Kaestner Emil Detektive
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Kraus, Franziska: Erich Kästner: Chronist seiner Zeit - biographische Anspielungen in seiner Literatur, GRIN VERLAG, August 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638596591
Seminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Mannheim, Veranstaltung: Proseminar: Kinderbuchautoren schreiben Erwachsenenliteratur, 8 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Hier wurden die Parallelen der Biographie Erich Kästners mit den Werken "Fabian" und "Emil und die Detektive" verglichen. Vor allem geht es um die außergewöhnliche Mutter-Sohn-Beziehung und die Moralvorstellung Kästners. , Abstract: Erich Kästner gilt als erfolgreichster Autor dieses Jahrhunderts. Er war nicht nur Verfasser zahlreicher Kinderbücher, Romane und Gedichte, sondern auch Moralist und Gesellschaftskritiker. In seinen Werken finden sich zahlreiche Anspielungen zu seinem Lebenslauf, ja sind sogar geprägt von ihnen. Bei genauem Hinsehen wird erkennbar, in wie weit Erich Kästner eigene Erfahrungen, Personen und Schauplätze in seinen literarischen Werken unterbringt. Der Autor beschränkt sich bei der Verdeutlichung der Parallelen von Lebenslauf und Literatur auf zwei verschiedene Werke: Zum einen das Kinderbuch "Emil und die Detektive" und zum anderen seine Satire "Fabian - die Geschichte eines Moralisten", da nach Erachten des Autors diese beiden Werke die besten sind, an denen man die den Chronisten Kästner "ertappen" kann. Denn diese Werke sind seine Debüt-Werke: "Emil" ist sein erstes Kinderbuch und "Fabian" der erste Roman Kästners, nachdem er schon mehrere Gedichtbände veröffentlicht hatte. Da Kästner eine sehr innige, alles andere ausgrenzende Beziehung zu seiner Mutter hatte, stellt sich natürlich die Frage, in wie weit sich diese Beziehung und das daraus resultierende "Nicht-Vorhanden-Sein" des Vaters auf die Literatur auswirkt. Wie sehr sind Kästners Werke tatsächlich von der Mutterfigur geprägt und welches Bild entsteht dabei von ihr Kästner hat uns in "Emil und die Detektive" gezeigt, dass sich der Autor selbst in sein Werk einbringen kann: Er selbst, oder zumindest ein Redakteur mit gleichem Namen, kommt in einem der letzten Kapitel vor. Dort spielt er aber nur eine Nebenrolle. Doch in wie weit trifft dies auch auf sein Werk "Fabian" zu Ist die Figur Fabian eine Synonymfigur Kästners Bemerkenswert ist auch, dass Kästner seine Memoiren in Form eines Kinderbuches verfasst hat. Er schreibt in seinem Werk "Als ich ein kleiner Junge war" von seiner Kindheit für Kinder. Er verfasste dieses Werk erst spät in seinem Leben, nämlich 1957 im Alter von 58 Jahren. Auf die Besonderheiten dieses Werkes möchte ich im letzten Kapitel kurz eingehen. Schließlich bleibt die Frage, warum Kästner so viele Dinge seiner Biographie, seien es Personen, Namen oder Schauplätze, in seinen Werken verwendet. Warum er einige Tatsachen genau, die anderen nur andeutungsweise übernimmt, kann wohl nur er selbst beantworten. Jedoch möchte ich versuchen, einige Erklärungsansätze zu finden und sein Vorgehen zu deuten.
NEUBUCH! 2007. 24 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V48275
[SW: Kästner, Erich]
Langensiepen, Lena: Abenteuer Berlin - Die Stadt der Moderne um 1929 im kindlichen Erleben Am Beispiel von Erich Kästners Emil und die Detektive, GRIN VERLAG, Juli 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638654044
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2+, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Deutsche Sprache und Literatur), 9 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: html Die Arbeit behandelt die Stadt Berlin in den 1920er Jahren aus kindlicher Perspektive am Beispiel von Erich Kästners 'Emil und die Detektive". /html , Abstract: In den 1920er Jahren der Zeit der Weimarer Republik unterlagen das Stadtbild sowie die Bevölkerung Berlins einem Wandel, der vor allem von der fortschreitenden Technik geprägt war und sich in einer allgemeinen Schnelllebigkeit äußerte. Die Großstadt stellte einen neuen Lebensraum für den Menschen dar, in dem er nicht länger das Individuum in der traditionellen kleinen Gemeinschaft, wie z. B. im Dorf, sondern ein Teil der modernen Massengesellschaft war. Der Wahl-Berliner Erich Kästner versuchte wie viele zeitgenössische Berliner Schriftsteller die neue Stadt und das durch sie verursachte Lebensgefühl festzuhalten und machte sie u. a. zum Thema seines ersten Kinderromans Emil und die Detektive . Diese Kriminalgeschichte stellte eine Neuerung im Bereich der Kinderliteratur dar, da der Schauplatz der Handlung nicht wie typischerweise in den bis dahin erschienenen Kinderbüchern die Natur oder das Dorf war, sondern auf die Straßen der modernen Großstadt verlegt wurde. Die Idylle trat zugunsten der Alltagsrealität in den Hintergrund daher wird der Roman auch zur Großstadt- oder auch Asphaltliteratur gezählt. Kästner lässt Berlin nicht bloß als austauschbare Stadtkulisse fungieren, sondern bindet es realistisch in das Geschehen ein und macht die Stadt selbst zum Thema, so dass das völlig neue Bild der Metropole unmittelbar erlebbar wird. Berlin zeigt sich anfangs als eine Stadt mit zwei Gesichtern. Aus der Sicht des Kleinstädters und Protagonisten Emil, der zum ersten Mal in diese Stadt kommt,wirkt sie einerseits abschreckend und bedrohlich. Er schafft es nicht den neuen Lebensraum allein zu bewältigen. Andererseits relativiert sich das negative Bild der Stadt im Laufe der Geschichte und schlägt in ein positives Erlebnis um, als Emil die Detektive kennen lernt, die ihn mit der Stadt vertraut machen. Die Gegenüberstellung mit Neustadt, der Heimatstadt Emils, betont erneut die Zukunftsorientierung und Fortschrittlichkeit Berlins. Allerdings wird die Metropole nicht ausschließlich positiver als die Kleinstadt bewertet, sondern als mögliche Alternative für den Lebens- und Handlungsraum von Kindern aufgezeigt. Nicht zuletzt wird deutlich, auf welche Weise sich das Erlebnis Berlins am Ende der zwanziger Jahre in der Kinderliteratur darstellt.
NEUBUCH! 2007. 56 S. 210 mm 213 mm x 149 mm x 9 mm; 37414
[SW: Kästner, Erich]
Belach, Helga; Bock, Hans-Michael (Hg.): Emil und die Detektive. Drehbuch von Billie Wilder nach Erich Kästner zur Gerhard Lamprechts Film von 1931, Berlin, Stiftung Deutsche Kinematehk; München edition text und kritik, 1998 ISBN: 3-88377-582-7
Inhalt: Editorische Vorbemerkung---Das Böse trägt einen steifen Hut (Helga Schütz)---Emil und die Detektive. Drehbuch von Billie Wilder nach dem Roman von Erich Kästner. nach einem Entwurf von Erich Kästner und Emmerich Pressburger---'Mann, wir drehen doch hier einen Film!'. Zur Entstehung von Emil und die Detektive (Gabriele Jatho)---Der Komponist: Allan Gray (Viktor Rotthaler)---'Die Emiliade'. Zeitgenösische Dokumente---Bibliographie von Gabriele Jatho---Stab und Besetzung---Quellennachweis
21x14,8 cm; Paperback; Titel ist verlagsfrisch; zahlreiche Fotografien; 199 S.
[SW: Filmgeschichte; Vorkiegszeit; Filme; 30er-Jahre-Film; Kino; Regisseure; Filmtheorie; Drehbücher; Filmgeschichte; Filmdokumen; Kinodokumente]
Priwitzer, Anne: Die Untersuchung der Kindheit Erich Kästners und der Rollen der Eltern basierend auf den Romanen Emil und die Detektive, GRIN VERLAG, Juli 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640382226
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit den biografischen Refelexen Erich Kästners und der Rollen der Eltern basierend auf den Romanen Emil und die Detektive und Das doppelte Lottchen beschäftigen. Die Kindheit Kästners werden ich vor allem mit seinem Roman Emil und die Detektive abgleichen, die Rolle der Mutter mit den Figuren der Frau Tischbein und der Luiselotte Körner, die Rolle des Vaters mit der des Kapellmeister Palfys. Die Auseinandersetzung mit dem Leben eines so renommierten Autors wie Erich Kästner finde ich persönlich sehr interessant, da er ein unglaublich erfolgreicher und, vor allem während des Dritten Reichs, sehr mutiger Schriftsteller war. Weder das Zusehen müssen während der öffentlichen Verbrennung seiner damals verbotenen Bücher noch die zweimalige Verhaftung durch die Gestapo konnten Kästner von seiner großen Leidenschaft, dem Schreiben, abbringen. Im Hinblick auf seine oftmals schwierige und tragische Kindheit, die von seiner Mutter und ihrem Verhalten geprägt wurde, finde ich es sehr interessant zu erfahren, ob und wenn in welcher Weise Kästner diese Erfahrungen in seinen Kinderbüchern verarbeitet hat oder zumindest darauf hindeutet. Ich habe selber als Kind großen Gefallen an den Kinderbüchern Erich Kästners gefunden, fast alle seiner Kinderbücher gelesen bzw. vorgelesen bekommen, wobei mir besonders Das doppelte Lottchen und Pünktchen und Anton zugesprochen haben. Auch aufgrund dieser Kindheitserinnerungen finde ich es persönlich sehr interessant, etwas über Kästner, seine Kindheit (mit der schwierigen Beziehung zu seiner dominanten Mutter und dem eher bedeutungslosen Bezug zu seinem Vater) und sein Leben genauer zu betrachten. Ursprünglich war es Kästners Wunsch Lehrer zu werden, was in seinen Werken zu erkennen ist, da sie oft von seinen didaktischen und pädagogischen Zielen durchzogen sind: Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch! Warum er sich mit seinen Romanen an Kinder als Publikum gewandt hat belegt das Folgende: Ihr Gewissen ist noch nicht korrumpiert. Ihnen dieses reine Gewissen bewahren zu helfen, gehört zu den großen Aufgaben der Erzieher und Lehrer.
NEUBUCH! 2009. 24 S. 210 mm 208 mm x 145 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V129418




