Gorki Tolstoi

English Version

Es wurden insgesamt 345 Einträge zu 'Gorki Tolstoi' gefunden (Stand: 26.08.2011).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Gorki Tolstoi' an.

Tolstoi, Alexej: Peter, der Grosse. Roman in drei Büchern. Aus dem Russischen von Maximilian Schick. Mit einem Nachwort von Dietrich Geyer. Originaltitel: Petr pervyj. Stuttgart: Steingrüben Verlag, 1961.
Sehr guter Zustand. - Alexei Nikolajewitsch Graf Tolstoi (wiss. Transliteration Aleksej Nikolaevic Tolstoj; * 29. Dezember 1882jul./ 10. Januar 1883greg. in Sosnowka nahe Nikolajewsk (heute Pugatschow); 23. Februar 1945 in Moskau) war ein russisch-sowjetischer Schriftsteller. Leben: Alexei Nikolajewitsch Graf Tolstoi wurde als Sohn des Offiziers Nikolai Alexandrowitsch Tolstoi und Alexandra Leontjewna Tolstoi (geb. Turgenjewa) geboren, als der Scheidungsprozess um seine Eltern bereits im Gange war. Noch mit Alexei schwanger, verliebte sich Alexandra Leontjewna in einen liberalen Gutsherrn namens Alexei Apollonowitsch Bostrom und floh mit ihm auf sein Kleingut Sosnowka an der Wolga. Dort wuchs Tolstoi auf. 1901 ging er nach Sankt Petersburg, um Mathematik zu studieren. Hier begann er Gedichte im Stil Nekrasows und Nadsons zu schreiben. 1907, kurz vor dem Abschluss, gab er sein Studium auf, um sich ganz der Literatur zu widmen. 1908 erschien unter dem Titel Hinter blauen Flüssen seine erste Gedichtsammlung. Seine ersten, im Stil des Neorealismus geschriebenen Prosawerke, die Erzählung Eine Woche in Turgenjew und die Romane Die Sonderlinge und Der hinkende Fürst wurden von der Kritik positiv aufgenommen. Maxim Gorki wurde auf ihn aufmerksam und nannte ihn einen "großen und kraftvollen Schriftsteller". Während des Ersten Weltkrieges war Tolstoi als Kriegsberichterstatter in England und Frankreich unterwegs und schrieb Erzählungen und Skizzen über den Krieg (Auf dem Berg, Unter Wasser, Eine wundervolle Dame), begann aber auch Komödien fürs Theater zu schreiben. Der Oktoberrevolution stand Tolstoi zunächst ablehnend gegenüber. Während des Bürgerkrieges arbeitete er in der Propagandaabteilung des weißen Generals Denikin. Dort schrieb er neben Pamphleten gegen den Kommunismus eines seiner berühmtesten Werke, die auch von skeptischen Literaturwissenschaftlern geachtete Erzählung Nikitas Kindheit. Aus dieser Geschichte einer sorglosen Kindheit auf einem russischen Landgut ist Tolstois Heimweh nach Russland deutlich zu spüren. 1921 übersiedelte er nach Berlin. Dort schloss er sich der Smena-Wech-Bewegung an, einer Gruppe russischer Nationalisten, die bereit waren, die Oktoberrevolution zu akzeptieren. In der sowjetfreundlichen Zeitschrift Nakanune (Am Vorabend) veröffentlichte er einen berühmten Brief, der von offizieller Seite begeistert aufgenommen wurde und zum Bruch mit den russischen Emigranten führt. 1923 kehrte er nach Russland zurück. Anfänglich hielt er noch Distanz zum sowjetischen Regime und wandte sich dem unverfänglicheren Genre der Science-Fiction zu. Aus dieser Zeit stammen der von H. G. Wells beeinflusste Roman Aelita, sowie Geheimnisvolle Strahlen. Die Romantrilogie Der Leidensweg (1920-1941), in der am Beispiel einer Intellektuellenfamilie ein Panorama der russischen Gesellschaft vor, während und nach der Revolution gezeichnet wird, ist schon eindeutig der sozialistischen Tendenzliteratur zuzurechnen. Ebenso die Erzählung Brot, in der er durch die Verherrlichung von Stalins Rolle bei der Verteidigung der Stadt Zarizyn zu Geschichtsfälschung und Legendenbildung beiträgt. Nicht so eindeutig tendenziös ist der von der Literaturkritik oft als Tolstois Hauptwerk anerkannte Roman Peter der Große (1929-1945, nicht abgeschlossen), für den er schon vor seiner ideologischen Wende zu recherchieren begonnen hatte und in dem er ein breites und überzeugendes Bild der russischen Gesellschaft zur Zeit Peters des Großen zeichnet. 1936 starb Maxim Gorki, und Alexei Tolstoi löste seinen Freund als Vorsitzender des Schriftstellerverbandes und führende Figur der offiziellen Sowjetliteratur ab. Ende 1943 gehörte Tolstoi der "Sonderkommission für die Feststellung und Untersuchung der Gräueltaten der deutsch-faschistischen Eindringlinge und ihrer Komplizen" an. Die Ergebnisse der Kommission sind umstritten; beispielsweise wurde in ihren Berichten wahrheitswidrig behauptet, die Erschießung kriegsgefangener polnischer Offiziere im Wald von Katyn" sei von den "Deutschfaschisten" durchgeführt worden. Am 23. Februar 1945 starb Tolstoi und wurde auf dem Neujungfrauen-Friedhof in Moskau beigesetzt. Aus wikipedia-Alexei_Nikolajewitsch_Tolstoi

Deutsche Erstausgabe. 733 (3) Seiten. 20 cm. Schutzumschlag und Einband: Imre Reiner. Grünes Leinen mit illustrierten Vorsätzen und Schutzumschlag.

[SW: a Schöne Literatur, Literaturtheorie, Rußland, Literaturgattungen, Literaturepochen, Russische Literatur, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Romanbiographie]

Details

Zschech, Fritz: Köpfe Der Weltliteratur, Rudolstadt Greifenverlag ; weicher Einband / soft cover; Schutzumschlag / dust cover; sig.
Befriedigend Fritz Müller-Mörla

Flügelmappe mit 10 Originallothograpphien von Fritz Müller-Mörla im Stein signiert, 42 x 29,5 cm, es ist Gerhart Hauptmann, Ricarda Huch , Richard Dehmel, Maxim Gorki, Leo Tolstoi, Bernhard Shaw, D. Ca. 1946, H. Lawrence, Paul Claudel, Miguel de Unamuno und Walt Whirman abgebildet, die Mappe ist randrissig mit kl. Fehlstellen und stockfleckig, die Blätter sind etwas angerändert und gebräunt, Hrsg. und mit Anmerkungen versehen von Dr. Fritz Zschech Versandkosten 6,-- wg. Übergröße Erstausgabe Kein Schutzumschlag Ill Flügelmappe Folio; Erstausgabe

[SW: Fritz Müller-Mörla, Gerhart Hauptmann, Ricarda Huch , Richard Dehmel, Maxim Gorki, Leo Tolstoi , Originalgrafik]

Details

H. Scherenschmidt; Erzählungen russischer Dichter; Erzählungen; Dmitri Maminsibirak; Das Bärchen; Michail Prischwin; Antschar; Nikolai Nekrassow; Großvater Masaj und die Hasen; Der kleine Fuhrmann; Alexander Kuprin; Der weiße Pudel; Michail Lermontow; Mein Vaterland; Der Tod des Dichters; Iwan Turgenjew; Die Uferwiese; Ein Gutsbesitzer; Iwan Gontscharow; Oblomows und ihr Söhnchen; Alexander Puschkin; Der Schuß; Das Dorf; Antiar; Michail Saltykowstschedrin; Von zwei Generälen und einem Bauern; Lew Tolstoi; Nach dem Balle; Nikolai Leskow; Der Wachtposten; Nikolai Gogol; Der Mantel; Anton Tschechow; Das Chamäleon; Iwan Krylow; Der Elefant und der Mops; Zwei Fässer; Maxim Gorki; Die Mutter des Verräters; Der neunte Januar; Wladimir Korolenko; Das Meer Scherenschmidt, H. Die Uferwiese, Berlin: Der Kinderbuchverlag 1962

Erzählungen russischer Dichter 375 S. 20 cm Gewebeeinband die Seiten sind altersbedingt gebräunt, der Einband ist leicht fleckig, auf dem Vorsatz befindet sich ein Eigentumsstempel, auf dem Vorsatz befindet sich ein Namenseintrag, Aus dem Inhalt: Dmitri Maminsibirak, Das Bärchen - Michail Prischwin, Antschar - Nikolai Nekrassow, Großvater Masaj und die Hasen; Der kleine Fuhrmann - Alexander Kuprin, Der weiße Pudel - Michail Lermontow, Mein Vaterland; Der Tod des Dichters - Iwan Turgenjew, Die Uferwiese; Ein Gutsbesitzer - Iwan Gontscharow, Oblomows und ihr Söhnchen - Alexander Puschkin, Der Schuß; Das Dorf; Antiar - Michail Saltykowstschedrin, Von zwei Generälen und einem Bauern - Lew Tolstoi, Nach dem Balle - Nikolai Leskow, Der Wachtposten - Nikolai Gogol, Der Mantel - Anton Tschechow, Das Chamäleon - Iwan Krylow, Der Elefant und der Mops; Zwei Fässer - Maxim Gorki, Die Mutter des Verräters; Der neunte Januar - Wladimir Korolenko, Das Meer - Nachwort - Bibliographische Angaben - Worterklärungen Bei einem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Originalbuch.<br> Bei Bestellungen Werktags bis 11,30 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, <br>ansonsten am folgenden Werktag.<br>

Details

RUSSISCHES THEATER des XX.Jahrhunderts. Tolstoi - Tschechow - Gorki - Andrejew - Tretjakow - Majakowski - Katajew - Schwarz. Hg. von Joachim Schondorff. Mit einem Vorw. von Helen von Ssachno. München: Alnert Langen - Georg Müller, 1960.
* Leo TOLSTOI: Der lebende Leichnam. - Anton TSCHECHOW: Die Möwe. - Maxim GORKI: Nachtasyl. - Leonid ANDREJEW: Das Leben des Menschen. - Sergej TRETJAKOW: Brülle, China! - Wladimir MAJAKOWSKI: Das Schwitzbad. - Valentin KATAJEW: Eine Schnur geht durchs Zimmer. - Jewgeni SCHWARZ: Der Schatten.

21,5 cm. 501 S. OLn. OU.

[SW: Osteuropäische Literatur; Schauspiel, Rußland]

Details