Hausmann Raoul

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Hausmann, Raoul. 9 Texte von Raoul Hausmann in der Zeitschrift " mannuskripte". Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik. April 1966, Heft 16. Dadaspruch für Österreich. Tanz (1926). Die drei Tännchen (1926). Von hier nach da (1947). Merz (1938). Bemerkungen zu einer neuen deutschen Literatur (1964). Sonnen-Sang (1947). Leitner Josef (1926). Malerei. Das Heft enthält noch drei ganzseitige Reproduktionen von Raoul Hausmann: Der Kunstkritiker ( Photomontage 1920). Friedlaender-Mynona ( Collage 1919). Mister Mystere (Collage und Zeichnung 1949). Graz Forum Stadtpark 1966. [Bestell-Nr 51411]
[DADA, Deutsche Literatur 20. Jhdt., Illustrierte Bücher]

30 S. Orig.Kt. Erste Ausgabe. Gutes Exemplar. Erschien zum 80. Geburtstag von Raoul Hausmann. Titelbild Porträt Raoul Hausmann. Mit handschriftlicher Widmung von Raoul Hausmann: "In dankbarer Freundschaft für Willy Strnfeld Limoges 2 Mai 1966". Voll unterschrieben. In seiner Bio-Bibliographie " Deutsche Exil-Literatur 1933-1945" von 1962 ist Raoul Hausmann ausführlich aufgeführt.

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Hausmann - Züchner, Eva (Hrsg.): Scharfrichter der bürgerlichen Seele. Raoul Hausmann in Berlin. 1900-1933. Unveröffentliche Briefe, Texte, Dokumente aus den Künstler-Archiven der Berlinischen Galerie. Herausgegeben und kommentiert von Eva Züchner. Berlin, Berlinische Galerie, 1998.
Anläßlich des Erscheinens dieser Archiv-Edition veranstaltet die Berlinische Galerie die Ausstellung Raoul Hausmann und Seine Freunde, in der Akademie der Künste, Berlin, 22. Februar - 29. März 1998. Durch Register erschlossen. " Der vorliegende Band, zu dessen Erscheinen die Berlinische Galerie die Ausstellung "Raoul Hausmann und seine Freunde" veranstaltet hat, bildet ein weiteres Mosaiksteinchen zum Verständnis des Schriftstellers, Künstlers, Fotografen, Erfinders, Wissenschafters und Autodidakten Raoul Hausmann. Die Mitarbeiter der Berlinischen Galerie, allen voran Eva Züchner, setzen sich seit Jahren die Aufarbeitung der Nachlässe von Raoul Hausmann und Hannah Höch, zweier bedeutender Vertreter der historischen Avantgarde, zum Ziel. In Zusammenhang mit den beiden bisher erschienenen Bänden der geplanten Trilogie "Hannah Höch. Eine Lebenscollage" ist nun auch die Behandlung der Berliner Jahre Raoul Hausmanns als durchaus komplementäre Ergänzung zu sehen, insbesondere den Zeitraum von 1915 bis 1922 betreffend, als Hausmann und Höch eng befreundet waren. Das Puzzle der über verschiedene Länder und Institutionen verstreuten Nachlaßteile nimmt immer schärfere Konturen an. Ein großer Verdienst kommt dabei der Berlinischen Galerie zu (u. a. Raoul Hausmann-Ausstellung "Der deutsche Spießer ärgert sich", 1994), aber auch die Aufarbeitung des Limoger Hausmann-Nachlasses durch Grazer Wissenschafter (Adelheid Koch u. a.) sowie ein 1997 im Grazer Droschl-Verlag erschienenes Dossier "Raoul Hausmann" bringen Licht in die (teils unglückliche) Künstlerlaufbahn eines schon zu Lebzeiten Vergessen. Der Grundstein des Hausmannschen Oeuvres ist mit Sicherheit in seinen Berliner Jahren zu suchen. Nach der Übersiedlung mit seinen Eltern 1900 von Wien in die Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs erschließt sich dem Jugendlichen (Hausmann flog bald von der Schule und assistierte seinem Vater, der als Hofmaler nach Berlin berufen wurde) das pulsierende Umfeld einer Kulturstadt, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts für Avantgardebewegungen wie den Expressionismus Nährboden werden sollte. Hausmann versucht sich früh in der Pose des Künstlers, durchwandert aber - wie viele seiner berühmten Kollegen - die herkömmlichen Entwicklungsstufen, die seine Anfangsarbeiten epigonenhaft erscheinen lassen. 1905 lernt er die um zehn Jahre ältere Geigerin Elfriede Schäffer kennen, die ihn während seiner Berliner Jahre begleiten wird. Aus der konventionell gestrickten Familiensituation (Hochzeit, Geburt der Tochter Vera) sucht der umtriebige Geist auszubrechen, indem er in den Ideen des Grazer Freud-Schülers Otto Gross vom Eigenen und Fremden die Rettung aus der patriarchalischen Gesellschaftsform sieht. Mit dem Beziehungsdreieck Hausmann, Elfriede Schäffer und Hannah Höch scheitert der erste Versuch einer gesellschaftspolitischen Neudefinition der Mann-Frau-Beziehung. Diese intensive persönliche Auseinandersetzung ist genauestens im Nachlaß Hannah Höchs, sprich in "Eine Lebenscollage", dokumentiert, nur wenige Briefe aus dem Hausmannschen Fundus geben darüber Aufschluß. Nach einer kurzen kubistischen Phase bringt Hausmann gemeinsam mit dem Grabmalsarchitekten Johannes Baader, dem aus Zürich nach Berlin zurückgekehrten Arzt Richard Hülsenbeck, John Heartfield, George Grosz und Hannah Höch die traditionelle Kunstauffassung gehörig ins Wanken. Hausmanns Korrespondenz bis in die frühen zwanziger Jahre (v. a. mit Höch, Baader, Kurt Schwitters, den Philosophen Salomo Friedländer und Ernst Marcus) belegt eine Beschäftigung mit Themen, die künstlerische Belange sprengen. Diese Tendenz sollte vor allem nach dem Auseinanderbrechen der dadaistischen Formation Blüten treiben. Hausmann ist an allen innovativen Geistesbewegungen und formalen Fragen interessiert, sofern sie das herkömmliche Weltbild revolutionieren. Die monatelange Auseinandersetzung mit der Theorie der Welteislehre - vertreten durch den Wiener Paul Hörbiger (Vater von Attila und Paul) - mag nur als ein Beispiel unter vielen gelten. Nach der Trennung von Hannah Höch läßt sich Hausmann scheiden und ehelicht die Malerin Hedwig Mankiewicz. Mit ihr gemeinsam sollte das Unternehmen "Offene Zweierbeziehung" funktionstüchtig gemacht werden; beteiligt sind die aus Rußland stammende Vera Broido und - nicht zu vergessen - Elfriede Hausmann. Einzig aus der Feder seiner ersten Frau erfährt man zu Beginn der dreißiger Jahre von dem Mangel an emotionaler Gleichberechtigung. Ab Mitte der zwanziger Jahre beginnt sich Hausmanns zukünftiges Dilemma abzuzeichnen. Sowohl als Erfinder des Optophons, Resultat seiner intensiven Beschäftigung mit dem Phänomen der Sinneswahrnehmungen, als auch als Fotograf und Filmtheoretiker scheint ihm kein Erfolg beschieden. Mühsam geknüpfte Kontakte brechen wieder ab, nicht zuletzt aufgrund seines cholerischen Temperaments. Er beginnt förmlich um Aufträge bei Zeitschriften, um Ausstellungsmitarbeit, um Vorträge (etwa am Bauhaus) zu betteln. Vor allem aber in der Zuspitzung der wirtschaftlichen und politischen Lage in Deutschland liegt der Grund für die Emigration nach Ibiza 1933. Die Auswahl an Briefen und Dokumenten aus dem Raoul Hausmann-Archiv der Berlinischen Galerie ist ein mustergültiges Unternehmen. Penibel sind Personen, Publikationen, zeitgeschichtliche und sonstige Daten recherchiert und aufgeschlüsselt. Ein umfangreicher Anhang bildet den Abschluß eines Künstlerportraits, das im weitesten Sinn erahnen läßt, welch außergewöhnliche Persönlichkeit Raoul Hausmann innerhalb der Umbrüche des ersten Jahrhundertdrittels gewesen ist. (Claudia Holly) * * * Mehrzeilige Widmung auf Vortitel, sonst gut bis sehr gut erhaltenes Exemplar. -

532 Seiten mit zahlreichen teils ganzseitigen Abbildungen: 24 x 19 cm, illustrierter Original-Kartoneinband mit Rücken und Deckeltitel.

[SW: Hannah Höch Elfriede Schäffer Richard Hülsenbeck, John Heartfield, George Grosz Johannes Baader, Kurt Schwitters, Salomo Friedländer Ernst Marcus DaDa]

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Hausmann, Raoul - Koch, Adelheid: Ich bin immerhin der größte Experimentator Österreichs. Raoul Hausmann. DADA und Neodada. & ein Essay v. Raoul Hausmann: Aussichten oder Ende des Neodadaismus. Innsbruck, Haymon 1994. ERSTAUSGABE.
Mehr als 20 Jahre nach Hausmanns Tod werden in diesem Buch die in den verschiedenen deutschen und französichen Publikationen kursierenden Fehlinformationen revidiert und Ungenauigkeiten richtiggestellt, um dem Werk eines der wichtigsten Wegbereiter der internationalen Avantgarde gerecht zu werden.Die Arbeit versteht sich in mehrfacher Hinsicht als Spurensuche und Spurensicherung. Im weitesten Sinn geht es darum, Leben und Werk des Dadaisten aufzuarbeiten.; Zahlreiche Texte aus dem bisher nicht zugänglichen Hausmann-Nachlaß. Der Band enthält Gedichte, Texte, Bilder, Fotos und Collagen des "Dadasophen", dazu Widmungstexte und Briefe der "Wiener Gruppe", Adolf Frohner, des Grazer "Forum Stadtpark" sowie von Ernst Jandl, Andreas Okopenko, Friederike Mayröcker und Konrad Bayer u.a.. Das Buch beschreibt in vielen vergleichenden Gegenüberstellungen mit Künstlern der jüngeren Avantgarde ein "intertextuelles Looping", eine Schleife, die sich von Hausmann über die Avantgarde der 50er und 60er Jahre, die "Wiener Gruppe", das Grazer "ForumStadtpark", besonders aber Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Konrad Bayer und zurück zu Raoul Hausmann zieht und gleichsam jenes indirekte und globale Einflussklima der europäischen Avantgardisten des frühen 20. Jahrhunderts weiterschreibt.; [Raoul Hausmann wurde 1886 in Wien geboren und starb 1971 in Limoges. 1901 siedelte er nach Berlin, ab 1905 Kontakt zum späteren Dadaisten J. Bader. Beeinflusst durch die Malerei der Futuristen, arbeitete an expressionistischen Zeitschriften mit (unter anderem "Der Sturm", "Die Aktion"). Kontakte zur Zürcher Dada-Gruppe. 1918 einer der Mitbegründer von "Dada Berlin". 1919/20 Herausgeber der Zeitschrift "Der Dada" in Berlin. 1933 bis 1938 emigrierte er nach Spanien und nahm auch am spanischen Bürgerkrieg teil. Im Laufe der Jahre siedelte er nach Paris über. Ab 1944 lebte und arbeitete er in Limoges.]; Durch Register erschlossen.; TADELLOSER ZUSTAND

Pappbd.farb.Deckelpräg., OSU., 4°, 332 S., M.zahlr., tw. farbigen Fotos, Zeichnungen, Handschriften-Faksimiles sowie Faksimiles der Typoskripte.

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Hausmann, Raoul: Raoul HAUSMANN: Der Geist unserer Zeit - Mechanisierter Kopf. Original-Fotografie (1919; Abzug von 2002). Bildformat: 20,2 x 29,3 cm. Rückseitig mit Aufdruck: "Raoul Hausmann (1886 - 1971) einmalige Auflage für die Griffelkunst 2002. Hergestellt vom Original-Negativ aus dem Nachlass Hausmann. Fotografische Sammlung der Berliner Galerie. - Excellenter Abzug und Erhaltungszustand.
***** Raoul HAUSMANN: The Spirit of Our Age - Mechanical Head. Original photography (1919; printed 2002). Size: 20,2 x 29,3 cm. On verso print (translated): "Raoul Hausmann (1886 - 1971); single edition for Griffelkunst 2002 (= German art society). Print from original negative from Hausmann estate. Photography collection of Berlin Gallery. - Excellent photography.

[SW: DADA / Dadaisten / Dada Bewegung / Dada Künstler]

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