Julius Pruewer

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Tal, Josef: Der Sohn des Rabbiners. Ein Weg von Berlin nach Jerusalem. - (=dtv ; 10739 : dtv-Biographie). München, Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1987. ISBN: 3423107391
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Die mit großer Sensibilität erzähle Lebensgeschichte eines großen Komponisten, mit Einblicken in eine jüdisch-orthodoxe Familie. - - Josef Tal (* 18. September 1910 in Pinne bei Posen; 25. August 2008 in Jerusalem; eigentlich: Grünthal, auch Joseph Tal) war ein israelischer Komponist. Leben: Josef Tal kann als einer der Gründungsväter der israelischen klassischen Musik angesehen werden. Tal wurde in Pinne im heutigen Polen geboren. Bald nach seiner Geburt zogen die Eltern, Ottilie und Rabbi Julius Grünthal und seine ältere Schwester Grete nach Berlin, wo die Familie fortan ein privates Waisenhaus leitete. Rabbi Julius Grünthal war Dozent an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und war spezialisiert auf die Philologie alter Sprachen. Studienzeit: Josef Tal studierte an der Musikhochschule Berlin bei Paul Hindemith, Max Trapp (Klavier, Komposition), Heinz Tiessen (Musiktheorie), Max Saal (Harfe), Curt Sachs (Instrumentation), Fritz Flemming (Oboe), Georg Schünemann (Musikgeschichte), Charlotte Pfeffer and Siegfried Borris (Gehörbildung), Siegfried Ochs (Chorgesang), Leonid Kreutzer (Klaviermethodik) and Julius Prüwer (Dirigieren). Paul Hindemith - sein Kompositions- und Theorielehrer - machte Tal mit Friedrich Trautwein bekannt, der an der Hochschule ein Studio für Elektronische Musik leitete. Tal beendete seine Studien an der Hochschule 1931 und heiratete ein Jahr später die Tänzerin Rosie Löwenthal. Tal arbeitete als Klavierlehrer und begleitete Tänzer und Sänger, außerdem war als Pianist in Stummfilmen tätig. Palästina: 1934 musste Tal als Jude mit seinem Sohn Re'uven das nationalsozialistische Deutschland verlassen und emigrierte nach Palästina. Dort arbeitete er kurze Zeit als Fotograf in Haifa und Chadera. Die Familie zog dann in den Kibbuz Beit Alpha und später in den Kibbuz Gescher, wo Tal beabsichtigte seine Zeit seiner Musik zu widmen. Da es für die Familie schwierig war, sich den gesellschaftlichen Regeln im Kibbuz anzupassen, ließ sie sich in Jerusalem nieder, wo Josef Tal berufliche und soziale Kontakte knüpfte. Er trat als Pianist auf, gab Klavierunterricht und spielte gelegentlich Harfe im neu gegründeten Palestine Orchestra. 1937 war die Scheidung von Rosie Löwenthal. Jerusalem: Von 1937 an unterrichtete er auf eine Einladung von Emil Hauser hin Klavier, Musiktheorie und Komposition an dessen 1933 gegründeten Palestine Conservatory. 1948 wurde er zum Leiter der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz berufen, die er bis 1952 leitete. 1940 heiratete er die Skulpturen-Künstlerin Pola Pfeffer. 1951 wurde Tal zum Dozenten an der Hebräischen Universität Jerusalem ernannt, wo er 1961 das Center for Electronic Music in Israel gründete. Er veröffentlichte akademische Artikel und schrieb viele Einträge in der Encyclopaedia Hebraica. 1965 wurde er zum Senior Professor und später zum Leiter des Musikdepartements der Hebrew University ernannt, ein Posten, den er bis 1971 innehatte. Von seinen vielen Schülern seien die Komponisten Ben-Zion Orgad, Robert Starer[8], Naomi Schemer, Jacob Gilboa, Yehuda Sharett, der Musikologe Michal Smoira-Cohn, der Cellist Uzi Wiesel und die Sopranistin Hilde Zadek genannt. Tal war ein begeisterter Lehrer. Er vertrat Israel in den Konferenzen der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik und nahm an Vorträgen und Symposien in der ganzen Welt teil. Tal war Mitglied der Berliner Akademie der Künste und des Wissenschaftskolleg zu Berlin. Josef Tal wurde für sein Schaffen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Israel-Preis (1971), dem Kunstpreis der Stadt Berlin (1975) und dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse (1984). Aus wikipedia-orgJosef_Tal. , ISBN-13: 9783423107396

Erste Auflage dieser Ausgabe. 300 Seiten. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Musikphilosphie, Musikwissenschaft, Musikerbiographien, Autobiografie Autobiographie Autobiografien / Autobiographien, Musikerziehung, Nationalcharakter, Jüdische Geschichte, 3. Reich, Musikkunde, Komposition, Juden, Juden / Religion, Nationalsozialismus, Komponisten, Musikgeschichte, Judaica, Judentum, Judenverfolgung, Judenvernichtung, Musiker, Israel, Musik / Geschichte, Juden / Geschichte, Nation, Nationalsozialistische Verbrechen, Musikpädagogik, Tal, Josef, Exil E-Musik Elektronische Musik]

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Schlusnus, Heinrich. Charles Gounod. Margarethe. Valentins Gebet (Da ich dich nun verlassen soll). (Rückseitig:) Umberto Giordano. Andrea Chenier. Monolog des Gerard. Heinrich Schlusnus, Bariton mit Orchesterbegleitung. Dirigenten: Julius Prüwer und Manfred Gurlitt. Schallplatte. Grammophon 66851 - Serie Polyfar R. 1928.

Schellackplatte 30 cm/78 UpM. Illustriertes OLochcover. Cover mit stärkeren Knittersspuren, Platte sehr gut erhalten, fast keine Oberflächenkratzer oder -spuren.

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