Karl May Gesammelte Werke

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May, Karl: Der Schut. Reiseerzählung. (=Gesammelte Werke; Band 6) Bamberg, Karl-May-Verlag, 1952.
Im vorderen Innengelenk gebrochen. Papier leicht gebräunt. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten] Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) "Charley" genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als "rassistisch" angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den "edlen Wilden", guten Indianer und kämpft mit seiner "Silberbüchse" auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist "Der Schatz im Silbersee", das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel "Der Schatz im Silbersee" mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel "Die Spur führt zum Silbersee". In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der "rote Cornel" genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamel Lautreaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May's Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1-6) und die Winnetou-Trilogie (7-9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen - teilweise recht improvisiert - in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" viele Bände - teilweise einschneidend - überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus wikipedia-orgKarl_May.

1566. Tausend. 575 Seiten. Leinen mit farbigem Deckelschild.

[SW: Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Häuptling Häuptlinge, Indianergeschichte, Pioniergeschichte, Indianerkriege, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts]

Details

May, Karl: Old Shurehand. Band I. Reiseerzählung. (=Gesammelte Werke; Band 14) Bamberg, Karl-May-Verlag, 1949.
Im vorderen Innengelenk angebrochen. Papier leicht gebräunt. Fleck auf Seitenschnitt. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten] Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) "Charley" genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als "rassistisch" angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den "edlen Wilden", guten Indianer und kämpft mit seiner "Silberbüchse" auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist "Der Schatz im Silbersee", das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel "Der Schatz im Silbersee" mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel "Die Spur führt zum Silbersee". In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der "rote Cornel" genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamel Lautreaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May's Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1-6) und die Winnetou-Trilogie (7-9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen - teilweise recht improvisiert - in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" viele Bände - teilweise einschneidend - überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus wikipedia-orgKarl_May.

1906. Tausend. 503 Seiten. Leinen mit farbigem Deckelschild.

[SW: Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Häuptling Häuptlinge, Indianergeschichte, Pioniergeschichte, Indianerkriege, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts]

Details

May, Karl: Der Mahdi. - (=Karl May Taschenbücher. Band 17). Wien, Heidelberg: Carl Ueberreuter Verlag, 1975. ISBN: 3800040174
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Ungelesen. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen: Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) "Charley" genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als "rassistisch" angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den "edlen Wilden", guten Indianer und kämpft mit seiner "Silberbüchse" auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist "Der Schatz im Silbersee", das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel "Der Schatz im Silbersee" mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel "Die Spur führt zum Silbersee". In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der "rote Cornel" genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamel Lautreaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May's Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1-6) und die Winnetou-Trilogie (7-9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen - teilweise recht improvisiert - in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" viele Bände - teilweise einschneidend - überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus wikipedia-orgKarl_May. , ISBN-13: 9783800040179

Ungekürzte Ausgabe. 318 Seiten. 18 x 12 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Bilderbücher, Jugendbücher, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Kinderbücher, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Kinderbuch, Geschichten, Vorlesebuch, Bilderbuch, Erzählung, Märchen,]

Details

Am Rio de la Plata, Durch die Wüste, Der Schatz im Silbersee, Old Surehand I und II, Durchs wilde Kurdistan, Der blautrote Methusalem, Menschenjäger, Der Schut, In den Schluchten des Balkan,Von Bagdad nach Istanbul, Durch das Land der Skipetaren , Weihnacht, Satan und Ischariot, Winnetou II, I und III ,Kapitän Kaiman,Unter Geiern, Sand des Verderbens, Am stillem Ozean, Das Vermächtnis des Inka, Krüger Bei, Allah il Allah, In den Kordilleren ,Karl May, gesammelte Werke,Wüste, Orient, Kampf, krieg, Freiheit, Winnetou; Indianer; Geschichte; Roman; Erzählung; Reiseerzählung; Cowboys; 60er Jahre; Ereignisse; Klassiker; Klassische Literatur; Abenteuer; May, Karl ;Blutsbrüderschaft, Freundschaft, True, Zusammenhalt, Begegnungen, Mord, Verbrechen, Ausbeutung, unterdrückung, Politik, amerika, Freiheitskampf, Gold, Goldrausch, Kultur, sitten, bräuche,Jagd, Erlebnisse, Hinterhalt, freie Westen, Farmer, Land, Medizin May, Karl: 25 Bände Gesammelte Werke , Am Rio de la Plata, Durch die Wüste, Der Schatz im Silbersee, Old Surehand I und II, Durchs wilde Kurdistan, Der blautrote Methusalem, Menschenjäger, Der Schut, In den Schluchten des Balkan,Von Bagdad nach Istanbul, Durch das Land der Skipetaren , Weihnacht, Satan und Ischariot, Winnetou II, I und III ,Kapitän Kaiman,Unter Geiern, Sand des Verderbens, Am stillem Ozean, Das Vermächtnis des Inka, Krüger Bei, Allah il Allah, In den Kordilleren von Karl May Klassische Meisterwerke ,Gesammelte Werke von Karl May, Bamberg: Karl May Verlag , Verlag Carl Ueberreuter Wien 1951 ISBN: 3780205076

25 x ca 300 seiten 18 cm dunkelgrünes taschenbuch mit je einem titelbild, papiergebräunt, etwas randgebräunt Zusammenarbeit beider Verlage - "..Karl May ist ohne jeden Zweifel der meistgelesene Reiseschriftsteller deutscher Sprache. Mehr als 150 Jahre sind seit seiner Geburt 1842 in Hohenstein-Ernstthal vergangen. Sein Werk jedoch ist unvergänglich. Generationen nicht nur jugendlicher Leser verschlingen seine Bücher immer wieder aufs neue. Die zeitlose Faszination seiner in der ganzen Welt verbreiteten Werke beruht auf der ungebrochenen Sympathie seiner Leser für die großen, unsterblichen Romanhelden Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Viele seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt. Seine Stoffe wurden dramatisiert und gelangen jahrein jahraus beispielsweise in Bad Segeberg auf Freilichtbühnen zu stark frequentierten Aufführungen. Karl May starb 1912 in Radebeul bei Dresden. Eine Karl May Gesellschaft und ein Karl May Museum widmen sich der Erinnerng an den Autor und sein Werk.Karl May schafft es, mit Winnetou eine hervorragende Geschichte zum Leben zu erwecken. Obwohl er nie selbst in Amerika war, schafft er es hier, die amerikanische Landschaft so genau zu beschreiben, dass sich der Leser mitten ins Geschehen hineinversetzen kann.Die Geschichte rund um Winnetou und Old Shatterhand ist spannend erzählt und abwechslungsreich. Der zweite Band der Trilogie schildert Ereignisse im Süden der USA mit dem alten Old Death sowie Abenteuer um das Fort Niobrara und in New Venango, wo eine Feuersbrunst ausbricht. Ein Höhepunkt ist der unfreiwillige nächtliche Zweikampf zwischen den Superstars Old Shatterhand und Old Firehand, der natürlich unentschieden ausgeht,Der große Häuptling besteht mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand aufregende Abenteuer. Wir lernen berühmte Westmänner kennen, zuerst den Fährtensucher Old Death, dann den großen Westmann Old Firehand und begegnen alten Bekannten, dem "Kleeblatt" Sam Hawkins, Dick Stone und Will Parker. .Die kunst der schilderung erreicht ihren höhpunkt als der ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die freundschaft Winnetous erwirbt. Das tragische ende Geschick Nscho-tschis, der Schwester Winnetous, und der tod seines Vaters geben dem wahrhaft epischen Werk jenen tragischen hauch, der über diesem ganzem historischen Heldenlied vom untergang der roten Rasse liegt.. Kalr May, Sohn einer armen Weberfamlie hat ein umfangreiches werk hinterlassen. Damit begründete Kalr May seinen Weltruhm."Auszüge aus dem Buch

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