Hegen Mosaik
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Mosaik von Hannes Hegen (geboren 1925 in Böhmisch Kamnitz) - Hegen, Hannes: Die Digedags in New York. Berlin, Verlag Junge Welt, 1990. ISBN: 3730206842
Inhalt: Das Schiff aus England; Das Waffenlager; Verlobung auf San Felipe; In den Sümpfen von Florida; Rückzug durch Feindesland; Wiedersehen mit Jenny, - Hannes HEGEN (eigentlich Johannes Eduard Hegenbarth, * 16. Mai 1925 in Böhmisch Kamnitz) ist ein deutscher Grafiker und Comiczeichner. Hegen studierte 1943/1944 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und 1947 bis 1950 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sein Lebenswerk schuf er zwischen 1955 und 1975 mit der Comic-Serie Digedags in der Zeitschrift Mosaik (siehe auch Ritter Runkel). Daneben arbeitete er für verschiedene Zeitschriften, zum Beispiel "Frischer Wind". Hegen lebt heute zurückgezogen in Berlin-Karlshorst. Nur die ersten Mosaik-Hefte stammten unmittelbar von Hegen. Die weiteren Hefte wurden von Hegen und dem Mosaik-Kollektiv, dem zum Beispiel Lothar Dräger (Text), Horst Boche, Lona Rietschel, Irmtraud Winkler-Wittig (Zeichnung), Jochen Arfert (Kolorierung) und viele andere mehr angehörten, gestaltet. Auf den Titelseiten der Mosaik-Hefte stand: "Mosaik von Hannes Hegen". Nach einem Streit zwischen Hegen und dem Junge-Welt-Verlag, dessen Ursachen offenbar Differenzen über die inhaltliche Ausrichtung und finanzielle Forderungen von Hegen waren, wurde das Digedag-Mosaik eingestellt. Nach einer kreativen Auszeit von einem halben Jahr brachte das Mosaik-Kollektiv 1976 ein eigenes Mosaik mit den Abrafaxen als Haupthelden auf den Markt. Hegen ging gegen das Abrafaxe-Mosaik vor, in dem er eine billige Kopie seiner Digedags sah und wollte auch den Gebrauch des Namens "Mosaik" untersagen, scheiterte aber. Auch nach der Übernahme des Buchverlags Junge Welt durch den Tessloff Verlag liegen alle Rechte bei Hegen und das Copyright für die Publikation bei Tessloff. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig erhielt 2009 das umfangreiche Archiv des Comic-Zeichners. Hegen erhielt 2008 den Max-und-Moritz-Preis, die bedeutendste deutsche Auszeichnung für Comic-Künstler vom Internationalen Comic-Salon - Erlangen. 2010 erhielt Johannes Hegenbarth für seine schöpferische Arbeit das Bundesverdienstkreuz am Bande (Wikipedia)
3. Auflage, 1. Auflage in Paperback, unpaginiert, durchgängig farbig illustriert, gr.8°, (23,5 x 16,0 cm) , farbig illustrierte Broschur, sauber und frisch,
[SW: Kinder- und Jugendbuch, Comics, DDR-Comic, Verlagsreihen, Reprint]
Mosaik / Hannes Hegen: Mosaik von Hannes Hegen. Konvolut von über 80 Heften: Vorhanden sind folgende Nummern: 124, 139, 149, 174 bis 179, 126, 141, 151, 180 bis 186, 127, 142, 157, 188, 131, 144, 160 bis 169, 189, 133, 145, 170, 190 bis 193, 137, 146, 171, 195 bis 229, 138, 148, 173, + Heft 84 (1963). Eine Monatsschrift in Bildern. Berlin, Verlag der Jungen Welt, 1963 -75.
* Versandfertig innerhalb von 20 Stunden! * Zur Geschichte der Reihe. Mosaik lässt sich in zwei große Abschnitte unterteilen. Die durchgängig numerierten Hefte 1-223 entstanden von 1955-75 unter der künstlerischen Leitung von Hannes Hegen. Die Gesamtheit dieser Hefte wird nach ihren Haupthelden Dig, Dag und Digedag als Digeda-Reihe bezeichnet. Ab 1976 erscheint Mosaik mit verändertem Logo mit den Haupthelden Abrax, Brabax und Califax (Abrafaxe). Hegen war 1975 ausgeschieden. Die künstlerische Leitung bis 1990 übernahm Lothar Dräger. Die Nummerierung der Hefte erfolgte nun nicht mehr durchgehend, sondern nach Erscheinungsmonat und Erscheinungsjahr. Dem Comic gelang es nach 1990, sich mit einem neuen Konzept unter Beibehaltung der seit 1976 agierenden Haupthelden Abrax, Brabax und Califax auf dem erweiterten deutschen Markt. NK83. (ZS).
* [SW: Zeitschriften, Mosaik, Abrafaxe, DDR Comics ].
24 x 17 cm. Ca. 20 S. pro Heft. ISBN: Keine. Kartoniert / Soft cover. No jacket. Guter Zustand / Good condition. Besonders frische Exemplare. Abonnierte Hefte, teilweise mit dem Adressentempel auf der Rückseite. 1. Auflage.
Friske, Matthias: Die Geschichte des 'Mosaik' von Hannes Hegen Eine Comic-Legende in der DDR, LUKAS VERLAG, März 2010 ISBN: 3867320675
In der tristen Presselandschaft der DDR funkelte von 1955 bis 1975 ein überraschend heller Stern: das "MOSAIK von Hannes Hegen". Das farbige Periodikum, das die lustigen Abenteuer von Dig, Dag und Digedag erzählte, war einer der erfolgreichsten deutschen Comics überhaupt. Seine Popularität rührte sicher auch daher, dass die Geschichten ganz beiläufig den historischen und Welthorizont der Leser enorm zu erweitern vermochten.Die Geschichte dieser "Bilderzeitschrift" steht in einer merkwürdigen Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR, obwohl oder gerade weil Hannes Hegens MOSAIK sich betont unpolitisch gab. Die Abenteuer der Digedags spiegeln die Ereignisse, die um sie bzw. ihren Schöpfer herum geschahen. Dies anhand der Quellen nachzuzeichnen, den einen oder anderen Entstehungszusammenhang offenzulegen und dabei vielleicht auch eine Erklärung für die Herausbildung des Mythos' um Johannes Hegenbarths Werk und seine Figuren zu finden, soll hier versucht werden.
NEUBUCH! 2., durchges. u. erw. Aufl. 2009. 127 S. m. z. Tl. farb. Abb. 23,5 cm 234 mm x 159 mm x 15 mm zahlreiche, teils farbige Abbildungen
[SW: Mosaik (Comic),Hegen, Hannes, Deutsche Demokratische Republik; Politik/Zeitgeschichte, Deutsche Demokratische Republik; Kultur, Comic (Sekundärliteratur)]
Lehmstedt, Mark: Die geheime Geschichte der Digedags Die Publikations- und Zensurgeschichte des "Mosaik" von Hannes Hegen, LEHMSTEDT, 100 ISBN: 3937146997
Mit dem Mosaik und seinen drei Hauptfiguren Dig, Dag und Digedag hat sich der Zeichner Johannes Hegenbart alias Hannes Hegen einen unverrückbaren Platz in der Comic-Geschichte erobert. Obwohl die Digedags bereits 1974 für immer Abschied von ihren Lesern nahmen, erreichen die Nachauflagen der Hefte und Bücher mit ihren Abenteuern bis heute ein regelmäßig nachwachsendes Publikum. Doch immer noch umgibt ihren Erfinder ein geradezu mythischer Nimbus, ganz zu schweigen von den vielen anderen Grafikern und Autoren, die an der Herstellung der Comic-Hefte beteiligt waren, aber kaum öffentliche Beachtung fanden. Gänzlich im Verbogenen blieben schließlich die internen, oft genug erbittert ausgefochtenen Kämpfe mit Kritikern, Kontrolleuren und Zensoren aller Art, die zwanzig Jahre lang versuchten, das Mosaik gleichzuschalten, und zwanzig Jahre lang am Widerstand von Johannes Hegenbart scheiterten - bis er endlich aufgab und die Digedags ins Reich der Träume zurückschickte.
NEUBUCH! 2010. 430 S.,. 86 Bildtaf. 21,5 cm 220 mm x 135 mm x 41 mm zahlreiche
[SW: Mosaik (Comic),Hegen, Hannes, Digedags (Comic)]




