Hauptmann der Ketzer von Soana
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Der Ketzer von Soana ; Gerhart Hauptmann ; Bahnwärter Thiel ; Das Meerwunder ; Nobelpreis für Literatur ; Weltliteratur ; Literaturnobelpreis ; Erzählungen Hauptmann, Gerhart: Der Ketzer von Soana / Gerhart Hauptmann, Zürich : Coron-Verl. ([1967])
gr. 8 Einband und Seiten gebräunt Die Sammlung Nobelpreis für Literatur steht unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Akademie und der Nobelstiftung Stockholm. Diese Ausgabe von Gerhart Hauptmann Der Ketzer von Soana, Bahnwärter Thiel und Das Meerwunder - Nobelpreis 1912 Deutschland ist eine auf den Kreis der Nobelpreisfreunde beschränkte Auflage.
Hauptmann, Gerhard: Der Ketzer von Soana. Erzählung. Leipzig, Insel-Verlag, 1955;
Insel-Bücherei, Nr. 620, Variante 1 beim Inselantiquariat. Überzugspapier 191 (Jenne1), gelb, braun. Titelschild "GERHARD HAUPTMANN / Der Ketzer von Soana / Erzählung", Rahmen rot, Schrift schwarz, mit Sternen. Rückenschild mit Nummer, Rückenschildbeschriftung "G. Hauptmann: Ketzer". Gedruckt von Offizin Andersen Nexö, Leipzig, in Garamond-Antiqua. . -- Bibliographische Angaben werden, soweit sie nicht im Buch angegeben sind, nach der Bibliographie von Kästner "Die Insel-Bücherei. Bibliographie 1912 - 1999. Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Insel Verlages 1999" und den Katalogen von Helmut Jenne "Katalog der Sammlung Jenne", 1. und 2. Aufl., zitiert. --
1. Aufl., 106 S., kl. 8°, Pb., Einband etwas begriffen, Rücken am Fuß leicht beschädigt.; Insel-Bücherei, Nr. 620
[SW: deutsche Literatur, Inselbücherei, Literatur 20. Jahrhundert]
Hauptmann, Gerhard: Der Ketzer von Soana. Erzählung. Leipzig, Insel-Verlag, 1955;
Insel-Bücherei, Nr. 620, Variante 2 beim Inselantiquariat. Überzugspapier 191 (Jenne1), gelb, braun. Titelschild "GERHARD HAUPTMANN / Der Ketzer von Soana / Erzählung", Rahmen rotbraun, Schrift schwarz, mit Sternen. Rückenschild mit Nummer, Rückenschildbeschriftung "G. Hauptmann: Ketzer". Gedruckt von Offizin Andersen Nexö, Leipzig, in Garamond-Antiqua. Titelschild kursiv. -- Bibliographische Angaben werden, soweit sie nicht im Buch angegeben sind, nach der Bibliographie von Kästner "Die Insel-Bücherei. Bibliographie 1912 - 1999. Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Insel Verlages 1999" und den Katalogen von Helmut Jenne "Katalog der Sammlung Jenne", 1. und 2. Aufl., zitiert. --
21.-40. Tsnd., 106 S., kl. 8°, Pb..; Insel-Bücherei, Nr. 620
[SW: deutsche Literatur, Inselbücherei, Literatur 20. Jahrhundert]
Hauptmann, Gerhart: Der Ketzer von Soana. Mit 14 Illustrationen nach Originalradierungen von Hans Meid. Berlin: S. Fischer Verlag, 1932.
Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Umschlag gedunkelt und teilweise rissig. Wie ungelesen. Guter Zustand. Dekoratives Buch. - Gerhart Johann Robert Hauptmann (* 15. November 1862 in Ober Salzbrunn in Schlesien; 6. Juni 1946 in Agnetendorf/Agnieszkow in Schlesien) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller. Er gilt als der bedeutendste deutsche Vertreter des Naturalismus, hat aber auch andere Stilrichtungen in sein Schaffen integriert. 1912 erhielt Hauptmann den Nobelpreis für Literatur. ... Rezeption: Hauptmanns Frühwerk wurde unterschiedlich beurteilt. Die konservativen Kreise und auch die Staatsführung des Kaiserreichs waren von seinen sozialkritischen Dramen wenig begeistert, was sich auch durch Zensur und Schmähauszeichnungen ausdrückte. Seine oppositionelle Position steigerte jedoch sein Ansehen in den Kreisen der progressiven Intellektuellen, die gerade diese Züge an seinen Dramen schätzten. Nach zahlreichen naturalistisch geprägten Werken änderte sich Hauptmanns Schaffen und seine Werke fanden zunehmend Anklang beim Besitz- und Bildungsbürgertum. Für diese Kehrtwendung wurde er vielfach kritisiert, wie zum Beispiel von Franz Mehring, der anlässlich der Aufführung von Hanneles Himmelfahrt schrieb: "Es tut mir leid um Gerhart Hauptmann, aber wenn er unter die Räuber der bürgerlichen Kritik gefallen ist, wenn die Börsenpresse ihm jubelnd bescheinigt, er biege in das Tor der echten und wahren Dichtkunst ein, so hat er dies Schicksal reichlich verdient. [ ] Wir sind noch niemals verurteilt gewesen, einen so großen Missbrauch eines so großen Talents mit eigenen Augen zu sehen.". Dennoch war er weiterhin gefragter Schriftsteller und galt im Ausland als repräsentativer Dichter Deutschlands. Der ungarische Philosoph und Literaturkritiker Georg Lukacs hingegen nannte Hauptmann später den "repräsentativen Dichter des bürgerlichen Deutschlands", womit er jedoch nicht Hauptmanns hervorgehobene Stellung unterstrich. Vielmehr drückte er damit seinen Unmut gegenüber Hauptmanns Wankelmütigkeit und geringer Verwurzelung an seine "revolutionären Anfänge" aus. Trotz seines hohen Ansehens ging der Verkauf seiner Werke stetig zurück, weil sich andere Dichter und Dramatiker in den Blickpunkt drängten. Hauptmann hatte sich einen kostspieligen Lebensstil angeeignet, lebte in teuren Hotels, empfing oft Gäste im Wiesenstein und unternahm Reisen nach Italien. Die Sommer verbrachte er in seinem großen Haus auf Hiddensee, das Günter Kunert als "Do-it-your-self-Olymp" bezeichnete. Thomas Mann ließ sich bezüglich dieses Lebensstils zu einer spöttischen Kritik an Hauptmann hinreißen, als er ihn 1922 als "König der Republik" bezeichnete. Zudem verarbeitete Thomas Mann einige Charakterzüge Hauptmanns in der Person Mynheer Peeperkorn in seinem Buch Der Zauberberg. Die Tatsache, dass Hauptmann nach der Machtergreifung 1933 noch in Deutschland lebte, wollten sich die Nationalsozialisten zunutze machen und den angesehenen Dichter zu ihrem Nutzen verwenden. Verschiedene Stücke, die der Parteiführung wegen ihres aufrührerischen Charakters missfielen, wurden zwar verboten, dennoch wurden weiterhin Hauptmann-Werke aufgeführt. Zu Hauptmanns 80. Geburtstag 1942 wurden Festaufführungen und Ehrungen vorgenommen, die er vorbehaltlos entgegennahm. Nach seinem Tod begann Hauptmanns Ruhm, den er zu Lebzeiten noch genossen hatte, zu verblassen. Sein Ansehen wurde durch sein unkritisches Verhalten gegenüber den Nazis zusätzlich gesenkt. Anlässlich seines 100. Geburtstags 1962 fanden in zahlreichen deutschen Städten Festveranstaltungen statt. Bis in die 1970er Jahre wurden an westdeutschen Bühnen immer wieder Hauptmannwerke aufgeführt, wobei sich vor allem Der Biberpelz und Die Ratten über Zuspruch freuen konnten. Dennoch wurde Hauptmanns Werk nun kritischer betrachtet. In diesem Zuge kamen manche schwachen Aspekte innerhalb seines Werkes zutage, die zuvor "durch unbedenkliches lautes Lob zugedeckt worden war[en]." [18] Überdies wurden Hauptmanns Werke hinsichtlich der politischen Kultur der späten sechziger und frühen siebziger Jahre zunehmend bedeutungsloser, da man mit dem "überlieferten Bilde des Sehers vom Wiesenstein wenig anfangen" konnte. In der DDR lebte Hauptmanns literarisches Ansehen weiter. Seine Sozialkritik fand vielerorts Anklang und er wurde als Beispiel verwendet für die "lebendig fortwirkende Tradition des bürgerlichen deutschen Humanismus". Aus wikipedia-orgGerhart_Hauptmann
147. - 152. Auflage aller Einzelausgaben. 159 Seiten. 21 x 15 cm. Hellblaues Leinen mit Schutzumschlag.
[SW: Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,]




