 veröffentlichte die Zeitung Uusi Suometar mehrere literarische Skizzen und Novellen unter dem Pseudonym "E. Syväri". Die Texte des unbekannten Autors erregten Aufsehen, und der Verlag Werner Söderström aus Porvoo nahm Kontakt auf. Im Herbst 1916 erschien hier der erste Roman "Sonne des Lebens", der großen Erfolg hatte. Den Finnischen Bürgerkrieg erlebte Sillanpää in Hämeenkyrö ohne sich an den Kämpfen zu beteiligen. Seine Sympathie lag jedoch eindeutig auf Seiten der Linken; er verarbeitete das Geschehen in dem Roman "Das fromme Elend" (auch unter dem Titel: "Sterben und Auferstehen"), der bereits 1919 veröffentlicht wurde. Die beiden Erstlingswerke Sillanpääs hatten große Erwartungen geweckt, und Sillanpää stand seitdem unter dem Druck, den großen, finnischen Roman zu schreiben. Die seitdem erscheinenden Novellen und Erzählungen enttäuschten jedoch in dieser Hinsicht. Sillanpää hatte in Töllinmäki sich mit dem Bau eines Hauses und der Gründung einer inzwischen auf sechs Kinder angewachsenen Familie finanziell übernommen. Sein Verleger versuchte ihm zu helfen, indem er ihm 1926 die Redaktion der Zeitschrift Panu anbot, wozu die Familie jedoch nach Porvoo umziehen musste. Die Schulden nahmen weiter zu, und 1929 wandte sich Sillanpää an die Konkurrenz, das Verlagshaus Otava, dem er sein gesamtes künftiges Werk anbot. Der Verleger Alvar Renqvist ging darauf ein und wurde auch der Verwalter von Sillanpääs finanziellen Angelegenheiten. In der Folge zog Sillanpää 1930 nach Helsinki um. Dadurch besserten sich seine Arbeitsbedingungen so, dass die drei großen Romane "Silja, die Magd", "Eines Mannes Weg" und "Menschen in der Sommernacht" entstehen konnten. Mitte der 1930er Jahre galt Sillanpää als der beste Schriftsteller Finnlands. 1936 erschien noch die Novellensammlung "Viidestoista". Der Nobelpreis an Frans Eemil Sillanpää war der erste, der an einen Finnen verliehen wurde. Der Schriftsteller war seit 1930 jedes Jahr vorgeschlagen worden. Ein Problem war, dass kein Mitglied der Schwedischen Akademie des Finnischen mächtig war, sodass sie nur nach den auf Schwedisch vorliegenden Übersetzungen urteilen konnten. Innenpolitisch waren die finnischen Bestrebungen ein Hindernis, Schwedisch als zweite Amtssprache in Finnland abzuschaffen. Eine Zeitlang wurde diskutiert, den Preis auf Sillanpää und den Finnlandschweden Bertel Gripenberg aufzuteilen, womit auch ein Repräsentant des "weißen" Finnlands neben dem "roten" Sillanpää ausgezeichnet worden wäre (vgl. "Finnischer Bürgerkrieg"). Schließlich entschied sich die Akademie jedoch für Sillanpää allein. Die meisten seiner Werke lagen auf Schwedisch übersetzt vor, häufig waren sie zeitgleich mit dem finnischen Original erschienen. Bis zuletzt hielt aber Per Hallström, der Ständige Sekretär der Akademie, Sillanpää nicht für preiswürdig. Ausschlaggebend war dann die politische Situation zu einem Zeitpunkt, als Finnland von der Sowjetunion bedroht wurde ("Winterkrieg"). Sillanpää scheinen diese Umstände bewusst gewesen zu sein, denn er reagierte auf die Nachricht mit den Worten: "Diese Auszeichnung gilt meinem Land und mir zu gleichen Teilen." Wegen des Beginns des Zweiten Weltkriegs wurde dieser Nobelpreis außerhalb Skandinaviens kaum wahrgenommen. Aus demselben Grund gab es auch keine öffentliche Feier; Sillanpää fuhr jedoch nach Stockholm, wo ihm der Preis in einer regulären Sitzung der Schwedischen Akademie überreicht wurde. Der Literatur-Nobelpreis wurde danach bis 1944 nicht mehr verliehen. Die weiterhin wachsenden Schulden, die Folgen des Alkoholmissbrauchs sowie der Tod seiner Frau Sigrid Anfang 1939 führten zu Erschöpfungszuständen. Als ihm im November desselben Jahres der Nobelpreis für Literatur zuerkannt wurde, war Sillanpää eindeutig alkoholkrank. Seine zweite Frau, Anna von Hertzen, begleitete ihn nach Schweden. Im März 1940 wurde seine zweite Ehe geschieden, und Sillanpää wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Nach seiner Entlassung verbrachte er den Rest seines Lebens bei seinen Kindern und Enkeln in der Nähe von Helsinki. Nach dem Nobelpreisträger wurde der Asteroid (1446) Sillanpää benannt. Sillanpääs Haus in Töllinmäki ist heute ein Museum. Das erste, komplett ins Deutsche übersetzte Werk war 1932 "Silja, die Magd". Im folgenden Roman "Eines Mannes Weg" wurde die Szene eines Zechgelages gestrichen, weil sie als nicht vereinbar mit den Qualitäten arischen Bauerntums galt. Nachdem Sillanpää in der sozialdemokratischen Zeitung Suomen Sosialidemokraatti einen kritischen "Weihnachtsbrief an die Diktatoren" Hitler, Stalin und Mussolini veröffentlicht hatte, wurden seine Bücher im nationalsozialistischen Deutschland verboten.
[SW: Finnische Literatur | Roman | Freunde der Weltliteratur, Halblederausgaben]
Nobelpreis, Literatur, Erzählung, Novellen, Roman Sillanpää,Frans-Eemil: Sterben Und Auferstehen - Nobelpreis Für Literatur 1939, Zürich, Coron Verlag
- Zustand: Gut; Weiße Taftseide mit Goldprägung und Folienumschlag . Die Sammlung Nobelpreis für Literatur steht unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Akademie und der Nobelstiftung Stockholm. Diese Ausgabe von Sillanpää,Frans-Eemil Sterben und Auferstehen - Nobelpreis 1939 Finnland ist eine auf den Kreis der Nobelpreisfreunde beschränkte Auflage und erscheint mit Genehmigung des Werner Classen Verlages, Zürich sowie von Les Editions Rombaldi Paris im Coron Verlag Zürich. Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises an Sillanpää,Frans-Eemil von Dr. Kjell Strömberg ehemaliger Kulturattache an der Schwedischen Botschaft in Paris. 361 Seiten, Fadenbindung, Farbkopfschnitt, Frontispiz, Einband oben etwas angestaubt




