In Silber Fein
Es wurden insgesamt 23 Einträge zu 'In Silber Fein' gefunden (Stand: 10.02.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'In Silber Fein' an.
3-85672-098-7 Gunther Franz, Franz J. Ronig, Robert Fuchs, Doris Oltrogge, Sif Dagmar Dornheim (Bearbeitung): Der Egbert-Codex. Luzern, Faksimile Verlag.
Tadellos. Neu. Verlagsfrisch. Lieferung nur gegen Vorauskasse.
Grüne Seide (einem typischen Bucheinband aus ottonischer Zeit nachempfunden). Vorderdeckel mit fein gearbeiteter, versilberter und patinierter Metallplatte (Vorbild ist eine Darstellung Egberts auf dem Mettlacher Kreuzreliquiar), 330 Seiten (getreu dem Original randbeschnitten), Format 270 x 210 mm. Bildbeschreibung: Die Miniaturen auf fol. 28v und 29r zeigen die Berufung des Zöllners Levi und das sich anschließende Gastmahl. Die Bilder illustrieren gemeinsam eine Perikope, die mit einer großen Initiale aus Gold und Silber beginnt. Original: 10. Jahrhundert - Stadtbibliothek Trier, Ms. 24. Höhepunkt ottonischer Buchmalerei. Ältester Bilderzyklus zum Leben Jesu. Der Egbert-Codex ragt unter den reich illuminierten Handschriften der künstlerisch so produktiven Zeit der Ottonen heraus. Schon die ersten Blätter des kostbaren Codex zeugen von der Bücherliebe des Auftraggebers, Erzbischof Egberts von Trier: Eine Doppelseite in Gold und Purpur mit einer Widmung und dem Porträt des Bischofs eröffnen das Werk. Zwei Mönche zu Füßen Egberts, Kerald und Heribert von der Reichenau, überbringen ihm das Werk. Vier eindringliche ganzseitige Darstellungen der Evangelisten schließen sich an. Weitere 51 erzählende Bilder zum Leben Jesu bestechen im Anschluß daran durch einen zart schimmernden Grund und sorgfältig komponierte Figurengruppen in jeder Miniatur. Dieser Bilderzyklus zum Leben Jesu ist der älteste in der Geschichte der Buchmalerei. Der Glanz von Silber und Gold: 60 Schmuckseiten und über 240 Initialen. Der Egbert-Codex stellt als Perikopenbuch bzw. Evangelistar auf 165 Blättern die Lesungen aus den vier Evangelien im Ablauf des Kirchenjahrs dar. Jede Perikope beginnt mit einer großen I-Initiale, die mit einem Flechtband aus Gold und Silber gefüllt ist. Kostbares Gold verwendeten die Künstler auch für feine Details in den zahlreichen Miniaturen wie zur Verstärkung der plastischen Wirkung im Faltenwurf. Der Egbert-Codex - Synthese unterschiedlicher Kunstformen. Bischof Egbert wirkte in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts - einer Zeit, die als eine der fruchtbarsten in der Geschichte der Kunst gilt. Herausragende Zentren künstlerischer Kreativität entstanden damals in den Skriptorien der Klöster. Das berühmteste unter ihnen war die Benediktinerabtei auf der Reichenau. Die Künstlermönche vom Bodensee entwickelten einen Stil, der die ottonische Buchmalerei prägte. Den Mönchen gelang eine atemberaubende Synthese zwischen nördlichen und südlichen Kunstformen. Das kostbare Erbe karolingischer Traditionen gehörte ebenso zu ihrem Bilderschatz wie Spuren insularer Malerei oder byzantinische Einflüsse. Früher Höhepunkt dieser neuen Form ist der Egbert-Codex, in dem in besonderer Weise der Geist der Antike dem Neuen begegnet. Bilder von großer erzählerischer Kraft. Der reiche Bilderzyklus mit Miniaturen zum Leben und wundersamen Wirken Jesu sowie die Porträts der Evangelisten und Bischof Egberts ziehen den Betrachter noch heute durch ihre Ruhe und Erhabenheit in den Bann. Jede Miniatur, von der Geburt Jesu bis zur Himmelfahrt und zum Pfingstfest, ist von großer spiritueller Kraft erfüllt. Ungewöhnlich ist die Auswahl der Bilder: Der Egbert-Codex präsentiert einige Wunder Jesu, die sonst in Handschriften nur selten gezeigt werden. Die Geschlossenheit der Bilderreihe belegt eindeutig, daß es einen Meister gegeben hat, der für die künstlerische Konzeption des Buches verantwortlich war. Die Kunstgeschichte hat ihn als den Gregor-Meister identifiziert, einen Mönch, der für Egbert auch eine Briefsammlung Papst Gregors des Großen ausgemalt hat. Der Gregor-Meister: prägend für die ottonische Buchkunst. Auffälliges Kennzeichen für die Malkunst des Gregor-Meisters, dessen Hand sicher sieben Miniaturen schuf, ist die Anlehnung an spätantike, byzantinisch beeinflußte Vorbilder. Die Bibliotheken in Trier und auf der Reichenau verwahrten alte Codices, die der Gregor-Meister als Quelle seiner Arbeit verwenden konnte. Seinen künstlerischen Ausdruck schulte der Meister sicherlich an den spätrömischen Mosaiken in Trier oder vielleicht auch auf einer Reise nach Italien. So empfänglich der Gregor-Meister für die Werte des Alten war, zeugt manche Miniatur von seiner Suche nach neuen ikonographischen Ideen. Seine Kunst lebt gleichermaßen von der Wertschätzung des Alten wie von der Offenheit für die Kraft des Neuen. Das antike Maß diente ihm als Gerüst einer Malerei, die gleichzeitig auch gänzlich neue Lösungen für Probleme des Raumes und der Plastizität bereit hielt. Die geheimnisvolle Wirkung funkelnden Goldes. Die eigentümliche Wirkung, die von den geheimnisvoll changierenden Hintergründen im Egbert-Codex ausgeht, liegt nicht nur an den meisterhaften Farbzusammenstellungen. In jeder Miniatur sorgt zusätzlich der Gebrauch fein aufgetragenen Goldes für reizvolle Akzente auf dem in zarten Pastellfarben schimmernden Hintergrund. Eine ganz eigene Anziehungskraft besitzen auch die zahlreichen I-Initialen durch die Kombination von Gold, Silber und Mennige. Nach mehr als 1000 Jahren ist das aufgetragene Gold und zumeist auch das Silber in hervorragendem Zustand und verbreitet noch heute dieselbe Pracht wie zu Zeiten Bischof Egberts von Trier. Die Faksimile-Edition. Der Egbert-Codex erscheint in einer weltweit limitierten Auflage von nur 980 handnumerierten Exemplaren als originalgetreue Faksimile-Edition. Alle 330 Seiten werden getreu dem Original randbeschnitten und im Format von 270 x 210 mm wiedergegeben. Das von den Künstlermönchen angewandte glänzende Gold und das Silber auf den 60 illuminierten Seiten und in den über 240 Initialen wird in allen Feinheiten im Faksimileband differenziert wiedergegeben. Der Einband aus grüner Seide ist einem typischen Bucheinband aus ottonischer Zeit nachempfunden. Den Vorderdeckel ziert eine fein gearbeitete, versilberte und patinierte Metallplatte, dessen Vorbild eine Darstellung Egberts auf dem Mettlacher Kreuzreliquiar liefert, sein einzig erhaltenes Porträt auf einer Metallplatte. Der wissenschaftliche Kommentarband. Der Kommentar präsentiert die neuesten Ergebnisse der Forschung zur ottonischen Kunstepoche und zum Egbert-Codex. Mit Gunther Franz, Trier, Franz J. Ronig, Trier, Robert Fuchs, Köln, Doris Oltrogge, Köln, und Sif Dagmar Dornheim, Freiburg i. Br., wurde ein Autorenkollektiv gewonnen, das gleichermaßen fundiert wie anschaulich in die Geheimnisse dieses Meisterwerks der Buchmalerei einführt. Die Faksimile-Edition wird zum Schutz in einem Schuber aus Acrylglas geliefert.
Schlüter, Christoph Andreas: Gründlicher Unterricht Von Hütte-Werken, Worin gezeiget wird, Wie man Hütten-Werke auch alle dazu gehörige Gebäude und Oefen aus dem Fundament recht anlegen solle, auch wie sie am Hartz und andern Orten angeleget sind. Und wie darauf die Arbeit bey Gold- Silber- Kupfer- und Bley-Ertzen, auch Schwefel- Vitriol- und Aschen-Werken geführet werden müsse. Nebst einem vollständigen Probier-Buch, darin enthalten wie allerley Ertze auf alle Metalle zu probieren, die Silber auf unterschiedene Art fein zu brennen, Gold und Silber mit Vortheil zu scheiden und alles, so dazu gehöret, zu verrichten. Braunschweig, F. W. Meyer 1738.
- Darmstaedter, Bergb. 105 - Duveen 534f - Ferchl 480 - Hoover-Coll. 725 - Erstausgabe. "Eines der schönsten Werke über Hüttenkunde und Probirkunst" (Darmstaedter). "Christoph Andreas Schlüter ist der Begründer der Processe, nach denen die rammelsbegischen Erze noch jetzt auf den Hütten zugut gemacht werden ... Dieses Werk ist, was den rammelsbergischen Hüttenproceß betrifft, noch jetzt wahrhaft classisch" (Hagemann in: Vaterländ. Archiv des Histor. Vereins f. Nieders. Jahrgang 1837, S. 192-193). "The Hoovers rated this great folio with its many descriptions and folding plates of metal separation processes as one of the most important in the Agricola, Ercker, Löhneyss tradition. The accounts of separating silver from copper and from gold were considered especially admirable" (Hoover-Coll.). Der Verfasser beschreibt wissenschaftlich, zum großen Teil aus eigener Anschauung, in vergleichender Darstellung die Verhüttungsmethoden, Aufbereitung von Erzen und Edelmetallen, Schmelzproben etc. nicht nur in Deutschland, sondern auch in England, Schottland, Skandinavien, Böhmen, Ungarn, Tirol, Kärnten, Serbien. Das Frontispiz von G. J. Arenhold mit allegorischen Darstellungen und einer Ansicht von Goslar mit dem Rammelsberg. Die anschaulichen Kupfer (gestochen von J. G. Schmidt Braunschweig) zeigen Öfen, Maschinenanlagen, Arbeitsgeräte, technische und mathematische Instrumente in klaren Abdrucken. Vollständiges Exemplar, Rücken aufgezogen, Deckel und Bindung erneuert, im Innendeckel Lacksiegel und Exlibris, stellenweise leicht stockfleckig, im Schnitt oben Feuchtigkeitsrand, Tafeln vereinzelt Knitterspuren -
34 cm. (20), 612, (68), 198, (26) Seiten mit gestochen Frontisp., 58 ausfaltbaren Kupfertafeln und 2 Textkupfern. Festeinband, Halbledereinband der Zeit mit Rückenschild und Rückenvergoldung
[SW: Bergbau / Hüttenwesen / Kulturgeschichte / Cultural History / Bibliophiles / Old and Rare Books]
Vollfaksimile des Codex 1856 der Österreichischen Nationalbibliothek Wien. Insel-Verlag, Frankfurt/Main, 1982. Das schwarze Gebetbuch.
Das "Schwarze Gebetbuch" ist das einzige in Gänze erhaltene Buch dieser Art und ein Preziosum von herausragender kulturhistorischer wie künstlerischer Qualität, im Bereich der Buchmalerei ein Beispiel für Luxus in seiner Vollendung. Nach nur zehnjähriger glanzvoller Herrschaft hinterlässt der kunstsinnige Galeazzo Maria Sforza, fünfter Herzog von Mailand und mit nur 33 Jahren ermordet, der Nachwelt dieses rätselhaftes Erbe: das wohl wertvollste Stück seiner erlesenen Bibliothek, das Schwarze Gebetbuch Karls des Kühnen, des Herzogs von Burgund. Das um 1470 in Flandern entstandene Gebetbuch gilt als das Hauptwerk des bis heute unbekannten "Meisters Anton von Burgund". Dieser Künstler schuf auf 154 zuvor in schwarze Lösung getauchten Pergamentblättern das Dokument eines völlig neuen Stilwillens. Noch ungewöhnlicher als die schwarze Grundfarbe mussten die Miniaturen aus dem Passionszyklus durch den Realismus ihrer Darstellung auf die Zeitgenossen wirken. Mit seinen Miniaturen, der Wappenseite, den Kalenderminiaturen und Rundbildern sowie reichem Bordürenschmuck und historisierten Initialen überragt das "Schwarze Gebetbuch" schon allein durch die Zahl seiner Illustrationen die Stundenbücher dieser Zeit. Nicht nur der gesamte Text, auch die Lichter und Konturen der Bilder und ein Großteil des ornamentalen Schmucks wurden in Gold und Silber aufgetragen. Der dunkle Untergrund steigert die Leuchtkraft der Miniaturen und Ornamente, vor allem natürlich die des Silbers und des Goldes, das in ihnen so reichlich Verwendung findet, sowohl in den Zierformen der Initialen und Bordüren, als auch in den Lichthöhungen, mit deren Hilfe alle Körper und Gegenstände plastisch aus dem Dunkel herausgearbeitet wurden. Bewusst wird die schwarze Grundfarbe immer wieder in die Bildgestaltung einbezogen. Zu den Höhepunkten zählen neben 15 Vollbildern die 72 Rundminiaturen und 10 historisierten Initialen sowie die 24 rechteckigen Kalenderminiaturen. Ausschließlich in Gold und Silber ist der sehr fein kalligraphierte Text des Gebetbuches gehalten. Der Erhaltungszustand der Handschrift ist seit langem so prekär, daß sie in der Öffentlichkeit kaum mehr gezeigt werden konnte. Umso größer unsere Freude, dieses spektakuläre Faksimile im kleinen Restbestand anbieten zu können. Die Edition stammt, im Jahr 1982 als 850er Weltauflage im Lichtdruckverfahren mit 13 Farben gefertigt, aus dem Atelier von Max Jaffe in Wien. Es ist hier in weinrotes Ganzleder gebunden und mit dem fundierten Kommentarband (240 Seiten) von Ulrike Jenni und Dagmar Thoss versehen.. 18,2 x 25,5 cm, 304 Seiten, 124 Miniaturen, darunter 15 Vollbilder, eine Wappenseite, 24 Kalenderminiaturen, 74 Rundbilder, reicher Bordürenschmuck und 19 historisierte Initialen. Kommentarband im Format der Faksimile-Edition (240 Seiten, mit reichem Bildmaterial) von Ulrike Jenni und Dagmar Thoss. Limitierte Weltauflage der Faksimile- Ausgabe: 850 Exemplare, davon nur noch wenige Exemplare verfügbar. Früher 4980 EUR jetzt nur noch
Liebig-Bilder: Einzelserie Nr. 126: Kinderreime I. Liebig, 1889.
( Liebig-Bilder-Serie in Chromolithographie gedruckt, teils unter Verwendung von Gold und Silber. Bildgröße 10 x 7 cm: Katalognummer und Erscheinungsjahr nach den Katalogen von Arnhold/Spielhagen + Loos ): Hier die Nummer 126: " Kinderreime I " aus dem Jahrgang 1889, gedruckt bei Gebrüder Klingenberg in Detmold. Gezeigt werden: " Tonne, Tonne trugen ihrer Viere. Konnten's nicht mehr tragen, warfen's in den Graben - plumps! / Ein Huhn und ein Hahn, meine Predigt geht an; Eine Kuh und ein Kalb, meine Predigt ist halb; Eine Katz und eine Maus, meine Predigt ist aus. / Putthöneken, Putthönken, Was thust in unserm Hof? Du pflückst uns all die Blümeken, Du machts es gar zu grob! / Sonne, Mond und Sterne. Ich gehe mit meiner Laterne, meine Laterne ist hübsch und fein, Morgen soll die Hochzeit sein. / Schneck im Haus, komm heraus, streck Deine vier, fünf Hörner aus / Ene bene Schmalz und Speck, Katze jagt das Mäuschen weg. Ene bene grosse Noth, Katze beisst das Mäusschen todt. " Zusammen 6 Bilder, das erste Bild abweichend von den übrigen mit braunem Schriftaufdruck (siehe auch den Hinweis bei Loos auf Serie 126a ). Bilder teils gering berieben, Ecken teils gering bestoßen, insgesamt aber von recht guter Erhaltung. - sehr selten - ( Pic erhältlich / webimage available )
[SW: Liebig, Bilder, Liebigbilder, Extract, Fleischextrakt, Kinderreim, Reime, Kinder, Google]




